Baphomed

Freiheit für die Menschenrechte

01.07.2011 | 05:00

Dominik Strauss Kahn ...........

Wir alle erinnern uns noch daran das Herr Strauss Kahn in NY unter dem Verdacht der Vergewaltigung verhaftet wurde. Wie in den USA üblich mit viel Tam Tam und Trara. Das er nachdem er von seinem Amt zurückgetreten ist sich auf Kaution in einem NY Apartment aufhalten durfte auch das Wissen wir noch. Das seid dem 23. Juni auch seine Kandidatur für die Französischen Sozialisten gestorben ist mit der Kandidatur von Ségolène Royal habe wir auch erlebt. Nun auch Der IWF hat seid 2 Tagen eine neue Chefin. Wenn wundert es da noch das ausgerechnet jetzt die Staatsanwaltschaft der NY Times gegenüber mitteilt man habe erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit seiner Wichtigsten Zeugin. Mit entsetzen musste die Staatsanwaltschaft feststellen das die 32 Jährige Zeugin bei Ihrem Asylantrag Betrogen hat als auch in Geldwäsche und Drogenhandel verwickelt sei. Gerüchte zufolge wurden entsprechende Ermittlungen der DEA gegenüber seiner Mandantin von Ihrem Anwalt eingeräumt. Wie ich schon damals schrieb ist Ihr Anwalt nicht bekannt Opferrechte wohl aber für Finanzrecht darunter auch Geldwäsche eines seiner Spezialgebiete ist.

 

Tja und da soll der Mensch nicht an eine Göttliche Fügung glauben?

 

Liebe Grüße

Euer Baphomed

 

Der Irgendwie diese Woche zuviel Religion im Freitag gelesen hat

 
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Kommentare
Baphomed schrieb am 01.07.2011 um 11:16
New York (dpa) - Dem ehemaligen Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, werden sieben Punkte zur Last gelegt.
Der schwerwiegendste ist «sexuelle Belästigung ersten Grades». In diesem Punkt, der eine Gefängnisstrafe von 25 Jahren nach sich ziehen könnte, ist Strauss-Kahn gleich zwei Mal angeklagt. Auch für alle anderen Punkte sind Haftstrafen möglich, von drei Monaten bis zu 15 Jahren.
Laut Anklageschrift soll Strauss-Kahn am 14. Mai die Tür seiner Hotelsuite zugeschlagen haben, als ein Zimmermädchen zum Aufräumen eingetreten war. «Er griff dem Opfer ohne Einwilligung an die Brust, versuchte, die Strumpfhose herunterzuziehen und griff ihm in den Schritt. Sein Penis hatte gewaltsam zwei Mal Kontakt mit dem Mund des Opfers.»
Wegen dieses zweimaligen Kontakts wirft die Staatsanwaltschaft dem 62-Jährigen «sexuelle Belästigung ersten Grades» vor. Hinzu kommt «versuchte Vergewaltigung ersten Grades», dafür könnten 15 Jahre verhängt werden. «Sexueller Missbrauch» steht ebenfalls zwei Mal in der Anklage, das wird ersten Grades mit sieben Jahren, dritten Grades mit drei Monaten Haft geahndet. Das Schließen der Tür, um die Frau am Weglaufen zu hindern, wird von der Staatsanwaltschaft zudem als Freiheitsberaubung gewertet. Dafür drohen Strauss-Kahn ein Jahr Gefängnis, ebenso wie für «unsittliches Berühren».
Baphomed schrieb am 01.07.2011 um 11:17
Paris (dpa) - Er zählt zu den wenigen Menschen, die ganze Schachpartien im Kopf spielen können: Dominique Strauss-Kahn ist eigentlich ein hochintelligenter Stratege.
Strauss-Kahn brachte frischen Wind in die verstaubte Finanzinstitution IWF und gab ihr ein Gesicht - meist braun gebrannt, mit markanten Augenbrauen und leicht scheelem Blick. Inmitten der Finanzkrise machte er aus dem IWF eine schnelle Einsatztruppe.
Er gab massive Kredite für Staaten frei, die in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten waren, und verlangte von ihnen zugleich rigide Sparprogramme. Während der Verhandlungen über die Griechenland-Hilfe reiste Strauss-Kahn eigens nach Berlin, um Bundeskanzlerin Angela Merkel von der Notwendigkeit zu überzeugen.
Den Posten mit einem Jahresgehalt von mehr als 300 000 Euro hatte er letztlich dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy zu verdanken. Dieser wollte sich auf elegante Weise eines politischen Gegners entledigen und hatte sich deswegen für seine Ernennung als IWF-Chef eingesetzt.
Sarkozy und Strauss-Kahn haben einiges gemeinsam: Sie haben beide nicht-französische Vorfahren, lieben den Luxus, sind hemmungslos ehrgeizig und haben - in unterschiedlicher Ausprägung - ein Faible für schöne Frauen. In Paris war es ein offenes Geheimnis, dass Strauss-Kahn bei seinen Verführungsversuchen mehrfach die Grenzen des guten Geschmacks überschritten hatte.
Strauss-Kahn wuchs in Marokko auf, seine Familie verließ das Land nach einem dramatischen Erdbeben 1960. Mit 14 verliebte er sich in die zwei Jahre ältere Hélène Dumas, die er heiratete, sobald er volljährig war. Aus seiner ersten Ehe gingen drei Kinder hervor. Mit seiner zweiten Frau bekam er eine weitere Tochter. Camille macht derzeit in New York ihren Doktortitel, mit ihr soll sich Strauss-Kahn kurz nach dem mutmaßlichen Versuch, ein Zimmermädchen zum Sex zu zwingen, zum Essen getroffen haben.
Mit seiner dritten Frau, Anne Sinclair, besann sich Strauss-Kahn auf seine jüdischen Wurzeln: Sie ließen sich 1991 von einem Rabbiner trauen. Anne Sinclair war damals eine bekannte Fernsehmoderatorin, doch sie gab ihre TV-Karriere auf, als ihr Mann Wirtschafts- und Finanzminister wurde. Den Posten musste er später räumen, weil er in mehreren Fällen der Korruption verdächtigt wurde - ein Gericht bescheinigte ihm aber seine Unschuld.
Da ihm juristisch nie etwas angehängt werden konnte, nahm er seine politische Karriere bald wieder auf. Beinahe wäre er 2007 schon Präsidentschaftskandidat der Sozialisten geworden, doch dann setzte sich Ségolène Royal durch. Dass er 2012 gegen Sarkozy antreten wollte, bezweifelte niemand mehr, auch wenn er öffentlich nichts dazu sagte.
Kurz nach seiner Festnahme veröffentlichten Journalisten Zitate aus Hintergrundgesprächen mit ihm, in denen er sich schon als Sieger sah. «Ich biete alles, was die Franzosen brauchen: Kompetenz, Gelassenheit und internationale Erfahrung», soll Strauss-Kahn demnach Ende April selbstbewusst gesagt haben. Aber er wusste diesen Berichten zufolge auch um seine Schwachpunkte: «Das Geld, die Frauen und mein Judentum.»
Baphomed schrieb am 01.07.2011 um 11:18
New York (dpa) - Der Prozess gegen den früheren Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, droht nach einem Bericht der Zeitung «New York Times» zu platzen.
Es gebe erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit der 32-Jährigen, die Strauss-Kahn versuchte Vergewaltigung und sexuelle Nötigung vorwirft, berichtete das Blatt am Freitag unter Berufung auf zwei ranghohe Strafverfolger, ohne sie namentlich zu nennen. Auch andere Medien berichteten über Ungereimtheiten. Kommentare der Verteidiger von Strauss-Kahn und der Frau wurden zunächst nicht bekannt.
Laut der «New York Times» gibt es Hinweise, dass die Frau in Drogenhandel und Geldwäsche verwickelt sei. Außerdem habe sie mehrfach bei Angaben zu ihrem Asylantrag gelogen. An ihren Vorwürfen hält die Frau fest.
Strauss-Kahn sollte am Freitag (1. Juli) wieder vor Gericht erscheinen - zweieinhalb Wochen vor dem ursprünglichen Termin. Nach Angaben der «New York Times» wollen die Anwälte des 62-Jährigen mit Hinweis auf die neuen Erkenntnisse Hafterleichterungen durchsetzen. Der Hausarrest solle aufgehoben werden.
Die Staatsanwälte zweifelten an der Rechtschaffenheit der 32-Jährigen, heißt es bei der «New York Times». Sie hat nach Angaben der beiden Ermittler bei Vernehmungen in den vergangenen knapp sieben Wochen wiederholt gelogen.
Sie soll zudem nur Stunden nach dem Vorfall mit einem inhaftierten Mann über die Möglichkeit gesprochen haben, mit Vorwürfen gegen den Franzosen Geld zu machen. Der Mann sitze wegen Drogenschmuggels. Er und weitere Menschen hätten immer mal wieder Geld - insgesamt etwa 100 000 Dollar - auf dem Konto der Frau geparkt. Die Zeitung schreibt unter Berufung auf ihre Quellen auch, dass die 32-Jährige für hunderte Dollar im Monat telefoniert habe.
Die aus Guinea in Westafrika stammende Frau lebt seit 2002 in den USA. Die Mutter eines Mädchens im Teenageralter hatte seit Jahren in dem New Yorker Hotel als Zimmermädchen gearbeitet, in dem es am 14. Mai zu den Übergriffen gekommen sein soll. Sie hatte ausgesagt, Strauss-Kahn habe sie in seinem Zimmer splitternackt überfallen und zum Oralsex gezwungen. Dass es einen sexuellen Kontakt gab, wird nicht angezweifelt. Medien hatten berichtet, dass die Anwälte vor Gericht erklärt hätte, Strauss-Kahns habe einvernehmlich Sex mit der Frau gehabt.
Wegen der Vorwürfe war Strauss-Kahn als IWF-Chef zurückgetreten. Der Franzose war gut vier Stunden nach dem Vorfall in der Erste-Klasse-Kabine seines Paris-Fluges festgenommen worden und sitzt seitdem in Haft. Die letzten Wochen durfte er allerdings - nach Hinterlegung einer Kaution von sechs Millionen Dollar und unter strengsten Auflagen - in einem großzügigen Stadthaus in Manhattan wohnen.
Verwandte und Freunde hatten die Frau als bescheiden und hart arbeitend beschrieben. Strafrechtlich war sie ein unbeschriebenes Blatt. Laut «New York Times» sagte die 32-Jährige, mit den Vorwürfen konfrontiert, die Einzahlungen seien ohne ihr Wissen gemacht worden. Sie wisse auch nichts über hohe monatliche Telefonrechnungen. Staatsanwalt Cyrus Vance habe dem Gericht am Donnerstag gesagt, er habe «große Probleme mit dem Fall», berichtete die Zeitung weiter.
Strauss-Kahn hatte zunächst einige Tage auf der Gefängnisinsel Rikers Island in Einzelhaft gesessen, bevor er in den Hausarrest entlassen wurde. Er musste seine Reisepässe hinterlegen. Der 62-Jährige trägt eine elektronische Fußfessel und darf die Wohnung in Manhattan nur für Gericht, Gesundheit und Gebet verlassen. Kameras und bewaffnete Sicherheitsleute überwachen ihn. Dieses Arrangement koste den Franzosen 250 000 Dollar (172 000 Euro) im Monat, hieß es bei der «New York Times».
Baphomed schrieb am 01.07.2011 um 11:18
Ehemaliger Nutzer schrieb am 01.07.2011 um 11:54
In diesem "Zwiebel-Nachrichten-Netzwerk" ist scheinbar alles möglich. Die "Clearstream Affäre" lässt grüssen.
Baphomed schrieb am 01.07.2011 um 12:11
Hallo Sach,

das was mich Persönlich am meisten an der ganzen sache stört das ich 6 Stunden nachdem Herr DSK verhaftet wurde von einem DEA Mitarbeiter die unterlagen über die Nette Dame erhielt in dem alles das drinsteht was jetzt die Staatsanwaltschaft der NYT mitgeteilt hat und keine Deutsche Redaktion denen ich das Material versehen mit zusatz Recherchen Angeboten habe daran Interessiert war.

Frei nach dem Motto blos nicht gegen die Meinung der anderen Kollegen schreiben.

Liebe Grüße
Baphomed
Baphomed schrieb am 01.07.2011 um 12:16
achja KLeiner zusatz,

die Beste ablehnung kam aus dem Hause Neven Du Mont mirt der Begründung man hätte aufgrund der Rechtschreibfehler in Ihrer Kleinen Redaktion nicht die Zeit das Material aufzuarbeiten als beleg hatte ein netter Redakteur alle Wörter Gezählt! (Nicht Grob geschätz wie üblich) und alle Rechtschreibfehler ebenso ausgezählt.
Hab ich gleich zu meinen Memoiren gelgt den Brief.

Liebe Grüße
Baphomed
Rahab schrieb am 01.07.2011 um 12:18
ach?
und welche 'unterlagen' hast du da erhalten?
Baphomed schrieb am 01.07.2011 um 12:28
Hallo Rahab

Das Hatte ich damals hier in meinen Kommentaren im Freitag schon geäusert. Es geht um Kopien von Kontoauszügen sowie um einen Telefonmitschnit vom selben Tage. Der Rest bezüglich Ihres anwaltes und der damit zusammenhängenden Geldwäsche war eigene Recherche.

Liebe Grüße
Baphomed
Rahab schrieb am 01.07.2011 um 12:38
und nun muß ich mir das also alles zusammensuchen, was du damals schon, auf der basis von 'unterlagen' geäußert hattest ....

und was soll da am ende rauskommen?
außer dass strauss-kahn einvernehmlich sex hatte, weil eine frau, die wo...., prinzipiell nicht vergewaltigbar/glaubwürdig sei?

und was sind das für merkwürdige mitarbeiter von DEA, die irgendwelche 'unterlagen' in der weltgeschichte rumschicken?

fragen über fragen!
Baphomed schrieb am 01.07.2011 um 12:58
Hallo Rahab,

raussuchen musst du dir dazu gar nichts ich denke ich habe diesen Kommentar eindeutig als meine Persönliche Empfindung/Gefühl deklariert:

"das was mich Persönlich am meisten an der ganzen sache stört"

hat als solches ausser dieser Empfindung mit dem Blogaussagen nichts zu tun.

"Strauss-Kahn brachte frischen Wind in die verstaubte Finanzinstitution IWF und gab ihr ein Gesicht - meist braun gebrannt, mit markanten Augenbrauen und leicht scheelem Blick. Inmitten der Finanzkrise machte er aus dem IWF eine schnelle Einsatztruppe.
Er gab massive Kredite für Staaten frei, die in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten waren, und verlangte von ihnen zugleich rigide Sparprogramme."

Dies ist eine der Kritik Punkte der Finanzwelt an DSK sein Wandel des IWF schmälerte die Einkommensmöglichkeiten der Internationalen Geldströme dazu gehören auch die durch Geldwäsche erzeugten Kapital Mengen. Unter dem gesichtspunkt ist es durchaus Interessant Festzustellen das diese wie auch immer zustande gekommene Verhaftung und Verdächtigung beziehungsweise Beschuldigung von DSK eng verbunden ist mit Personen die eng mit der Geldwäsche Beschäftigt sind. Das ist für mich der Themen Komplex aus dem sich die Fragen ergeben und nicht meine Persönliche Befindlichkeit.

Zu der Frage nach den DEA Mitarbeitern eine einfache gegenfrage aus Welchem Ministerium möchtest du Insider Informationen?
2 Tage vor Veröffentlichung des Verfassungsschutz berichtes zittierte die Bildzeitung bereits aus selbigem. Einen Tag vorher befand sich Material aus selbigen bereits in einem Blog von Mir "Es lässt sich nicht mehr Verschweigen..." hier in der FC. Manche Menschen verdienen einfach Ihr geld damit Informationen zu beschaffen.

Liebe Grüße
Baphomed
Rahab schrieb am 01.07.2011 um 13:08
ich lach mich gleich kringelig!
wenn ich dran denke, mit welcher vehemenz in allen blättern zu sowohl kachelmann als auch strauss-kahn immer wieder auf die unschuldsvermutung hingewiesen wurde - dann möcht ich diese einfach auf auf personen angewandt wissen, zu denen irgendwelche 'unterlagen' in der weltgeschichte herumgereicht werden .
das ist das eine.

und das andere ist, dass wir es hier mal wieder mit einer ganz besonders appetitlichen form der unschulds-weg-vermutung zu tun haben dürften.
Baphomed schrieb am 01.07.2011 um 13:19
Liebe Rahab,

na dann lassen wir uns doch mal überraschen ob wir in 4 Wochen mehr dazu wissen. Ob es für die Presse immer gut ist Informationen zu kaufen hängt auch davon ab ob Sie möglichkeiten sehen damit geld zu verdienen. Sowohl bei Kachelmann als auch bei DSK war mehr als genug Geld mit bloßen Spekulationen und schnell daher getippten Artikeln zu verdienen die ein Volontär mal eben eintippt also warum sich in Teure und Komplizierte Recherche stürzen soetwas beginnt heute erst ca. 6 Monate nach solcherlei Skandalen. Allerdings habe ich auch die erfahrung gemacht das abwarten hilft um die wahrheit Irgendwann zu sehen. Was dann Zwar nicht mehr die große Öffentlichkeit betrifft aber Interresiert es die wirklich?
Interresiert dich Persönlich wirklich die wahrheit?

Liebe Grüße
Baphomed
Rahab schrieb am 01.07.2011 um 13:30
sicher interessiert mich die.
vor allem auch, weil mir meine 'nase' sagt, dass da so ganz nebenbei das beschädigt wird (werden soll?), was hierzulande asyl wegen geschlechtsspezifischer verfolgung genannt wird.
Baphomed schrieb am 01.07.2011 um 13:41
Hallo Rahab,

dein Gedankengang erschliest sich mir nicht auf den ersten Blick, was genau meinst du mit beschädigung in bezug auf Geschlechtsspezifische Verfolgung? Es wäre nett wen du Zeit hättest mir das näher zu erläutern falls ich bei dieser sache einen Aspekt übersehen haben sollte.

Liebe Grüße
Baphomed
Rahab schrieb am 01.07.2011 um 13:43
der aspekt ergibt sich aus dem herkunftsland der anzeigenerstatterin, ihrem aufenthaltsstatus bzw. auf welchem wege sie diesen erlangt hat - und meiner berufserfahrung.

ich kann mich auch irren.
aber: ich fürchte, dass ich mich nicht irre.
Baphomed schrieb am 01.07.2011 um 13:49
Hallo Rahab,

das Land aus dem Sie in die USA eingewandert ist, ist Frankreich Ihr Geburtsland Guinea. Die Betrugsvorwürfe in Ihrem Asyl antrag sollen sich auf Ihre Vermögens und Famielien verhältnisse beziehen. Ich verstehe deine Antwort so das du dich auf Guinea beziehen möchtest? Das allerdings müsste ich dann nochmal genauer betrachten ?

Liebe Grüße
Baphomed
Rahab schrieb am 01.07.2011 um 13:51
nun - wenn du details aus ihrem asylverfahren hast/kennst, dann mach mir diese doch bitte per pn zugänglich.

im übrigen schrieb ich bereits: ich kann mich irren.
Baphomed schrieb am 01.07.2011 um 14:01
Hallo Rahab,

ja wird gemacht sobald alles zusammen ist also ca. 2 stunden.,

Liebe Grüße
Baphomed
Ehemaliger Nutzer schrieb am 01.07.2011 um 13:29
Was auch immer wahr ist oder nicht, manchmal habe ich den Eindruck das es mittlerweile auch mal öffentlich von den verantwortlichen Stellen gesagt werden muss: "Ja, wir produzieren mit unseren Handlungen Müll aus dem Verschwörungstheorien gebastelt werden können. Wir wehren uns gegen den Vorwurf besoffen zu sein!"

Nun mal ehrlich, eine illegale Drogenhändlerin geht zur Polizei um sich über eine Vergewaltigung zu beschweren? Na?
Baphomed schrieb am 01.07.2011 um 13:36
Hallo Sach,

also das dies eine Verschwörung ist ich denke nicht. Ich denke hier haben ein Paar Interessensvertreter die gunst der Stunde genutzt, und das wie und das warum wird mit sicherheit an den Tag kommen. Übrigens Sie ist keine Drogenhändlerin sie ist seitens der Kapitalströme in den Drogenhandel involviert.

Liebe Grüße
Baphomed
Ehemaliger Nutzer schrieb am 01.07.2011 um 13:53
"Nun mal ehrlich, eine illegale Drogenhändlerin geht zur Polizei um sich über eine Vergewaltigung zu beschweren? Na?"

Wenn es tatsächlich eine Affäre um die große Wirtschaft ist, dann sind da so viel Geld im Spiel, dass man die ganze Polizei im New York locker kaufen kann. Als ob so etwas das erste mal gemacht wurde und als ob man nicht weiß, wie die Mechanismen funktionieren! Und wenn dem Zimmermädchen gesagt wird: Du bekommst von uns riesenviel Kohle und Polizei bekommt noch mehr, daher wird die Polizei Dir nichts Schlimmes tun... na? Andere Variante. man erfährt, dass sie illegal im Asyl ist und erpresst sie. Oder man erpresst sie mit dem Kind. Oder sonst wie.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 01.07.2011 um 13:47
Wie kann man eine Frau ORAL vergewaltigen, wenn sie es nicht will? Okay, man kann es, wenn man sie im dunklen Wald überfällt, wo es keine Menschenseele gibt, sie schlägt und mit dem Messer bedroht... dann kann man natürlich zwingen. Das war aber alles nicht der Fall? Sorry, wozu hat sie Zähne? Ein Biss hätte vollkommen ausgereicht, um den angeblichen Vergewaltigter fern zu halten.

Es wurden Spermaspuren auf ihrer Bluse gefunden, d.h. er ist zu seinem Höhepunkt gekommen. Nun, ich behaupte mal ganz frech, dass ein 62-jähriger Mann schon mal ein bisschen mehr Zeit braucht, um an sein Höhepunkt zu kommen als ein 16-jähriger. Zwei Berührungen mit dem Mund würden da, glaube ich, nicht ausreichen. Wenn es aber mehr war, dann könnte es nur einvernehmlich sein.

Es handelt sich um eine junge Frau, die täglich körperlich Arbeit macht, d.h. sie ist auf jeden Fall in einer guten körperlichen Verfassung. Warum hat sie sich nicht frei gekämpft bzw. es versucht? Wo sind die Kampfspuren?

Warum wurde erst behauptet, dass man Strauss-Kahn wegen dem Fluchtgefahr nicht auf freien Fuß lassen kann, und warum wurde er dann sofort freigelassen, als er von seinem Posten zurückgetreten ist?

Warum musste er überhaupt zurücktreten, bevor die Vorwürfe nachgewiesen und offiziell bestätigt sind? Vielleicht weil es ihm gesagt wurde: Wenn Du zurücktrittst, dann holen wir Dich aus dem Schlamassel raus, und wenn nicht, dann verdirbst Du im Knast?

Das stinkt alles gewaltig nach einer politischen Affäre.

Ich will Strauss-Kahn nicht schön reden, er ist mir total unangenehm, ich finde solche Männer abartig, die verheiratet sind bzw. eine feste Partnerin haben und gleichzeitig alles durchficken, was sich bewegt. Und dass man in der großen Wirtschaft keiner die saubere Hände hat, ist wohl klar. Aber zu sagen "Ich finde ihn unangenehm und unehrlich" ist halt etwas Anderes als jemanden wegen einer angeblichen Vergewaltigung zu verhaften.
Rahab schrieb am 01.07.2011 um 13:53
vielleicht verschonst du uns einfach mit deinen vergewaltigungsfantasien, ja?!
Baphomed schrieb am 01.07.2011 um 14:00
Lieber Fahrenheit,

da gibt es ein Zwei dinge die mich an deiner aussage stören.

1. Es ist möglich eine Frau Oral zu vergewaltigen auch ohne Messer und dunklen Wald. Dazu reicht es die Frau in einen zustand der angststarre zu versetzen. Was bei gar nicht vielen Menschen eine Normale Reaktion des Körpers ist wenn das eigene Ohnmachtsgefühl/schock zu groß wird. Ich weis nicht ob du schonmal Menschen in extremen schocksituationen erlebt hast aber mit solchen Menschen könnte man alles machen.

2. Ob ein 62 Jähriger Länger zu einem Orgasmus braucht als ein 16 Jähriger. Einfach nein die dauer die es bis zu einem Orgasmus braucht hängt vom grad der eregung ab nicht vom alter.

3. Nicht bei jeder Vergewaltigung gibt es Kampfspuren, hier noch mal der verweis auf Schock beim Opfer.

Ansonsten eine Politische Affäre in jedem Fall, eine Verschwörung ich denke eher nein.

Liebe Grüße
Baphomed
Ehemaliger Nutzer schrieb am 01.07.2011 um 14:38
Rahab, geht es Dir noch einigermaßen gut? Die ganze Welt beschäftigt sich seit Wochen öffentlich mit Vergewaltigungsfantasien um Strauss-Kahn herum, nicht zuletzt Du... und wenn dann etwas gesagt wird, was Dir nicht in die Tasche passt, dann versuchst Du einen bloßzustellen? Sachlich gibt es ja nichts zu widersprechen?
Baphomed schrieb am 01.07.2011 um 14:44
Sachlich gibt es nichts zu widersprechen?

Liest du meine Kommentare Nicht?

In diesem Blog geht es nicht um Vergewltigung ja oder nein hier geht es um eine Politische Affäre!
Ehemaliger Nutzer schrieb am 01.07.2011 um 14:49
Ich habe an Rahab geschrieben, und das war eine konkrete Antwort auf konkrete Aussage! Oder findest Du, es war so wahnsinnig sachlich, dass sie mir hier Vergewaltigungsfantasien unterstellt?
Rahab schrieb am 01.07.2011 um 14:59
ja. ganz hervorragend geht es mir.
im unterschied zu dir, fahrenheit, versuche ich, da, wo es um fantasien geht, diese als solche zu benennen.

wenn es dir nur um das politische (welches denn?) gegangen wäre, hättest du dir steile sätze darüber, unter welchen voraussetzungen vergewaltigung ja oder nein geht, geklemmt.
Rahab schrieb am 01.07.2011 um 15:01
was da alles auf dem feld der fantasien abgeht, kann mann beispielhaft hier
www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-07/strauss-kahn-anklage-zweifel
ablesen.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 01.07.2011 um 15:03
@Baphomed schrieb am 01.07.2011 um 14:00

Du brauchst mich nicht zu belehren, wie die Menschen im Schockzustand agieren, ich habe schon so viele extreme Schockzustände miterlebt und selbst erlebt, dass es für diesen ganzen Forum ausreichen würde, wobei - ich gebe zu - die meisten von diesen Schockzuständen nicht mir sexuellen Übergriffen zu tun hatten, sondern eh mit anderen Situationen (z.B. Herzstillstand wegen dem Schmerzschock)... aber ich wurde schon auch mal auf der dunklen Straße sexuell uberfallen und zwar von drei Männer gleichzeitig und ich konnte mich befreien... wobei es dazu sehr viel Glück gehörte (zu der Befreiung, meine ich), aus eigenen Kräften hätte ich es nicht geschafft, es ist einfach rechtzeitig ein Auto vorbei gefahren und gebremst hat als der Fahrer mitkriegte, was los ist... da waren die Idioten weg. Aber so oder so: Du brauchst mir nicht zu erzählen, dass man im Schock einfach mal den Mund aufmacht und reinstecken lässt.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 01.07.2011 um 15:09
@Rahab schrieb am 01.07.2011 um 14:59

Warum? Warum darf ich nicht darüber schreiben, unter welcher Voraussetzungen Vergewaltigung ja oder nein geht, und warum sind es die Vergewaltigungsfantasien, wenn ich schreibe, dass die Aussagen der Frau für mich unglaubwürdig sind?

Was darf ich und was darf ich nicht: Darf ich die Aussagen der Frau nicht bezweifeln, weil Rahab es nicht will, darf ich bezweifeln, aber das nicht äußern, oder darf ich äußern, aber das nicht begründen? Bitte präzisieren!
Rahab schrieb am 01.07.2011 um 15:10
einfach mal den mund auf und was reinstecken lassen - das kann mann auch passieren...
Rahab schrieb am 01.07.2011 um 15:12
fahrenheit
schreib was du willst.
ich schreib was ich will.
ok.
Baphomed schrieb am 01.07.2011 um 15:15
Hallo Fahrenheit,

"Warum? Warum darf ich nicht darüber schreiben"

Ganz einfach weil das hier Off Topic ist. dies ist ein Blog zum Hintergrund einer Politischen Affäre den ich eröffnet habe.

Du darfst in deinem eigenen Blog soviel off Topic schreiben wie du möchtest du darfst sogar einen eigenen Blog eröffnen zum Thema was bei Vergewaltigungen deiner Persönlichen meinung nach möglich ist und was nicht.

Aber hier ist es Off Topic.

Baphomed
Ehemaliger Nutzer schrieb am 01.07.2011 um 15:41
Ihr seid hier alle die Meister, die Worte im Mund umzudrehen. Erst wurde mir gesagt, ich sollte von meine "Vergewaltigungsfantasien" verschonen, und wenn ich frage, warum es verboten ist, meine Meinung zu den Umständen zu äußern, dann sind es plötzlich keine Vergewaltigungsfantasien, sondern Off Topic. Das ist keineswegs Off Topis, Baphomed, denn in Abhängigkeit davon, ob die Vergewaltigung tatsächlich stattfand oder ihm untergejubelt wurde, kann man darüber reden, ob es eine politische Affäre war oder nicht. Die Sache, ob es die besagte Vergewaltigung wirklich gab, ist entscheidend für die Frage, ob es die besagte politische Affäre gab. Aber hier scheint keiner sich für die Tatsache interessieren, solange die Tatsachen nicht in den Kram passen. Alles, was nicht in den Kram passt, ist Off Topic. Also verabschiede ich mich aus diesem Thread. Könnt Ihr weiter Eure "Realitäten" basteln. Wie war es nochmal, wenn man im Schock ist, dann macht man den Mund einfach auf? Ich kann Euch noch was dazu offenbaren: Wenn man farbig, asyl und Frau ist, dann ist man automatisch ein guter und ehrlicher Mensch. Bye.
Baphomed schrieb am 01.07.2011 um 18:28
Nachtrag,

New York/Paris (dpa) - Nach Haft und verschärftem Hausarrest wegen des Vorwurfs versuchter Vergewaltigung ist Ex-IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn wieder ein freier Mann. Das New Yorker Gericht stimmte zu, den verschärften Hausarrest aufzuheben.

Das Land darf Strauss-Kahn, in seiner Heimat kurz auch DSK genannt, zunächst aber nicht verlassen. Den Auftritt bei Gericht absolvierte er am Freitag wieder in Begleitung seiner Frau Anne Sinclair.

Zuvor hatte die «New York Times» berichtet, auch die Staatsanwaltschaft habe erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit des 32-jährigen Zimmermädchens. Möglicherweise stehe die Frau mit Geldwäsche und Drogenhandel in Verbindung. Ein Kommentar ihres Anwalts Kenneth Thompson war zunächst nicht bekannt.

Laut Bloomberg stimmten die Strafverfolger zu, Strauss-Kahn seine Kaution zurückzuerstatten. Unklar sei aber, ob es um die gesamten sechs Millionen Dollar (4,2 Millionen Euro) geht. Der 62-Jährige hatte eine Million Dollar in bar, den Rest in Bürgschaften hinterlegen müssen. Laut «New York Times»sprach die 32-jährige Frau kurz nach dem Vorfall mit einem Inhaftierten darüber, wie man Geld aus dem Fall schlagen könne.

Wegen der Vergewaltigungsvorwürfe war Strauss-Kahn als Chef des Internationalen Währungsfonds zurückgetreten. Der 62-Jährige war bis zu seiner Verhaftung einer der aussichtsreichsten möglichen Kandidaten der Sozialisten (PS) für den Präsidentschaftswahlkampf im kommenden Frühjahr. Nun sehen Parteifreunde Chancen für ein Comeback.

Der Anwalt von Strauss-Kahn, Benjamin Brafman, sagte vor dem Gerichtstermin am Freitag dem «Wall Street Journal»: «Die Staatsanwaltschaft und wir werden schwerwiegende Argumente gegen die Glaubwürdigkeit der anklagenden Zeugin vorbringen.» Ursprünglich wollte sich die Justiz erst in zwei Wochen wieder mit dem Fall beschäftigen.

Die Frau hatte in einem New Yorker Hotel gearbeitet. Am 14. Mai soll es zu dem Übergriff gekommen sein. Sie hatte ausgesagt, Strauss-Kahn habe sie in seinem Zimmer splitternackt überfallen und zum Oralsex gezwungen. Laut «New York Times» soll die 32-Jährige mehrfach bei Angaben zu ihrem Asylantrag gelogen haben. Nach Informationen des Blattes wollte die Anklage im Gericht mehrere Widersprüche bei der Vernehmung des Zimmermädchens aufdecken.

Demnach habe sie anfangs behauptet, in ihrem Heimatland Guinea einmal von mehreren Männern vergewaltigt worden zu sein. Später habe sie die Behauptung zurückgezogen und eingeräumt, die Geschichte erfunden zu haben, berichtete das «Wall Street Journal» unter Verweis auf jemanden, der mit den Ermittlungen vertraut sei.

Nach Angaben von Bloomberg hatten Strauss-Kahns Anwälte Brafman und William Taylor schon am 25. Mai an die Staatsanwaltschaft geschrieben, dass sie Informationen hätten, die die Glaubwürdigkeit der Frau erschütterten. Die stellvertretende Oberstaatsanwältin, Joan Illuzi-Orbon, habe die Verteidigung daraufhin aufgefordert, diese Erkenntnisse zur Verfügung zu stellen.

Die aus Guinea in Westafrika stammende Frau lebt seit 2002 in den USA. Dass es einen sexuellen Kontakt gab, wird nach Spurenlage nicht angezweifelt. Vor Gericht hatten die Anwälte von Strauss-Kahn nach Medienberichten erklärt, ihr Mandat habe einvernehmlich Sex mit der Frau gehabt.

Das Zimmermädchen habe am Tag nach dem Vorfall mit einem inhaftierten Mann darüber gesprochen, wie mit Vorwürfen gegen den Franzosen Geld zu machen sei, berichtete die «New York Times» weiter. Der Mann sitze wegen Drogenschmuggels ein. Er und andere hätten Geld - insgesamt etwa 100 000 Dollar - auf einem Konto der Frau geparkt. Laut «New York Times» sagte die 32-Jährige, mit den Vorwürfen konfrontiert, die Einzahlungen seien ohne ihr Wissen gemacht worden. Verwandte und Freunde hatten sie als bescheiden beschrieben. Strafrechtlich war sie ein unbeschriebenes Blatt.

Parteifreunde sehen nun wieder Chancen für eine Rückkehr Strauss-Kahns. Der ehemalige sozialistische Premierminister Lionel Jospin sprach von einem «Donnerschlag». Sollte DSK völlig entlastet werden, sei es an ihm und der Partei, über die Zukunft zu entscheiden. Der frühere Kulturminister Jack Lang erklärte: «Wenn sich die Neuigkeiten aus New York bestätigen, wäre das eine große Freude.»

Die Führung der Sozialisten wollte sich nicht an Spekulationen beteiligen. Parteichefin Martine Aubry, die gegen den konservativen Präsidenten Nicolas Sarkozy antreten will, sagte: «Ich hoffe von ganzem Herzen, dass die amerikanische Justiz die Wahrheit ans Tageslicht bringt und Dominique aus diesem Alptraum holt.»

Ihrer Partei drohen wegen der Entwicklungen neue interne Machtkämpfe. Die PS-Politikerin Michèle Sabban forderte, den derzeit laufenden Auswahlprozess für Kandidaten auszusetzen. Strauss-Kahn müsse die Chance bekommen, sich zu den Entwicklungen zu äußern, sagte sie der Nachrichtenagentur AFP.

Der Franzose hatte nach seiner Festnahme zunächst einige Tage auf der Gefängnisinsel Rikers Island in Einzelhaft gesessen, bevor er in den Hausarrest entlassen wurde. Er musste seine Reisepässe hinterlegen, eine elektronische Fußfessel tragen und durfte die Wohnung in Manhattan nur für Gerichtstermine sowie Arzt- und Kirchenbesuche verlassen. Kameras und bewaffnete Sicherheitsleute überwachten ihn. Dieses Arrangement koste den Franzosen 250 000 Dollar (172 000 Euro) im Monat, schrieb die «New York Times».
poor on ruhr schrieb am 01.07.2011 um 18:36
Eine politische Affäre dahinter? Wie denn genau?
Baphomed schrieb am 01.07.2011 um 18:48
Hallo Poor,

dir erstmal einen schönen Tag, im Allgemeinen sieht die Internationale Diplomatie vor Straftaten von Mandatsträgern abzusichern und im einvernehmen mit dem heimatland zu bearbeiten. Hier wurde ein vorgehen gewählt das man als Zwangsweisen Amtsrücktritt bezeichnen könnte.
Seitens des Poteintiellen Opfers gib es bis heute keine Anzeige gegen DSK. Auch das ist beachtens wert da ein derartig Extremes vorgehen wie im Falle DSK auch für die USA nicht normaler Altag ist.
Für mich macht es den eindruck das hier Politische kräfte bewusst versucht haben eine für Sie Positive Lage aus den Verdächtigungen gegen Herren DSK herzustellen. Anders lässt sich die eile die betrieben wurde nicht erklären. Wer und wass genau die nutzniesser waren wird aufgabe der Journalisten seien mit fleisigem nachhaken und Recherchieren. Erst dann wird man sagen können was wirklich Politisch in dieser Zeit passierte.

Liebe Grüße
Baphomed
poor on ruhr schrieb am 02.07.2011 um 20:21
@Baphomed

Vielen Dank für Deine Antwort und für die Geduld mit Meiner Frage.

Ich würde jetzt wahrscheinlich auch in diese Richtung hin tendieren.

Mir fällt bei Dir ein sehr starkes Rechtsempfinden auf, mit dem ich sympathisiere.

Das ist ein Zeit der Gleichgültigkeit gegenüber solchen vielleicht nicht so verbreitet, wie man es
vermutet.

Herzliche Grüße

por
Baphomed schrieb am 01.07.2011 um 23:26
Nachtrag:

New York/Paris (dpa) - Dominique Strauss-Kahn kann aufatmen. Der frühere Direktor des Weltwährungsfonds ist knapp sieben Wochen nach seiner spektakulären Verhaftung unter dem Verdacht der Vergewaltigung am Freitag aus seinem strengen Hausarrest entlassen worden.

Selbst die Staatsanwaltschaft äußerte erhebliche Zweifel an der Aussage der Frau, die der Franzose sexuell angegriffen haben soll. Dennoch werde weiterermittelt, der Fall ist noch nicht vorbei.

Strauss-Kahn verließ das Gericht mit ernstem Gesichtsausdruck. Dann lächelte er aber doch, die rechte Hand auf der Schulter seiner Frau Anne Sinclair. Sie zeigte sich zum ersten Mal seit Strauss-Kahns Verhaftung nicht nur in Schwarz gekleidet und lächelte erleichtert.

Zuvor hatte der Richter von sechs harten Auflagen nur eine übriggelassen: Die Reisepässe bleiben unter Verschluss, Strauss-Kahn darf die USA nicht verlassen. Die elektronische Fußfessel ist aber ebenso Geschichte wie die Kameras und die bewaffneten Wachen vor dem Apartment der Strauss-Kahns in Manhattan. Die in bar gezahlte Kaution in Höhe von einer Million Dollar bekommt der Franzose ebenso zurück wie die Bankbürgschaft über weitere fünf Millionen Dollar.

Die «New York Times» hatte zuerst über Zweifel an der Behauptung berichtet, wonach Strauss-Kahn das Zimmermädchen eines Luxushotels angegriffen hatte. Das angebliche Opfer stehe möglicherweise mit Geldwäsche und Drogenhandel in Verbindung, schrieb die Zeitung. Die 32-Jährige habe kurz nach dem Vorfall mit einem Häftling am Telefon darüber beraten, wie man Geld aus dem Fall schlagen könne. Der Mann sitze wegen Drogenschmuggels ein. Er und andere hätten Geld - insgesamt etwa 100 000 Dollar - auf einem Konto der Frau geparkt.

CNN berichtete, die 32-Jährige habe nach dem angeblich erzwungenen Oralsex erst noch weiter aufgeräumt, bevor sie den Fall meldete. Erst als der Franzose das Stockwerk verlassen habe, sei sie zu ihrem Chef gegangen und habe von einer versuchten Vergewaltigung berichtet.

Ihr Anwalt Kenneth Thompson sieht den Fall unverändert. «Die Tat hat stattgefunden», sagte er unmittelbar nach der Freilassung von Strauss-Kahn. «Dieser Tag hat nichts verändert.» Sie habe beim Asylantrag nur deshalb falsche Angaben gemacht, weil sie in ihrer afrikanischen Heimat vergewaltigt worden sei und Angst gehabt habe, zurückgeschickt zu werden. «Sie hat Fehler gemacht. Aber deshalb ist sie doch dennoch das Opfer einer Vergewaltigung.» In kriminelle Machenschaften sei sie nicht verwickelt: «Das ist eine Lüge!» Die aus Guinea in Westafrika stammende Frau lebt seit 2002 in den USA.

Trotz der Freilassung will die New Yorker Staatsanwaltschaft weiter gegen Strauss-Kahn ermitteln. «Der Fall ist noch nicht abgeschlossen. Wir werden weitermachen, wie es unsere Pflicht ist», sagte Staatsanwalt Cyrus Vance. «Es ist die höchste Pflicht eines US-Staatsanwalts, dass die Rechte derer, die Hilfe bei der Justiz suchen, gewahrt bleiben.» Aber es gehe um Gerechtigkeit: «Wir müssen für beide Seiten fair sein. Deshalb wäre es ungerecht gewesen, die Zweifel an der Zeugin nicht mitzuteilen.»

Zuvor hatte auch der Richter betont, dass der Fall nicht abgeschlossen sei. Die nächste Verhandlung werde wie geplant am 18. Juli stattfinden. Zudem bleibt die Möglichkeit, dass die Frau Strauss-Kahn zivilrechtlich vor Gericht bringt.

Wegen der Vergewaltigungsvorwürfe war Strauss-Kahn als Chef des Internationalen Währungsfonds zurückgetreten. Der 62-Jährige galt bis zu seiner Verhaftung zudem als aussichtsreicher Kandidat der Sozialisten (PS) für den französischen Präsidentschaftswahlkampf im Frühjahr. Nun sehen Parteifreunde Chancen für ein Comeback.

Der ehemalige sozialistische Premierminister Lionel Jospin sprach von einem «Donnerschlag». Sollte Strauss-Kahn entlastet werden, sei es an ihm, über die Zukunft zu entscheiden. Der frühere Kulturminister Jack Lang erklärte: «Wenn sich die Neuigkeiten aus New York bestätigen, wäre das eine große Freude.»

Die Führung der Sozialisten wollte sich nicht an Spekulationen beteiligen. Parteichefin Martine Aubry, die gegen den konservativen Präsidenten Nicolas Sarkozy antreten will, sagte: «Ich hoffe von ganzem Herzen, dass die amerikanische Justiz die Wahrheit ans Tageslicht bringt und Dominique aus diesem Alptraum holt.» Ihrer Partei drohen wegen der Entwicklungen neue interne Machtkämpfe. Die PS-Politikerin Michèle Sabban forderte, den derzeit laufenden Auswahlprozess für Kandidaten auszusetzen.
SuzieQ schrieb am 02.07.2011 um 04:03
Sollen wir aus dem hier dargestellten procedere schließen, dass Herrn Kachelmann lediglich die notwendigen Penunsen fehlten, um "seinem" Opfer "die Wahl der Qual" zu erleichtern?
Oder war in diesem Fall keinerlei politische Basis greifbar, weil nicht vorhanden?
Hat DSK einfach weniger friends and followers als Sarkozy?
Alle nur Strippenzieher, egomanische!!!
Omnipotent, was sonst!
Baphomed
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