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Seid dem Jahre 1962 ist eine Theorehtische Technik zur Reduzierung von Radioaktiver Strahlung bekannt. Nun endlich fließen auch hier die Fördergelder in Milliardenhöhe der EU in die richtigen Kanäle. Aber um was geht es? Physiker der Goethe Universität Frankfurt unter der Führung von Holger Podlech beteiligen sich an der Konstruktion eines Linearbeschleunigers.
Hier sollen hochtoxische Transurane mit schnellen Neutronen beschossen werden wodurch wesentlich Kurzlebigere Isotope entstehen. Die Lagerzeit von Atommüll kann dadurch um den Faktor 10.000 reduziert werden. Anstelle von Halbwertszeiten von einigen Millionen Jahren können diese auf wenige Hundert Jahre verkürzt werden.
Gebaut wird diese Anlage in den kommenden 3 Jahren im Belgischen Mol. Das MYRRHA genante Projekt bau auf der Studie Eurotrans auf und soll die Machbarkeit der Umwandlung von Transuranen nachweisen. Dies könnte ein wichtiger Schritt in Richtung sicherer Endlagerstätten sein.
Liebe Grüße
Euer Baphomed
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Aber es wäre dann ja kein Endlager mehr, da man die Stoffe dann wieder in den Kreislauf aufnehmen könnte. Und auch sollte.
Ausserdem sollte kein Lager als "Endlager" konzipiert sein. Für "Immer" ist eine Zeitspanne, die Technisch noch nicht beherrscht werden kann. Weshalb man also einen Zugang zum "Atommüll" erhalten muß. Kontrollieren kann man nur, wenn man auch vollen Zugriff hat. Das "Endlager" sollte also langsam aber sicher aus demSprachgebrauch und in der Folge aus dem Gehirn entweichen. |
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Lieber Chris,
sollte sich diese Theorie als tauglich erweisen wird ein Umdenken in der Endlager Politik zwingend notwendig sein. Ein wegsperren wie es in der Asse passiert ist darf es nicht nocheinmal geben. Das dortige Risoko einer verseuchung einer ganzen Region muss auch für die Zukunft ausgeschlossen sein. Daher kann ich nur zustimmen den begriff Endlager müssen wir streichen. Liebe Grüße Baphomed |
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Nun ja, wenn das so stimmt, halte ich es auch nicht für Zufall, dass das ausgerechnet JETZT wieder ausgegraben wird. Die Atomindustrie steht unter Druck - und wenn das Thema Endlager nicht mehr ein ganz so wichtiges Argument gegen sie ist, kann sie vielleicht wieder Morgenluft wittern.
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Übrigens schön, wieder von Dir zu hören, Baphomed :)...
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Hallo Popi,
Ja ich denke du sprichst einen Wichtigen Aspekt an. Ein nachlassen im Kampf gegen die Atomindustrie darf es nicht geben. Das aus für die Kernenergie darf nicht wieder zurückgenommen werden. Insofern ist es hoffentlich ein gutes Zeichen das die Europäische Atomlobby dieses Projekt immer noch Boykotiert. Auch und vor allem in hinblick darauf das sich m,it Endlagerung länger Geld verdienen liesse als mit der Reduzierung der Halbwertszeit. Liebe grüße Baphomed Ja leider als Recherche Fuzzi aus Thüringen im Berreich Rechtsextremismus war leider nicht viel Zeit zu Bloggen. Aber langsam wird es ja wieder ruhiger. |
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Hier ein taz-Artikel, wo meine bedenken geteilt werden:
"Für ihn ist die Transmutation von Atommüll nur ein weiterer Versuch, die Option auf den Wiedereinstieg offenzuhalten und die Plutoniumwirtschaft aufrechtzuerhalten." www.taz.de/!75268/ Womit ich nicht sagen will, der Gedanke, diesen Dreck so schnell wie möglich - und richtig schnell wird es ja auch mit MYRRHA nicht sein - sei grundsätzlich falsch. |
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Hallo Baphomed,
das nenne ich einmal eine Nachricht, die Zuversicht verbreitend, doch Anlass zu vielerlei Alarm gibt, weil hier nacheilend versucht wird, einer Atomtechnologie u. a. Technologien, darunter das CCF-Groß Verfahren, Verpressung von CO 2 in Bodenschichten, eine sozial- und umweltverträgliche Machbarkeit zu unterlegen, die diese nie hatten und auch nie haben werden. Trotzdem auf jeden Fall Danke! tschüss JP |
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Hallo JP,
ja ich denke du hast Recht. Aber wir müssen auch die Chance sehen wenn solche Techniken Publiziert werden lang bevor Sie von Atom oder anderen Lobyisten für Ihre Sache missbraucht werden, gibt es eine Chance mit solchen Techniken zukünftigen schaden der durch Atommüll entstehen könnte zu verringern. Liebe Grüße Baphomed |
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Ich hielt es eigendlich nicht für zwingend nötig, einen Atomausstieg zu beschliessen. Mir ist der Grund nicht besonders überzeugend, der allgemein vorgetragen wird.
Aber bitte... es geht eben auch anders, wenn mann wirklich will. Technikphilosophisch gesehen ist die Kernspältung eine bessere methode Strom zu produzieren, als mit Kohle. Die Steigerung in dieser Denkweise wäre selbstredend die Kernfusion, wobei der Prozess der Energiefreisetzung physikalisch gesehen vollständiger und nachhaltiger abläuft, als es bei Kernspaltung geschieht. Doch bei der Fusion ist man in der Foschung sonderbarerweise seit jahrzehnten nicht annähernd auf einem Niveau der Machbarkeit gekommen...offenbar Folge der wirtschaftlichen Fakten aufgrund der verfügbarkeit der kernspaltung. |
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Hallo Chris,
eher eine Frage der Subventionierung. Müssten die betreiber von Kernspaltungsanlagen fuer die Kosten der Endlagerung aufkommen und nicht der Bürger wäre heute jeder Betreiber eines Kernkraftwerkes Pleite. Fukoshima das derzeit gerade in Japan verstatlicht wird legt seine Verluste durch die Havarie auch auf die Allgemeinheit um. Liebe Grüße Baphomed |
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Baphomed schrieb am 17.12.2011 um 11:58
:-) Der Thunfischkilopreis im Golf von Mexiko erreicht Steigerungsdaten, davon träumen Börsianer im DAX und NASDAQ, trotz "Deepwater Horizon", so werden halt Kosten von Fukushima auf die Volkswirtschaft abgewälzt... Die TOKYO STOCK EXCHANGE kann ja mal anfangen, ihre Bürger mit Toyotas und Hondas zu füttern... Schmeckt bestimmt lecker... |
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Preisfrage:
Was entsteht, wenn Uran ausgestrahlt hat? Und noch eine: Was ist Linearbeschleunigung von Elektronen anderes als elektrischer Strom? Werden nicht auch bei elektrischen Strom Elektronen transportiert? Und ist der Radioaktive Abfall aus den Kernkraftwerken denn so Hochrein (100% Uran), dass keine Elektronen frei seien oder aus anderen Elementen diese in die Reaktion übergehen? Nein, abgebrannte Brennstäbe sind eine perfide Mischung aus den verschiedensten Elementen (Transurane), die alle ihre eigene Halbwertszeit besitzen. Beim "Abbrennen" der Stäbe entstehen auch Elemente (Isotope) die es in der Natur so nicht gibt, oder nur in Spuren vorhanden sind. |
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Ach so, die Pointe fehlt:
Einfach die Brennstäbe an Strom anschliessen und solange Strom durchfliessen lassen, bis die Elemente stabil sind. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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