Benjamin Köhler

Der Augenblick

27.06.2011 | 02:40

Frauen-WM & gesellschaftliche Geschlechtskonstruktionen

 

Männer spielen Fussball, Frauen spielen im Playboy

Während die Fussballweltmeisterschaft der Herren 2006 im eigenen Land zum großen Event und zur Kraftprobe einer ganzen Republik wurde, wird die Fussballweltmeisterschaft der Frauen 2011 im eigenen Land möglicherweise nur eine marginale Rolle spielen. Ihnen bleibt lediglich die Aufmerksamkeit durch die erotische Hingucker im Playboy, guten Fussball erwartet man(n) bei ihnen nicht. 

Der Sport scheint allgemein ein gutes Beispiel für die Konstruktion des Geschlechts zu sein. Um an Wettbewerben teilzunehmen, muss sich in biologische Geschlechtskategorien, wie Mann und Frau, eingeordnet werden. Allerdings lässt sich bei Frauen recht häufig die XY-Chromosmen nicht auffinden, sodass diese zur Bestimmung ihres Geschlechts sich einer genitalen Überprüfung unterziehen lassen müssen. Als bekanntes Beispiel gilt hier die Weltmeisterin Caster Semenya während der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2008, die eine öffentliche Diskussion zu ihrem Geschlecht über sich ergehen lassen musste. 

Obwohl im Mittelalter in den Vorläufern des Fussballs Männer und Frauen zusammen spielten, wurde der Frauen-Fussball lange nicht akzeptiert. 1955 wurde dieser sogar vom DFB (Deutschen-Fussball-Bund) verboten. Ab 1970 wurden Frauenteams wieder zugelassen -allerdings unter varrierten Regeln. 

Das soziale Geschlechtsdifferenzierung drückt sich im Sport oft in unterschiedlichen Wettbewerbsregeln und Normen aus. Der westliche Sport schien in der Moderne auf physisch durchtrainierte Männerkörper nach dem Motto Geschwindigkeit, Größe und Kraft ausgerichtet, während Frauen durch Schönheit und Anmut bestechen sollten. 

So durften Frauen im Fussball nach 1970 nur mit kleineren und leichteren Bällen spielen und sollten  eine halbjährige Winterpause einlegen. Zudem waren Stollenschuhe nicht erlaubt und ein Spiel dauerte nur 70 Minuten. Erst 1993 wurden diese Regeln aufgehoben. Auch im Basketball haben Frauen andere Ballgrößen. Dies hat natürlich Auswirkungen auf die Spielweisen, die dann auch faktisch Unterschiede zwischen Männern und Frauen schufen. Mit leichteren Bällen verlangsamt sich der Fussball.

Durch die Frauenbewegung und den Gender-Diskurs werden die besonderen Regeln zunehmend abgeschafft und Frauensport als gleichrangig behandelt. Im Marathon konnte durch die Angleichung der Bedingungen auch die Zeiten und Ergebnisse auf das gleiche Niveau gebracht werden, sodass deutlich wurde, dass es keine körperlichen Unterschiede gibt. Ähnliches lässt sich im Fussball beobachten. Frauen entwickeln seit 1993 ähnliche Spieldynamiken, wie sie aus dem männlichen Fussball gewohnt sind.

 

Doing Gender: Die Konstruktion des sozialen Geschlechts

Seit der Frauenbewegung und der Etablierung der Gender Studies rücken unterschiedliche Geschlechtsidentitäten und eine Differenzierung des sozialen Geschlecht (engl. gender) in den Vordergrund: Geschlechtsidentität beginnt mit dem Wissen und dem Bewusstsein, dass man einem Geschlecht angehört und nicht dem anderen. Geschlechterrolle ist das äußerliche Verhalten, welches man in der Gesellschaft zeigt, die Rolle, die man spielt, insbesondere mit anderen Menschen. Männliche und weibliche Identitäten sind somit abhängig vom kulturellen Kontext, der von gesellschaftlichen Leitbildern, Gesetzen und Normen geprägt ist. 

 

Im „Gender“ werden Geschlechtspraktiken und Körpertechniken erlernt, wiederholt und so in den Körper eingeschrieben und gefestigt, dass die Gefahr besteht, diese als biologisch determiniert zu betrachten. In einer Gesellschaft, die nur von den Geschlechtern Mann und Frau ausgeht, kann somit auch nur die soziale sowie biologische Konstruktion der binären Geschlechter Mann und Frau erwartet werden. So werden Männern und Frauen Eigenschaften und Rollen aufgrund ihres Geschlechts zugeschrieben werden, die sie in den alltäglichen Routinen und Praktiken auch zeigen und ausdrücken. 


Die Routinen und Praktiken werden in einer unterschiedlichen Erziehung gelernt: Kleine Jungen dürfen beispielsweise eher umherlaufen und Krach machen, denn „Jungen sind eben so“. Jungen lernen körperliches Selbstbewusstsein, Risikobereitschaft und sportliche Raumeroberung. Beim Mädchen heisst es im Ballspiel: „Sie wirft wie ein Mädchen“. Ihnen wurde beigebracht, ihre Bewegungen im Zaum zu halten, ihre Körper zu schützen und sie weiblich zu gebrauchen. Die Queers-Bewegung beispielsweise setzt hier an, widersetzt sich den gelernten Geschlechtspraktiken und setzt Routinen eines anderen Geschlechtsverständnissen durch.


Nach Judith Butler (1991) ist der Kontext der westlichen Welt sehr hetero-normativ, also von männlichen Werten und Vorstellungen eindeutig dominiert, die Frau mit dem „schwachen Geschlecht“ assozieren. Kulturanthropologische Studien in den 60er Jahren haben jedoch schon nachgewiesen, wie sehr die kulturelle Bedeutung des weiblichen Geschlechts variiert: Frauen gelten in manchen Gesellschaften als wild und stark und verrichten die körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten, in anderen gelten sie als sanft und passiv, wo sie leichte Arbeiten ausüben. 

 

Die gesellschaftliche Konstruktion des biologischen Geschlechts

Naturwissenschaften besitzen durch ihre Messverfahren eine hohe Glaubwürdigkeit und Autorität, Zusammenhänge und Wahrheiten zu erkennen. So konnte auch die Biologie ihre Definitionsmacht hinsichtlich der Geschlechterauffassung behaupten, die jedoch vielmehr von kulturellen Bewertungen in den theoretischen Grundlagen, den Methoden und der Dateninterpretation geleitet wurde.  Die Bestimmung des biologischen Geschlechts (engl. sex) soll durch die Identifizierung von Geschlechtschromosomen erfolgen, die entsprechend den Mendelschen Regeln vererbt werden würden. Für die Geschlechtsausprägung sei demnach entscheidend, ob ein Y-Chromosomen mit dem bestimmten SRY-Gen vorhanden ist, die dann das Geschlecht eindeutig männlich bestimmt soll. Laut Schulbuchmeinung kann durch Fehlen des Y-Chromosomen dann eindeutig auf das weibliche Geschlecht geschlossen werden. 

Diese Erkenntnisse gehen auf das 18. Jahrhundert zurück, seit dem vor allem die Differenzierung der Geschlechter begonnen wurde zu untersuchen und eine öffentliche Thematisierung von Sexualität statt fand. Bis dahin wurde in der westlichen Wissenschaft davon ausgegangen, dass es nur ein Geschlecht gäbe und die inneren Geschlechtsorgane der Frauen eine Umkehrung der äußeren Geschlechtsorgane der Männer seien. Unter dem Gesetz der Natur oder auch Gottes galten Männer und Frauen lange Zeit als geschlechtlich gleich. So wurden weibliche Fortpflanzungsorgane bis dahin einfach als „weibliche Hoden“ bezeichnet wurden. 

Die Entdeckung von Spermien und Ei kann auch als westliche „Entdeckung der Differenz“ zwischen weiblichen und männlichen Geschlechtern beschrieben werden. Biologische Begriffe, wie beispielsweise „Vagina“, mussten erst neu bestimmt werden. 

Aktuell wird die Bestimmung des Geschlechts als ein Ergebnis eines Netzwerkes von miteinander interagierenden Genen gefasst. So wird aktuell auch immer klarer, dass verschiedene Gene oder Genprodukte in komplexer Weise zusammenwirken und auf Einflussfaktoren der Zelle, des Organismus sowie der Umwelt individuell reagieren. 

Deutlich werden sollte, dass genetische Anlagen zur Beantwortung der Frage „Sind wir Mann oder Frau?“ nicht genügen und es für den Menschen als Kulturwesen eine Vielzahl an Faktoren für die Darstellung sowie Ausprägung des Geschlechts gibt. So ist es mehr als zeitgemäß, im Fussball  für gemischte Teams unterschiedlichster Geschlechter und sexueller Identitäten zu sorgen, um endlich für einen gleichberechtigten Sport sorgen.

 

 
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Kommentare
Baphomed schrieb am 27.06.2011 um 08:21
Hallo Benjamin,

jedem erbsthaften Fußball Fan ist klar, anders als du denkst:

"Fussballweltmeisterschaft der Frauen 2011 im eigenen Land möglicherweise nur eine marginale Rolle spielen. Ihnen bleibt lediglich die Aufmerksamkeit durch die erotische Hingucker im Playboy, guten Fussball erwartet man(n) bei ihnen nicht."

sind Aktuell die Männer Fußballer nicht gut genug um Mixde Teams wirklich auf die Beine zu stellen. Im Kinder Fußball wo selbiges Lange Probiert wurde hat sich das sehr deutlich gezeigt. Gerade auch wenn man sich Testspiele unserer N-Elf oder auch unser Bundesliga Frauen gegen Herren Manschaften sich anschaut kann man dies Jederzeit feststellen. Bevor man also eine Mixde Liga wie im Volleball angeht muss sich der Männer Fußball ersteinmal Reformieren.

Liebe Grüße
Baphomed
Magda schrieb am 27.06.2011 um 10:19
Ob marginal oder nicht, ich fand den bei dieser Gelegenheit nochmal kurz umrissenen "Gender"-Diskurs sehr informativ und interessant.
Pantherin schrieb am 27.06.2011 um 10:25
hallo, interssanter artikel, danke!

"Beim Mädchen heisst es im Ballspiel: „Sie wirft wie ein Mädchen“. "

Das heißt es fast identisch auch bei Jungen: "er wirft wie ein mädchen", allerdings um ihn abzuwerten, wenn er nicht bestimmten "going gender" -regeln entspricht bzw. um zweigeschlechtlichkeit "herzustellen" .

lg pantherin
Pantherin schrieb am 27.06.2011 um 10:34
"So ist es mehr als zeitgemäß, im Fussball für gemischte Teams unterschiedlichster Geschlechter und sexueller Identitäten zu sorgen, um endlich für einen gleichberechtigten Sport sorgen."

tut mir leid, hört sich aber erst mal als sehr utopisch an bzw. kann mir nicht vorstellen, dass sich das irgendwie uassehalb von kinderteams oder freizeitteams durchsetzen lassen wird.

"Während die Fussballweltmeisterschaft der Herren 2006 im eigenen Land zum großen Event und zur Kraftprobe einer ganzen Republik wurde, wird die Fussballweltmeisterschaft der Frauen 2011 im eigenen Land möglicherweise nur eine marginale Rolle spielen. Ihnen bleibt lediglich die Aufmerksamkeit durch die erotische Hingucker im Playboy, guten Fussball erwartet man(n) bei ihnen nicht"

Ich denke, dass das nicht (mehr) stimmt. meiner wahrnehmung wird frauenfußball von einer mehrheit heute angesheen als, "die spielen ganz gut fußball".
und ich sehe eher dass sich alle großen zeitungen auf die siete der deutschen frauen stellen und ein mittelgroßes fest erwarten. unabhänig, ob man den nationalen aufmunterungen positiv gegenüber steht oder nicht, heute zumindest ist deutschland im mittleren fußballglück:
"Sturm-Talent Alexandra Popp: „Wir haben ein bisschen geschlafen und die Kanadier unterschätzt. Glücklicherweise haben wir noch 2:1 gewonnen. Wir sind glücklich.“
Und wir erst! 2003 wurden wir Weltmeister, 2007 wurden wir Weltmeister. Und wenn unsere Mädels weiter soooo spielen, holen wir auch 2011 das Ding." (bild online, heute)

ich hoffe trotzdem auf brasilien!
eulen nach athen schrieb am 27.06.2011 um 13:00
So ist es mehr als zeitgemäß, im Fussball für gemischte Teams unterschiedlichster Geschlechter und sexueller Identitäten zu sorgen, um endlich für einen gleichberechtigten Sport sorgen.


1. welche geschlechter sollen das sein, haben die bezeichnungen? und was macht sie zu einem "geschlecht"? sprich: was macht für sie ein "geschlecht" aus?

2. was hat die sexuelle identität mit dem geschlecht UND mit dem sport zu tun???
Popkontext schrieb am 27.06.2011 um 15:25
Zum Thema Geschlecht / Geschlechterrollen kann ich Ihnen gern ein paar Bücher aus der hier in der FC allgemein nicht so geliebten Soziologie empfehlen, die sich u.a. mit sowas befasst. Ich schätze z.B. R. Connell sehr (Gender, Der Gemachte Mann), oder auch das (leider glaube ich vergriffene) Buch von Judith Lorber, Gender Paradoxien.

Sexuelle Identität hat speziell mit Fußball u.a. das "http://www.nytimes.com/2011/06/23/sports/soccer/in-african-womens-soccer-homophobia-remains-an-obstacle.html" und das "http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/108360/index.html" zu tun.
wwalkie schrieb am 27.06.2011 um 20:34
Sie schreiben in der Conclusio: "So ist es endlich zeitgemäß, im Fussball für gemischte Teams unterschiedlichster Geschlechter und sexueller Identitäten zu sorgen, um endlich für einen gleichberechtigten Sport zu sorgen".

Hmm. "Zeitgemäß"? "Unterschiedlichster (!) Geschlechter"? "Unterschiedlichste sexuelle Identitäten"? Also: unterschiedlich - unterschiedlicher - unterschiedlichst? "gleichberechtigter Sport"? Gleichberechtigt mit wem oder was? Mit der Arbeit vielleicht? Mit der sozialen Reproduktion? Mit der Kunst? "Zu sorgen"(?). Wer sorgt? Und wie? Zu wessen Schaden?

Oder ist gemeint: gleichberechtigt im Sport? Die Identitäten X, XX, YX und YY, die zudem nur "habitualisiert" sind, sich also auch ändern werden, in einem Team gegen das Team der Identitäten Y', X', YX' und XY'? Wie sind die Identitäten gerecht verteilt? Und das alles in einer Gesellschaft, deren alleiniges Ziel Kapitalvermehrung ist. Die also prinzipiell "ungerecht" ist.

Maier, sorgen Sie dafür, dass der Sport endlich gleichberechtigt wird!

Jawoll, Frau MarketingdirektorIn! Aber ...

Wie aber?

Ich versteh' nicht, was Sie meinen.

Nun, gemischte Teams, Maier. Nie was von Gender gehört? Da ist ein Seminar fällig.

Gerne. Aber, aber der Umsatz, Frau Dr.Naumann? Der Umsatz!

Es ist WM, und ich muss mir drei Wochen echt Sorgen machen.
Ein Schelm schrieb am 27.06.2011 um 21:37
"Durch die Frauenbewegung und den Gender-Diskurs werden die besonderen Regeln zunehmend abgeschafft und Frauensport als gleichrangig behandelt. Im Marathon konnte durch die Angleichung der Bedingungen auch die Zeiten und Ergebnisse auf das gleiche Niveau gebracht werden, sodass deutlich wurde, dass es keine körperlichen Unterschiede gibt. Ähnliches lässt sich im Fussball beobachten. Frauen entwickeln seit 1993 ähnliche Spieldynamiken, wie sie aus dem männlichen Fussball gewohnt sind."

Unsinn wird nicht dadurch wahrer, dass er dauernd wiederholt wird. Die durchschnittlichen Siegerzeiten von Männern und Frauen im Marathon differieren um 20 Minuten, das sind ~ 15%.
Jede (männliche) Jugendauswahl eines beliebigen Bundeslandes würde jede weibliche Fußballnationalmannschaft deklassieren.
Jede leichtathletische Disziplin beweist ebenfalls das Gegenteil.

Natürlich sind die Leistungsunterschiede innerhalb der Geschlechter größer als die durchschnittlichen zwischen ihnen, dennoch habe ich es nie begriffen, wie behauptet und ernsthaft geglaubt werden konnte, dass Geschlechter NUR sozial konstruiert werden.

Der Artikel leidet doch sehr am Versuch, sich die Wirklichkeit ideologisch zurechtzubiegen. ;-)
Rahab schrieb am 28.06.2011 um 07:54
ich stelle fest: es gibt nicht viele männer auf dieser erde.
amos ameis schrieb am 28.06.2011 um 02:34
Wow. Welch verquaster, ideologischer Unsinn. Der Grund, weswegen Alexandra Popp das Kopfballduell gegen Peter Crouch verlieren und an John Terry nicht vorbei käme liegt also daran, dass man Klein-Alexandra in einen rosafarbenen und nicht in einen blauen Strampler gesteckt hat.

Hier eine kurze, exemplarische Kritik einer Passage Ihres Textes. Vielleicht setzen Sie die Latte demnächst etwas tiefer an und besuchen derweil noch das ein oder andere Seminar …

"Geschlechterrolle ist das äußerliche Verhalten, welches man in der Gesellschaft zeigt, die Rolle, die man spielt, insbesondere mit anderen Menschen."

1. "das äußerliche Verhalten" – Was darf ich mir darunter vorstellen? Und was ist "innerliches Verhalten"?

2. "Geschlechterrolle ist das äußerliche Verhalten" – Um Gottes Willen! Rolle = Verhalten? Modell = Realität?

3. "das äußerliche Verhalten, welches man in der Gesellschaft zeigt" – Was soll man dazu noch sagen?

4. "die Rolle, die man spielt" – Es soll tatsächlich Menschen geben, die nicht manipulierend und "vorspielend" durch die Lande streifen. "Presentation of self" und "doing being ordinary" sind so bestimmt nicht gemeint.

5. "die Rolle, die man spielt, insbesondere mit anderen Menschen." – Ich spiele eine also eine Rolle … aber "mit" anderen Menschen?

Ich breche das hier einfach mal ab, wird ohnehin vergebene Liebesmüh' gewesen sein. Nur eine Bitte noch: treten Sie bitte nicht als Soziologe auf, die Zunft nagt schon genug an ihrem schlechten Ruf.
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