Berlinerjung

Blog von Berlinerjung

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Für einen Abzug

Wochenthema | 08.09.2009 | 07:00 Aufruf
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12.09.2009 | 23:09 bernd005
Mein erstgeschriebener Kommentar verschwand-----also nochmal Bin entsetzt über diesen Aufruf , weil er davon spricht , das wir uns haben reinziehen liessen in diesen Krieg-pfui Unwort-in diese Friede...
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13.09.2009 | 11:57 Berlinerjung
um @bernd zusätzlich zu bestätigen: Brückenkopf Afghanistan - Hintergrund. Über das Land am Hindukusch versucht die deutsche Herrschaftsriege seit über 100 Jahren, Einfluß in Zentralasien zu erlangen www.jungewelt.de/2009/09-11/022.php dieser Aufruf kommt übrigens auch zu Wort: "Friedensstifter des Tages: 25 Intellektuelle Wahlkampfzeiten sind Appellzeiten. Da die »politische Klasse« sich dabei um Krieg und Krise drücken möchte, wird das moralische Gewissen tätig. Dafür hat Deutschland seine Dichter und Denker. Im Freitag beziehen nun 25 Geistesschaffende in einem Aufruf Stellung für den Abzug der Bundeswehr aus dem afghanischen Schlamassel: Schriftsteller, Medienleute, Musiker, Ärzte und Theologen. Daniela Dahn, Martin Walser, Charlotte Roche, Christoph Hein etc. Ihre Initiative und ihr Ziel sind zu begrüßen. Doch Klarheit schaffen sie nicht. Im Gegenteil: Eine Nebelwand weht uns entgegen. Für SPD und Feldgrün gibt es Schonkost statt Saures. Kurz vor dem Urnengang möchte man diesen wohl nicht zu sehr auf die Stiefel treten. Bald werden es also 4500 deutsche Soldaten sein, die dort ihren »Dienst tun«. Kein guter Ort, denn: »Am Hindukusch wird Krieg geführt.« Intellektuelle Redlichkeit beginnt heute ja schon bei der zutreffenden Bezeichnung einer offenkundigen Sache. Das Passiv läßt Verantwortliche außen vor. An ihre Stelle tritt eine unglückliche Fügung: »Deutschland hat sich in diesen Krieg verwickeln lassen.« Der Gegner sei »keine Armee, sondern eine Kultur«. Dann ist Blackwater wohl eine Hochkultur. Der Ruf nach einem »Raus aus Afghanistan« wird lauter. Durch den deutschen Tatbeitrag von Kundus ist der Krieg stärker in die hiesige Öffentlichkeit gedrungen. Doch diesen »rauchenden Colt« läßt der Aufstand der Aufrechten unbeachtet. Unser Land solle seiner übernommenen Verantwortung nicht ausweichen und in zwei Jahren den Übergang »zum nicht-militärischen Engagement« vollziehen. Realpolitiker und Logistiker haben wir genug – Intellektuelle sollten sich um Grundsätzliches kümmern. Krieg nennen sie Krieg. Doch das Morden, auch das mit dem Joystick, bleibt außen vor. Dieser Aufruf unterläßt »das Vernünftigste, was sich überhaupt tun läßt« (Kurt Tucholsky): den Krieg zu entehren." (pst) www.jungewelt.de/2009/09-12/043.php der Freitag war mal links, heute ist er kaum mehr 'mitte links', sehr schade, es gibt zum Glück noch Alternativen..
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04.03.2009 | 23:41 Berlinerjung
Die Tatsache, dass viele ehemalige Freitag-Stammleser diesem nun den Rücken kehren, sei es durch Abbestellung des Abo, sei es durch völlige Entsagung, spricht doch für sich. Dieser Beitrag zeigt nur einmal mehr, das die 'neoliberale Meinungsfreiheit' nun auch im Freitag einzug gehalten hat. Der Freitag war bisher eben nicht 'irgendwie links' und dies konnte auch nie sein Ziel sein. Die Leser haben ihn deswegen geliebt, weil er eben 'eindeutig links' war! Leider werden die guten Artikel immer weniger, da bleibt nur der kleine Lichtblick, das es noch andere, wenn auch zwei- oder vierwöchig erscheinende Zeitungen gibt, denen kein unternehmerisch denkender Verleger vorsteht, der lieber seine guten Autoren schreiben lassen sollte, anstatt dies selbst zu tun.
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Logik des Gabentauschs

Positionen | 19.02.2009 | 18:10 Wolfgang Ratzel
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26.02.2009 | 20:46 nbo
auch wenn die idee des BGE auf den ersten blick sympathisch ist, rührt sie nicht automatisch an einem anderen, wie ich finde, wichtigeren problem: lohnarbeit und eigentum an den produktionsmitteln, be...
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28.02.2009 | 01:42 Berlinerjung
Natürlich sollte es als fernes Ziel der Menschheit bestehen bleiben, den Tag zu erleben, an welchem Geld keine Bedeutung mehr hat! Allerdings zeigt doch ein Blick in die Geschichte, leider, das gesellschaftliche Veränderungen immer nur in relativ kleinen Rahmen stattfinden (global gesehen). Einige sehr bedeutende, wie z.B. die Anerkennung des Wahlrechts der Frauen oder das Verbot des Sklavenhandels, liegen geschichtlich betrachtet, erst wenige Jahre zurück und sind selbst heute noch keinesfalls weltweiter Usus. Von daher stellt das, was wir hier als 'BGE' diskutieren, auch nur einen ersten Schritt dar, jedoch einen notwendigen, ohne den wir das ferne Endziel wohl nie erreichen werden. Bedenke der alten Weisheit, 'Tue den zweiten Schritt nicht vor dem Ersten'.
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Logik des Gabentauschs

Positionen | 19.02.2009 | 18:10 Wolfgang Ratzel
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24.02.2009 | 20:34 Berlinerjung
1. die Bedingung des 'Deutschseins' wird ua. durch wittigofranko widerlegt 2. die Bedingung der 'Selbstentfaltung auf Kosten der Anderen' wird ua. durch lars widerlegt 3. die Bedingung der Gabentausch...
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25.02.2009 | 19:04 Berlinerjung
Sie sprechen schon wieder von verschiedenen Dingen. Zum einen von 'Verfahren des Teilens' und zum anderen vom 'Gabentausch'. So kann man sich natürlich auch eine Logik zusammenbauen.
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Logik des Gabentauschs

Positionen | 19.02.2009 | 18:10 Wolfgang Ratzel
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24.02.2009 | 21:07 HansMeier555
Einige unzusammenhängende Bemerkungen: (1) Der Autor hat Recht: Das Hauptproblem am BGE ist nicht die Finanzierbarkeit, sondern die moralische Vertretbarkeit. (2) Das Leiden an der Überflüssigkeit de...
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24.02.2009 | 21:20 Berlinerjung
nicht nur unzusammenhängend, sondern dazu auch noch ziemlich falsch! frage, welche art argument stellt punkt (11) dar?
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Berlinerjung
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10:45
musica hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Lethe hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Corina Wagner hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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ebertus hat gerade einen Kommentar geschrieben.
10:29
Joachim Petrick hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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