Sie gehören seit Jahren zum Besten, was die deutsche Rockszene zu bieten hat und feiern 2012 ihr dreißigjähriges Bühnenjubiläum.Sie füllen in Deutschland große Hallen, sind Stammgäste bei Rock am Ring und haben in Südamerika zehntausende Fans. Und sie gaben imHerbst letzten Jahres 5 Konzerte in Zentralasien. Diese Konzerte der „Toten Hosen“ haben nun ein journalistisches Nachspiel. In der „Welt“ sowie in der „Berliner Morgenpost“ erschienen Artikel eines Journalisten, in denen behauptet wird, dass diese Konzerte vom deutschen Steuerzahler finanziert wurden. Die Fakten sind jedoch andere, wie die Musiker in einem Leserbrief ausführlich darlegten. Diese tendenziell falsche Berichterstattung ist natürlich ärgerlich für die Band, weshalb sie einen Leserbrief an den Journalisten schickte und um eine Richtigstellung bat. Sie bekam zwar eine Antwort, der Brief wurde jedoch nie abgedruckt. Nun haben Campino und Co. diesen Leserbrief und die Antwort des Journalisten öffentlich auf ihrer Homepage und bei Facebook gepostet und damit publik gemacht.
Dass Journalisten schlampig recherchieren, ist nicht neu, dass das Ansehen betroffener Personen durch solcheArtikel beschädigtwird, auch nicht. Nur dass ein Leserbrief mit einer Richtigstellung nicht veröffentlicht wird, ist schon sehr ignorant. Scheinbar geht es nur mit anwaltlicher Hilfe und einer Gegendarstellung, zu deren Abdruck Presseorgane ja verpflichtet sind.
Hier sind zum Nachlesen die beiden Schreiben:
www.dietotenhosen.de/neuigkeiten-news-leserbrief-welt-steuergeld.php
und hier der artikel in der "WELT"
www.welt.de/kultur/musik/article13644338/Steuergelder-fuer-Tokio-Hotel-und-die-Toten-Hosen.html
: