Unter dem Titel „Krieg unter den Liebesportalen“ veröffentlichte Financial Times Deutschland heute einen Bericht, der nicht nur auf den hart umkämpften „Liebes-Markt“ hinwies, sondern auch Trends aufzeigte, wie verstärkt mit Blick auf die liebestolle Jugend der Markt aufgeteilt wird. Dies löste in zweifacher Weise bei mir Verwunderung aus: Zum einen hielt ich die vielen Singlebörsen eher als letzten Ausweg für meine Generation, die nicht mehr zu jedem Event stürmt. Zum anderen hatte sich bei mir der Eindruck verfestigt, dass die heutige Jugend – sofern sie mal nicht online ist – sich zuhauf durch facebook-Partys kennen lernt. Aber facebook-Freunde sind offenbar nicht für Partnerschaft geeignet. So versuchen sich die Marktführer – wie z.B. Friendscout – über die Generationsschiene „Jugend“ gegenseitig Marktanteile abzunehmen.
Wobei gegen den Weg, Partner übers Internet zu finden, nichts einzuwenden ist. Nur – immer mehr wird Druck auf die Suchenden ausgeübt nach dem Motto „ich hab für eine bestimmte Zeit bezahlt, also muss ich jetzt schleunigst finden oder gefunden werden“. Mit den Wünschen der Menschen lassen sich eben wunderbar Geschäfte machen.
www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:dating-im-netz-krieg-unter-den-liebesportalen
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
keine Versandkosten
kein Aufpreis
Einzelpreis: 3.60 €
>> bestellen