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Das „Sachl“ aus Rumpenstadl bei Röhrnbach
Zeugl oder Sachl heißt im Bayerischen Wald eine ganz kleine Landwirtschaft. Im Sachl sind alle Räume, die für eine Landwirtschaft nötig sind, in einem Gebäude versammelt: Wohnung, Stall, Stadel und Tenne. Umgeben war es von 7 Tagwerk Äckern, Wiesen und Wald – zu viel zum Sterben und zu wenig zum Leben.

Seit 1903 lebte die Familie Graf auf dem „Sachl“. Alois Graf arbeitete nebenher als Steinhauer und Weber. Von 1946 bis 1978 wurde das „Sachl“ von Karoline Graf alleine bewohnt und bewirtschaftet. Um Holz zu sparen, unterteilte sie die Stube und hielt sich nur noch in der kleinen Küche mit dem Sparherd auf. Frau Graf hatte kaum das Nötigste. Überleben bedeutete für sie: Arbeiten von früh bis spät!
Stolz hat sie bis zuletzt auf Sozialhilfe verzichtet.












Das „Sachl“ der Karoline Graf hat 1984 im Freilichtmuseum Finsterau im Bayerischen Wald seinen Platz gefunden und erzählt dort uns Heutigen von einem früheren „kleinen Leben“.
www.freilichtmuseum.de/index2.php?inc=02_finsterau_hof04
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Wer hat die Katze neben dem Bock an der Wand erledigt und warum? Und vor allen Dingen: War die beiden in der Ecke neben dem Kruzifix?
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Aber im Ernst: sehr beeindruckende Fotos!
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Tolle Fotos, danke für den Einblick!
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Ja, sehr berührend - diese aufgeräumte Armut!
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aufgeräumte armut - das gefällt mir ... als ich das "badezimmer" sah, kamen mir fast die tränen.
dennoch scheint es mir, als wäre es trotz aller widrigkeiten leichter, auf dem lande in würde zu altern - es gibt immer menschen, nachbarn, die dich nicht verkommen lassen - auch heute noch! |
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Eine sehr schöne, melancholische Erinnerung an eine stolze Frau und ihr "kleines Leben." Herzlichen Dank!
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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