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Am 11. 11 1918 endete der 1.Weltkrieg mit der Unterzeichnung des Waffenstillstands von Compiègne. Die europäischen Kaiserreiche wandelten sich mehr oder weniger revolutionär zu Republiken und es begann der unaufhaltsame Aufstieg der USA zur aktuell - noch - einzigen Weltmacht.
Die Transformation zu demokratischen Verhältnissen, wie wir sie heute in der EU vorwiegend vorfinden, vollzog sich in Jahrzehnten, größtenteils gar mit Rückschritten hinter den in Monarchien bis 1914 erreichten zivilisatorischen Standards. In Mittel-, Ost- und Südeuropa (Ausnahme Tschechoslowakei & Schweiz) herrschten in der Zwischenkriegszeit nach und nach autoritäre Regime, Militärdiktaturen und explizit faschistische Machthaber wie in Italien, Deutschland und Spanien.
In Deutschland litt die Republik von Anfang an unter der Dolchstoßlegende und dem angeblich ungerechten Versailler Vertrag. Dabei wird stets geflissentlich übersehen, dass die deutsche Regierung beim Vertrag von Brest-Litowsk ebenso mit dem russischen Gegner verfahren war und bei einem über die Kriegsjahre hinweg propagierten "Siegfrieden" bei anderen unterlegenen Gegnern nicht anders gehandelt hätte.
Heute wird von anderen Ländern in Nah-, Mittel- und Fernost, Nordafrika erwartet, in kurzer Zeit zu demokratischen Verhältnissen zu gelangen.
Unterdessen entwickelt sich ein Währungskrieg und ein Bretton-Woods Standard ist nicht in Sicht. Poor.
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Nüchtern und pessimistisch. Das eine bedingt das andere.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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