born2bmild

Denken ist Reden mit sich selbst

11.11.2011 | 15:50

Compiègne, Versailles & Brest-Litowsk

 

Am 11. 11 1918 endete der 1.Weltkrieg  mit der Unterzeichnung des Waffenstillstands von Compiègne. Die europäischen Kaiserreiche wandelten sich mehr oder weniger revolutionär zu Republiken  und es begann der unaufhaltsame Aufstieg der USA zur aktuell - noch - einzigen Weltmacht.
Die Transformation zu demokratischen Verhältnissen, wie wir sie heute  in der EU vorwiegend vorfinden, vollzog sich in Jahrzehnten, größtenteils gar mit Rückschritten hinter den  in  Monarchien  bis 1914 erreichten zivilisatorischen Standards.  In Mittel-, Ost- und Südeuropa (Ausnahme Tschechoslowakei & Schweiz) herrschten in der Zwischenkriegszeit nach und nach autoritäre Regime, Militärdiktaturen und explizit faschistische Machthaber wie in Italien, Deutschland und Spanien.
In Deutschland litt die Republik von Anfang an unter der Dolchstoßlegende und dem angeblich ungerechten Versailler Vertrag. Dabei wird stets geflissentlich übersehen, dass die deutsche Regierung beim Vertrag von Brest-Litowsk ebenso mit dem russischen Gegner verfahren war und bei einem über die Kriegsjahre hinweg propagierten "Siegfrieden" bei anderen unterlegenen Gegnern nicht anders gehandelt hätte.


Heute wird von anderen Ländern in Nah-, Mittel- und Fernost,  Nordafrika erwartet, in kurzer Zeit zu demokratischen Verhältnissen zu gelangen.

Unterdessen entwickelt sich ein Währungskrieg und ein Bretton-Woods Standard ist nicht in Sicht.  Poor.

 
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Kommentare
goedzak schrieb am 11.11.2011 um 19:12
Nüchtern und pessimistisch. Das eine bedingt das andere.
born2bmild
Es ist kein Mensch ohne ein Aber
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Joachim Petrick hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
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fahrwax hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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delloc hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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bertamberg hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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