born2bmild

Denken ist Reden mit sich selbst

17.01.2010 | 22:05

Petition an Obama - Mumia Abu-Jamal & Abschaffung der Todesstrafe

Diese Petition ist von Mumia Abu-Jamal und seinem
Hauptverteidiger, Robert R. Bryan aus San Francisco, autorisiert. Sie kann
im Internet unterzeichnet werden.

Edit 18.01.2010, 22:20:

Einige Unterzeichner/-innen: 

Daniela Dahn, Christoph Hein, Sabine Kebir, Noam Chomsky, Guenter Grass, Volker Braun, Petra Morsbach, Gerhard Zwerenz, Rolf Gössner, Wim Wenders, Konstantin Wecker, F.J. Degenhardt, Heinrich Hannover, Sarah Wagenknecht, Ulla Jelpke ...

www.PetitionOnline.com/Mumialaw/



WIR, DIE UNTERZEICHNER, ersuchen Sie hiermit, sich gegen die Todesstrafe für Mumia Abu-Jamal auszusprechen sowie gegen die Todesstrafe für viele Männer, Frauen und Kinder überall auf der Welt, die ihrer Hinrichtung entgegensehen. Diese höchste Form der Bestrafung ist für eine zivilisierte Gesellschaft inakzeptabel und untergräbt die Menschenwürde. (Generalversammlung der Vereinten Nationen, Moratorium on the Use of the Death Penalty, Resolution 62/149, 18. Dez. 2007; bestätigt: Resolution 63/168, 18. Dez. 2008.)

Herr Abu-Jamal, ein renommierter schwarzer Journalist und Autor, befindet sich seit fast drei Jahrzehnten in Pennsylvania im Todestrakt. Auch wenn Sie keinen direkten Einfluss auf sein Schicksal als zum Tode verurteilten Gefangenen eines Bundesstaates nehmen können, bitten wir Sie als moralische Führungspersönlichkeit auf der Weltbühne, ein Moratorium der Todesstrafe in seinem wie in allen anderen Fällen zu fordern. Herr Abu-Jamal ist weltweit zu einem Symbol, zur „Stimme der Unterdrückten“ im Kampf gegen die Todesstrafe und andere Menschenrechtsverletzungen geworden. Über 20.000 Menschen auf der Welt erwarten ihre Hinrichtung, davon allein in den Todestrakten der Vereinigten Staaten über 3.000.

Das Gerichtsverfahren gegen Herrn Abu-Jamal im Jahr 1982 war von Rassismus belastet und wurde in Philadelphia durchgeführt, einer Stadt mit einer langen Geschichte von Polizeikorruption und Diskriminierung. Amnesty International – mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet – „stellt fest, daß zahlreiche Aspekte dieses Falles eindeutig gegen die internationalen Mindeststandards zur Gewährleistung eines fairen Prozesses verstoßen. Den Interessen der Gerechtigkeit wäre am besten durch ein neues Verfahren für Mumia Abu-Jamal gedient. Das Verfahren sollte im vollen Umfang den internationalen Standards für Gerechtigkeit entsprechen und die Verhängung der Todesstrafe nicht gestatten.“ (dt.: Ein Leben in der Schwebe – Der Fall Mumia Abu-Jamal, amnesty international Deutschland, Oktober 2000, S. 34; www.amnesty.org/en/library/info/AMR51/001/2000.)

 
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Kommentare
Ehemaliger Nutzer schrieb am 18.01.2010 um 17:05
Ich hatte mal die Idee in kein Land zu reisen in dem die Todesstrafe vollstreckt wird. Das hat sich als geschäfts-schädigend entpuppt, all diese so genannten zivilisierten Länder...
born2bmild
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Logbuch
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Streifzug hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Gustlik hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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