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Das Ende des europäischen Gedankens wurde eingeläutet
© Gerhard Frassa via pixelio.de
Die Vereinigten Staaten von Europa, vorab „EU“ genannt, erleben in ihrer Planung eine heftige Niederlage: Der konservative Ministerpräsident Lars L. Rasmussen der dänischen Minderheitsregierung, kam am 01. Juli 2011 einer Forderung der ultrarechtspopulistischen Dänischen Volks-Partei (DVP) nach, welche ihrerseits als Mehrheitsbeschafferin fungierte. Reisende nach Dänemark werden demnach ab dem 05. Juli 2011 wieder an ihre Grenzen stoßen, da zwischen Deutschland und Dänemark, sowie Schweden und Dänemark innereuropäische Grenzkontrollen wieder aufgenommen werden.
Der Gemeinschaftsgedanke Europas sieht anders aus und lautet etwa „Think European, act worldly!“ . Die Dänische Volkspartei (DVP) machte bereits in der Vergangenheit mit einer schockierenden Burka-Annonce von sich Reden, in welcher völlig undifferenziert gegen den Islam, einer der fünf Weltreligionen, gehetzt wurde. Dies kommt einem Anschlag auf den europäischen Frieden, auf Akzeptanz und Toleranz gleich.
Auch EU-Kommissions-Präsident Barroso zeigte sich besorgt über die europäische Entwicklung. Dem Hamburger Abendblatt gegenüber erwähnte der CDU-Vize-Fraktionsvorsitzende Dr. Andreas Schockendorf:
„Diese Entscheidung der dänischen Regierung ist kein Beitrag zur inneren Sicherheit des Landes, sondern sie bedient allein nationalistische Strömungen. (...) Die Dänen verstoßen gegen den Geist von Schengen. (...) Ob Dänemark mit den Grenzkontrollen rechtlich gegen das Schengen-Abkommen verstößt, müssen wir beobachten.“
Michael Link, europapolitischer Sprecher der FDP sagt dazu:
„Dänemarks Entscheidung zur Wiedereinführung von Grenzkontrollen enttäuscht alle Freunde eines weltoffenen Europas“.
Hier gehe es um fragwürdige Zugeständnisse an die Rechtspopulisten, denen man niemals nachgeben dürfe.
Rechts- und linksextremistische Strömungen, die sich laut neuestem Verfassungsschutzbericht Deutschlands in ihrer ausgeprägten Menschenverachtung kaum mehr voneinander unterscheiden, werden überall in Europa und der Welt beobachtet. Gottlob ist es jedoch eher selten, dass dieser Ungeist seinen Einfluss auf die aktuelle Politik europäischer Teile in einer Form geltend macht, wie dies in Dänemark aktuell stattgefunden hat. Allenfalls hatte man unlängst Ungarn als „Schande für Europa“ bezeichnet, weil das neue ungarische Mediengesetz dafür sorge, die Pressefreiheit massiv einzuschränken und böswillig zu beeinflussen.
Den Trend der antidemokratischen, sich gegen die Menschen Europas richtenden Strömungen kann man nur aufhalten, wenn man Brüssel mehr Entscheidungsmacht überantwortet und Europa anstelle eines Kommissionspräsidenten jetzt endlich einen gemeinsamen Präsidenten nach Vorbild der USA benennt, der den Staatsregierungen und seinen Gouverneuren übergeordnet ist. Zur Zeit aber erlebt Europa den Fortschritt des Rückschritts. HIER LESEN SIE WEITER...
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hi brainlux color,
"Den Trend der antidemokratischen, sich gegen die Menschen Europas richtenden Strömungen kann man nur aufhalten, wenn man Brüssel mehr Entscheidungsmacht überantwortet und Europa anstelle eines Kommissionspräsidenten jetzt endlich einen gemeinsamen Präsidenten nach Vorbild der USA benennt, der den Staatsregierungen und seinen Gouverneuren übergeordnet ist." diesen gedanken halte ich zwar für nachvollziehbar, jedoch für völlig verkehrt. was uns dann nämlich droht, und es droht leider auch, ist einfach eine eu-konzern diktatur. und dagegen ist dänemarks grenzschließung nur ein leichtes faschistisches lüftchen. sonnige grüße glaubdir ;-) |
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schrieb am
03.07.2011 um 22:03
>>und es droht leider auch, ist einfach eine eu-konzern diktatur.<<
Die haben wir, denn die EU war und ist einseitig auf die Anforderungen der Kapitalrendite ausgerichtet. Der "Rechtspopulismus" greift die Unzufriedenheit und mancherorts grassierende Armut der Menschen auf und lenkt sie mit faschistischen Parolen vom Nachdenken über die Überwindung des Kaputtalimus ab. Auf dass die Profitquellen noch lange sprudeln... |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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