Bruno Regens

Die Kunst, die Welt zu sehen

Blogbeiträge

18.08.2011 | 22:46 Bruno Regens

Folgt auf die Revolten der Polizeistaat?

  Zwei Wochen nach den Jugendunruhen in England wirken die Reaktionen der britischen Regierung hysterisch und unnötig brutal. Man fragt sich, wollen die Herrschenden keine vernünftige Antwort auf den Ausbruch sozialer Unruhen geben oder kö... >> mehr

Kommentare

Kommentar zu

Folgt auf die Revolten der Polizeistaat?

18.08.2011 | 22:46 Bruno Regens
portrait
19.08.2011 | 10:01 Zeitleser
Vielleicht sind die "Linken" vernünftige Leute, die sich ungern mit Leuten solidarisieren, die Häuser anzünden und Geschäfte plündern. Links sein heißt doch dem Gemeinwohl zu dienen, den sozialen Aus...
portrait
19.08.2011 | 13:07 Bruno Regens
Hallo Zeitleser: So wie ich ihren Beitrag verstehe, heißen Sie das Vorgehen der Polizei schlussendlich gut und unterstützen die staatliche Unterdrückung (natürlich ganz vernünftig und womöglich gar um dem Allgemeinwohl zu dienen). Dem nicht genug, sollen Linke sich ihrem Meinung nach genau so verhalten und den Staat unterstützen. Ich kann dem sicher nicht zustimmen. Das Einwerfen von Scheiben und die Plünderungen sind ein Akt der Verzweiflung der Jugend. Natürlich ist das keine Lösung des Problems. Aber nicht die Jugendlichen arbeiten der "Förderung des sozialen Ausgleichs" zuwieder, sondern die Regierung, die Labour-Opposition und die Banken. Auch sind es diese, die die jetzige Krise zu verantworten haben, das Bildungswesen seit Jahren beschneiden und dem Wohl des Allgemeinwohls entgegen handeln. Jetzt werden die, die gegen die Auswirkungen der Krise unpolitisch aufstehen massiv angegriffen. Linke waren schon immer in der Geschichte auf der Seite der Ausgebeuteten und Unterdrückten. Und nicht auf der Seite des Staates und des Kapitalismus! Nur weil die Revolte keinen politischen Charakter hat oder Forderungen aufstellt, verurteilen sie diese. Das hat mit "Links" sein nichts zu tun! Das ist zynisch, selbstgerecht und abgehoben. "Wohlfühl-links" könnte man es auch bezeichnen. Notwendig ist es den Jugendlichen eine Perspektive und Arbeit zu geben, anstatt ihnen die Polizei auf den Hals zu hetzen. Wenn ich denke, dass die Jugendlichen gegen die staatliche Repression verteidigt werden müssen, hat das nichts mit naiv-gutgläubig zu tun. Vielmehr sehen wir hier in der Polizeibrutalität die nächste Entwicklung der Euro-/Weltwirtschaftskrise. Dagegen gilt es aufzustehen und zu mobilisieren. Oder denken Sie, dass die Jugendlichen nicht verteidigt werden sollen gegen den Polizeistaat?
Kommentar zu

Folgt auf die Revolten der Polizeistaat?

18.08.2011 | 22:46 Bruno Regens
portrait
19.08.2011 | 10:01 Zeitleser
Vielleicht sind die "Linken" vernünftige Leute, die sich ungern mit Leuten solidarisieren, die Häuser anzünden und Geschäfte plündern. Links sein heißt doch dem Gemeinwohl zu dienen, den sozialen Aus...
portrait
19.08.2011 | 13:07 Bruno Regens
Hallo Zeitleser: So wie ich ihren Beitrag verstehe, heißen Sie das Vorgehen der Polizei schlussendlich gut und unterstützen die staatliche Unterdrückung (natürlich ganz vernünftig und womöglich gar um dem Allgemeinwohl zu dienen). Dem nicht genug, sollen Linke sich ihrem Meinung nach genau so verhalten und den Staat unterstützen. Ich kann dem sicher nicht zustimmen. Das Einwerfen von Scheiben und die Plünderungen sind ein Akt der Verzweiflung der Jugend. Natürlich ist das keine Lösung des Problems. Aber nicht die Jugendlichen arbeiten der "Förderung des sozialen Ausgleichs" zuwieder, sondern die Regierung, die Labour-Opposition und die Banken. Auch sind es diese, die die jetzige Krise zu verantworten haben, das Bildungswesen seit Jahren beschneiden und dem Wohl des Allgemeinwohls entgegen handeln. Jetzt werden die, die gegen die Auswirkungen der Krise unpolitisch aufstehen massiv angegriffen. Linke waren schon immer in der Geschichte auf der Seite der Ausgebeuteten und Unterdrückten. Und nicht auf der Seite des Staates und des Kapitalismus! Nur weil die Revolte keinen politischen Charakter hat oder Forderungen aufstellt, verurteilen sie diese. Das hat mit "Links" sein nichts zu tun! Das ist zynisch, selbstgerecht und abgehoben. "Wohlfühl-links" könnte man es auch bezeichnen. Notwendig ist es den Jugendlichen eine Perspektive und Arbeit zu geben, anstatt ihnen die Polizei auf den Hals zu hetzen. Wenn ich denke, dass die Jugendlichen gegen die staatliche Repression verteidigt werden müssen, hat das nichts mit naiv-gutgläubig zu tun. Vielmehr sehen wir hier in der Polizeibrutalität die nächste Entwicklung der Euro-/Weltwirtschaftskrise. Dagegen gilt es aufzustehen und zu mobilisieren. Oder denken Sie, dass die Jugendlichen nicht verteidigt werden sollen gegen den Polizeistaat?
Kommentar zu

Folgt auf die Revolten der Polizeistaat?

18.08.2011 | 22:46 Bruno Regens
portrait
19.08.2011 | 10:01 Zeitleser
Vielleicht sind die "Linken" vernünftige Leute, die sich ungern mit Leuten solidarisieren, die Häuser anzünden und Geschäfte plündern. Links sein heißt doch dem Gemeinwohl zu dienen, den sozialen Aus...
portrait
19.08.2011 | 13:07 Bruno Regens
Hallo Zeitleser: So wie ich ihren Beitrag verstehe, heißen Sie das Vorgehen der Polizei schlussendlich gut und unterstützen die staatliche Unterdrückung (natürlich ganz vernünftig und womöglich gar um dem Allgemeinwohl zu dienen). Dem nicht genug, sollen Linke sich ihrem Meinung nach genau so verhalten und den Staat unterstützen. Ich kann dem sicher nicht zustimmen. Das Einwerfen von Scheiben und die Plünderungen sind ein Akt der Verzweiflung der Jugend. Natürlich ist das keine Lösung des Problems. Aber nicht die Jugendlichen arbeiten der "Förderung des sozialen Ausgleichs" zuwieder, sondern die Regierung, die Labour-Opposition und die Banken. Auch sind es diese, die die jetzige Krise zu verantworten haben, das Bildungswesen seit Jahren beschneiden und dem Wohl des Allgemeinwohls entgegen handeln. Jetzt werden die, die gegen die Auswirkungen der Krise unpolitisch aufstehen massiv angegriffen. Linke waren schon immer in der Geschichte auf der Seite der Ausgebeuteten und Unterdrückten. Und nicht auf der Seite des Staates und des Kapitalismus! Nur weil die Revolte keinen politischen Charakter hat oder Forderungen aufstellt, verurteilen sie diese. Das hat mit "Links" sein nichts zu tun! Das ist zynisch, selbstgerecht und abgehoben. "Wohlfühl-links" könnte man es auch bezeichnen. Notwendig ist es den Jugendlichen eine Perspektive und Arbeit zu geben, anstatt ihnen die Polizei auf den Hals zu hetzen. Wenn ich denke, dass die Jugendlichen gegen die staatliche Repression verteidigt werden müssen, hat das nichts mit naiv-gutgläubig zu tun. Vielmehr sehen wir hier in der Polizeibrutalität die nächste Entwicklung der Euro-/Weltwirtschaftskrise. Dagegen gilt es aufzustehen und zu mobilisieren. Oder denken Sie, dass die Jugendlichen nicht verteidigt werden sollen gegen den Polizeistaat?
Bruno Regens
"Die schlechten Künstler sehen immer durch anderer Leute Brillen. Es kommt darauf an, bewegt zu sein, zu lieben, zu hoffen, zu schaudern, zu leben. Mensch zu sein, ehe man Künstler ist!" - August Rodin
Mitglied seit:
18.08.2011
Zuletzt aktiv:
19.08.2011
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 1
Kommentare: 3
Mein Projekt:
Logbuch
19:28
Wolfram Heinrich hat gerade einen Kommentar geschrieben.
19:26
Wolfram Heinrich hat gerade einen Kommentar geschrieben.
19:21
fahrwax hat gerade einen Kommentar geschrieben.
19:18
heidenplejer hat gerade einen Kommentar geschrieben.
19:18
Kunibert Hurtig hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG