Wer hat heute bei den unzähligen und pausenlosen Informationen aus dem Netz sowie der Printmedien, die ebenfalls weiter präsent sind, noch Zeit und Geduld, 144 Seiten Essays über die Zukunft von Bildung und Schule oder "s...>> mehr
Dieser Satz steht im letzten Beitrag eines beinahe unbemerkt erschienenen kleinen, grünen Büchleins. So ganz ohne übliches Cover, nur mit der Aufschrift des Titels "VERNETZT" sowie des Namens des Herausgebers Krystian Woznicki ko...>> mehr
Will man in diesen Tagen und Wochen Theater und Theatralik vom Besten erleben, muss man hinaus in Germaniens Wälder nach Osnabrück mitten in den Teutoburger Wald fahren, dorthin, wo vor 2000 Jahren der römische Feldherr Varus i...>> mehr
Wie immer und überall geht es auch hier vor allem ums Geld. Das Internet ist eine neue Technik, die zunächst mal alles bisherige durcheinander wirbelt und ein Chaos entstehen lässt, aus dem eine neue Ordnung gefunden werden muss. Für Dinge, die mich interessieren und es mir Wert sind, bin ich bereit zu zahlen. So zahle ich gerne die € 5 pro Monat, um meine Blogs werbefrei zu halten. Ich bezahle auch gern die Abogebühr für den Freitag, um gemütlich am Wochenende die Printausgabe zu lesen. (In der Online-Ausgabe bin ich ganz selten zu Gast) Und ich würde auch gern einen kleinen Aufschlag berappen, wenn ich dafür wieder ganz einfach und bequem mir einzelne Artikel daraus in meine Doku-Datei laden könnte, wo ich dann nach Lust und Laune anmerken, kommentieren, vergrößern usw. kann. Das ist seit dem Start der Online-Ausgabe nur noch mit Mühen möglich und bei weitem nicht mit allen Artikeln der Printausgabe. Weiterhin bin ich bereit, für meine örtliche Tageszeitung einen Obolus zu zahlen, damit ich zum Frühstück über große Politik sowie Tratsch und Kultur vor Ort mich in Ruhe informieren kann. Fazit: wie bei allen technischen Umwälzungen, zuletzt war es das Fernsehen, davor der Rundfunk, das Auto und vor Jahrhunderten der Buchdruck, wird auch nach 10 Jahren Internet weiterhin Bedarf nach Printmedien sein, für die die Macher eine ausreichende Finanzierung finden werden. Ob mir Twitter und MySpace, die noch kostenlos sind, einen Betrag X wert sind, wird sich zeigen - wahrscheinlich ja, wenn ich erst mal an sie gewöhnt bin. Also werden Murdoch & Co. erstmal längere Probezeiten anbieten, um die Nutzer zu binden und sich unverzichtbar zu machen, aber dann plötzlich zuschlagen. Insofern ist bei MySpace demnächst mit Gebühren zu rechnen. Der Markt wird wie immer jedoch das noch unübersichtliche Feld bereinigen. Journalisten und Blogger werden sich in Zukunft das Feld der Aufmerksamkeiten teilen müssen. Aber Konkurrenz belebt das Geschäft - heißt es schon immer. Die Debatte um die Freiheit der Netze wird auf einer anderen Ebene geführt. Es ist nur zu hoffen, dass ihnen, nämlich denjenigen, die bestimmen, das Geld wichtiger ist. Die Oberaufsicht bekommen sie nämlich je nach Bedarf wie immer als Dreingabe.
Zum Beitrag von Jutta Person: "Iggy Pop, ich will ein Kind ..." hatte ich einen Kommentar gepostet. Offenbar wurde dieser Kommentar inzwischen wieder gelöscht, denn unter dem Beitrag ist er nicht mehr zu finden. Haben Kommentare bei Ihnen nur eine so kurze Überlebenschance? Dann wäre die von Ihnen angebotene Mitarbeit allerdings ein Witz!
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
>> mehr