Die Zeitungswelt sieht sich bedroht von einer immer weiter wachsenden Diskussionskultur im Internet. Nicht mehr der klassische Leserbrief ist Ausgangspunkt für sich entspannende Debatten, sondern die Kommentarfunktion unter den Meldungen und Berichten...>> mehr
Und schon ist es passiert, Karl-Theodor von und zu Guttenberg ist zweitbeliebtester Politiker Deutschlands und reiht sich damit direkt hinter jedermanns Liebling Merkel ein. Ein harter Schlag für Frank-Walter Steinmeier, der diesen Aufstieg Guttenbergs mi...>> mehr
mit schlimmer verzögerung hier noch ein paar von mir versprochene überlegungen aus der sicht des journalisten. kommentare und debatten - diese möglichkeit hat mich am online-journalismus von anfang a...
Vielen Dank für den, immer noch rechtzeitig eingereichten, Beitrag! Ausgehend von Ihren Überlegungen stellt sich mir die Frage, von wo denn diese Trendwende zu einer gewissermaßen Synthese von Blog (Informationstiefe und bidirektionale Kommunikation) und Journalismus herkömmlicher Prägung (Korrespondenten und Recherche, sicher auch Reichweite) kommen kann. Könnte nicht die Verknüpfung von Blogs und Zeitung wie hier beim Freitag geschehen genau der Anfang von so etwas sein?
"In diesem Forschungsprojekt der Uni Gießen soll genau den Fragen nachgegangen werden, wie sich das Verhältnis von Bloggern und Journalisten, zwischen Verlegern und Lesern weiterentwickelt hat." Was ...
Das ist sehr interessant, Herr Fenn. Glauben Sie also, dass der Freitag von einer besseren Qualität der Communityinhalte ausgegangen ist und sich nun darin getäuscht wieder etwas vom Modell abwendet?
Für mich ist das Interessanteste am Freitag, daß ich mich auf unkomplizierte Art und Weise mit "Gleichgesinnten" treffen/vernetzen kann. In der Provinz fehlt nämlich dafür einfach die praktische Infra...
Darf ich dennoch etwas zu den Strukturen nachfragen? Ist schon einmal einer Ihrer Community-Beiträge im Freitag gedruckt worden? Aus welcher Motiviation schreiben Sie hier in der Community mit? Gibt es einen Unterschied in der Motivation, für die Community zu schreiben - und für den gedruckten Freitag?
"In diesem Forschungsprojekt der Uni Gießen soll genau den Fragen nachgegangen werden, wie sich das Verhältnis von Bloggern und Journalisten, zwischen Verlegern und Lesern weiterentwickelt hat." Was ...
Es gibt keinerlei Fördermittel, weder von der Uni noch von Dritten. Auftraggeber der Studie gibt es keinen. Das Projekt gehört in mein Studium der Sozial- und Politikwissenschaften.
"In diesem Forschungsprojekt der Uni Gießen soll genau den Fragen nachgegangen werden, wie sich das Verhältnis von Bloggern und Journalisten, zwischen Verlegern und Lesern weiterentwickelt hat." Was ...
Aber gern. Das Forschungsprojekt ist Teil einer Lehrforschung zum Thema 'ProsumentInnen im Digitalen Alltag'. Mit Prosuming ist gemeint, dass heute die Grenzen von Konsum und Produktion immer weiter verwischt werden. Der Freitag ist ein gutes Beispiel dafür. Man liest und diskutiert im Web, schreibt einen Blog - und durch die Entscheidung anderer kann daraus plötzlich bezahlte Arbeit werden. Das Forschungsdesign ist angelehnt an das Modell der Gruppendiskussion, bei dem eine kleinere Anzahl Teilnehmer über ein Thema untereinander diskutiert. Ich freue mich, dass nach anfänglichen Startschwierigkeiten nun einige Beiträge kommen. Die Auswertung erfolgt übrigens nach der Dokumentarischen Methode und soll die Frage beantworten, wie die Gruppe der Blogger das Phänomen ProSuming im speziellen wie allgemeinen beurteilt. Es gehört zum Konzept der Forschung, dass bewusst in der ersten Phase wenig direkte Fragen des Forschers gestellt werden. Wenn die Diskussion etwas weiter ist, werde ich mit Nachfragen zu bestimmten Themen nochmal einsteigen. Wenn noch weitere Fragen bestehen, beantworte ich die nach bestem Vermögen gerne.
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
>> mehr