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Wie schwer Kritik fällt

Kultur | 15.05.2012 | 15:30 Katrin Schuster
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17.05.2012 | 19:47 Canabbaia
Hallo Frau Schuster, schauen Sie sich wg. BILD-Kritik einfach mal im eigenen Blatt um. Dort titelte am 23.06.11 ein gewisser Wolfgang Storz: "Unfassbar! „Bild“-Report zur Griechen-Krise bekommt einen...
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17.05.2012 | 23:15 Canabbaia
Lieber "keiner": Sie haben Dschingis Khan vergessen! DER war nämlich an allem Schuld. Na ja, außerdem natürlich noch der Flügelschlag eines Schmetterlings 1932 im Garten der Familie Quandt. Und was Ihre "Griechen-sind-Sündenböcke"-Theorie angeht: Wieviele deutsche Steuerbillionen möchten Sie denn gerne in der Ägäis versenken - damit die Unschuldslämmer drauf schwimmen können?
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Wie schwer Kritik fällt

Kultur | 15.05.2012 | 15:30 Katrin Schuster
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17.05.2012 | 19:47 Canabbaia
Hallo Frau Schuster, schauen Sie sich wg. BILD-Kritik einfach mal im eigenen Blatt um. Dort titelte am 23.06.11 ein gewisser Wolfgang Storz: "Unfassbar! „Bild“-Report zur Griechen-Krise bekommt einen Journalistenpreis für "exzellenten Wirtschaftsjournalismus". Zählt differenzierte Berichterstattung gar nichts mehr?" (www.freitag.de/kultur/1125-medientagebuch) Welcher Sachverhalt lag zugrunde? Bild (Nikolaus Blome, Paul Ronzheimer und andere BILD-Journalisten hatten nachgeforscht, mit welchen Methoden Griechenland sich in die Eurozone geschwindelt, und die deutsche Regierung bei diesem Betrug offenbar wissentlich Beihilfe geleistet hatte. Das Ergebnis wurde in 5 Artikel publiziert: "Wie Athen sich den Euro erschwindelte" "So frisierten die Griechen ihre Bilanzen" "So räumte Rot-Grün den Griechen den Weg zum Euro frei" "So machte Finanzminister Eichel den wichtigsten Kritiker platt" und schließlich "So winkte die EU den Euro für die Griechen durch". Das Kuratorium der Johanna-Quandt-Stiftung hatte entschieden, Nikolaus Blome und Paul Ronzheimer für diese Artikel-Serie „Geheimakte Griechenland“, erschienen in der “Bild-Zeitung” vom 29. Oktober bis 3. November 2010, mit dem Medienpreis der Stiftung auszuzeichnen. Kritisiert Storz Fehler in der Artikelserie? Nein: ihm stinkt es, dass der BILD-Zeitung (wie wohl der großen Mehrheit der Deutschen) die Inanspruchnahme deutscher Steuergelder für Griechenland stinkt: "Sie taten dies im Bewusstsein ..... dass die „ausgezeichnete“ Serie ..... untrennbar mit der Kampagne von Bild im ersten Halbjahr 2010 verbunden ist. Im Gewande des Journalismus penetrierte diese Kampagne über Monate die Öffentlichkeit mit der Botschaft: Die Griechen haben betrogen, leben über ihre Verhältnisse, sind faul. Die Griechen haben deshalb vom deutschen Steuerzahler keinen Cent Hilfe verdient." Ob die Griechen faul sind, lasse ich dahingestellt. Betrogen hat die griechische Regierung auf jeden Fall (und ebenso die griechischen Bürger massenhaft ihren eigenen Staat: tote Rentenempfänger usw.). Über die Verhältnisse gelebt haben sie auch (und leben sie, via Primärdefizit, sogar jetzt noch - mit unseren "Krediten"). Also ist auch (wenn man "Faulheit" mal außen vor lässt) die Faktengrundlage dieser BILD-"Kampagne" korrekt. Mit anderen Worten: Herr Storz hat im Freitag kritisiert, dass die BILD-Zeitung Fakten korrekt berichtet - weil sie daraus Forderungen abgeleitet hat, die ihm persönlich nicht ins euromantische Weltbild passen. Wenn Einstein ein Mörder gewesen wäre: hätte er dann keinen Nobelpreis für die beiden Relativitätstheorien verdient? Wenn die BILD-Zeitung mit intensiver Recherche einen (früheren) großangelegten politischen Betrug aufdeckt, der uns aktuell hunderte von Milliarden an Steuergelder kostet (denn dass wir die Griechen-Kredite wiedersehen, glaubt wohl kaum jemand): Ist das nicht verdienstvoll - wenn sich kein einziges Medium des sog. "Qualitätsjournalismus" findet, dass diese Fakten mit dieser Genauigkeit aufdeckt? Gesinnungstüchtigkeit, wie sie seinerzeit Ihr Kollege Storz an den Tag gelegt hat, reicht eben nicht aus, um Fakten zu enthüllen - und regt sich stattdessen noch darüber auf, dass andere dem Volke die Fakten präsentieren.
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Wie schwer Kritik fällt

Kultur | 15.05.2012 | 15:30 Katrin Schuster
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17.05.2012 | 19:46 Canabbaia
Hallo Frau Schuster, schauen Sie sich wg. BILD-Kritik einfach mal im eigenen Blatt um. Dort titelte am 23.06.11 ein gewisser Wolfgang Storz: "Unfassbar! „Bild“-Report zur Griechen-Krise bekommt einen Journalistenpreis für "exzellenten Wirtschaftsjournalismus". Zählt differenzierte Berichterstattung gar nichts mehr?" (www.freitag.de/kultur/1125-medientagebuch) Welcher Sachverhalt lag zugrunde? Bild (Nikolaus Blome, Paul Ronzheimer und andere BILD-Journalisten hatten nachgeforscht, mit welchen Methoden Griechenland sich in die Eurozone geschwindelt, und die deutsche Regierung bei diesem Betrug offenbar wissentlich Beihilfe geleistet hatte. Das Ergebnis wurde in 5 Artikel publiziert: "Wie Athen sich den Euro erschwindelte" "So frisierten die Griechen ihre Bilanzen" "So räumte Rot-Grün den Griechen den Weg zum Euro frei" "So machte Finanzminister Eichel den wichtigsten Kritiker platt" und schließlich "So winkte die EU den Euro für die Griechen durch". Das Kuratorium der Johanna-Quandt-Stiftung hatte entschieden, Nikolaus Blome und Paul Ronzheimer für diese Artikel-Serie „Geheimakte Griechenland“, erschienen in der “Bild-Zeitung” vom 29. Oktober bis 3. November 2010, mit dem Medienpreis der Stiftung auszuzeichnen. Kritisiert Storz Fehler in der Artikelserie? Nein: ihm stinkt es, dass der BILD-Zeitung (wie wohl der großen Mehrheit der Deutschen) die Inanspruchnahme deutscher Steuergelder für Griechenland stinkt: "Sie taten dies im Bewusstsein ..... dass die „ausgezeichnete“ Serie ..... untrennbar mit der Kampagne von Bild im ersten Halbjahr 2010 verbunden ist. Im Gewande des Journalismus penetrierte diese Kampagne über Monate die Öffentlichkeit mit der Botschaft: Die Griechen haben betrogen, leben über ihre Verhältnisse, sind faul. Die Griechen haben deshalb vom deutschen Steuerzahler keinen Cent Hilfe verdient." Ob die Griechen faul sind, lasse ich dahingestellt. Betrogen hat die griechische Regierung auf jeden Fall (und ebenso die griechischen Bürger massenhaft ihren eigenen Staat: tote Rentenempfänger usw.). Über die Verhältnisse gelebt haben sie auch (und leben sie, via Primärdefizit, sogar jetzt noch - mit unseren "Krediten"). Also ist auch (wenn man "Faulheit" mal außen vor lässt) die Faktengrundlage dieser BILD-"Kampagne" korrekt. Mit anderen Worten: Herr Storz hat im Freitag kritisiert, dass die BILD-Zeitung Fakten korrekt berichtet - weil sie daraus Forderungen abgeleitet hat, die ihm persönlich nicht ins euromantische Weltbild passen. Wenn Einstein ein Mörder gewesen wäre: hätte er dann keinen Nobelpreis für die beiden Relativitätstheorien verdient? Wenn die BILD-Zeitung mit intensiver Recherche einen (früheren) großangelegten politischen Betrug aufdeckt, der uns aktuell hunderte von Milliarden an Steuergelder kostet (denn dass wir die Griechen-Kredite wiedersehen, glaubt wohl kaum jemand): Ist das nicht verdienstvoll - wenn sich kein einziges Medium des sog. "Qualitätsjournalismus" findet, dass diese Fakten mit dieser Genauigkeit aufdeckt? Gesinnungstüchtigkeit, wie sie seinerzeit Ihr Kollege Storz an den Tag gelegt hat, reicht eben nicht aus, um Fakten zu enthüllen - und regt sich stattdessen noch darüber auf, dass andere dem Volke die Fakten präsentieren.
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Wie schwer Kritik fällt

Kultur | 15.05.2012 | 15:30 Katrin Schuster
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17.05.2012 | 19:46 Canabbaia
Hallo Frau Schuster, schauen Sie sich wg. BILD-Kritik einfach mal im eigenen Blatt um. Dort titelte am 23.06.11 ein gewisser Wolfgang Storz: "Unfassbar! „Bild“-Report zur Griechen-Krise bekommt einen Journalistenpreis für "exzellenten Wirtschaftsjournalismus". Zählt differenzierte Berichterstattung gar nichts mehr?" (www.freitag.de/kultur/1125-medientagebuch) Welcher Sachverhalt lag zugrunde? Bild (Nikolaus Blome, Paul Ronzheimer und andere BILD-Journalisten hatten nachgeforscht, mit welchen Methoden Griechenland sich in die Eurozone geschwindelt, und die deutsche Regierung bei diesem Betrug offenbar wissentlich Beihilfe geleistet hatte. Das Ergebnis wurde in 5 Artikel publiziert: "Wie Athen sich den Euro erschwindelte" "So frisierten die Griechen ihre Bilanzen" "So räumte Rot-Grün den Griechen den Weg zum Euro frei" "So machte Finanzminister Eichel den wichtigsten Kritiker platt" und schließlich "So winkte die EU den Euro für die Griechen durch". Das Kuratorium der Johanna-Quandt-Stiftung hatte entschieden, Nikolaus Blome und Paul Ronzheimer für diese Artikel-Serie „Geheimakte Griechenland“, erschienen in der “Bild-Zeitung” vom 29. Oktober bis 3. November 2010, mit dem Medienpreis der Stiftung auszuzeichnen. Kritisiert Storz Fehler in der Artikelserie? Nein: ihm stinkt es, dass der BILD-Zeitung (wie wohl der großen Mehrheit der Deutschen) die Inanspruchnahme deutscher Steuergelder für Griechenland stinkt: "Sie taten dies im Bewusstsein ..... dass die „ausgezeichnete“ Serie ..... untrennbar mit der Kampagne von Bild im ersten Halbjahr 2010 verbunden ist. Im Gewande des Journalismus penetrierte diese Kampagne über Monate die Öffentlichkeit mit der Botschaft: Die Griechen haben betrogen, leben über ihre Verhältnisse, sind faul. Die Griechen haben deshalb vom deutschen Steuerzahler keinen Cent Hilfe verdient." Ob die Griechen faul sind, lasse ich dahingestellt. Betrogen hat die griechische Regierung auf jeden Fall (und ebenso die griechischen Bürger massenhaft ihren eigenen Staat: tote Rentenempfänger usw.). Über die Verhältnisse gelebt haben sie auch (und leben sie, via Primärdefizit, sogar jetzt noch - mit unseren "Krediten"). Also ist auch (wenn man "Faulheit" mal außen vor lässt) die Faktengrundlage dieser BILD-"Kampagne" korrekt. Mit anderen Worten: Herr Storz hat im Freitag kritisiert, dass die BILD-Zeitung Fakten korrekt berichtet - weil sie daraus Forderungen abgeleitet hat, die ihm persönlich nicht ins euromantische Weltbild passen. Wenn Einstein ein Mörder gewesen wäre: hätte er dann keinen Nobelpreis für die beiden Relativitätstheorien verdient? Wenn die BILD-Zeitung mit intensiver Recherche einen (früheren) großangelegten politischen Betrug aufdeckt, der uns aktuell hunderte von Milliarden an Steuergelder kostet (denn dass wir die Griechen-Kredite wiedersehen, glaubt wohl kaum jemand): Ist das nicht verdienstvoll - wenn sich kein einziges Medium des sog. "Qualitätsjournalismus" findet, dass diese Fakten mit dieser Genauigkeit aufdeckt? Gesinnungstüchtigkeit, wie sie seinerzeit Ihr Kollege Storz an den Tag gelegt hat, reicht eben nicht aus, um Fakten zu enthüllen - und regt sich stattdessen noch darüber auf, dass andere dem Volke die Fakten präsentieren.
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Wahlen abschaffen?

Politik | 14.05.2012 | 13:20 Lutz Herden
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14.05.2012 | 23:15 Canabbaia
Als Griechenland die Kredite aufgenommen hat gab es natürlich auch KEINE Demokratie - sagt die Herde. Das waren nur die Parteien, welche die Schulden aufgenommen haben; das Volk hat das nie und nimmer...
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15.05.2012 | 18:53 Canabbaia
Um zwei Dinge noch klarzustellen: Man muss schon selten naiv sein um zu glauben, dass unsere Garantien nicht fällig werden. Genau das fordern Sie (im Einklang mit dem Artikelverfasser) ja selbst, wenn Sie den demokratiebemäntelten (angekündigten) Vertragsbruch im Ergebnis bejubeln. Allerdings, Sie werden es nicht glauben, gehe ich insoweit sogar mit Ihnen (und Hr. Herden) konform, als ich den Griechen volle Selbstbestimmung wünsche. Und allerdings aufgrund ihrer Wahlentscheidung dann auch ein rasches Verlassen der Eurozone. Das wird für uns teuer, aber ein Verbleib Griechenlands wird noch weitaus teurer!
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Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
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