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Nichts ist gut in Afghanistan -
so brachte es die gegangene EKD-Vorsitzende Bischöfin Käßmann auf den Punkt.
Die Koalition der Willigen aber sah das anders - und mit ihr das Deutsche Parlament ... bis auf DIE LINKE.
Nur die Linken waren gegen die Staatsraison, gegen einen Krieg am Hindukusch?
Was sagte SPD-Mann Struck bereits vor Jahren:
Deutschland ( und damit meinte er Freiheiten und Werte) werde künftig auch am Hindukusch verteidigt - aktiv im Krieg!
Ist Krieg also erneut ein Mittel der Politik,
auch wenn man sich bemüht, das Un-Wort Krieg (gerade aus deutscher Sicht!) euphemistisch zu umschreiben.
Heute haben wir diesen Krieg!
Und wir führen diesen schmutzigen Krieg bis hin zu den Kollateralschäden, die wir hinnehmen müssen, weil der Deutsche Bundestag es mehrheitlich so will.
Das Volk wurde nicht gefragt - wie so oft!
Ein Plebiszit zum Krieg?
Wer will nach der Erfahrung von zwei Weltkriegen, von Totalitarismus
und 55 000 000 Millionen Opfern allein im Zweiten Weltkrieg wieder Krieg führen?
Und wozu fragen?
Kriege führt man – über Krieg redet man nicht!
Wir haben doch Abgeordnete, gewählte Volksvertreter, die nur ihrem Gewissen verantwortlich sind.
Sie wissen schon, was sie tun!
Oder :
SIE WISSEN NICHT, WAS SIE TUN!?
Krieg ist stets ein schmutziges Geschäft - es gab mehr als 180 Tote, zivile Opfer in einer überhasteten Aktion! Überrascht? Wer einen Krieg beschließt, man die Opfer einkalkulieren, inklusive Kollateralschäden - wie im Irak-Krieg ( freundliches Feuer!) - ein Irrtum, Pech gehabt!
180 Opfer gab es im Irak an einem Tag ! Und an vielen Tagen!
Wen kümmerte es? Wen kümmert es heute?
Gelegentlich höre ich einen Song von Reinhard Mey - zum Thema "Afghanistan", einfühlsam interpretiert und kritisch wie immer:
Ein Rekrut Kai ist mit einem Hilfstransport unterwegs an den Hindkusch ... mit einer Transall der Bundeswehr ... der Transporter wird über einem Mohnfeld abgeschossen. Kai ist tot.
Das Ministerium informiert die Angehörigen –
Kai starb den Heldentod für Volk und Vaterland,
für Freiheit und Demokratie ...
und der Bundestag erhöht das Truppenkontingent am Hindukusch ... damit noch besser verteidigt werden kann.
Was sagt der Hartz IV-Empfänger dazu?
Werden auch seine Werte am Hindukusch verteidigt?
Was hat er zu verlieren?
Und dahinter: Das Kriegs- Völkerrecht!
Wie kann ein Krieg "sauber" geführt werden?
Wie kann etwas, was a priori "schmutzig" und mit Leichen von Unschuldigen gepflastert ist, "sauber geführt werden?
Dann und wann wird deshalb gelogen - Notlügen sind das!
Einer belastet den anderen, einer entlastet den anderen, indem neue Notlügen verbreitet werden, Desinformation, statt objektiver Information.
Jetzt wackelt der Sessel des Bundesverteidigungsministers - aber selbst wenn er geht, wird der Krieg dadurch sauberer und legitimer?
Wenn ein auch noch so populärer Politiker verheizt wird, ersetzt ihn ein anderer.
Er nimmt seine Mehrfachversorgung und scheidet im schlimmsten Fall aus, geht in die Politik, wird Manager, Berater ... Lobbyist ... Ausgesorgt hat er immer!
Was aber wird aus dem toten Familienvater, der einst antrat, um die Bundesrepublik an der landesgrenze zu verteidigen?
Wer ersetzt ihn?
Was wird aus den Traumatisierten, aus den Versehrten? Ein Sozialfall?
Carl Gibson
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was ist mit dem Bundeswehrsoldaten, der schwer verwundet im Bundeswehrlarzarett liegt ans Bettlager seine Entlassungspapiere aus der Bundeswehr als Fürsorgender Dientsherr gereicht erhält, damit die gesetzliche Krankenkassen und Sozialversicherung für seine weitere Behandlang, seine geblichen und vergeblichen REHA- Maßnahmen aufkommt?
War doch alles nur ein Infall im Krieg!? Dabei befinden wir uns seit der Ausrufung des Ernstfalles durch die NATO am 12. September 2001 uneingeschränkt nach Nine Eleven Ground Zero im Kriegszustand. Warum sollten wir das merken, wenn dies nicht einmal der Deutsche Bundetag bemerkt und jährlich weitere Friedenseinsätze der Bundeswehr mitten im Krieg beschließt? tschüss JP |
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Gerät der kriegsversehrte Bundeswehrsoldat gar nach einem Jahr in die Mühlen von Hartz IV ?
JP |
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Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen!
Die Zahl der nach dem Afghanistan-Einsatz Traumatisierten Bundwehrsoldaten soll die Zahl 400 überschritten haben, lieber JP! Eine Spezialeinrichtung soll nun her, vermutlich weil die Zahl der psychisch Geschädigten noch ansteigen wird. Die US-Söldner wissen nicht so genau, was sie in Afghanistan sollen! Man hat vergessen, es ihnen zu sagen. Den Angehörigen der Bundeswehr antwortete seinerzeit SPD-Mann Struck: Deutschland wird in Afghanistan verteidigt - die Details blieben verschwiegen, bis heute. Reinhard Meys Worte klingen nach ... lebendige Menschen in einem deutschen Parlament ...schicken ein weiteres Trupenkontingent ....ihr Kinder ... Wer verschaukelt hier wen? - Ich erinnere an Kanzler Gerhard Schröders Parole von der "uneingeschränkten Solidarität" - damals wollte man Demokratie im Irak einführen ... Was ist daraus geworden: Ein Bürgerkrieg in einem besetzten Land. Die täglichen Opfer dort zählt keiner mehr. Der Kriegs-Schauplatz ist heute ein anderer. Carl Gibson |
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siehe dazu meinen Blog:
www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/hartz-iv--ein-patriotisches-leben-im-nato-krieg-nach-nine-eleven 19.03.2010 | 17:21 Hartz IV- ein patriotisches Leben im NATO Krieg nach Nine Eleven? tschüss JP |
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Hat Bundeskanzler Gerhard Schröder doch nicht aus Jux und Dollerei im Mai des Jahres 2005 den Deutschen Bundestag durch die zittrig zögerliche Kriegs- Notfall- Stimme des Bundespräsidenten Horst Köhler mit verschwiemelten Argumenten auflösen lassen, wie dies das damalige MdB Werner Schulz von Bündnis 90/Die Grünen eloquent wie aufgebracht meinte?
Ist Bundeskanzler Gerhard Schröder nur seiner uneingeschränkten Bekundung der Solidarität mit den USA, der NATO am Abend des 11. September 2001 nach dem entsetzlichen Terroranschlag auf die Twin Towers Ground Zero Nine Eleven konsequent gefolgt, um die bundesdeutsche soziale Marktwirtschaft vollends in einer Großen Koalition auf eine Kommandowirtschaft in Kriegszeiten umzustellen? tschüss JP |
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Im Zusammenhang sei daran erinnert, dass Deutschland laut UNO immer noch ein "Feindstaat" ist, gegen den beliebig und jederzeit Kriegshandlungen wiederaufgenommen werden können.
Wenn also einer der Alliierten morgen Dortmund oder Duisburg bombardiert, weil wir nicht spuren, so ist das völkerrechtlich völlig in Ordnung. Was den eitlen Laffen Guttenberg persönlich angeht, so hat meine Kollegin Friederike Beck für den Interessierten dort wohl das wichtigste zusammengetragen: www.zeitgeist-online.de/exklusivonline/dossiers-und-analysen/230-das-guttenberg-dossier-teil-1.html |
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schrieb am
20.03.2010 um 13:30
Zur Ergänzung: Wer wissen will, was deutsche Soldaten außer psychischen Traumata noch nach Hause bringen, der schaue im Zusammenhang mit der in Afghanistan von den Allierten eingestzten Uranmunition in seiner Suchmaschine mal nach "Deadly Dust" (Todesstaub) bzw. Frieder Wagner, der dazu einen Film gedreht hat.
Ihren Kindern sollten Sie den Tip aber lieber nicht geben, da hört der Spaß nämlich ganz auf. |
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Ganz naiv gefragt: Wie freiwillig ist der Einsatz der Willigen in Afghanistan?
Und was kostet der fragwürdige Bundeswehr-Einsatz am Hindukusch? Die US-Truppen im Irak verschlangen pro Tag angeblich mehr als eine Millarde US-Dollar? Der Krieg trieb die US-Schulden in die Höhe (Dies zum Nachteil der Weltwirtschaft!) Wie verhalten sich Kosten und Nutzen hier im Land - oder sind diese Kosten etwa geheim? Ich erinnere daran - wenn es um minimale Wohltaten für den Kleinen Mann geht, etwa bei der Fahrtkostenpauschale, dann erscheint eine Milliarde gleich ein Haufen Geld, schlicht unfinanzierbar. Geht es um eine Großflugzeuge und um die Zukunft des Flugzeug- und Rüstungskonzerns EADS, dann werden 8-10 Milliarden Mehrkosten in der EU doch irgendwie aufgebracht! (Von den Banken ganz zu schweigen - allein die IKB mit ihren Politikern als Bankmanager kostete den Steuerzahler angeblich 10 Milliarden Euro.) Schließlich muss man auch künftig Panzer und Truppen in alle Welt transportieren, nur nicht dorthin, wo es nichts zu holen gibt. Zweierlei Maß - auch in Sachen Landesverteidigung? Carl Gibson |
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was "erdreisten" sich die uno bzw. natoverbündeten nicht alles; wollen und sollen wir mit hilfe menschen-material-kosten-verschlingenden kriegsexpeditionen einer gänzlich anders denkenden
mentalität unsere "friedlich-humanen" und welt-vorbildhaften und verbindlichen werte beibringen! was für eine größenwahnsinnige anmaßung im namen friedlich-demokratischer werte, die jeden tag aufs neue von eben denselben staaten mit füßen getreten werden, in dem sie z.b. die wirtschaftliche korruption stetig forcieren und gegenüber den bevölkerungen ausbeuterisch handeln. für mich bleibt nur eine lösung (wenns so einfach wäre: raus aus solchen kriegsgebieten, keinerlei (arrogante) militärische einmischungen mehr, auch wenn einmal mehr viele unschuldige darunter leiden müssen, aber das musste die bevölkerung schon vorher unter diversen herrschaftssystemen. man kann das nicht ändern, schon gar nicht militärisch, das erzeugt tagtäglich noch mehr haß und blutvergießen. etwas überspitzt (ich bitte dies nicht mißzuverstehen und daraus eine stupide gesinnung herauszulesen): ein europäisches land oder ganz europa würde sich eine islamisch geprägte besetzung wohl kaum bieten lassen. wen wundert es, wenn sich z.b. die afghanische bevölkerung bzw. radikale gruppierungen mit allen mitteln - auch perfider - dagegen wehren. dieser "feldzug" ist blanker irrsinn! eine "befreiung" oder gar demokratische umstrukturierung" ist ein gigantischer unsinn. diese menschen werden ihre wut und ihren hass anderen generationen übergeben. mit einer nichteinmischung kann man wenigstens die gewalt etwas eindämmen. jeden tag sieht man zu, wie unzählige menschen vor und in aller welt verhungern. die "mentalitäts- und kulturkluft" ist einfach zu groß, sicherlich, für die eingesetzten marionetten nicht, die leben recht gut von den unogeldern und gehältern, aber sie werden (und wollen es auch gar nicht) ihre eigene mentalität verraten. warum sollten sich auch? sie leben mit gefährlichen kompromissen. afghanistan ist eines von vielen testgebieten wo unter brutal-realistischen bedingungen die neuesten waffensysteme zum einsatz kommen, denn schließlich darf man all die blankgewetzten waffen nicht wie neuwagen auf halden lagern oder gar einmotten. das weiß deutschland nur zu gut: unser ziel ist es bald nicht mehr auf platz 3 der weltrangliste waffenexportierender staaten zu stehen, unabhängig davon, ob die plätze 1 und 2 von den allmächtigen unter all den staaten auf lange zeit reserviert zu sein scheinen. |
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schrieb am
20.03.2010 um 20:09
Danke, el greco, d'accord!
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16.02.2012
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