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Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen!
Die Kleinen bleiben im Netz hängen - und die Großen schlagen mit Wucht durch und machen munter weiter wie bisher!?
Wer hat noch nicht davon gehört:
Da vergreift sich eine Verkäuferin an einem Berliner und isst ihn auf ... oder sie trägt ein paar Essensreste nach Hause.
Ein Sakrileg!
Wer sich derat am Eigentum vergreift, wird entlassen.
Wenn Milliarden an Steuergeldern Jahr für Jahr durch Nonsens-Projekte verschwendet werden, nimmt man das zur Kenntnis und geht zur Tagesordnung über, ohne zu bedenken, dass die verschwendeten Milliarden gerade dort fehlen, wo Geld sowieso knapp ist.
Wozu Kindestagesstätten finanzieren, um berufstätige Eltern zu entlasten?
Wozu in die Kultur investieren oder in soziale Einrichtungen im kommunalen Bereich (Schwimmbäder, Museen etc.), wenn man alles auch schließen kann.
Es ist kein Geld da, lautet die Parole der Politiker, wenn etwas finanziert werden soll, was der breiten Allgemeinheit dienen würde.
Pustekuchen! Riemen enger schnallen, bescheidener werden!
Aber wenn es um "systemrelevante" Banken geht, ist wieder viel Geld da.
Milliardenunsummen werden bereit gestellt und verschwinden im Orkus, um marode Banken zu retten, um Bad Banks zu gründen, um Gelder nach Amerika zu überweisen an eine Bank, die schon insolvent ist (Fall Lehmann Brothers) - und gleich mehrere hundert Millionen Euro , einfach so!
Gestern stand ein IKB-Manager vor Gericht! (Ihm war fast keine Schuld nachzuweisen.)
Die Bank kostete den Staat ca. 10 000 000 000 (Milliarden) Euro, schätzt man!
Dafür ist Geld da!
Wer ist verantwortlich für das Finanzdebakel bei der IKB, die zeitweise von Haushaltspolitikern wie Ingrid Mathäus-Mayer (SPD) geleitet wurde?
Niemand! der liebe Gott!
Die IndustrieKredit Bank hat sich im Ausland (USA) verspekuliert!
Dabei war die IKB eine Mittelstandsbank, die dem deutschen Mittelstand, den Unternehmen hier im Land, Geldmittel für Investitionen sichern sollte.
Auch die Aktionäre der IKB blicken in die Röhre!
Viele lange Jahre war die IKB-Aktie ein stocksolides Papier mit einer fetten Dividende, ein Wert, ohne große Kursschwankungen - und plötzlich wurde daraus ein Zockerpapier bis hin zum bitteren Ende.
Politiker mischten kräftig mit im Vorstand und im Aufsichtsrat - und sie machten die Fehler im Ausland, wo die Bank nichts zu suchen hatten, ebenso wie die Landesbanken aus Nord und Süd, die alle Milliardensummen in den USA und sonstwo investierten, obwohl sie hier agieren sollten als "Landesbanken".
Allein in Bayern beträgt der Schaden ca. 5 000 000 000 (Milliarden) Euro!
Peanuts!
Und wer haftet?
Wie viele Milliarden haben die Landesbanken in Bayern, Baden-Württemberg, in Sachsen, in Hamburg etc. insgesamt verzockt, in den Sand gesetzt?
Und der Bund, dessen Neuverschuldung bei gigantischen 80 000 000 000 (Milliarden) Euro liegt, muss diese Suppe auslöffeln,
d. h. wir, die Steuerzahler!
Dafür geben wir viel Soziales auf ... und noch mehr Kultur, damit die Banker ( a la Ackermann) gleich mehrere Millionen Boni in die eigene Taschew ausschütten können.
Eigentum verpflichtet, oder?
Erst retten wir die maroden Banken mit Steuergeldern und bügeln die Management-Fehler aus, dann bedienen sich die Bank-Manager selbst aus Profiten, die sie via günstige Staatsdarlehen gemacht haben!
Korrekt das alles, legal und auch moralisch einwandfrei?
Die Vorstandsvorsitzenden der DAX-Unternehmen scheffeln immer noch Millionen, während die Unternehmen rote Zahle schreiben.
Andere bereichern sich, indem sie Monopolstrukturen aufrecht erhalten und Preise für Energie, Pharma etc. künstlich hoch halten.
Welcher Hahn kräht danach - alles systemimmanent, oder?
Manager-Haftung, Politiker-Haftung - ein Illusion?
Carl Gibson
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lieber carl, hast du schon mal darüber nachgesonnen, was herrschaft bedeutet? eben, genau das, was du beklagst.
angeblich ist in der demokratie der/die wahlberechtigte mit allen anderen zusammen der souverän, doch zufällig ändert das nichts an der besitzverteilung im land. der souverän gönnt den leistungsträgern oder so etwas gutes, damit sich leistung wieder lohnt, sagt die kanzlerin und ihr vize ebenso. du weißt nicht, glaube ich, was du willst, du als souverän. die funktionäre aber wissen, was sie wollen. das ist der kleine, feine unterschied. |
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Der Souverän, das Volk, sollte seinen Repräsentanten auf die Finger sehen -
und sie abwählen, wenn sie nicht seine Interessen vertreten, sondern die Anliegen des Kapitals, lieber yuren! In der Aktiengessellschaft hat der Kleinaktionär nicht viel zusagen, obwohl er eine oder mehrere Stimmen hat und der Vorstand "eigentlich" seine Interessen wahren sollte, indem er ein gut funktionierendes Unternehmen anführt. Unsere Politiker sollten nicht ihre Privatschatulle im Blick haben - wie manche Lobbyisten - sondern das Prosperieren des Staates, sprich: Politiker haben sogar die Pflicht, den Nutzen des Volkes zu mehren und schaden von ihm abzuwenden(Amtseid). Ob die in Schrottpapiere investierten Milliarden das leisten? Wer kontrolliert unsere Politiker, die Manager-Fehler ausbaden? Andere Politiker? Und der Bundesrechnungshof? Carl Gibson |
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vielen dank für die Anregung zu meinem Freitags Blog Beitrag:
www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/--gebiss-mit-karies-beisst-der--den--damit-das-keiner-merkt 17.03.2010 | 21:39 $- Gebiss mit Karies? Beißt der $ den €, damit das keiner merkt? Hat das $- Gebiss Karies mit Aas Geruch? Beißt der $ den €, damit das keiner merkt? Nachdem am 12. September 2001, infolge des entsetzlich spekukativ verbrecherischen Terror- Anchlags auf die Twin Towers in Ground zero, Nine Eleven, die NATO weltweit ihren ersten Ernstfall, d. h. Krieg gegen den Internationalen Terrorismus erklärt hat, befindet sich die freie Welt in einer Koaltion der Willigen in einem globalen Finanzkrieg. Viele Indizien sprechen seitdem dafür, das wir uns in keinem konventionellen Krieg befinden, sondern dass so genannte human- miltärische Interventionen in Afghanistan, Irak, Kosovo als Ausfluss eines Clash of Civilisation nur dazu dienen, den Blick der Weltöffentlichkeit auf den Kern und Charakter dieser neuen Kriegsform des 21. Jahrhunderts zu verstellen. Der Kern dieses neuen Krieges ist ein Finanzkrieg mit wärhrungspolitischer Zielsetzung, der alle vorhandenen geldpolitischen Ressourcen der G 8- bis G 20- Staaten mobiliseren wird oder bereits mobilsiert hat. tschüss JP |
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Die Verschwendung von Steuergeldern, die ungerechte Verteilung von Geldern, die Millionen- und Milliarden Verluste von Banken, Spekulanten und Abzockern, die vom Staat nicht nur geduldet, sondern scheinbar noch "belohnt" werden, trotz anderslautender Beteuerungen - das ist einem schon fast zur lästigen Gewohnheit geworden, davon zu hören oder zu lesen.
Da empfinde ich eine Gefahr der Abstumpfung und des achselzuckenden "Tja, ist halt so", in die ich nicht verfallen möchte. Andererseits möchte ich mir auch nicht täglich einen dicken Hals ärgern oder einen Wolf debattieren, das bringt auch nicht wirklich was. Was h.yuren schreibt, der Bürger als Souverän, der nicht "weiß, was er will", da ist insofern ein Stück Wahrheit dran, als die Wünsche und Ziele der Individuen sich nur schwer fokussieren lassen in der Hinsicht, gemeinsam an einem Strang ziehen zu können. Das ist in der Tat ein entscheidender Punkt. |
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Der durch alle möglichen Nöte, Tricks, Anhängigkeiten, Gängelungen vom kritischen Nachdenken abgelenkte "Kleine Mann" vergisst leider, dass die immer deutlicher fortschreitende Verarmung und Verelendung der Vielen (ca. 8 000 000 Menschen leben unter der Armutsgrenze)auf das Versagen der Manager und Politiker zurückzuführen ist.
Die hauptsächlich von den Arbeitnehmern eigenommenen Steuergelder können nur einmal ausgegeben werden: Entweder für alles, was der Existenzsicherung der Bevölkerung dient, oder für abstruse Finanzakrobatenstücke, deren Folgen kein Experte der Welt abschätzen kann. Welcher Politiker will mit welchen Mitteln das auslöffeln, was 2000 Hedgefonds an Risiken aufgebaut haben? Das Hinnehmen der Hiobsbotschaften ist gängige Praxis geworden - wer ruft nach Konsequenzen? Carl Gibson |
Ausgabe 07/12
16.02.2012
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