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Monopolstrukturen in der Wirtschaft führen die "freie und soziale Marktwirtschaft" ad absurdum!
Die Regulierungsmechanismen des Staates haben bisher versagt.
Das Bundeskartellamt ist ein Papiertiger.
... Und die vielen Ehrlichen an der Tankstelle und in der Apotheke sind die Dummen.
Jeder merkt es, wenn der Auto-Tank leer ist. Der Sprit steigt.
Früher, vor zwei Jahrzehnten, zu DM-Zeiten, veränderte sich der Benzin-Preis innerhalb von Monaten um wenige Pfennig - heute saust er um 10- 15 Pfennig um mehr rauf und runter, mit Tendenz nach oben, obwohl der Dollar sinkt und mit ihm die Rohölpreise am Spotmarkt in Rotterdam.
3, 4, 5 (zum Teil multinationale) Mineralöl-Konzerne wollen es so.
Sie scheffeln Milliarden, weil sie ihren Preis machen - und über den selbskonstruierten Preis in die eigenene Tasche wirtschaften.
(Da der Staat über die Mehrwehrsteuer mitverdient, lässt er die Konzerne auch im Bereich Tabak, Alkohol munter weiter machen und die Preise erhöhen. Inflationsrate: Eine Mogelpackung!)
Die gleichen Konzerne machen als Alleinimporteure auch den Erdgas-Preis.
Millionen Bundesbürger müssen diesen synthetisch hoch gehaltenen, "intransparenten" Benzin und Erdgas -Preis bezahlen!
Bei der elektrische Energie "Strom" ist es nicht anders.
Gerade einmal 4 Energie-Konzerne haben sich den Markt Deutschland aufgeteilt und sahnen ab -
nach Gusto, wie es beliebt.
Die Miet-Nebenkosten (Heizkosten) steigen dabei enorm.
Der Bundesbürger braucht fast sein gesamtes Geld,
um zu wohnen,
um zu tanken ...
und wenn er krank wird ... und er seine Krankenversicherung bezahlt hat,
darf er den Rest in die Apotheke oder in die Klinik tragen,
um dort andere Konzerne zu bedienen,
die Pharma-Welt,
die zunächst ihre Preise erhöhen wie die Teppichhändler vor dem Schlussverkauf, um sie dann etwas reduziert herunter zu handeln.
Unsere Politiker, erschlagen von der Lobby der Milliardäre, machen ohnmächtig mit - und tun so als ob.
Die Resultate sind bekannt: Die Bundesbürger haben kein Geld für Nahrung, reisen, Konsum.
Wo bleibt der Wettbewerb?
Wo bleibt die regulierende Hand des Staates in der freien Marktwirtschaft, die keine Monopole oder Oligopole tolerieren will?
Das Skandalöse an der gesamten Angelegenheit:
Der "kleine Mann",
der Arbeitnehmer, der Angestellte, der Handkwerker, der Bauer,
alles Menschen, die wenig verdienen und fast von der Hand in den Mund leben,
sie alle sind dem "System" ausgeliefert.
Sie können sich ihm nicht entziehen;
sie sind abhängig, weil sie überleben müssen,
weil sie wohnen, heizen und fahren müssen.
Hinter diesem hohen Preisen lauern oft Unfreiheit und Armut.
Was tut die Politik dagegen?
Sind die jüngsten Aktivitäten des Bundesgesundheitsministers mehr als Augenwischerei?
Am Ende wird man die Kuh, das Volk, die man bisher gemolken hat, auch noch schlachten - wie 1929.
Carl Gibson
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Nachtrag statt Ergänzung:
Das Bundeskartellamt wurde heute gefragt, weshalb die Benzinpreise an den Zapfsäulen so rasant steigen bzw. ob es Hinweise auf Preisabsprachen geben würde. Die Antwort: Solche Hinweise wäre nicht bekannt. Dazu die Ergänzung: Preis-Absprachen sind verboten, aber Preise ( von der Nachbartankstelle) abgucken sei erlaubt! Toll: Wozu brauchen wir dann noch ein Bundeskartellamt? Wettbewerb findet bei Monopol-Konstellationen sowieso nicht statt. Carl Gibson |
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Bundespräsident Köhler denkt über höhere Benzipreise nach.
Dabei wissen Normalbürger heute schon nicht mehr, wie sie die Zeche an der Zapfsäule bezahlen sollen. Köhler argumentiert ökologisch - aus Rücksicht auf unsere Umwelt brauchen wir höhere Spritpreise meint er und die Bedürftigen sollen irgendwie entlastet werden. Seltsam diese Argumentation in Zeiten, wo Konzernchefs der Energie-Riesen 6-7 Milionen Euro im Jahr verdienen - und die Konzerne selbst Milliarden. Höhere Benzipreise bedeuten höhere Steuereinnahmen für den Staat. Der Kleine Mann aber, der nicht mehr tanken und fahren kann, wird unbeweglicher, unflexibler bei der Jobfindung und unfreier insgesamt. Als Banker müsste Bundespräsident Köhler wissen, dass mit höheren Preise auch die Inflation steigt - aber wer redet schon von Inflation bei einem Warenkorb, der die Realitäten von Anno Dazumal spiegelt. Die Konzerne haben manchmal mächtige Fürsprecher - die Hartz IV-Bezieher keine. Apropos Meinung: Bundespräsident Köhler findet auch die Kritik an Guido Westerwelle überzogen. Wo bleibt die Ausgewogenheit bei soviel Nähe zu den etablierten Strukturen der Macht in Wirtschaft und Politik? Carl Gibson |
Ausgabe 07/12
16.02.2012
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