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Positionen | 12.11.2009 | 18:00 Carsten Schneider
Die Mitte nicht aufgeben
Die Versuchung, sich nach links zu orientieren ist für die groß. Aber dort kann die SPD keine Wahlen gewinnen. Was fehlt, ist ein neues positives Leitbild für die Partei >> mehr

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Kommentar zu

Die Mitte nicht aufgeben

Positionen | 12.11.2009 | 18:00 Carsten Schneider
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21.11.2009 | 20:46 Carsten Schneider
Lieber Herr Stützle, dass Parteien Mehrheiten gewinnen wollen, finde ich nicht weiter verwerflich. Im Gegenteil: Nur wer Mehrheiten bekommt, kann gestalten. Deshalb muss jede Partei möglichst genau analysieren, wie ihre jeweiligen Wahlergebnisse zustande gekommen sind. Mit dem Text habe ich versucht, dazu einen kleinen Beitrag zu leisten. Ihr Vorwurf lautet nun, ich würde reines „Product-Placement“ betreiben, so im Stile eines Werbemanagers. Ich meine, damit machen Sie es sich zu einfach. Erstens entwickle ich in dem Beitrag sehr wohl einige politische Ideen. Und zweitens gewinnt man die „Mitte“ doch nicht, indem man blind einer vermeidlichen Mehrheitsmeinung hinterherläuft, sondern indem man die Mehrheit von der eigenen Politik überzeugt. Die SPD muss die „Deutungshoheit“ wiedergewinnen, von der Sigmar Gabriel in seiner Bewerbungsrede als Parteivorsitzender in Dresden sprach. Recht haben Sie dagegen mit Ihrem Satz „Politik und Kräfteverhältnisse existieren nicht allein im Parlament, sondern haben eine gesamtgesellschaftliche Dimension“. Wer die Deutungshoheit (und damit die gesellschaftliche Mitte) gewinnen will, der braucht gesellschaftliche Bündnispartner. Aber er benötigt auch Bündnispartner unter den Parteien. Deshalb lohnt sich die hier begonnene Debatte um rot-rot-grüne Gemeinsamkeiten und Unterschiede aus meiner Sicht sehr wohl. Mit freundlichen Grüßen Ihr Carsten Schneider
Carsten Schneider
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