Das ist er also, der neue Freitag. Über das Konzept an sich oder gar Design und Layout wurde schon an andererStelle geschrieben.
Der neue Netzauftritt des Freitag ist eine Chance. Einerseits für
die Zeitung selbst, denn man möchte Inhalte neu kombinieren.
Andererseits für die Leser, da sie den Aufruf zur aktiven Teilnahme
erhalten haben.
Die zwei Damen vom Community-Team
erwartet eine große Herausforderung. Sie sind der Dreh- und Angelpunkt
dieser waghalsigen Unternehmung, und damit Schnittstelle für beide
Seiten.
Natürlich bleibt abzuwarten, ob hier interessante, polarisierende
oder pulsierende Beiträge der Nutzer folgen werden. Aber wenn dem so
sein sollte, dann hängt es an genau jenen Personen, die Zügel richtig
zu halten.
Geht es gut, dann wird der Fokus auf gute, erfrischende Beiträge der
deutschen Blogosphäre gelenkt. Wir würden einen neuen Indikator
gewinnen, statt dass uns weiterhin nichtssagende Blogcharts oder
ähnliche Hirngespinste darauf hinweisen wollen, was wert ist gelesen zu
werden und was nicht. Möglicherweise könnte so der Karren, den die so
genannte Digitale Bohème hinter sich herzieht, einmal ordentlich gegen
die Wand gefahren werden. Die Lifestyle-Experten mit gekünstelter
Fremdsprachelei würden quasi abgeschafft. Inhalt zähle mehr denn je.
Sollte ich bei meiner Träumerei zu weit gegangen sein, dann versinkt
der Freitag in seinem eigenen, friedlichen Mikrokosmos. So wie die eben Genannten. Gute Nacht!
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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