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verstehende übereinkunft von verschiedenen ufern
Ich begann mit einem Stein. Steine sind stark, sagte man mir. Der Stein war zu schwer, für dich, für mich.
Du nahmst Eisen. Eisen ist formbar, versicherte man dir. Das Eisen war nicht stabil genug, für mich, für dich.
Ich besorgte mir Holz, verzweifelt. Holz ist leicht, beruhigte man mich. Das Holz faulte zu schnell, für dich, für mich.
Man sagte dir noch dies, mir noch das. Ich drehte mich hin, du drehtest dich her. Schwindel.
Du blicktest mich, ich blickte dich an, hilflos. Dann sahen wir uns.
Wir flochten ein Seil. Seile sind wackelig, sagte man dir, Seile verschieben sich voneinander weg, sagte man mir. Doch Seile sind flexibel und nicht an jeder Faser miteinander verbunden. Seile lassen Freiheit. Nicht für mich, für dich allein:
für uns.
Verbindungsbrücke zur Inspiration: Baut Brücken über Türme
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Ja. Frankfurt an der Oder: Mitten im Fluss verläuft die Grenze zu Słubice (Polen).
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und danke, outnumber...
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schrieb am
07.12.2009 um 08:05
Bin vor nem halben Jahr dort auf dem Oder-Radweg vorbei gekommen.
Wünsche Dir eine schöne Woche! |
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Danke gleichfalls!
Ach ja, der ist schön, der Radweg. |
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schrieb am
07.12.2009 um 22:10
Sieben Brücken in Bau:
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ganz..... berückend:-)
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Liebe Cassandra,
ein Seil... wie fesselnd. Freiheit lässt es nicht zu. Wird es doch verknotet. Schöne Fotos und Textgeschwurbel: Stein, Eisen, Holz, ein Seil. Deine Botschaft verstehe ich nicht. Liebe Grüße weinsztein |
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schrieb am
07.12.2009 um 07:24
@ Weinsztein
"Textgeschwurbel" ? Na, dass Wort geht aber nicht. Bitte korrigiere das umgehend! |
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schrieb am
07.12.2009 um 08:02
Jetzt ist so richtig die Textkriteritis on friday.de ausgebrochen, gehört jetzt zum guten Ton. Sehr motivierend.
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Wie wäre es, wenn wir uns hier in der C. einmal darauf einigten: Deinen Text verstehe ich nicht? - OHNE abwertendes Beiwerk?
Anna |
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schrieb am
07.12.2009 um 09:14
@ Meisterfalk
Watt mutt dat mutt! |
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@ weinsztein
wenn man sich hier im Moment umschaut, dann könnten ein paar Brücken nicht schaden. |
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@ merdeister:
Aber traut sich im Moment noch jemand, darüber zu gehen? Oder, weniger, durch die Blume: Es kommt auf die Erwartungen an, die jeder hier so hat: Einige wollen sich verstehen. Einige wollen sich prügeln. Einige wollen sich erst verstehen und dann prügeln :) Einige wollen von sich erzählen. Einige wollen zuhören. Einige wollen erzählen und zuhören. Einige wollen kritisieren. Einige wollen dozieren. Einige wollen verstehen. Einige wollen Spass. Einige wollen lernen. Und manche wollen Spass, verstehen und lernen. Auch etwas über sich selbst. Herzliche Grüße, Anna |
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Ist das ein Widerspruch oder eine Ergänzung?
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weinsztein, macht nichts. Man muss es auch nicht verstehen. Außer du willst unbedingt...?
Wortursprung schwurbeln Synonym: [..] Geschwafel [..]. Letzteres Wort ist über eine mutmaßliche Form schwâweln mit schwabbeln, schwappen verwandt (u/f/b-Verwandtschaft), einem vielfältigen Wortstamm im Sinne ‚beben, zittern, schwanken, wackeln‘, es steht in der Assoziation in ganz ähnlicher Ableitung wie ‚schwurbeln‘. Ich geh gern über Brücken, auch auf die Gefahr hin, dass sie schwurbeln. :) Anna, siehst du das als Problem oder als Bereicherung? - Für mich: letzteres. Grüße an euch alle, muss wieder fort... |
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Ein Ergänzung. Wenn ich das mit den Erwartungen immer im Kopf habe, kann ich eher über die "Deine" Brücken gehen: Mit einer symbolischen Schwimmweste.
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Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
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+ :-)
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schrieb am
07.12.2009 um 17:33
"Schöne Fotos und Textgeschwurbel": Da hat Weinzstein aber ins Blaue getroffen! Denn ich blickte ihn an, poetisch, beim Kochen hier, er mich, schmiedend, beim Polemiken-Backen. - Welch wundersamer Brückenbau aus Seil und Eisen.
Vielleicht ist es aber auch nur ein Turm in mir - oder eine Brücke im Weinzstein, die uns Bilder als Text näher macht? Zwei Holzköppe? Na, wenn sie von Balkenhol gemacht sind ... |
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Wir, für uns.
Danke. |
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Sehr schöne Dichtung und stimmungsvolle Bilder!
- Erfreut und befriedigt dich diese meine Kritik, liebe Cassandra, oder wilstu mehr? |
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Ich freue mich über jede ehrliche Kritik, ob kurz oder lang, ob positiv oder negativ. Wenn du also noch etwas zu sagen hast, egal was davon es ist, gern.
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Cassandra schrieb am 7.12.2009 um 11.35 Uhr: >Ich geh gern über Brücken< - also mich erinnert das an folgendes, und das ist etwas sehr verbindendes, wnn auch nicht zwischen Polen und Deutschland, sondern ...
Peter Maffay hatte 1980 den Riesenhit Über sieben Brücken mußt du gehn, den aber meines Wissens ein paar Jahre zuvor schon die Gruppe Karat gelandet hatte. Das Verbindende? Ost=Karat - West=Peter Maffay. |
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Wie wäre es mit beiden zusammen?
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Ach, ich vergaß zu sagen: Text und Photos gefallen mir sehr gut. Aber ich bin ja auch nur ein heimlicher Claqueur.
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Eine Hängebrücke aus Seilen ist eine tolle Konstruktion. Eine ganz eigene Herausforderung. Jeder, der schon mal eine überquert hat, weiß, wo die Schwierigkeiten liegen. Für Textkritiker, die lieber zerstörerisch an Seilen schnibbeln, findet sich immer noch eins, an dem sie baumelnd die Aussicht genießen können.
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Ja natürlich, so äußert und verrät sich die ach so friedliebende Gemeinde, indem sie mit ihrer Sprache die Worte der Kritiker nicht nur umstandslos mit martialischen Gewaltakten gleichsetzen, sondern, einmal losgelassen, rufen: "schlagt sie tot und hängt sie auf!".
Und das Schlimme ist, lieber Streifzug, ohne hier dramatisieren oder gar dir persönlich was am Zeuge flicken zu wollen, bei solcherart Kritikern der Kritiker bleibt es im Gegensatz zu diesen leider erfahrungsgemäß nicht immer bei den Worten. |
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Was sind Textkritiker doch empfindliche Seelchen. Lasst sie einfach baumeln :)
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schrieb am
07.12.2009 um 21:11
Die Hänge brückt am Seil hinauf
Textkritiker schwingen auf und schnibbeln ab die Träger :: es wird immer ärger!! |
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"Was sind Textkritiker doch empfindliche Seelchen. Lasst sie einfach baumeln :)"
Hut ab, lieber Streifzug, fein hingekriegt, den harmlosen Schlenker zu Tucholsky. Aber die wahren Empfindlichen sind hier woanders als auf der Seite der Textkritiker und schlagen ggf. empfindlich zurück. Ich schreibe das, weil ich meine, über das Blasen zur fröhlichen Kritikerjagd kann man mal nachdenken, nicht aus persönlicher Empfindlichkeit, da müsste man ganz andere Geschütze auffahren. |
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Liebe Cassandra,
" ... ob kurz oder lang, ob positiv oder negativ. Wenn du also noch etwas zu sagen hast ..." - Ich bitte dich, wenn ich nichts mehr zu sagen hätte, wäre doch hier wohl mein Ruf dahin, oder? Und "kurz und positiv" wird ja von mir wohl auch kaum jemand erwarten, obwohl ich mich darin übe, wie oben gezeigt. "Ehrlich" ist meine Kritik jedoch immer, sie bezieht sich gelegentlich allenfalls auf vorgeblich ehrliche und authentische Beiträge, die angeblich bloß Gefühle kommunizieren und sich mit dem Argument meinen, gegen Kritik abschotten zu können. Davon sind aber sowohl dein Blog als auch deine Reaktionen in erfreulicher Weise frei. In deiner Antwort an weinsztein erlebe ich in diesem Forum endlich einmal eine reife und selbstbewusste Reaktion einer "Geprügelten", um das mal mit einer der hier so beliebten Gewaltmetaphern auszudrücken. "Man muss es auch nicht verstehen", diesem prägnanten und stimmigen Satz wäre eigentlich nichts hinzuzufügen, und ich hoffe doch sehr, dass du dann auch der Versuchung widerstehest, deinen Text erklären zu wollen, falls weinsztein auf deine Frage "Außer du willst unbedingt...?" mit "Ja, bitte!" antworten oder jemand anders Annas Anregung folgen sollte und schreiben: "Deinen Text verstehe ich nicht". Denn dem Dichten und dem Interpretieren und der Text- und Literaturkritik liegen ganz und gar unterschiedliche Potenziale zugrunde, die aus ganz und gar unterschiedlichen Wesenskräften schöpfen und ganz und gar unterschiedliche Wesenskräfte ansprechen. Beim letzteren ist das, wenn man so will, der reine Verstand, mit dem entsprechend diskursiven Zugang zur Sprache und zur Sprachlogik, beim Dichten jedoch ist es garade die Fähigkeit, das zu erfühlen - ja genau, zu erfühlen - und damit zu spielen und zu experimentieren, was sich an Bedeutungen neben und hinter den "reinen" Wortbedeutungen im Reichtum der Sprache noch verbirgt oder verbergen mag. Max Kommerell drückt das unvergleichlich zu Beginn seiner "Die Sprache und das Unaussprechliche" überschriebenen Betrachtung über den erst recht unvergleichlichen Heinrich von Kleist so aus: "Wie der Mensch unter den Tieren der Sprechende ist, so ist der Dichter unter den Menschen der Sprechende. Das Maß des Aussprechens scheint den Menschen eng gesetzt, dem Dichter unendlich. Und doch wächst mit dem Sagenkönnen das Unsagbare, die schönsten Gedichte gewinnen uns durch das, was in ihnen stumm bleiben will und dennoch in und zwischen den Worten da ist." Demzufolge wäre mir danach, weinsztein wegen seiner Unverständigkeit welche mit dem Knüppel zwischen die Hörner zu verpassen, wenn ich nicht dadurch die einzige Stirn zu verletzen drohte, die hier noch trotzig dem Rest der "Community" geboten wird, indem er mich umstandslos als seinen Freund zu bezeichnen wagt. Um also lieber auf die unterschiedlichen Wesenskräfte und demgemäß dem unterschiedlichen Zugang zur und Umgang mit der sprache zurückzukommen: lasse dich, wie gesagt, nicht in Versuchung bringen, liebe Cassandra, denn die Dichter und die Musiker sind selber die schlechtesten Kritiker, schon gar als Interpreten ihrer eigenen Werke. Sie können allenfalls aus naheliegendem Interesse heraus von Herzen die Kritiker kritisieren, wie in outnumbers Blog so schön dokumentiert. Wir aber, wir "kritischen Kritiker" und Freunde der diskursiven Erörterungen, wir sollten doch wenigstens bescheiden im Bewusstsein halten, dass wir nicht mehr als Eunuchen sind, indem wir im günstigsten Fall wissen, wie es geht, ea aber leider selber nicht können. In dieser Perspektive, liebe Cassandra: meine kurze und positive Kritik oben war durchaus ehrlich gemeint, ich bewundere dich für das, was ich jedenfalls selber nicht kann und was angemessen zu beurteilen weinsztein ganz offensichtlich nicht in der Lage ist. Wo ich es mir zutraue und wo meine Inspiration das zulässt, von meiner Seite vielleicht später ein alternativer Versuch zu deinem Blogbeitrag im engeren Sinne. Liebe Grüße einstweilen oranier |
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"Wir flochten ein Seil"
Hallo Cassandra, ich könnte eigentlich mit all Deinen Materialien etwas anfangen. Nur flechten kann ich nicht allein, das müßten wir dann schon gemeinsam machen. Okay? |
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Oh sorry, das tut mir selber weh:
"Um also lieber auf die unterschiedlichen Wesenskräfte und demgemäß DEN unterschiedlichen Zugang zur und Umgang mit der Sprache zurückzukommen ..." - natürlich. |
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@ haydnplayer
Die von mir beschriebene Besonderheit ermöglicht es, dass auch veröffentlichte Dichtungen gelegentlich mehr oder weniger geheime persönliche Botschaften enthalten. Also schau gefälligst genauer hin und versuch' dich hier nicht zwischen Cassandra und merdeister zu drängen! |
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Hallo oranier, die verflixte Technik drängte meinen Beitrag an die falsche Stelle. Deshalb stand obenan das Zitat von Cassandra als Bezugspunkt
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Hallo haydnplayer
Die verflixte Technik: Kommentare zum Blog, losgelöst von anderen Kommentaren, erscheinen durch Anklicken von "Kommentieren" direkt unter dem Blogtext, über dem rot gedruckten "Kommentare". Mein "Bezugspunkt" war jedoch ein inhaltlicher: Cassandra, in ihrem Blogtext: Wir flochten ein Seil. (...) für uns. (...) merdeister schrieb am 07.12.2009 um 09:45 Wir, für uns. Danke. |
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Lieber Oranier, Lieber Haydnplayer,
für dieses Seil werden viele Hände gebraucht, denn es soll lang werden, damit sich viele Hände daran festhalten können. Seid gegrüßt. |
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Verstehe, lieber merdeister:
Das Kragentier, das Kragentier Vollzieht den Schritt vom Ich zum Wir. Es sagt nicht mehr: "Ich will das Bier", Es sagt: "Wir wollen es, das Bier." Sei du auch gegrüßt! |
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schrieb am
07.12.2009 um 20:59
Und ich???
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Dich grüße ich nicht, oder möchtest du hier vielleicht auch den Verdacht einer Frauen missachtenden Männerkumpanei erwecken?
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Seid gegrüßt als Menschen, alle drei.
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Und die Sonne geht unter, da steht er am Tor,
Und sieht das Kreuz schon erhöhet, Das die Menge gaffend umstehet; An dem Seile (!) schon zieht man den Freund empor, Da zertrennt er gewaltig den dichter Chor: »Mich, Henker«, ruft er, »erwürget! Da bin ich, für den er gebürget!« Und Erstaunen ergreifet das Volk umher, In den Armen liegen sich beide Und weinen vor Schmerzen und Freude. Da sieht man kein Augen tränenleer, Und zum Könige bringt man die Wundermär'; Der fühlt ein menschliches Rühren, Läßt schnell vor den Thron sie führen, Und blicket sie lange verwundert an. Drauf spricht er: »Es ist euch gelungen, Ihr habt das Herz mir bezwungen; Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn - So nehmet auch mich zum Genossen an: Ich sei, gewährt mir die Bitte, In eurem Bunde der dritte!« |
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schrieb am
07.12.2009 um 21:40
Der Dritte, finde ich gut!
Gruß an oranier. |
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Der Dritte sollst du sein, ist aber 'ne Rangfolge, gell?
In diesem Sinne auch Grüße an Rainer. |
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haydnplayer So war das gedacht: zusammen flechten. - Wir können aber auch Haydn spielen. Musik baut auch Brücken.
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Lieber Oranier,
nein, kurz und positiv hatte ich von dir tatsächlich nicht erwartet. Es ließ mich einigermaßen erstaunt zurück. Dein Lob freut mich, deine Gedanken und Zitate aber noch viel mehr. Ich möchte vor allem zwei Dinge nicht, Prügeleien [nicht zielführend] und totale Übereinstimmung [kein Lernen, nur Bestätigung]. Hingegen umso mehr: Kommentare, die frei sind von einem verbissenen Unterton. Um damit auf Anna einzugehen, es ist doch gleichgültig, was der/die Einzelne hier sucht, solange er/sie seinem Gegenüber auf gleicher Augenhöhe (respektvoll) begegnet und um Verständnis und Ausgleich bemüht ist, wenn er/sie merkt, dass die Situation aus dem Ruder läuft. Brücken bauen, um den anderen zu besuchen und seine Sicht nachzuvollziehen; nicht (unbedingt) um sie zu übernehmen. Entsprechend sollte weinsztein keinesfalls Knüppel zu spüren bekommen, ob er nun dein Freund ist oder nicht, ob er seinen Kommentar beibehält oder verändert. Es ist (war) erst einmal seine Meinung, die ich im Übrigen nachvollziehen kann (Rainer auch?). Und wenn ich es nicht könnte wäre es dennoch seine Meinung und daher ohne jeden Zweifel berechtigt dort zu stehen. Könnte ich nicht damit umgehen, so wäre das mein Problem und nicht weinszteins. Lieber Oranier, ich freue mich auf dein alternatives Blog, falls du Muse und Muße dazu findest. Manchmal ist es mit den beiden ja wie verhext. Dann sorgen sie durch ihre unerklärliche (?) Abwesenheit, altmodisch gesprochen, für viel zerrissenes Papier mit begonnen Versuchen statt für fruchtbare Brücken. Cassandra |
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schrieb am
07.12.2009 um 21:00
Ach poor, sind doch bloß son paar poetische Zeilen und zwei schöne Fotos ...
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Danke por!
Genau, Rainer. |
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Liebe Cassandra ,
Deine Überlegung und die Fotos gefallen mir. Wie sollte eine Brücke der Verständigung aussehen, kann sie perfekt und fest sein in einem Leben, das instabil ist und wechselt. Und wie zwischen Menschen, die sich mal nähern und mal entfernen. So verstehe ich es. Mir gefällt auch der Gedanke mit dem Seil gut: eine Brücke, die nicht zu sehr (ver)bindet, eine Möglichkeit bietet, sich zu begegnen und wieder zu trennen und dabei die Balance zwischen Treffen und Verfehlen, Finden und Verlust zu symbolisieren. Gefällt mir auch deshalb vielleicht weil ich so etwas gerade sehr beglückend erfahre und eine wunderbare Spannung dabei erlebe. Aber, aber aus meiner Sicht einfach noch zu wenig überlegt. Darüber muss man noch ein bisschen grübeln. |
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Obwohl - es wären eigentlich nur Kleinigkeiten.
Steine sind nicht stark, glaube ich, sondern vielleicht fest. Und gut wäre auch, wenn Du Zeilen immer mit einem gleichen Wort anfingest. Beispiel: Ich begann mit einem Stein. Steine sind fest und überwindlich, sagte man mir. Aber der Stein war zu schwer, für dich, für mich. Du nahmst Eisen. Eisen ist formbar, versicherte man dir. Aber das Eisen war nicht stabil genug, für mich, für dich. Eben so Kleinigkeiten. Gruß |
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Ist hier Volkshochschule: "Kreatives Schreiben mit Magda"?
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wäre doch ok, oranier. Ich würde mich sofort bei Magda anmelden.
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Wunderbar, kannst ja schon mal dies als Rüstzeug mitnehmen:
STARK, adj. durus, robustus, fortis, praesens. (...) frühe verwendung des wortes als attribut von stein, fels (...) hierher gehören auch die ortsnamen Starkenfels, Starkenberg. (Jakob und Wilhelm Grimm, Wörterbuch der deutschen Sprache) |
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Oder auch so:
Über allen Gipfeln Ist Ruh' In allen Wipfeln Spürest Du Kaum einen Hauch; Die Vögelein schweigen im Walde Warte nur, balde Ruhest Du auch. Gefällt mir. Aber, aber aus meiner Sicht einfach noch zu wenig überlegt. Darüber muss man noch ein bisschen grübeln. Obwohl - es wären eigentlich nur Kleinigkeiten. - Auf den Gipfeln ist vielleicht Ruh', über den Gipfeln kann man nur in einem Flugzeug sich befinden, und da ist alles andere, bloß keine Ruh'. - Wie sollte man denn in den Wipfeln einen Hauch spüren, dazu müsste man ja die Bäume hinaufklettern. - Die Vögelein schweigen nicht im Walde. Im Walde sind keine Vögelein, die sind am Rande im Gebüsch. Höchstens der Uhu, und der schweigt nachts nicht, sondern uhut. Eben so Kleinigkeiten, Korrekturen könnten aber zur erheblichen Verbesserung des Gedichtes beitragen. |
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schrieb am
07.12.2009 um 21:34
Oh, unter dem Zipfel bist Du!
Die ehemals lila Kuh, Du winkst von der alpinen Weide, und bist doch ein unchristlich Heide. Schenk mir Schokolade aus: ich weihe Dich zum Nikolaus! Hier ist das Gedicht zuende, Cassandra liest es, froh, behende. |
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Liebe Cassandra,
mit meinem posting wollte ich Deinen Text nicht "verschlimmbessern", ich dachte nur, weil es ja auch Überlegungen dazu gab...wäre es möglich, würde ich meine Kommentare auch wieder löschen. Aber geht leider nicht. Nichts für ungut |
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Magda,
nicht so ernst nehmen, ist doch alles nur ein fröhlich' Geplänkel! Abgesehen davon finde ich das Original wirklich besser. Grüße oranier |
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schrieb am
07.12.2009 um 21:57
Kleinigkeiten, die übern Bildschirm gleiten,
sind auch mal froh: denn es ist oft nur so ... |
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Außerdem, liebe Magda,
"wäre es möglich, würde ich meine Kommentare auch wieder löschen" - das macht hier nur klara, mit dem Effekt, dass meine wohlgesetzten Antworten gleich mit gelöscht werden, und das geht mir an den Nerv des copy-right. |
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Magda, Aber, aber aus meiner Sicht einfach noch zu wenig überlegt.
Stimmt. Ich habe nur meine Gedanken nieder geschrieben. Nicht darüber nach-gedacht. Dies ist nichts Ausgefeiltes und eigentlich nur ein spontan-gefühlter Einfall auf merdeisters Blog. Nachgedacht, das hast du. Assoziationen, die mir gefallen, meinen Überlegungen teilweise so nah und doch von einem anderen Blickwinkel, deshalb anders, bereichernd als auch verkürzend. Ich verweise da auf oraniers Ausführungen. Löschen finde ich generell nicht gut. Was da steht, steht da. Wenn man löscht, tut man so, als sei es nicht da gewesen. Das wollte ich nicht. Die Steine waren übrigens ursprünglich fest. Dann wurden sie stark. |
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@ Cassandra
Magdas Assoziationen mögen dir gefallen und du magst sie als bereichernd empfinden, auf oraniers Ausführungen kannst du dich da aber schlecht berufen. Stell' dein Licht demgegenüber mal nicht unter den Scheffel! |
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schrieb am
08.12.2009 um 20:09
Ich gebe diesem Abschnitt ein Lied:
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Liebe Cassandra,
der Kritik an meinem kurzen Kommentar stimme ich zu. "Geschwurbel", das klingt gehässig und wird deinem Auftreten in der Freitag-Community nicht gerecht. Ich mag sehr, wie du dich hier engagierst. Meisterfalk hat wohl recht, es war ein Anfall von "Textkriteritis". Heute, bei Tageslicht, habe ich deinen Text noch mal gelesen und (hey!) verstanden. Cassandra, ich möchte mich bei dir entschuldigen. Nicht zuletzt, weil ich nichts mehr fürchte als oraniers Knüppel zwischen meinen Hörnern. Liebe Grüße weinsztein |
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schrieb am
07.12.2009 um 21:03
Geschwurbel ist ein starkes Wort,
doch, Cassandra, bring es fort! Es solle ab nun nicht mehr gelten: Von ihm trennen den Beitrag Welten! |
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Pass auf, dass ich hier nicht die Geschichte vom Kaiser Franz-Joseph und dem dichtenden Metzger erzähle!
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Geschwurbel ist ein starkes Wort
doch, Cassandra bringt's nicht fort. Für manche mag es nämlich gelten: wir leben in verschiedenen (Gedanken-)Welten. |
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schrieb am
07.12.2009 um 21:15
Gut gereimt ist halb zerronnen.
Cassandra: Mal wieder gewonnen! |
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weinsztein, du musst dich für nichts entschuldigen. Leben ohne Kritik fände ich viel schlimmer.
Ich freu mich natürlich trotzdem, dass du's jetzt anders siehst. |
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Oh Cassandra,
war doch nur Taktik, ich wollte dein Herz erobern. (Schick' mir ein Zeichen.) Innigst weinsztein |
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Find ich auch.
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schrieb am
07.12.2009 um 22:30
Für Merdeister der Turmbau
für Cassandra natürlich auch: |
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...und welcher davon ist der König.
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schrieb am
07.12.2009 um 23:08
Roland Kaiser natürlich!
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Prinz auf der Erbse? Ich wusste doch schon immer, dass irgendetwas an dem Märchen falsch ist.
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Ach ja, Rainer, danke für dein Gedicht oben. Jetzt nicht mehr fähig dazu zu schreiben. Später. Danke erstmal.
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@merdeister Ja, ein schöner blog. Wenn man ihn noch mal liest, von ganz oben nach ganz unten, wird einem warm ums Herz. Mir geht's gerade so und ich freue mich, hier zu sein.
weinsztein |
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Nachtrag
Letze Nacht hatte Cassandra obigen Text in merdeisters blog gestellt. Kurz nach 1 Uhr hatte ich den Text gelobt. Zwei, drei Glas Wein später, nach 3 Uhr, längst hatte Cassandra diesen Text (ergänzt mit schönen Fotos) zu einem eigenen blog verarbeitet, kam ich ihr hier kritisch mit Geschwurbel-Gerede. Cassandra hat drauf verzichtet, mir das um die Ohren zu hauen. Danke für diese Gelassenheit, Souveränität. weinsztein |
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Lieber weinsztein,
willkommen im Club der Teilzeitpaddel*. Die Vereinsunterlagen kommen per Einschreiben. Stammtisch jeden ersten Montag im Monat. *Paddel nennt man da wo ich herkomm' liebevoll jemanden der etwas ungeschicktes gemacht hat. |
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Oh wie angenehm, dass die aufkeimende diskussion nicht in's unsägliche abgeschmiert ist.... es bleibt wirklich
"verstehende übereinkunft von verschiedenen ufern" Ob die FC wohl lernfähig ist? |
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Wenn er abgerutscht wäre, hätte ich mir Gedanken gemacht. Eigentlich sollten die brücken ja das Gegenteil bewirken...
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...Brücken halten nur an verständnisvollen Ufern :-)
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Stimmt. Beide müssen halten wollen. Ufer und Brücke.
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...und es braucht Grossmut im Fluss...
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Oh wie angenehm, dass die aufkeimende diskussion nicht in's Unsägliche abgeschmiert ist.... es bleibt wirklich
"verstehende übereinkunft von verschiedenen ufern" Ob die FC wohl lernfähig ist? |
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... und ich hab' jetzt doppel-post gelernt, Bitte um Entschuldigung:-)
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Ich erinnere mich, dass ich tlw. bis zu vier mal den gleichen Kommentar untereinander stehen hatte, weil zu ungeduldig auf ok gedrückt :p
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Lieber archinaut, sie ist lernfähig, die FC.
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schrieb am
08.12.2009 um 03:40
Die FC als Subjekt gibt es ja zum Glück nicht, also kann sie auch nicht lernfähig sein.
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meisterfalk,
ich bitte um eine Erläuterung. weinsztein |
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Saufkopp
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na gut, meisterfalk, einzelne Subjekte der FC sind lernfähig (doppel-post klappt bei mir nur, wenn ich im Text etwas verändere)
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schrieb am
08.12.2009 um 09:25
Hi, ihr, das sollte keine Logik-Haarspalterei sein oder so, sondern ich wollte bloß nicht mit der ganzen Community in einen Topf geworfen werden.
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Weil Du nicht lernfähig bist?
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@ Cassandra
Ja, das Blog hatte ich schon zu schreiben begonnen, da schwebte mir die Behandlung von Liebesdichtung überhaupt in Verbindung mit deinem schönen Gedicht vor. Die Motivation ist mir allerdings zwischenzeitlich gründlich abhanden gekommen. Ich argumentiere hier, wenn auch in der gebotenen Knappheit, dazu, inwiefern weinszteins Kritik im Ansatz verfehlt ist, der nimmt sein Urteil zurück, und du hältst mir einen Vortrag über Meinungsfreiheit. Schlimmer, du wünschst ausdrücklich keine "Prügeleien". Deutlicher als in meinen zahlreichen kritischen Gegenwendungen kann ich meine Kritik daran doch gar nicht zum Ausdruck bringen, dass hier beständig der Streit mit Worten, den ich ggf. führe, als Gewaltakte mit Waffen gekennzeichnet wird. Der Knüppel zwischen weinszteins Hörnern war selbstverständlich ein sarkastischer Reflex darauf und wurde von ihm, denke ich doch, auch entsprechend verstanden. Das "Einprügeln" auf meine Kontrahenten war hier in den Blogs, in denen ich streitbar, aber keineswegs argumentlos diskutiert habe, noch der harmloseste Gewaltvorwurf. Die "personale Beinahevernichtung", die "Schlachtung der kritisierten Autorin mit dem Hackebeil", die Veranstaltung eines Schauprozesses, die "bewusste" Benützung eines "Totschlagarguments", "das auf die Vernichtung zielt", "der Strang zu Liquidierungen" sind da schon von anderem Kaliber. Als "Torquemada", Begründer der spanischen Inquisition, der zumal bekehrte (!) Juden und Muslime auf den Scheiterhaufen brachte, veranstalte ich Schauprozesse, verhänge ich die Urteile zur Verbrennung von Menschen und Büchern und würde als Henker jene gnadenlos exekutieren, wenn mir da die moderne liberale Gesellschaft nicht Einhalt gebieten würde: "Der Purismus der Religion, Ihr oranienhafter Kulturbegriff, wird aber nicht mehr zu einem Autodafé (= Verbrennung auf dem Scheiterhaufen) führen". Das alles sind Zitate, die mir hier in Diskussionen entgegengehalten wurden und auf die ich bisher allenfalls mit ironischem Sarkasmus reagiert habe. Ich bitte noch jemanden, die sich für mit dem Hackebeil geschlachtet erklärt, um Verzeihung für meine Polemik, wohlwollend übersehend, dass man fröhlich weitermacht mit den Diffamierungen, statt sich z.B. an dem auch einst gekränkten outnumber ein Beispiel zu nehmen. Und jetzt kommst du mir ausgerechnet in deinem ach so harmonischen und herzerwärmenden Blog auch noch damit, wo ich hier nun wirklich moderat geschrieben habe. Ich hab' echt die Faxen dicke. Warum, verdammte Scheiße, steht mir hier von den "respektvoll ... um Ausgleich und Verständnis Bemühten" niemand bei und weist solche Leute in die Schranken, ihnen zeigend, dass sie diejenigen sind, die hier gegenüber ihren Diskussionspartnern, oder meinetwegen auch Diskussionsgegnern, aber mehrfach erklärtermaßen keinesfalls Feinde, die Sprache der Bücher- und Menschenverbrenner sprechen? Wieso hältst du, Cassandra, mir und nicht Streifzug einen Vortrag darüber, was du nicht möchtest, der hier die Kritiker hängen sehen möchte und mich, der ihn dafür kritisiert, für empfindlich erklärt? Ich schreibe dazu: "über das Blasen zur fröhlichen Kritikerjagd kann man mal nachdenken", aber niemand hält es offenbar für nötig. Streifzugs Beitrag wird hier im Gegenteil unter "Ein schöner Blog mit schönen Kommentaren. Alle wie se da sind" subsumiert. Macht eure herzerwärmenden Diskussionen ohne mich weiter, ich bin nicht zum Kuscheln in die Blogdiskussion gekommen, aber erst recht nicht für das, was mir, der als jemand, der gerne verbal austeilt, auch verdammt viel einzustecken bereit ist, hier geboten wird. Ihr könnt mich mal! |
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Oranier,
als Kritiker sollte man sich schon an den Fakten orientieren. "Streifzug ... der hier die Kritiker hängen sehen möchte" ist kein Zitat sondern eine Unterstellung. Du bewegst dich auf dünnem Eis und wirst den von dir geforderten Ansprüchen nicht gerecht. |
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Da hast du mich gründlich missverstanden. Aber das liegt zugegebenermaßen (auch) an mir.
Ich hole weiter aus. Dieses Gedicht da oben kann man verschieden interpretieren, Liebe oder Völkerverständigung oder beides [als eines] hinein nehmen, aber ich höre an dieser Stelle auf, denn wie du ganz richtig sagst, ist es nicht an der Autorin ihre Texte zu interpretieren. Jedoch möchte ich nochmals auf die Inspiration verweisen. Sie wird wohl zumindest die ursprüngliche Ausgangsidee irgendwie angeregt haben. Baut Brücken über Türme und: Das West-Eastern Divan Orchestra (dt.: West-Östliches Diwan Orchester) ist ein 1999 in Weimar im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt gegründetes Symphonieorchester, das sich aus jungen Musikern im Alter von 14 bis 25 Jahren zusammensetzt, die aus Ägypten, Syrien, dem Libanon, Jordanien, Tunesien, Israel und Andalusien kommen und sich einmal im Jahr für eine Arbeits- und anschließende Aufführungsperiode treffen. [...] wikipedia Mein Bog hat sich natürlich zu etwas anderem entwickelt. Dennoch, die Idee hinter merdeisters Blog, wie ich sie verstanden habe, lässt sich hier sehr gut einbinden: Was mit Türmen gemeint ist kann man sich denken. Die Diskussionen der letzten Tage waren voll davon. Ganz abgesehen davon, dass ich die ganze Minarett-Diskussion schon albern finde (lasst die Leute doch bauen um Himmels Willen. Aber lasst die Schweizer auch Schweizer sein.) spielt noch etwas anderes hinein. Es waren oftmals keine schönen Diskussionen. Es wurde sich nicht "nur so" an die Gurgel gegangen, aufgrund von Meinungsvielfalt. Das Klima ist rauer geworden. M.E. hat das nichts mehr mit Diskussionen über Blogs zu tun; stattdessen werden Altlasten von einem Blog in den nächsten geschleppt und die Diskussion hat von Anfang an einen faden Beigeschmack. Wieder wunderbar zu beobachten hier. Sind wir im Kindergarten? Oder ist das etwa ein sogar nötiger Prozess in der Gruppenbildung? Mir hat es jedenfalls nicht ganz geschmeckt. Ich jedoch, lieber oranier, und das war der Ansatzpunkt, warum ich diese "Predigt" unter deinen Kommentar gesetzt habe, empfinde es persönlich als geschickter diese Assoziationen, v.a. In Verbindung mit Gewaltmetaphern, zu vermeiden. Ich wollte deinen zu diesem Zeitpunkt lediglich angedeuteten Punkt noch einmal hervor heben. Den Knüppel-Wink hatte ich verstanden, keine Sorge. Ich will mir nicht anmaßen anderen Leuten da Vorschriften zu machen und ich kann auch nicht garantieren, dass ich nicht einmal selbst zur Keule greifen werde, wenn auch nicht im realen Leben. Aber selbst da: wer weiß das schon. Ich wollte dir also zustimmen, das ist mir misslungen, seh ich selbst, nicht genau genug formuliert. Keinesfalls war es eine Anschuldigung, die auf dich gemünzt war. Das weinsztein Beispiel (entschuldige, weinsztein) war blöd. Zusammenfassend mein Kommentar von hier und gestern Nacht: Mir geht dieser Umgang miteinander auf die Nerven. Ich werbe für mehr Verbindungs-Seile zwischeneinander. Das heißt aber auch: Teilt aus, ist mir lieber als seichtes Gemiste. Wo die Grenze liegt muss man vielleicht von Fall zu Fall unterscheiden. Aber man kann ja zwischen dem einen und dem nächsten Knüppelschlag darüber nachdenken. Auch, warum man zuschlägt. |
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Lieber Oranier,
nachdem ich hier bereits einige Kommentaren von Dir lesen durfte, hoffe ich, dieser Sturm möge sich wieder legen. Deine affektive Schwingungsbreite ist wahrlich enorm. Bitte bleib. "Streifzugs Beitrag wird hier im Gegenteil unter "Ein schöner Blog mit schönen Kommentaren. Alle wie se da sind" subsumiert." "Alle" schließt Dich lieber oranier mit ein, so wie Streifzug. Eure Auseinandersetzung geht mich nichts an. Solange ich nicht verstehe, worum es euch geht, springe ich niemandem bei (hoffentlich, meistens). Liebe Cassandra, danke! Mit der Bitte mir eine Scheibe abschneiden zu dürfen. merde |
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stattdessen werden Altlasten von einem Blog in den nächsten geschleppt und die Diskussion hat von Anfang an einen faden Beigeschmack. Wieder wunderbar zu beobachten hier.. Das gilt nicht mehr in vollem Maße, da klara ihren Kommentar - und damit den ganzen Kommentarfaden - hat löschen lassen. |
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...gilt nicht mehr in vollem Maße für das Beispiel, das ich gebracht habe...
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@ merdeister
"Deine affektive Schwingungsbreite ist wahrlich enorm". Verstehe ich leider nicht. Was meinst du genau und worauf beziehst du dich? Bitte bleib. Gerne doch, nicht zuletzt um des Kontaktes mit dir willen. "Eure Auseinandersetzung geht mich nichts an. Solange ich nicht verstehe, worum es euch geht, springe ich niemandem bei". Ich habe keine spezielle Auseinandersetzung mit Streifzug, schon gar nicht mit Cassandra. Beispringen könntest du mir und würde ich anderen bei so eindeutig beleidigenden Äußerungen, wie ich sie zitiert habe. Das würde als Korrektiv wirken, wenn der Beleidigte sich selber wehrt, wirkt es leicht als wechselseitiger Schlagabtausch. Vielleicht ist das aber eine Überforderung an die "Community". |
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Danke, liebe Cassandra, für die freundliche Antwort!
Es war nicht meine Absicht, "Altlasten" hier hereinzuschleppen, die mit deinem Blog nichts zu tun hätten, sondern meine einigen Aufhängungs (!)- und Aufregungspunkte waren Streifzugs Kommentar und der wiederholte Gebrauch von gewaltmetaphorischer Sprache. Ich hoffe, dass dies geklärt ist zwischen uns. Unklar ist mir noch: "Mir geht dieser Umgang miteinander auf die Nerven. Ich werbe für mehr Verbindungs-Seile zwischeneinander. Das heißt aber auch: Teilt aus, ist mir lieber als seichtes Gemiste." Ist das nicht ein Widerspruch? Stehen die Verbindungsseile nicht für Harmonie statt für "Austeilen"? Grüße oranier |
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@ Streifzug
"Streifzug ... der hier die Kritiker hängen sehen möchte" ist kein Zitat sondern eine Unterstellung. Das verstehe ich leider nicht. Ok., das ist kein Zitat, aber nach meinem Verständnis keine Unterstellung, sondern die nächstliegende Interpretation von: "Für Textkritiker, die lieber zerstörerisch an Seilen schnibbeln, findet sich immer noch eins, an dem sie baumelnd die Aussicht genießen können". Wenn du für den Text eine näherliegende hast, wäre ich dir dankbar, sie zu erfahren. "Du bewegst dich auf dünnem Eis und wirst den von dir geforderten Ansprüchen nicht gerecht." Das ist mir leider auch zu kryptisch. von welchen Ansprüchen sprichst du hier? Grüße oranier |
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Vielleicht ist es ein lebbarer Widerspruch. Die Grenzen sind fließend zwischen zwei verschiedenen Phänomenen.
Es geht mir v.a. um die Absicht hinter dem, was man sagt oder tut. Sobald man bemerkt, dass man dauernd nach Fehlern beim jeweils anderen sucht um sie ihm möglichst brutal unterzujubeln bzw. dass das "Gespräch" nur noch von Streitereien/Zickereien beherrscht ist, die öfter vom Ursprungsthema weg führen, läuft etwas schief. Solange es um die Sache ansich geht ist Widerspruch wichtig, sonst kommt man nicht voran. Schwer allgemein zu definieren. Von Fall zu Fall unterschiedlich. |
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Wo weites Bild und klare Poesie,
verfehlt das Lied das Weibe nie. ,-) Mit einem letzten Gesang geht The Band nun ran: |
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Ich hab’ das Blog gelesen. Manchmal wollte ich was schreiben. Hab’s aber dann doch gelassen, weil ich mir vorkam wie einer, der in den Raum einer geschlossenen Gesellschaft eindringt, sich dann einfach – unsensibel wie er ist - dazusetzt, zuhört und mitschwätzt, obwohl er die inneren Beziehungen der Menschen, die da am Tisch sitzen, gar nicht kennt und noch weniger in der Lage ist, das so Gesagte aufgrund mangelnden Einblicks in die Beziehungsstruktur richtig zu interpretieren. Deshalb ist mir das Argument, das sich an der Sache orientiert, lieber. Dieses Argument kann auch spitz und hart formuliert sein. Und wenn es luzid vorgetragen wird und ich mich zwinge, auf die Argumentation ohne Ausweichen ins Persönliche einzugehen, dann habe ich davon einen Nutzen, weil es meine Gedankenwelt ändern kann.
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schrieb am
08.12.2009 um 21:10
Ein wunderschöner Beitrag, Achtermann, finde ich. Obwohl es mir gar nicht zusteht, sende ich ein I´m free.
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schrieb am
08.12.2009 um 21:15
Oh, das Stück war falsch, ich meinte dieses:
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Achtermann, genau das ist der Kern des Problems.
"Und wenn es luzid vorgetragen wird und ich mich zwinge, auf die Argumentation ohne Ausweichen ins Persönliche einzugehen, dann habe ich davon einen Nutzen, weil es meine Gedankenwelt ändern kann." Den Zustand hätte ich gern naiver Weise wieder hergestellt. Kann das funktionieren, auch, wenn sich da scheinbar Beziehungsstrukturen entwickeln? Warum eigentlich nicht? |
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@ Achtermann
Sehr schön, lucid vorgetragen! Beziehst du dich auf dieses Blog hier oder auf das von klara? Dann später ggf. von mir noch etwas dazu. Grüße! |
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schrieb am
08.12.2009 um 21:47
oranier find ich gut!
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Ist oranier ein Gedicht?
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@ weinsztein
"DU BLEIBST !!!" Aye, aye, Sir! "und n Knüppel aufn kopp ist nicht so schlimm" Du hast gut reden, hast deine Hörner, um Angreifer abzuwehren. |
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schrieb am
09.12.2009 um 19:34
oranier hier, oranier da:
weinsztein in amerika. jetzt hammer beide durchgeschüttelt, an nam´ und standort wird nicht mehr gerüttelt. |
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Find ich gut!
Nachtrag: Lieber Rainer, meine Aussage, mir stünde niemand bei gegen solche Diffamierungen, war natürlich insofern nicht korrekt, als du es ja getan hast. Danke! |
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Streifzug: "Lasst die zerstörerischen Textkritiker am Seile baumeln!"
Oranier: "Das nimmst du zurück!" Streifzug: "Nö." Oranier: "Los, nimm das sofort zurück!" Streifzug: "Ich denk' gar nicht dran." Oranier: "Schön, dann ist die Angelegenheit für mich erledigt." |
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oranier,
du bekommst eine Antwort, wenn ich etwas mehr Zeit und Luft habe. |
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Hallo oranier,
hier die angekündigte Antwort. Hängebrücke, Kritiker, hängen. Das bietet sich direkt an. Eindimensional betrachtet. Hängebrücke, Kritiker, baumeln. Da ist eine leichte Irritation drin. Texte sind oft wie Blumen. Verschiedene Muster, Variationen, Interpretation sind in ihnen wie Dimensionen, Blätter eingebettet, oft nicht sofort sichtbar, so wie eine Blume morgens geschlossen ist. Hängebrücke, Seile, flechten, an einem Strang ziehen, Abgründe überbrücken, diese und viele andere Blätter der Blume sind denkbar. Als Bergsteiger haben Seile, im Seil baumeln, Team, Vertrauen, Ausblick für mich eine eigene Bedeutung. Auch diese Dimensionen, Blätter sind in der Blume enthalten, vielleicht nicht direkt und jedem sichtbar. Meiner Meinung nach weist Kritik auf die Vielfalt, die vielleicht noch unsichtbaren, nicht sofort zugängigen Blätter hin. Leistet Hilfestellung, schärft die Sinne, vermehrt Wissen, leitet an auf dem Weg zu Erkenntnis. Man kann als Textkritiker hingehen, ein Blatt ausreißen, die Blume wegwerfen und laut sagen: Dieses Blatt ist die Blume, er will Kritiker hängen. Eine auf ein einzelnes Blatt reduzierte Interpretation erinnert mich allerdings an Jungs, die über ein Feld gehen und Blumen mit einem Stock einfach den Kopf abschlagen. Womit wir fast wieder am Ausgangspunkt angelangt sind :) |
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Auch eine neue Dimension. Eine die mir gefällt
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:)
*<|:-)) 0:-) <:-)<<| |
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dursun und temel stehen an gegenüberliegenden flussufern. schreit dursun: wie komme ich ans andere ufer?? schreit temel zurück: du nulpe! du bist doch schon am andern ufer!!
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Ausgabe 06/12
09.02.2012
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