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Es war ja klar: Kaum war die Bombe in Oslo explodiert, schon "wußten" die ersten angeblichen Experten, daß es ein Terroranschlag war. Bevor irgendjemand den Fall auch nur ansatzweise untersucht hatte. Außerdem steckte dahinter natürlich Al Kaida, weil Norwegen ja auch aktiv in der angeblichen Terrorbekämpfung war. Und sie verbreiteten dies wie eine unumstößliche Wahrheit.
Bis herauskam, daß dahinter ein Arier weißblondblauäugiger christlich geprägter Norweger steckte. Mit rechtslastiger und wirrer Gesinnung.
Na gut. Vorurteil eins war nichts. Dafür hat er aber Killerspiele gespielt. "Counter Strike", "Tetris" und so.
Ich frage mich bei derlei "Enthüllungen": Was ist Ursache, was Wirkung?
Natürlich machen diese Games gewalttätig, so brutal wie sie sind.
Oder?
Wenn Amokläufe, Anschläge und andere Gewalttaten wirklich mit bestimmten Computerspielen zusammenhingen, dann wären eh schon ALLE tot. Angesichts etlicher Millionen verkaufter Spiele. (twitter)
Vielleicht sollten die Terrorheinis mal den Horizont erweitern und sich anderen Ideen öffnen, als daß immer entweder Islamisten oder Egoshooter-Zocker dahinterstecken. Guckt nach Al Qaida, aber nicht in die eigenen Reihen. So wird das nichts. Aber vielleicht ist das auch gar nicht das Ziel.
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Computerspiele = Ablenkung. Mehr brauch man dazu nicht sagen.
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@Catweazle
Erst denken dann losquatschen. Die Zusammenhänge sind statistisch. Ein paar Fakten: das Fernsehen verbreitete sich in den USA von der Westküster nach Osten. Mit fünf Jahren Verspätung verdoppelte sich die Rate der Gewaltverbrechen exakt dem Verlauf des Fernsehverkaufs. Die natürliche Tötungshemmung lag beim Sezessionskrieg bei 20: neunzehnmal wurde daneben geschossen, bis man sich traute, den anderen zu treffen. Den GIs wird diese Hemmung abtrainiert: mit Software ähnlich den Computerspielen: flotte Musik, Abballern bringt Punke, direkte Belohnung. So wird die Hemmung auf Null gebracht. Selbstverständliche werden nicht alle Spieler zu Killern: wir sind ja keine Roboter. Diese Argument gehört zu den oberschlauen Dummheiten der Schlaumeier. Ohne diese Spiele wäre die Rate der Ausraster einiges geringer, und das wäre es schon wert. Wenn Sie das gegen den verlorenen Spaß gegenrechnen wollen, empfehle ich Ihnen Gespräche mit den Hinterbliebenen. viele Grüsse rdh |
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Sehe ich auch so. Ich denke auch, dass es dazu reichlich abklopfbare und fundierte Untersuchungen gibt.
Und tatsächlich nicht nur bei Computerspielen.. Wenn man sich heute Krimis anguckt: Absolut und völlig funktionslose Brutalszenen. Dieses ständige Eintreten auf am Boden Liegende. Sie werden es damit begründen, dass sie nur die Realität abbilden. Und so lädt sich das auf. Und wundern sich dann enorm. Die Egoshooterspiele haben die Funktion der Desensibiliserung. Würden Sie sonst so von der Armee gesponsert und verwendet . Auch wenn - natürlich - nicht alle gleich Mörder werden. |
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Also ich haben den Text des Blog "so" verstanden:
Nachdem es mit den bösen Islamisten erstmal nichts bringt, so wird die nächste Sau durch das mediale Dorf getrieben, ähnlich den Spekulationen zu diesem Arizona-Attentäter vor einigen Monaten. Ergo: Der christlich-abendländischen Leitkultur wohnen derartige Abgründe keinesfalls inne; das ist beruhigend... |
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Das ist das Wichtigste daran.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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