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Das ist Heiner ... der sensorische Humunkulus
Heiner ist inzwischen zum Maskottchen des Science Center turmdersinne geworden und ist die Abkürzung von: "Hirn-Erregungen des Idealisierten Normalbürgers bei Empfindungs-Reizen"
Heiner ist die proportionsgerechte Visualisierung der sensorischen Wahrnehmung und seiner Intensität an den verschiedenen Körperteilen im Bewusstsein. Einige wollen leichtfertig schnell von Gefühlen sprechen, doch das Gefühl kommt erst nach der Wahrnehmung über die Sensorik der Körperteile und ist also etwas anderes. Heiner sieht lustig aus, ist aber auch nur eine abartige Dimensionierung der Körperteile nach deren Sensibilität. Wie dass sensorische Nervensystem funktioniert, ist hier kürzest erklärt:
sensorische Hautnerven
Und jetzt meine logische Schlußfolgerung, dass es, wenn es den sensorischen Dings gibt, es auch den Humunkulus geben sollte, der die emotionale Ausprägung und deren Erregbarkeit visuel darstellen tut. Sozusagen der "emotionale Humunkulus" der Triebhaftigkeit und Erregbarkeit...
Nach kurzem Nachdenken erschien es mir nur logisch, der sollte eigendlich fast genauso aussehen wie Heiner, nur dass er eine noch größere rechte Kopfhälfte haben müsste.
Ich schliesse leichtfertig und ungeachtet etwaiiger wissenschaftlicher Erkenntnisse darauf, weil sich in der rechten Hemisphäre etwa die Capsula interna entsprechend den Anforderungen entwickelt und also im Zweifel eine entsprechende Anzahl Nervenverbindungen ausbildet, die bei angenommender übermäßiger emotionalem Erregungsfähigkeit auch proportional viele Nervenfasern vorhanden sein müssten.
... es soll ja Menschen geben, die eine größere rechte Kopfhälfte haben, als es deren linke ist.
Wie auch immer,... die capsula interna grenzt innen an den Thalamus und nucleus caudatus und außen an den Globus Pallidum und Putamen. Beim Pallidum handelt es sich um ein Kerngebiet des Gehirns und ist Entwicklungsgeschichtlich Teil des Zwischenhirns. Das Pallidum soll aufgeteilt sein in ein laterales Pallidumsegment und ein mediales Pallidumsegment. Dabei scheint es sich um eine Bewegungsfördernde und hemmende Funktion zu handeln, die diesem Bereich zugeordnet wird. Das Pallidum soll als Antagonist des Stratiums funktionieren. Was das nun wieder im einzelnen heisst, mag hier nicht wichtig sein - zusammengefasst bezeichnet man diese Bereiche unterhalb der Großhirnrinde als Basalganglien, welche ursächlich beteiligt sein sollen, an der Gesammtheit exekutiver Leistungen wie z. B. Spontaneität, Affekt, Initiative, Willenskraft, Antrieb, sequentielles Planen, Antizipation, motorische Selektion ... usw. Und ... in der Summe dieser besonderen Funktionen liegt im übertragenen Sinne deswegen das Gefühl, weil alle diese Eigenschaften und Bedingungen eng mit Gefühlsregungen in Verbindung stehen und jedes einzelne von ihnen darauf aufbaut... (etwa Motivation - die ohne Gefühl nur unklar denkbar ist). Das bedeutet möglicherweise, dass es gerade hier schon von Kleinkindalter an auf die Entwicklung dieses Teils im Gehirn ankommen könnte, wenn man es hinsichtlich der emotionalen Erregbarkeit betrachtete und davon ausginge, dass ohne Emotionen keinerlei oder anderweitige Entwicklung stattfinden dürfte.
Diese Beschreibung der Funktionen des Gehirnbereiches nur in Relation zur Intensität von emotionaler Erregbarkeit gesehen und diese visuell in Proportion gestellt, erschien es mir einleuchtend, einen emotionalen Humunkulus dem sensorischen zur Seite zu stellen, der eben fast wie "Heiner" aussieht, nur rechtsseitig einen weiter vergrößerte Kopfform aufweisst... um zu signalisieren, dass sich je nach Intensität der affektiven Leistungen, wie sie durch Emotionen verstärkt werden können möglicherweise dort eine Art Ursache finden.
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Irgendwie ist Heiner nicht da, auf Hostarea 0 kb groß und nun ja halt nur ein schwarzes Viereck.
Vielleicht kannst nur du den sehn, weil der bei dir auf dem Rechner präsent ist. Frukkel doch ma, ich will auch einen Humunkulus :) |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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