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Blog von chrislow

15.12.2011 | 13:25

Pille des Vergessens - Verhaltensmuster mit Pillen löschen

Im Kontext eines Artikels auf dasGehirn.info dasgehirn.info/denken/gedaechtnis/die-suche-nach-der-pille-des-vergessens/
worin beschrieben ist, wie es möglich ist vorher bei Nagern antrainierte traumatische Erinnerungen  mit Medikamenten wieder zu "löschen".

Hierbei wird die Tatsache genutzt, dass sich bei entsprechender Situation in der sich das Tier  (ebenso wohl auch ein Mensch) befindet, auch entsprechende Gehirnbereiche in Aktivität versetzen.

Eine (traumatische) Erinnerung ist im Grunde auch nichts anderes, als ein bestimmter Reiz, der dazu führt in eine aussergewöhnliche Erregung zu geraten. Weiter gedacht - wenn also eine Person immerzu den Hang zum Ausrasten hat, würde man bei diesem nur daraaf warten müssen, bis es wieder soweit ist und ihn dann mit einem solchen Medikament behandeln - was wahrscheinlich eine ZWangssituation erwarten lässt. Nach der Behandlung im Kontext der Situation wird der "Patient" dann wohl einen Teil seiner Erregungsfähigkeit verloren haben, wenn diese Medikamente tatsächlich funktionierten, wie erklärt.

Auch müsste man jemanden derart behandelten die Freude am Fußball (etwa Fansein) zum Beispiel abgewöhnen können. Dazu eben täte man analog der Situation des Ausrastens den Augenblick der euphorischen Begeisterung abwarten und die Behandlung beginnen (das Medikament spritzen). Es ist anzunehmen, dass der Patient daraufhin seine Begeisterung für den Fußball verliert. Ebenso vergleichbar wäre eine Situation des politischen Angagemangs, Zwangsstörungen und sonstige irgendwie abgrenzbare Zusammenhänge.

Es gäbe also theoretisch reichlich Potential einen Menschen zu Manipulieren.

Ob es etwa angebracht sei, das Gerücht im Deutschen Raum, welches dem Volk eine kollektive Amnesie unterstellt, hier in Verbindung zu setzen...?

 
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Kommentare
Anchesa schrieb am 15.12.2011 um 19:46
Wenn es helfen könnte gegen Zwangsstörungen etc, wäre schon toll. Nur leider sind die Menschen zerstörerisch.

Eine grauenhafte Vorstellung - eine Menschheit ohne große Gefühle wie Begeisterung, Aufregung, Ausgelassenheit, Wut, Angst, Fanatismus, Liebe, Hass, Aggressivität...

Aber sind wir nicht eigentlich schon ein Volk unter kollektiver Amnesie ?
chrislow schrieb am 15.12.2011 um 20:05
was zu beweisen wäre...

empirisch versteht sich...nicht stereotyp
chrislow schrieb am 22.04.2012 um 10:42
Sonderbar ...

In einem Zeit-online Artikel ist von einem anderen Forscher die Rede. Hirnfoscher Joseph LeDoux und nicht, wie im dasGehirn.de -Artikel Courtney Miller und David Sweatt und Valérie Doyère ...

Naja, man sollte ja annehmen, dass solche Forschungsergebnisse mehrfach unabhängig überprüft werden. ...
chrislow schrieb am 22.04.2012 um 10:44
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Auf welchem Sockel steht sich´s fein .. und welcher Deckel trägt sich gut ...?
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