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Vom 6. bis zum 10. November 1913 ereignete sich an den Great Lakes in Nordamerika eine Naturkatastrophe mit besonderem Ausmaß und fatalen Folgen für die Schifffahrt und das Küstenumland. Bis dahin kannte man solche Stürme nur mit einer Dauer von wenigen Stunden. Dieser aber hielt mehrere Tage an. Dabei spielte es für die Schifffahrt sicher eine Rolle, dass es zwischendurch einen veralteten Wetterbericht mit relativer Entwarnung gab. Veraltet deswegen, weil zur damaligen Zeit nur zwei mal am Tag ein Wetterbericht erstellt wurde und dieser dann auch noch erheblich länger brauchte, um bis in jeden Hafen zu gelangen, sodass bei veröffentlichung alle Inhalte des Berichtes nicht mehr den neuesten Erkenntnissen entsprachen. Heute gibt es auch aufgrund der digitalen Übertragungstechnik Möglichkeiten der zeitnahen Wetterwarnung.
Inzwischen ist auch klar, warum es an den Great Lakes besondere Sturmentstehungen gibt. Diese Sturmwetterlagen haben im Ursprung offenbar zwei Bestandteile. Erstens wird es zum Winter hin von Norden her kalt und aus der Golfregion strömt weiterhin wärme auf den Kontinent. Bei zusammentreffen der beiden Wetterfronten entstehen dann Unwetter - meist in der Mitte des Kontinents. Bewegen sich diese Unwetter in Richtung der großen Seen und erreichen diese, dann entsteht etwas, dass der Lake-Effekt genannt wird. Dabei trägt das noch erheblich wärmere Wasser der Seen dazu bei, dass sich die Atmosphäre darüber in Bewegung versetzt - der Lake_effekt-Blizard ist gebohren. Und man kann davon ausgehen, dass sich diese Unwetter in jedem Spätherbst im November ereignen. Davon zeugen mindestens die hohe Zahl der gesunkenen Schiffe zu allen Zeiten jeweils im November auf den Seen. Da fragt man sich, warum die ersten Anzeichen einer Schlechtwetterlage im November nicht als Zeichen gesehen werden können, dass sich die zu dieser Jahreszeit immer ergebenen Wetterlagen nun einstellen...?
Ein paar ausgewählte Statistikdaten:
Einer der Schiffe (SS James Carruthers) soll sonderbarerweise über hundert Kilometer vom Kurs abgekommen sein- was zumindest die Trümmer und Leichen der Seeleute an den Ufern bei Goderich, Ontario nahelegen. Aber das Schiff ist bis heute nicht gefunden worden, sodass es auch an anderer Stelle gesunken sein kann.
Hier ist zu erkennen, dass die Schiffe im November bei Stürmen sanken - nur gelegendlich eben bei Kollisionen oder anderen Unfällen:
Lost Ships V: The November Witch
Hier sind alle 11 gesunkenen Schiffe nochmal mit Bildern vorgestellt:
Great Storm Of 1913
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Dass die europäischen Eroberer mit den Wetterbedingungen in Amerika nicht vertraut waren, hat zu diversen fatalen Katastrophen geführt - von kleineren, lokalen, bis zu den Staubstürmen der 30er. Vom "Great Storm 1913" hatte ich noch nichts gehört. Danke für die Info!
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Jaja, die Mitteleuropäer. Die sind dann auch in Rußland nicht mit den Verhältnissen zurecht gekommen. Nicht erst die Deutschen haben sich vergeblich daran versucht, sondern ganz spektakulär eben auch Napoleon. Und andere Invasoren blieben ebenso dabei auf der Strecke ... (etwa schleichende Zuwanderung).
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Sag mal Popkontext. Wie füge ich Videos in den Artikel ein. ich habe es schon versucht und bin gescheitert.
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@Popkontext
Hmm, im 20. Jahrhundert noch von "europäischen Eroberern" zu sprechen ... Hier kann man nun schon "Amerikaner" sagen - klar, auch wenn deren Ahnen Eroberer sowie nicht unbedingt das Feinste, was Europa zu bieten hatte, waren. |
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@chrislow
Hast Du für den "alten Einbettungscode" ( |
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Upps, es kann auch Probleme beim einfachen Kommentieren geben:
@chrislow Hast Du den "alten Einbettungscode" von YouTube ('object' statt 'iframe') verwendet? Wenn nicht, dann den nehmen! Ferner, so habe ich es festgestellt, kann es Probleme geben, wenn man bei der Blogerstellung die HTML-Ansicht wählt. Den "alten Einbettungscode" einfach in der grafischen Ansicht reinkopieren. |
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@miauxx
Naja, die Great Frontier wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts geschlossen. Und dann hat man den Ureinwohnern das letzte Stückchen Land, was man ihnen im unwirtlichen Prärieland von Oregon zugestanden hatte, noch weggenommen, indem man es in Parzellen aufteilte und unter teilweise extrem brutalen Bedingungen abnahm. Von Oben gestattet, gelenkt und und ganz in deren Sinne, waren das meist die "kleinen Leute" unter den Europäern, die selbst nichts hatten. Aber die waren ja neben den Abenteurern immer die Speespitze, weil sie nichts zu verlieren hatten und es konnte nur besser werden - und dabei sind dann auch mal schnell drauf gegangen. @chrislow Ja, wie miauxx sagt: Nicht den iframe, sondern den object-Code verwenden. Bei YouTube auf "Einbetten" und dann "alten Code verwenden". Ich bin aber der Meinung, das geht über den HTML-Modus hier, eben gerade nicht über den grafischen (Reiter oben am Artikel, den man bearbeitet). |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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