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Noch ist der Creative Heads Contest von Google und Hermann Vaske nicht vorbei, da stoße ich hier in einer Annoce schon auf den nächsten Wettbewerb dieser Art, diesmal veranstaltet von der Hugo Boss AG aus Metzingen:

Auszug aus den Teilnahmebedingungen des Boss Orange Design Contests:
Grundsätzlich verstehen solche Wettbewerbe das Mitmach-Web optimal zu nutzen: Nicht zur bloßen Verbreitung der eigenen Produkte, sondern bereits zu deren Herstellung - was im Nebeneffekt noch ein Maximum an Aufmerksamkeit generiert.
Aber muss dabei zwangsläufig immer das Urheberrecht in alle Richtungen gebeugt werden, bis fast nichts mehr davon übrig bleibt? Und diese Schmach für nur 1.500 Euro Preisgeld (Flug nach Metzingen muss man selber bezahlen)?
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Gut das es das Freitags-Tagesupdate per email gibt, sonst wäre mir Dein Beitrag wegen der unzähligen LIMA posts glatt entgangen...
Das Urheberrecht ist seit Jahren unter Beschuss. Jedes Provinzblättchen hatte "Fotowettbewerbe" mit ähnlich grausamen Bedingungen. Von den Gross-Verlagen ganz abgesehen die sich Archive anlegen. Ich hab noch nicht einmal ein einziges Foto bei Flikr hochgeladen. Auch bei diesen Webseiten ist das Urheberrecht nur noch rudimentär vorhanden. Wenn es ein Gesetz gäbe das die AGBs ausgedruckt und von beiden Seiten unterschrieben werden müssten würden viel mehr Menschen auch genauer lesen worauf sie sich einlassen. |
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Hier gehts um Crowdsourcing - ins Spiel gebracht durch das Wired-Magazin vor einigen Jahren. Heute bezeichnet man das als "Kunden für sich arbeiten lassen". Es ist ein sich selbst über die Jahre pervertierender Prozess, der anfangs gut gemeint war, weil die Absicht dahinter stand, ausschließlich Fragestellungen an die Crowd zu delegieren, die inhouse NICHT gelöst werden konnten. Heute ist es oftmals eher eine Form von Outsourcing zu denkbar schlechtesten Bedingungen. In diesem Zusammenhang steht auch der Begriff Schwarmintelligenz.
Näheres dazu: metropolenmond.de/node/9 |
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@sachichma & Hexogen
Dank an euch beide für die weiterführenden Hinweise zur Mode dieser Methode. Ich fand vor allem kurios, dieser Werbung hier direkt auf Freitag.de zu begegnen (siehe screenshot), wo es hier doch gerade erst heftige Kritik daran gab. LG CB |
Ausgabe 07/12
16.02.2012
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