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Bernhard in Weimar

Kultur | 12.04.2010 | 11:45 Michael Angele
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10.04.2010 | 11:39 Closer
Guten Morgen Herr Angele, geehrte Frau Meyer, als regelmäßiger Weimar-Besucher waren meine Frau und ich zufällig in der gleichen Aufführung. Ich hoffe, dass ich Ihr vertrauliches tête à tête trotzdem stören darf. Wir saßen nicht in der ersten Reihe und waren begeistert. Wenn man die Besonderheiten Bernhard's (Weltanklage schlechthin und maßlose Übertreibung) zu Rate zieht, dann sind die Stilmittel des Schreiens geradezu naheliegend und das Nacktstellen ebenso. Wenn ich den Text lesen will, dann lese ich den Text, dieses Stück immer und immer wieder. Wenn ich ins Theater gehe, dann liebe ich die Inszenierungen und die Lautmalereien drum herum. Die dafür genutzten kreativen Mittel waren für uns in der Summe nicht gewohnheitsmäßig, sondern dem Wesen Bernhards in seiner Projektion in unsere Jetztzeit schillernd adäquat. Menschliche Kommunikation im Irrenanstalt-Look, wem läge diese Assoziation nicht nahe? Stühle, aus denen wichtige Mikrofone ragen, die Reduktion der Plapperer auf dieses durchdringende Symbol - großartig, sie nackt und bloß stellend! Wir jedenfalls waren begeistert und möchten Ihnen vorbehaltslos gratulieren, Frau Meyer. Auch wir wurden sehr gastfreundlich behandelt.
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Eine Idee, deren Zeit gekommen ist

06.04.2010 | 12:22 jayne
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06.04.2010 | 17:33 Closer
Vielen Dank, Jayne, für diesen Hintergrundbericht. Das BGE wird viel schneller als wir alle glauben relevant auch bei uns. Es geht darum (aus dem Interview) "Was für mich das Interessanteste war, sie haben ihre Würde zurückbekommen." Ich war vor Jahren bei einem Vortrag bei Prof. Werner, der sagte: "Stellen Sie sich vor, Sie hätten jeden Montat so viel Geld, dass sie tun könnten, was Ihnen liegt, was ihnen Spaß bringt." Genau darum geht es m.E. heute: Menschen müssen ihre Kreativität, ihre Entdeckungslust einbringen und nicht ihre Scheuklappenangst bzw. die Tatsache, dass sie um einen Arbeitsplatz winseln müssen. Hier liegen die wirklichen Reserven für zukünftiges (auch inneres) Wachstum aller.
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Uschi Obermaier - "High Times"

04.04.2010 | 09:20 Magda
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04.04.2010 | 13:33 Closer
Hallo Magda, schöne Umschreibung von Uschi Obermaier. Leben volle Kanne! Wenn man allerdings liest, dass sie Rainer Langhans langweilig fand, so müsste man die Memoiren von ihrem berühmten Kommune-L...
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05.04.2010 | 21:24 Closer
Hallo Magda, ich kann nicht sagen, ob CG alleine PC in den Tod getrieben hat, habe mich zu wenig damit beschäftigt. Soeben ist aber ein Briefwechsel erschienen zwischen Paul Celan und der Familie Demus, die wohl den Schluss zulässt, dass ihn diese Plagiatsvorwürfe sehr getroffen haben. Wollte das noch lesen. "Wonnen der Gewöhnlichkeit" - tja, ich denke, dass das Gehirn bzw. die Phantasie das wesentliche erotische Organ ist - offensichtlich hat das TM nicht gewusst und dieses haltloseste aller Vorurteile nachgeplappert.
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Closer
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