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Skizzen der Kultur des Alltags

Blogbeiträge

17.01.2010 | 02:24 cms

Wörter, Sätze, Wortgruppen.

Die Leere des Fensters starrt in mein müdes Gesicht. Die Stimme in meinem Kopf sagt: Schreib. Nur was, sagt sie nicht. Und so berühren meine Finger sanft, langsam die Tastatur unter sich, immer mit der Frage im Kopf: Was soll ich schreiben? Und warum... >> mehr
07.01.2010 | 16:05 cms

Tod Oury Jallohs: BGH hebt Freispruch auf

Genau fünf Jahre ist es her: Der aus Sierra Leone stammende Oury Jalloh verbrennt im Polizeigewahrsam in Zelle 5 des Polizeireviers Dessau, mit Armen und Beinen an Wand und Boden gekettet und so auf einer feuerfesten Matratze fixiert. (Foto auf der Websit... >> mehr
06.01.2010 | 23:57 cms

Abtreibung: eine »reife Entscheidung«?

Sie sei stolz auf ihre Tochter, sagt die Mutter dem Kamerateam; stolz, dass die 15-Jährige eine so reife Entscheidung getroffen habe. Diese »reife Entscheidung«, von der die Mutter in der RTL-Sendung »Die Ausreißer« spricht, ... >> mehr
03.01.2010 | 18:31 cms

Meine Faust in seinem gottverdammten Gesicht

München, Odeonsplatz. Es ist etwa 5 Uhr nachmittags. Ich schlendere mit meiner Freundin am Eingang zum Hofgarten entlang. Es ist schon dunkel. »Warte mal«, sage ich zu ihr, als ich sehe, wie ein Mann um die 30 eine höchstens 20-Jähri... >> mehr
03.01.2010 | 02:09 cms

Die Politikarena am Abgrund

Eigentlich wollte ich meinen Blog hier nicht mehr für leserbriefartige Auseinandersetzungen mit dem Freitag oder freitag.de nutzen, aber jetzt muss es doch einmal raus: Die Politikarena macht sich in letzter Zeit lächerlich. Einige Feststellungen: ... >> mehr
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Kommentare

Kommentar zu

Bin ich links?

31.01.2010 | 08:25 Alien59
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31.01.2010 | 12:46 cms
Wer links sein will, der ist nicht links, weil er sich in etwas einreiht, nur um des Einreihens willen, was dem Linkssein entgegensteht. Abgesehen davon, wäre die feststellung, wie links man doch ist,...
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31.01.2010 | 22:06 cms
Ich werd dazu (bedingt durch mein Studium) ein kleines Essay mit Bezug auf Adorno und die Bedeutung der Nichtidentität schreiben...vielleicht kommt das Strickmusterartige von der Ordnung meiner Gedanken, die dazu grade in meinem Kopf abläuft.
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Bin ich links?

31.01.2010 | 08:25 Alien59
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31.01.2010 | 12:46 cms
Wer links sein will, der ist nicht links, weil er sich in etwas einreiht, nur um des Einreihens willen, was dem Linkssein entgegensteht. Abgesehen davon, wäre die feststellung, wie links man doch ist, die Überhöhung eines identitären Merkmals. Dabei ist doch Identität so schön vielschichtig. Und das wird in deinen Texten so schön deutlich.
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30.01.2010 | 11:55 cms
Da muss ich doch mal den Muff Potter Songtext zu Punkt 9 posten: "neue stimmen und neue lieder verkünden: wir sind wieder wer und wer sind eigentlich wir und ich frag mich: was zum teufel wollt eigentlich ihr ach so die neue deutsche zeitrechnung beginnt 1954 in bern und man zeigt jetzt wieder flagge und fahne, und letzteres sogar gern mit warmen visionen von identität und der reflexion auf nulldiät wird geschichte vertauscht, verdreht und umgekehrt hysterisch wer sich da beschwert und alte werte im neuen gewand als warmer mantel in stürmischen (ge-)zeiten die rückbesinnung aufs heimatland als sicheren hafen in globalisierten weiten autarkes deutschtum auch im pop das wir-gefühl gibt’s noch on top und ob du wirklich richtig stehst merkst du wenn dir ein licht aufgeht bratwurstwetter im radio modernes gartenzwergniveau und welcher wind hier gerade weht und wes´ geistes kind hier wurzeln schlägt merkst du wenn dir ein licht aufgeht ein licht aufgeht ein licht aufgeht ein licht aufgeht ein licht. (und ob du wirklich richtig stehst merkst du wenn dir ein licht aufgeht...)" Und weiterführend bleibt mir noch auf den Sampler "I can't relax in Deutschland" zu verweisen: www.icantrelaxin.de/
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Kein Fall Luxemburg

Politik | 08.01.2010 | 13:03 Tom Strohschneider
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08.01.2010 | 15:56 cms
"Tsokos lag falsch. Allerlei Untersuchungen brachten bisher keinen Nachweis dafür, dass es sich bei der Toten um die berühmte Sozialistin handelt." Lag er definitiv falsch oder konnte er seine Theorie...
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29.01.2010 | 21:27 cms
Ich habe nicht umsonst geschrieben: "Damit will ich jetzt nicht Tsokos These untermauern, sondern nur die Art der hier geführten Argumentation ganz grundsätzlich angreifen." Es ist eben in meinen Augen einfach ien Unterschied, ob sich eine These nicht bestätigt oder sie sich als definitiv falsch herausstellt.
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Schwurbelsound

Kultur | 29.01.2010 | 13:00 Georg Seeßlen
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29.01.2010 | 18:21 cms
Auch von Sebastian Dörfler gibts einen Text zur Platte: www.freitag.de/community/blogs/liebernichts/die-neue-zaertlichkeit
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29.01.2010 | 18:22 cms
Sorry, wurde ja oben schon verlinkt. Mein Fehler. Mein Kommentar darf insofern gerne auch wieder gelöscht werden.
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Politikarena

Antworten

cms 23.05.2009 | 10:01

Wähler, die keine der antretenden Parteien unterstützen, könnten so ihrer Position mehr Gehör verschaffen. Sie würden nicht mehr mit denen in einen Topf geschmissen, die aus Unwissen oder Missverständnissen heraus ungültig wählen.

Sinnvoll wäre es zudem, diese Kreuze auch bei den üblichen Wahlsendungen zu nennen.

cms 23.05.2009 | 09:06

Wenn ich keine Partei finde, die ich guten Gewissens wählen kann, dann gebe ich lieber einen ungültigen Zettel ab, als gar keinen. Damit zeige ich, dass ich nicht deshalb keine Partei wähle, weil es mir egal ist. Vielmehr zeige ich meine Abneigung gegenüber den zur Wahl stehenden Parteien.
Eigentlich fehlt unseren Stimmzetteln eine Wahlmöglichket: "Keine der antretenden Parteien." Das würde verhindern, dass unabsichtliche Ungültigwähler und absichtliche in einen Topf geworfen werden.

Bleibt zu sagen: Solange ich eine Partei finde, die ich unterstützen will, sollte ich das mit meiner Stimme auch tun.

cms 18.05.2009 | 15:14

Nicht unbedingt Parteilose - vielmehr allgemein Abgeordnete, die sich zuallererst nicht ihrer Fraktion, sondern ihrem Gewissen verpflichtet fühlen und sich in schwierigen Entscheidungsfragen im Extremfall auch gegen ihre Fraktion stellen.
Fraktionen an sich halte ich aber für sinnvoll, weil einer allein auch niemals so viel Wissen kann (Stichwort Experten) wie drei, vier oder 200.
Wichtig bleibt aber das selber Denken!

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Kommentare

Jan Jasper Kosok 25.05.2009 | 11:52

Nein. Welchen Sinn hätte das? Irgendwer muss doch seinen Onkel Otto unter all die Gesetze setzen.

cms 26.05.2009 | 13:50

Aber ist diese kontrolle bei einer Einzelperson, die noch nicht einmal gezwungenermaßen Jurist ist auch richtig aufgehoben? Wäre da nicht eine grundsätzliche Kontrolle durch das Bundesverfassungsgericht demokratischer?

Jan Jasper Kosok 25.05.2009 | 11:52

Nein. Welchen Sinn hätte das? Irgendwer muss doch seinen Onkel Otto unter all die Gesetze setzen.

cms 25.05.2009 | 18:03

Naja, er hat dich macht, ein Gesetz nicht zu unterschreiben, er kostet Geld, er ist (vielleicht) eine Art Ersatzaristokratie (?). Das würde mir so einfallen. Aber wie gesagt, so richtig sicher bin ich mir mit den Argumenten da nicht. Auch deshalb hab ich die Frage mal gestellt.

Jan Jasper Kosok 25.05.2009 | 11:52

Nein. Welchen Sinn hätte das? Irgendwer muss doch seinen Onkel Otto unter all die Gesetze setzen.

cms 25.05.2009 | 13:01

Wäre das aber nicht evtl. auch getan, wenn es der/die Bundeskanzler/in täte? Und mit welchem recht kann ein Einzelner (nämlich der/die Bundespräsident/in) ein Gesetz verhindern, indem er/sie nicht unterschreibt?

Ich bin da sehr zwiegespalten, deshalb nur als kommentar und nicht als Prostimme.

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Fußballarena

Antworten

cms 06.01.2010 | 17:36

Ich glaube nein und ich hoffe nein.

Glauben, weil ich sie für zu schwach halte. Dazu kommt noch das andere Klima, bei dem es mich nicht wundern würde, wenn sie nicht damit zurecht kommen.

Hoffen, weil ich keine Lust auf die damit verbundene Deutschtümelei und das Fahnengeschwenke habe, das ohnehin schon schlimm genug werden wird.

Woche 1/2010 Am 06.01.2010 | 11:56 fragte Philip Grassmann

Übersteht Gastgeber Südafrika die WM-Vorrunde?

cms 06.01.2010 | 17:33

Die Vorrunde traue ich ihnen zu. Die Mannschaft wird sich reinhängen so gut es geht. Ob's aber für viel mehr reicht?

cms 06.01.2010 | 15:46

Nein, das nicht. Aber es würde bestimmt ein ganzer Teil der Leser wegbrechen. Es gibt aber noch genug andere Möglichkeiten für Leser ziehende Aufmache - jüngstes Beispiel aus München: "Sex beim Rosenkranz" (ich glaube es war Abendzeitung oder TZ)

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Philosophiestudent, freier Journalist, analoger Photograph, Musiker.
Ort:
München
Mitglied seit:
1 Jahr 4 Wochen
Zuletzt aktiv:
31.01.2010
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 33
Kommentare: 299
Mein Projekt:
Mein Web:
Logbuch
09:51
TomGard hat gerade einen Kommentar geschrieben.
09:51
Lee Berthine hat gerade einen Kommentar geschrieben.
09:49
Katharina Schmitz hat gerade einen Kommentar geschrieben.
09:47
Magda hat gerade einen Kommentar geschrieben.
09:39
h.yuren hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Fussballarena/Wahlkampfarena (community)
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