Am 14. März erscheint im Droemer-Verlag Friedrich Anis neuer Kriminalroman „Süden“. Im Interview spricht der Münchner Autor über das Scheitern, den Alkohol als Teil der Gesellschaft und das Schreiben als Form der Kommunikation m...>> mehr
Ich glaube ich habe es schon einmal erwähnt: Ich bin sehr bibliophil veranlagt. Es gibt Bücher, die nehme ich in die Hand und möchte sie nicht mehr hergeben. Und es gibt Bücher, die werden mir in die Hand gegeben, und ich möchte sie ni...>> mehr
Ich dachte, es gäbe kein solches Buch. Ich habe schon einen kleinen, wenig aussagen Text geschrieben, der mit den Worten enden sollte: „Punktum, es gibt kein solches Buch.“
Doch als ich diesen Satz gerade tippte, viel mir eines ein, das wenig...>> mehr
Ich habe tatsächlich einen Lieblingsautor – oder was man so nennt. Obwohl mir Krimis normalerweise nur in Hörspiel- oder Filmform gefallen, ist es ausgerechnet ein Krimiautor. Interessanterweise hat es aber erst eine Verfilmung gebraucht, damit...>> mehr
Passend zu dieser Frage viel mir mein Leselernbuch aus der ersten Klasse in die Hände: Mimi die Lesemaus. Genau genommen, war das wohl das erste Buch, in dem ich tatsächlich gelesen habe. Das erste Buch, von dem mir haften geblieben ist, dass ich e...>> mehr
Der Text geht mit einer ziemlichen Selbstverständlichkeit davon, aus, dass es nie eine Absicht gegeben hat, bin Laden festzunehmen. Gibt es dafür einen Beleg? Wäre ja durchaus denkbar, dass man ihn, w...
Der Text geht mit einer ziemlichen Selbstverständlichkeit davon, aus, dass es nie eine Absicht gegeben hat, bin Laden festzunehmen. Gibt es dafür einen Beleg? Wäre ja durchaus denkbar, dass man ihn, wenn möglich festnehmen wollte, sich das aber einfach nicht machen lassen hat. Ich würde mich schwer wundern, wenn man als US-Armee einfach mal in das Anwesen, auf dem er sich aufgehalten hat, hineinmarschiert, ihm ein paar Handschellen verpasst und ihn dann abführt. (Ja, das ist jetzt auch überspitzt, ich weiß.)
Mal ein Input, der, glaube ich, noch nicht kam: Pornographie kann, denke ich, eine Beziehung durchaus auch erleichtern. Etwa indem der Partner/die Partnerin nicht "muss" wenn der/die andere will. Will sagen, dem Sexleben kann durch den Konsum von Pornographie als Ersatzhandlung (und das bleibt es auch immer - ich glaube der im Artikel genannte Begriff der "Leere" trifft recht gut) auch ein Stück weit Druck, das "Müssen-weil-der-andere-will" genommen werden. Das kann natürlich umschlagen in Sucht - oder auch nur so weit gehen, dass das gemeinsame Sexleben darunter leidet, weil die Pornographie einfach einen zu wichtigen Teil einnimmt; die "Ersatzhandlung" ist ja theoretisch (fast) immer zur Hand, Sex mit dem Partner hingegen nicht. Jetzt kann man natürlich noch einwerfen, dass Selbstbefriedigung ohne Pornographie auch erleichternd fürs gemeinsame Sexleben sein kann. Sicher auch richtig. Die Frage (die ich nicht beantworten kann) ist, welche Rolle die Stimulation spielt, die Pornographie bieten kann.
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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