Wähler, die keine der antretenden Parteien unterstützen, könnten so ihrer Position mehr Gehör verschaffen. Sie würden nicht mehr mit denen in einen Topf geschmissen, die aus Unwissen oder Missverständnissen heraus ungültig wählen.
Sinnvoll wäre es zudem, diese Kreuze auch bei den üblichen Wahlsendungen zu nennen.
Wenn ich keine Partei finde, die ich guten Gewissens wählen kann, dann gebe ich lieber einen ungültigen Zettel ab, als gar keinen. Damit zeige ich, dass ich nicht deshalb keine Partei wähle, weil es mir egal ist. Vielmehr zeige ich meine Abneigung gegenüber den zur Wahl stehenden Parteien.
Eigentlich fehlt unseren Stimmzetteln eine Wahlmöglichket: "Keine der antretenden Parteien." Das würde verhindern, dass unabsichtliche Ungültigwähler und absichtliche in einen Topf geworfen werden.
Bleibt zu sagen: Solange ich eine Partei finde, die ich unterstützen will, sollte ich das mit meiner Stimme auch tun.
Nicht unbedingt Parteilose - vielmehr allgemein Abgeordnete, die sich zuallererst nicht ihrer Fraktion, sondern ihrem Gewissen verpflichtet fühlen und sich in schwierigen Entscheidungsfragen im Extremfall auch gegen ihre Fraktion stellen.
Fraktionen an sich halte ich aber für sinnvoll, weil einer allein auch niemals so viel Wissen kann (Stichwort Experten) wie drei, vier oder 200.
Wichtig bleibt aber das selber Denken!
Nein. Welchen Sinn hätte das? Irgendwer muss doch seinen Onkel Otto unter all die Gesetze setzen.
permalinkAber ist diese kontrolle bei einer Einzelperson, die noch nicht einmal gezwungenermaßen Jurist ist auch richtig aufgehoben? Wäre da nicht eine grundsätzliche Kontrolle durch das Bundesverfassungsgericht demokratischer?
Nein. Welchen Sinn hätte das? Irgendwer muss doch seinen Onkel Otto unter all die Gesetze setzen.
permalinkNaja, er hat dich macht, ein Gesetz nicht zu unterschreiben, er kostet Geld, er ist (vielleicht) eine Art Ersatzaristokratie (?). Das würde mir so einfallen. Aber wie gesagt, so richtig sicher bin ich mir mit den Argumenten da nicht. Auch deshalb hab ich die Frage mal gestellt.
Nein. Welchen Sinn hätte das? Irgendwer muss doch seinen Onkel Otto unter all die Gesetze setzen.
permalinkIch glaube nein und ich hoffe nein.
Glauben, weil ich sie für zu schwach halte. Dazu kommt noch das andere Klima, bei dem es mich nicht wundern würde, wenn sie nicht damit zurecht kommen.
Hoffen, weil ich keine Lust auf die damit verbundene Deutschtümelei und das Fahnengeschwenke habe, das ohnehin schon schlimm genug werden wird.
Die Vorrunde traue ich ihnen zu. Die Mannschaft wird sich reinhängen so gut es geht. Ob's aber für viel mehr reicht?
permalinkNein, das nicht. Aber es würde bestimmt ein ganzer Teil der Leser wegbrechen. Es gibt aber noch genug andere Möglichkeiten für Leser ziehende Aufmache - jüngstes Beispiel aus München: "Sex beim Rosenkranz" (ich glaube es war Abendzeitung oder TZ)
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Ausgabe 11/10
18.03.2010
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