Der Text geht mit einer ziemlichen Selbstverständlichkeit davon, aus, dass es nie eine Absicht gegeben hat, bin Laden festzunehmen. Gibt es dafür einen Beleg? Wäre ja durchaus denkbar, dass man ihn, w...
Der Text geht mit einer ziemlichen Selbstverständlichkeit davon, aus, dass es nie eine Absicht gegeben hat, bin Laden festzunehmen. Gibt es dafür einen Beleg? Wäre ja durchaus denkbar, dass man ihn, wenn möglich festnehmen wollte, sich das aber einfach nicht machen lassen hat. Ich würde mich schwer wundern, wenn man als US-Armee einfach mal in das Anwesen, auf dem er sich aufgehalten hat, hineinmarschiert, ihm ein paar Handschellen verpasst und ihn dann abführt. (Ja, das ist jetzt auch überspitzt, ich weiß.)
Mal ein Input, der, glaube ich, noch nicht kam: Pornographie kann, denke ich, eine Beziehung durchaus auch erleichtern. Etwa indem der Partner/die Partnerin nicht "muss" wenn der/die andere will. Will sagen, dem Sexleben kann durch den Konsum von Pornographie als Ersatzhandlung (und das bleibt es auch immer - ich glaube der im Artikel genannte Begriff der "Leere" trifft recht gut) auch ein Stück weit Druck, das "Müssen-weil-der-andere-will" genommen werden. Das kann natürlich umschlagen in Sucht - oder auch nur so weit gehen, dass das gemeinsame Sexleben darunter leidet, weil die Pornographie einfach einen zu wichtigen Teil einnimmt; die "Ersatzhandlung" ist ja theoretisch (fast) immer zur Hand, Sex mit dem Partner hingegen nicht. Jetzt kann man natürlich noch einwerfen, dass Selbstbefriedigung ohne Pornographie auch erleichternd fürs gemeinsame Sexleben sein kann. Sicher auch richtig. Die Frage (die ich nicht beantworten kann) ist, welche Rolle die Stimulation spielt, die Pornographie bieten kann.
Peter Maffay mit Tomaten zu bewerfen sollte man eigentlich auch auf seinen eigenen Konzerten tun; aber das nur am Rande. Ich denke ja nicht, dass sich der Vorband-Status irgendwie zum Besseren entwi...
Da geb ich Dir recht, Jörg. In allem. Ausnahmen bestätigen aber auch die Regel. So ein Beispiel aus eigener Erfahrung: Weil ich den Veranstalter kannte, durfte meine Band vor ein paar Jahren vor Turbostaat spielen. Für uns damals natürlich genial. Das ohnehin noch kaum anwesende Publikum hat nur leider zu großen Teilen den Raum verlassen. Aus heutiger sicht kann ich es ihnen nicht verdenken. Wir waren eben einfach noch schlecht. Und noch eine Erfahrung: Am schönsten ist es doch, wenn es Konzerte sind, bei denen es keinen "Hauptact" gibt, sondern die Bands sich einfach absprechen, wann wer spielt.
Der werte Herr @haekelschwein hat dazu einen klugen, nachdenklich stimmenden Kommentar geschrieben (der vor allem von Politiker_innen gründlich gelesen werden sollte): "Es bringt nichts, sich über un...
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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