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Ich glaube ich habe es schon einmal erwähnt: Ich bin sehr bibliophil veranlagt. Es gibt Bücher, die nehme ich in die Hand und möchte sie nicht mehr hergeben. Und es gibt Bücher, die werden mir in die Hand gegeben, und ich möchte sie nicht mehr hergeben. So ein Buch ist der "Atlas der abgelegenen Inseln" von Judith Schalansky.
Meine (noch nicht) Schwiegermutter gab mir das blassblaue, etwas altmodisch aussehende und durch seinen orangefarben gestalteten Buchschnitt verwirrende Buch in die Hand. Der Titel lies mich eher zweifeln. Der Untertitel verwunderte mich: "Fünfzig Inseln auf denen ich nie war und niemals sein werde". Doch die Gestaltung hatte mich vom ersten Moment an fasziniert. Und ich weiß, irgendwann werde ich es mir schenken lassen – oder ich schenke es mir selbst.
Ich habe noch nicht so recht verstanden, was diese Buch eigentlich ist. Es sind wundervolle grafische Darstellungen der kartografischen Draufsicht von 50 abgelegenen, schwer zu erreichenden Inseln in diesem Buch enthalten. Und zu jeder Insel findet sich eine Seite mit Informationen und einem Text zur Entdeckung – oder was auch immer – dieses kleinen Flecks Land mitten im Meer.
Beim digitalen Blättern im Vorwort des Buches, entdecke ich ein Zitat: "Die Kartografie sollte endlich zu den poetischen Gattungen und der Atlas selbst zur schönen Literatur gezählt werden (...)." Dieses wunderschöne Werk ist der beste Beweis dafür, dass es Atlanten gibt, die genau das verdienen.
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ohhh....... ich glaube, dieses Buch muss irgendwann auch den Weg zu mir finden.... Ich liebe Inselgeschichten. Der Graf von Monte Christo, Robinson Crusoe, Papillon, Arturos Insel, Das Lächeln des unbekannten Matrosen... oder Inselgedichte. Merci! :-) |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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