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Die Leere des Fensters starrt in mein müdes Gesicht. Die Stimme in meinem Kopf sagt: Schreib. Nur was, sagt sie nicht. Und so berühren meine Finger sanft, langsam die Tastatur unter sich, immer mit der Frage im Kopf: Was soll ich schreiben? Und warum überhaupt?
Im Hintergrund singen Audrey leise »Come, come, come, and it's all closer« und ich Frage mich, was dieser Text mit Mecklenburg zu tun hat.
In Wien hätten sie alle gesagt: »Ach, das sind doch die Burgenländer«, hat Andreas Spechtl, Sänger der Band »Ja, Panik« neulich bei Willkommen Österreich im ORF festgestellt. Und in Deutschland seien sie die Wiener. Und Momentan lebten sie in Berlin. Aber da würden sie auch sicher nicht sterben, war sich Spechtl sicher. Die Stadt gehe ihm schon wieder auf die Nerven. Ob sie, in der Stadt, in die es sie als nächstes führt, dann wohl die Berliner sind? Eines ist sicher: Alles eine Frage der Interpretation.
Menschen denken gerne in Kategorien: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Städte, Länder, Kontinente. Links, Mitte, Rechts. Ob das die viel gepriesene Vernunft ist?
Merkel will die CDU nach links öffnen. Die SPD brauche ein neues Profil, meint die Parteispitze. Als wählten die Wähler nur Fassaden, die es zu bestimmen gilt. Die beste Fassade gewinnt. Was dahinter steckt, ist nicht wichtig, solange die Sitze im Parlament nicht weniger werden.
Aber warum schreibe ich das überhaupt?
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Guten Morgen cms,
hoffe, du hast das gestrige Formtief (oder Schwächeln) um 2 Uhr 24 mit einer Mütze Schlaf überwunden. Worte, so denke ich oft, sind doch nur Mittel zum Zweck und nur interessant, wo nonverbale Kommunikation (also Gestik, Mimik, Verstehen) nicht möglich sind. Oft werden sie aber zum Selbstzweck, es wird um des Redens willen geredet und um der Worte willen geschrieben. So verlieren sie ihren Gehalt und Wert. Den realen Wortwert. Sie werden verschwendet, verschleudert, verprasst und mißbraucht. Der alte Spruch: mit Worten lässt sich gut lügen und verschleiern... Schweigen, Zuhören und Wahrnehmen ist da ab und zu eine angenehme Alternative. LG Feli |
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Ja, hab ich. Aber es war ganz gut, zu schreiben, um ein paar Sachen, die mir im Kopf rumgeisterten, einfach mal aufgeschrieben zu haben.
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Die Sache ist doch glasklar. Wir vergessen immer wieder, wo Angela Merkel in ihrer frühen Periode tätig war. Ihr Traum ist es, aus der CDU die CDEP zu machen - die Cristlich Demokratische Einheits Partei.
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Ausgabe 07/12
16.02.2012
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