Mit Bedauern sehe ich zu diesem sehr, sehr guten Artikel nur wenige Kommentare. Hoffe mal, daß Georg Seeßlen dennoch sehr viele Leser gefunden hat, denen ob der Konsequenzen nur die Spuke weggeblieben ist. Und die Worte. Mich hat der Artikel dazu ermutigt von der Gegenöffentlichkeit der Webgemeinde zu schreiben, ohne die der Betrug Guttenberg nicht so schnell zum Rücktritt gebracht hätte. Die Kraft des Webs in Sachen Demokratie beginnt der breiten Öffentlichkeit erst langsam zu dämmern. Daran zu arbeiten, ist ebenso wichtig, wie solch herrvorragende Analysen, die das Fundament des Handeln bilden. Mein Artikel: dadao.cnorthe.de/gegenoffentlichkeit-zu-guttenberg-system-merkel-und-der-steigbugelhalter/
"Man sollte sehr hellhörig werden, wenn Journalisten anfangen, sich auf ihre Verantwortung zu berufen. Sie haben nur eine einzige: der Wahrheit gegenüber." Schöner moralischer Apell, der ungefähr so ernst genommen wird, wie Kants Imperativ. Wer nicht eitel ist, werfe den ersten Stein. Muß man nicht immer ein wenig mit den Wölfen heulen, um die Wahrheit hinter den Kulissen überhaupt erkennen zu können? Ganz davon abgesehen: vielleicht ist das Zeitungssterben grade der notwendige Gesundungsprozeß, der die echten Wahrheitssucher übrig läßt. Glaub ich das? Natürlich nicht. Dafür wird die Wahrheit viel zu gering geschätzt, ja gradezu gefürchtet. Wovon leben denn die Kitschproduzenten? Nur davon, daß ihren Rezipienten die Realität versüßt und verschwiegen wird.
während wir hier so schön schreiben, könnten wir doch einfach in die FDP eintreten: sie hat 76.000 MitgliederInnen und 3.160 Ortsverbände, d.h. lächerlich 25 MitgliederInnen pro Ort. In Berlin - so e...
Und? Was ist damals dabei rausgekommen? Wären ca 53720 Neumitglieder für alle Ortsverbände, wenn sichere Stimmenmehrheit hergestellt werden soll. Ob das nicht eher weitere echte FDP-Anhänger mobilisiert und von der falschen Presse bejubelt wird?
Ich halte diese Partei für gemeingefährlich. Sie gefährdet das sowieso schon ins Ungleichgewicht geratene soziale Gefüge. Und sie ist dabei, die Mehrheit zugunsten einer Minderheit weiter – und das fo...
Man hat ja schon vor der Wahl einiges befürchtet, und wird doch von der real praktizierten Klientelpolitik der FDP immer wieder überrascht. Sie bringen es tatsächlich fertig, ihren schlechten Ruf täglich weiter zu steigern. Wer hätte diese raffgierige Penetranz so offenbart zu hoffen gewagt. Ändert das was? Leider glänzt die Opposition auch nicht gerade. Sie ist vor allem nicht bereit, konsequent Alternativen zu diesem System öffentlich zu diskutieren. Aus Angst für unkompetent gehalten zu werden, bleibt es bei marginal-kosmetischem Flickwerk. So schwierig ein echter Wandel auch ist, aber er ist nötig und muß begonnen werden. Bisher traut sich keiner anzufangen. Was bleibt dem Wähler übrig, als hilflos abzuwarten und seine Haut zu retten solange es geht. Zu Guidos Eurofighter-Verkaufstour ans bankrotte Griechenland auf Kosten des deutschen Steuerzahlers siehe hier: dadao.cnorthe.de/deutscher-steuerzahler-berappt-fuer-griechenland/
@mustermann "Es ist unfassbar traurig, wenn alte Menschen sich nur noch als wirtschaftlichen Kostenfaktor wahrnehmen müssen" Existenzbedrohung durch Belastung in Folge Krankheit der Alten ist eine lang-bekannte Erscheinung. Schon kurzes guggln ergibt zB Folgendes: "Bei den eskimoischen Völkern (auch bei den Inuit) entsprach es bis zur Übernahme des Christentums, zeitlich etwa bis zum Umzug aus den Camps in Siedlungen zur Mitte des 20. Jahrhunderts, alter Tradition, zur Sicherung der Überlebensfähigkeit des Stammes oder einer Großfamilie kranke oder behinderte Kinder und lebensuntüchtig gewordene alte Menschen (diese überwiegend auf eigenen Wunsch) bei Wanderungen im Camp zurück zulassen oder gar zu töten." wapedia.mobi/de/Suizid?t=8 Soll keine Befürwortung sein. Aber vielleicht haben wir modernen Menschen ein zu sentimentales Verhältnis zum Tod. Ich glaube, es ist noch sehr viel Gedankenarbeit nötig, um einen selbstgewählten Tod wirklich als einen würdigen, gesellschaftlich akzeptierten Freitod institutionell ermöglicht zu bekommen.
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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