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Ich höre jetzt ´mal auf
Es ist eigentlich ganz einfach. Ich weiß nicht mehr was und wie, an wen gerichtet, und wozu, ich hier in der dFC noch was schreiben sollte und könnte. Das hat nichts mit der hoffentlich dauerhaft bestehenden und zukünftig noch besser nutzbaren Möglichkeiten dieses Forums zu tun. Es ist eher ein ganz persönliches Unbehagen, das ganz schleichend einsetzte und sich zuletzt immer mehr verstärkte. Ich passe mir selbst nicht mehr, in diesem Rahmen.
Wenn man nur für Plattheiten und lasche Texte gelobt wird, während die Sachen die Schweiß und Hirn kosten, durchrutschen, dann ist es Zeit zu gehen. Ich habe auch keine Lust mehr zu jeglichem Sachverhalt eine Meinung zu haben und jene zu kommentieren, die genau das mit jedem neuen Blog propagieren. Das ist einfach furchtbar langweilig.
Ich bisse mir nun eher die Hände ab, als dazu nun weitere tiefschürfende Diskurse zu führen oder groß herum zu mäkeln. Es ödete mich zuletzt einfach an und das ist einzig und allein mein Problem. Punkt. Nichts bindet mich noch sachlich-inhaltlich, nichts löst Emotionen aus, die es für mich wert wären, hier weiter mitzuwirken. Es trifft nicht mehr meine Bedürfnisse, es plätschert, -so sehe ich es-, dahin, und es perlt komplett an mir ab.
In den letzten Monaten waren auch redaktionelle Beiträge eher dazu angetan, dieses Gefühl zu bestärken. Dagegen mochte ich nicht wirklich anschreiben und fühlte mich jedes Mal hundselend, als ich es doch, ganz gegen meine Überzeugung, tat! - Ich wünsche dem dFC-Forum und dem dF alles Gute und die beste Weiterentwicklung und stelle meine Aktivitäten hiermit erst einmal ein.
Ich will es noch einmal betonen. Die dFC + der dF sind bundesweit einmalig und das Konzept, die Bloggerwelt und eine Redaktion mehr und näher zusammen zu bringen, absolut richtig und notwendig, angesichts der Veränderungen auf dem Medienmarkt und im Web selbst.
Christoph Leusch
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Ach, Christoph!
Ich könnte Ihren Text fast zur Gänze mit meinem Namen unterschreiben und hoffe deshalb, dass Sie nur ein Päuschen machen und dass das Päuschen nicht allzu lange dauert... Liebe Grüße am Rhein entlang Calvani |
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Bald kann ich ja den Jesus im Rheintal geben, ohne unter zu gehen. Die Pause wird wohl dauern müssen, denn es ist auch ein Ungenügen an mir selbst und kürzere Auswege fand ich leider nicht.
Herzlichst Christoph Leusch |
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schrieb am
24.11.2011 um 02:23
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Das geht nicht, im Affekt schon gar nicht und, wer soll die Lücke denn füllen, wenn ich die Angelesche Ironie mal etwas überstrapaziere...
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Englische Grüße, Hosiana, Heysiana, Ho. Posaunenchöre, Lückenbüßer, Plombierte, Vollprothetiker, Durchlauferhitzer und Vollpfosten (können in Berlin vor der Botschaft der Freien und Tapferen aus dem Asphalt entnommen werden und sind 99:1 bombensicher).
Liebe Grüße und dawei Christoph Leusch |
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Endgültig, ach was. Ich ... "stelle meine Aktivitäten hiermit erst einmal ein" ist die Ankündigung einer einwöchigen Pause. Dann wird Columbus merken, dass ihm die vielen BeklopptInnen hier fehlen und er mir auch.
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Noch nicht endgültig. Aber erst einmal wirklich: "Ich habe fertig." Ob die Pause was hilft? Ich weiß es nicht. Aber der Frust über diese seltsamen Prozentverhältnisse, das spöttische 1:99, sitzt schon tief.
Ihnen gute Rekonvaleszenz, gutes Gelingen beim Relaunch und bei der neuartigen Community-Beteiligung, und überhaupt nur alles erdenkliche Gute Christoph Leusch |
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Sie sind einer dieser (besonderen) Schreiber, die mich hier zum dF "gezogen" haben und wegen derer ich - hauptsächlich lesend - bis heute geblieben bin.
Mir würden Ihre Beiträge sehr fehlen. herzlichst T.T. |
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Bleiben Sie dabei, denn es gibt hier wahrlich exzellente Schreiber und kluge Köpfe (dF+dFC). Wer weiß, vielleicht verhilft mir eine längere Pause zu neuer Motivation.
Ich kann nur nicht mehr länger Kommentare schreiben, weil ich mir selbst dabei nicht gefalle. Und die anderen Sachen sind zu anstrengend, um nach zwei Stunden im Nirwana zu landen. Ich hoffe noch. Liebe Grüße und vielen Dank für die Blumen Christoph Leusch |
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Ich verstehe, wenn Sie aus den genannten Gründen erst einmal schweigen wollen. Sie sollten aber bedenken, dass Beiträge von Redaktion und Community nicht dadurch besser werden, dass Sie hier nicht mehr bloggen und kommentieren. Also: Kommen Sie bitte zurück, wenn möglich in nicht allzu ferner Zeit. Beste Grüße!
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Wenn doch das Land hier weit wäre. Aber es ist eher taleng.
Bleiben Sie tapfer und vielleicht hilft mir tatsächlich eine längere Pause. Irgendwo, irgendwann,... Grüße und Danke Christoph Leusch |
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Mein erster Kommentar ist bei der Fahrt durch den Äther wohl abgestürzt. Darum noch einmal von vorn (in anderen Worten):
"Es plätschert dahin..." So ähnlich habe ich es auch vor einiger Zeit beschrieben, dieses vage Gefühl, dass die Qualität der Beiträge und Kommentare rapide abnimmt und dass besonders seichte Beiträge die größten Prämiumchancen zu haben scheinen. Vielleicht weil sie die meisten ebenso seichten Kommentare generieren? Wo ist das distinktive Merkmal des Freitag und der Community? Für manche Schreiber, ich zähle mich dazu, stellt sich da schon die "Sinnfrage"? Ihr Schweigen, Columbus (just nachdem in einem Blog genau über das Schweigen zwischen Intellektuellen und Der Linken "diskutiert" wurde), bringt den Freitag und seine Community wahrlich nicht weiter. Dafür ist linke Kultur wieder einmal ein Stückchen weiter entfernt. Ich frage mich jedoch, ob es den meisten hier wirklich um linke Kultur geht. Viele Grüße und ziemlich resigniert wwalkie |
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Vielleicht muss erst Kommentar 9999 mit dem Lückentext und Blog 500 mit der Einteilung der Scheißhaufen, frei nach Georg Christoph Lichtenberg, hier eingestellt werden. Aber ich bin immer noch voller Hoffnung. Nur schaue ich jetzt erst einmal vom Straßenrand aus zu und lasse die Artikel und Blogs so an mir vorbei rauschen.
Liebe Grüße Christoph Leusch |
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Lieber Christoph,
nicht, dass ich es nicht bedauerte, von Dir hier - mindestens eine Weile also - nichts mehr zu lesen, trotzdem aber die Frage: Könnte es sein, dass Du Dir von der FC, vom Freitag zuviel erwartet hast und jetzt unzufrieden bist mit der letztlich kleinen "Rendite", die es hier in Sachen - und das meinen ich nicht boshaft - Revlution gibt. Wenn dem so wäre, sagte ich Dir, Du hast auch die revolutionäre Situation in diesem Land überschätzt. Das ist kein Vorwurf, und was das ist, die revolutionäre Situation, das weiß ich auch nicht so genau, man könnte sich aber, mindestens bis die Trolle kommen in der FC ganz gut darüber unterhalten. Kurz: Wenn Du Dich mit Deiner ja wirklichen Vielschreiberei, die gut war ein wenig verausgabt hast, dann mach ruhig mal Pause. Eine kurze Notiz im Kleist`schen Stil " Der Herr Columbus gibt zur Kenntnis ...." hätte genügt und viele gute Gedanken wären mit Dir. - Schließlich hast Du umgekehrt Deine Ankunft hier auch nicht mit einer "Antrittsrede" begleiten müssen. Do it! Alles Gute Uwe Theel |
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Zwischen Eintritt und Austritt bei einem "Verein", gibt es, so sehe ich es, eine Differenz. Das ist Grund genug es unterschiedlich zu handhaben. Das Restliche mag ich nicht diskutieren, es wäre zwecklos.
Auch Ihnen, alles erdenkliche Gute Christoph Leusch |
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Manchmal, geschätzter Uwe Theel, verstehe ich nicht, wie in Nuancen zynisch und hämisch "gegengeredet" wird. Ist es nicht einfach zu respektieren, wenn sich jemand entschliesst, die eigenen Prioritäten etwas anders zu gewichten?
Verschwindet hier jemand, den man geschätzt hat, einfach so ohne ein Wort des Abschieds, dann würfe das bei dem einen oder anderen auch Fragen auf. "Ist der 'Knüppel' eigentlich von Bord gegangen?" "Gönnt sich der 'j-ap' eine Pause?" "Warum schreibt 'GEBE' kaum noch?" Und nun? 'Columbus' erläutert seine Motive, warum er hier künftig weniger oder u.U. gar nicht mehr schreiben möchte. Das scheint mir gegenüber den interessierten Mitforisten durchaus plausibel zu sein. Diktum statt Dogma Ich bedaure uneingeschränkt die (vorläufige) Demission eines Bloggers, dessen überlegte und zum Teil originellen Beiträge immer "anstoßend" und vielfach kaum dogmatisch waren. |
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@ paulart am 26.11.2011 um 14:04,
Sehr geehrter paulart, ich glaube sie mißverstehen meinen Beitrag vom 23.11.2011 um 17:52 Uhr, der politisch gemeint war an der falschen Stelle als "zu" persönlich. Von Häme und Zynismus, auch in Spuren zu sprechen, kann ich nicht nachvollziehen, ich weise es ausdrücklich zurück. Ich habe Christoph Leusch immer höchste Beachtung und Würdigung als Schreiber widerfahren lassen und an meiner Wertschätzung nie Zweifel gelassen, selbst wenn ich bei einzelnen Themen inhaltlich nicht mich mit ihm habe einigen können. Ich habe in meiner Entgegnung auf seine Abschiedsrede bewußt jede persönliche Befindlichkeit bei Christoph ausgeklammert, da ich keinerlei empirische Basis hätte, die so etwas seriös tragen könnte, sondern einen allerdings mindestens legitimerweise zu unterstellenden politischen Anspruch thematisiert, der für Christoph möglicherweise nicht erfüllt worden ist. Im Übrigen würde ich Christoph niemals verwehren oder grundsätzlich abprechen, sich hier mit Gründen seiner Abkehr an die Öffentlichkeit zu wenden, von denen er glaubt, wie ich eher annehme fälschlicherweise glaubt, dass sie vom Leser nachvollzogen oder verstanden werden können. Wir begegnen uns hier eigentlich nur virtuell, die wahre Persönlichkeit eines anderen Bloggers bleibt mir so immer verborgen. Woher sollte Christoph wirklich wissen, dass er umgekehrt so verstanden wird, wie er verstanden werden will, da er die Art des "persönlichen" Verstehens beim Leser auch nicht wirklich kennen kann? Wie ich ausführte, eine kurze, verständliche Verabschiedung, mit oder ohne Rückkehrhoffnung und dann das sich Zurückziehen, wäre meiner Meinung nach angemessen gewesen. Er ist der Community sowenig eine Begründung "schuldig" auszutreten, wie einzutreten. Die Community, bzw. jeder einzelne Blogger kennt "seinen" Columbus selbst "dieser" Columbus muß nicht in jedem Fall interessant für einen anderen Blogger sein. Ergo hätte Columbus soviele Abschiedsreden, wie Zahl der ihm irgendwie anhängenden Blogger schreiben müssen, was die tendenzielle Unsinnigkeit einer "allgemeinen" Abschiedsrede, die sehr persönlich aber gehalten ist wohl aufzeigen kann. Will man über das Persönliche reden, dann muß eine persönliche, keine nur virtuelle Beziehung mindestens ansatzweise vorhanden sein. Ich habe diese Distanz bei Christoph eingehalten, ihn nicht persönlich verwundet. Mit herzlichen Grüßen Uwe Theel |
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@ Uwe Theel
Klarstellung: Das "zynische und hämische Gegenreden" habe ich auf den ein oder anderen Kommentar bezogen - nicht auf Ihren! An Ihren Worten habe ich jedenfalls nichts, fast nichts auszusetzen. Bis auf die Bemerkung "Der Herr Columbus gibt zur Kenntnis..." - das mag witzig sein, aber in welchen Worten jemand erläutern möchte, wie es um die eigene Motivlage bestellt ist, sollte man ihm am besten selbst überlassen. Ansonsten:Ihre Kommentierungen gefallen mir meistens gut. Auch wenn wir in Nuancen manchmal auseinander sind. Schönen Samstag! paulart |
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@ paulart zitiert am 26.11.2011 um 17:42
@ Uwe Theel "Der Herr Columbus gibt zur Kenntnis..." Mea culpa, mea maxima culpa, man sollte nicht versuchen mit Kleist originell zu sein. Hier zur Buße das Original, wenn auch aus ganz anderem Zusammenhang: "In M..., einer bedeutenden Stadt im oberen Italien, ließ die verwitwete Marquise von O..., eine Dame von vortrefflichem Ruf, und Mutter von mehreren wohlerzogenen Kindern, durch die Zeitungen bekannt machen: daß sie, ohne ihr Wissen, in andre Umstände gekommen sei, daß der Vater zu dem Kinde, das sie gebären würde, sich melden solle; und daß sie, aus Familienrücksichten, entschlossen wäre, ihn zu heiraten." Darauf die Antwort "»Wenn die Frau Marquise von O... sich, am 3ten ... 11 Uhr morgens, im Hause des Herrn von G..., ihres Vaters, einfinden will: so wird sich derjenige, den sie sucht, ihr daselbst zu Füßen werfen.« –" Diese kurzen Sätze ermöglichen Kleist Erklärungen, die manchem Leser noch verborgen bleiben, wenn er die ganze Geschichte gelesen hat. Wer von uns ist aber schon Kleist? |
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lieber Columbus,beim Blog "Fetter Frauenwitz" vom 17.11-hatten Sie mir "im Vertrauen" mitgeteilt,dass daran denken aufzuhören.Sie wissen was ich Ihnen dazu geschrieben habe...
>>Wenn man nur für Plattheiten und lasche Texte gelobt wird, während die Sachen die Schweiß und Hirn kosten, durchrutschen, dann ist es Zeit zu gehen.<< dazu fällt mir Ying und Yang ein,man braucht beides das leichte und lustige...und das tiefe und Nachdenkenswerte.. Ich hoffe das ich bald wieder etwas von Ihnen lesen kann bis dann.. |
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Klar, Sie haben Recht. Aber wenn ich selbst mit dieser Verhältnisverteilung nicht klar komme, und ich habe noch die letzten Tage überlegt, wie es anders, kürzer und weniger aufwendig, dazu entspannt, für mich gehen könnte, dann ist es Zeit die Konsequenzen zu ziehen. - Sonst schreibt man überflüssig lange Kommentare und wird aufgefordert, doch noch viel überflüssigere Bücher zu schreiben. - Ich beobachte nun und denke nach.
Ihnen herzliche Grüße Christoph Leusch |
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So is´ Lebe´. Genau. Schade. Aber trotzdem tapfer weiter.
Grüße Christoph Leusch |
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Nach 90 Wochen ist Ihre Entscheidung verständlich und sicher nicht spontan und darum schliesse ich mich inhaltlich dem an was Koslowski in seinem Kommentar weiter oben schrieb. Ihre Zusammenfassung in der Diskussion "wir müssen reden" war ein gutes Beispiel für Ihre gelassene Art in der FC mitzuwirken und ich hoffe Sie nach einer Ruhepause wieder hier lesen zu können.
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Danke. Kann zwar länger dauern. Aber ich hoffe natürlich.
Christoph Leusch |
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Bleiben Sie doch dabei (ohne Unlust) in dem Sie es so wie ich mache oder wie Epikur. Wir pendeln immer zwischen Lust und Unlust, was letztlich unlustig ist. Und daher gilt es die Mitte zu halten, im konkreten Fall: Ab und zu mal die Griffel wetzen bzw. die Tasten zu rühren - aber nur dann, wenn man dazu Lust hat, d.h. gelegentlich. Es tut schon gut, wenn ein Beitrag einen oder mehrere Kommentare bewirkt aber sich davon abhängig machen macht sie von anderen abhängig und das ist lt. Epikur und Schopenhauer schlecht, weil es in die Richtung Unlust treibt - umso mehr, da Beiträge eine Überlebensdauer von 1 bis 2 Stunden haben. Schon von daher muss man sich sagen, einen Gewinn mehr als den durch das eigene Schreibvergnügen sollte man nicht erwarten, wenn er, der Dialog, kommt soll´s recht sein.
Mein Beitrag: Endlich habe ich mir eine Schwarzwalduhr gekauft, hat 2 Komm. bewirkt, davon einen von mir selbst. Dabei war es eine Auseinandersetzung mit dem Altern. Und nicht jeder hier ist jung. Aber für mich selbst war dieser kurze Beitrag sinnvoll. Ein Gedanke spazierte vorbei und gerade Sie wissen ja, dass nur niedergeschriebene Gedanken griffig werden können, nicht wegflüchten wie sie gekommen sind. Hatten wir uns nicht mal über H. Muthesius ausgetauscht, für mich war das damals richtig wertvoll. |
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Stimmt, der letzte Fußgänger. Ich ging hier zuletzt nur noch auf dem Zahnfleisch. Nur noch Schaumbilder, das war mir dann doch zu wenig und skrupulöse Anstrengung beim nächsten Teil zu Fay Weldon, völlig überflüssig. -Ich tat mir selbst leid.
Daher gehe ich und schaue nun zu. Ein wenig redaktioneller Spott, ganz im 1% : 99% Sinn und Stil, der war dann nur noch der Tropfen fürs Fässchen, der Impuls für die fallenden Dominosteine. Liebe Grüße Christoph Leusch |
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Kann ich dem, was ich geschrieben hatte, nicht zu ordnen.
Bis bald! |
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Ach, das war doch Ehrenfried Muthesius (Der letzte Fußgänger) und wir hatten es um den Werkbund-Streit und Hermann Muthesius.
Sie sehen, bestimmte Sachen bräuchten meinerseits Länge und die kommt nicht an und kurz kann ich schlecht. Aufs Wiederlesen Christoph Leusch |
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Warum erscheint dieser vorläufige Abschied nicht in der Rubrik "Top Blogs"?
Warum gibt es bis jetzt gerade mal 10 Kommentare? Warum fehlt jedem Kommentar (einschließlich meinem) die Empörung über die Verhältnisse? Das kann doch nicht wahr sein! |
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Weil es ja weiter geht. Es sind genügend gute Blogger und ein Haufen guter Redakteure hier bei dF-dFC.
Es ist vielleicht gut so, diesen Beitrag nicht in den Top- Blogs einzustellen. -Warum auch? Denn inhaltlich ist es nur eine sehr subjektive Begründung dafür länger zu pausieren und dann defintiv nein oder ja zum dF-Bloggen zu sagen, eine Erklärung abzugeben, einfach keinen Clinch zu mögen und daran zu leiden, wenn gerade das so gerne gelesen wird, während die Sachen, die getüftelt sind und/oder wirklich Anstrengung kosten, hier durchrauschen. Ich bin einfach noch nicht so weit, grundsätzlich verbal um mich zu ballern und den dF oder die dFC, oder die Politik, oder die Intellektuellen, oder die Linken, für bescheiden zu erklären, denn es wäre unwahr, aber ein sicherer Weg zu vielen Klicks und bei mir, sehr wahrscheinlich aus so nerdig, dass garantiert keine Netiquette-Verletzung einträte. Liebe Grüße und aufs Wiederlesen Christoph Leusch |
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@ wwalkie
Nun... die zehn Kommentare sind Vergangenheit! Es sind mittlerweile an die 130 Kommentierungen! Kurze. Längere. Aufbauende. Zynische. Pro- und Kontra-Perspektiven. Flüchtige. Ungerechte. Mut machende. Verständnisvolle. Nachdenkliche. Lustige. Ratgebende. wwalkie: Verhältnisse? Wagenknecht mit Lafontaine! brauchen Sie noch mehr Beispiele? ;-) |
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@ Columbus
Lieber Herr Leusch, das ist/wäre schade. Ich mag Ihre arabesken Endlosschleifen: geistreich, witzig, bisweilen gemein: eben Herr Leusch. Seien Sie nicht eingeschnappt. Sie können ganz gut austeilen. Seien Sie sportlich und stecken einmal ein wenig ein. Sie verkraften das! www.youtube.com/watch?v=BO_1usaqlIY&feature=related Salut Ich würde Sie vermissen! Helena Neumann |
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Das Problem ist aber, ich will gar nicht austeilen. Teilt man nicht aus, ist es aus. - Diese Feststellung brachte mich zu der Überzeugung, nun erst einmal jegliche Aktivität hier einzustellen.
Ich werde ja weiter zuschauen und den Vielen, die tapfer weiter machen, beide Daumen drücken, denn ich vermisse da auch so manche gute Seele, die auch noch gut schreibt und mich geistig weiter brachte, ohne es zu wissen und jene, die wissen, dass ich sie schätze. Aufs Wiederlesen Christoph Leusch |
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schrieb am
24.11.2011 um 00:18
@ Columbus
"ich will gar nicht austeilen." Dass Sie "austeilen" ist vollkommen in Ordnung; Sie picksen, Sie treffen den Nerv, manchmal liegen Sie daneben, wer nicht? Aber es ist alles sehr zivilisiert und geistreich. Und dass Sie immer antworten, lieber Herr Leusch, das ist es doch! Sie kommunizieren und ducken sich nicht weg. Ich bdauere, dass Sie verletzt sind. Sie wurden roh behandelt! Aber ein wenig Abstand kann dann ganz gut tun. Und dann kommen Sie bitte wieder. Salut Ihre Helena Neumann |
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@Columbus
Das von Ihnen beschriebene Gefühl kann ich ganz gut nachvollziehen, vor allem die Erfahrung nicht zu allem etwas zu sagen oder eine Meinung zu haben. Es ist für mich eine interessante Erfahrung beim Freitag gewesen, zu erkennen, dass man sich damit die Messlatte sehr hoch legt. Bitte bedenken Sie aber auch, dass man gerade aus dieser Erkenntnis heraus in den sehr guten Beiträgen dann oft keinen Kommentar setzt aus Respekt etwas gutem nicht etwas substanzlose hinzuzufügen. Wenn man das ganze mit einer Intensität wie Sie betrieben hat, ist eine gewisse Ermüdung vielleicht nicht unausweichlich. Aber wohlmöglich sind sie ja im Zeitpunkt ihrer Müdigkeit begünstigt, indem Sie die Pause nutzen um in sich hineinzuhorchen und mit frischen Kräften spätestens an einem verbesserten Freitag-Online teilnehmen. |
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Stimmt, weiß ich ja. Schrieb ich auch öfter einmal in Kommentaren und unter dF-Artikel. Die ohne Eintrag sind oftmals die besten Beiträge.
Nur rummotzen wollte ich nicht und als ich merkte es kommen keine positiven Impulse und auch bei mir kein positives Gefühl mehr auf, da war dann viel kommentieren auch kein rechter Weg mehr, zumal mir das eigentlich nicht liegt, mich mit Leuten um ihre feste Meinung herum zu clinchen. - Ich schaue nun noch eine Weile zu und hoffe natürlich. Liebe Grüße Christoph Leusch |
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Ein bischen kann ich das nachvollziehen.
Ich habe mich noch kaum echt angestrengt, ein bischen rumgeschrieben. WEnn man aber wirklich nachdenkt, was meist Zeit kostet und ausgefeile Beiträge schreibt, wie es Columbus macht, dann ist es auf Dauer einfach frustrierend, daß im Grunde nichts geschieht. Es hat ja kaum Auswirkungen. Es kommen laufend neue Blogger dazu, die nach wenigen oder mehreren Wochen wieder verschwinden, und von denen weiß keiner die vorigen Beiträge von C. und deshalb schreiben die meisten den gleichen Unsinn, den er dann wieder korrigieren bzw erläutern kann. Es ist ganz natürlich, daß man Früchte seiner Arbeit sehen will, und die gibt es hier nicht: hätte er in der Zeit für ein Buch recherchiert, hätte er ein Thema intensiv durchgearbeitet, selber dazu gelernt und ein Ergebnis. Und so hat er nichts, außer vielleicht einer Lesergemeinde hier, aber ob das schon zufrieden stellt ? Ich finde es auch schade. Na ja, vielleicht schreibt er nach einer Pause ab und zu mal wieder. Herr Leusch, es wäre aber schön, wenn Sie sich nicht deaktiverien liesen, damit man Ihre früheren Beiträge weiterhin verfolgen kann. Herzlichen Gruss, rdh |
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An Deaktivierung dachte ich nicht. Den Fehler habe ich schon einmal, für ein paar Beiträge, gemacht. Es bleibt also stehen, was geschrieben steht.
Grüße Christoph Leusch |
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An Deaktivierung dachte ich nicht. Den Fehler habe ich schon einmal, für ein paar Beiträge, gemacht. Es bleibt also stehen, was geschrieben steht.
Grüße Christoph Leusch |
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"Ich will es noch einmal betonen. Die dFC + der dF sind bundesweit einmalig und das Konzept, die Bloggerwelt und eine Redaktion mehr und näher zusammen zu bringen, absolut richtig und notwendig, angesichts der Veränderungen auf dem Medienmarkt und im Web selbst."
Richtig, nur alleine darauf darf man sich nicht ausruhen, vielleicht bewegt Ihr Blog ja ein leichtes bis mittleres Rucken im Getriebe und die Verantwortlichen für Online und Print und überhaupt stellen sich die Sinnfrage, was machen wir hier, wie und wo wollen wir hin. MfG |
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Ich rechne nicht mit viel, aber hoffe, so auf längere Sicht.
Grüße und gute Nacht Christoph Leusch |
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Sehr geehrter Herr Leusch,
Sie leben nicht vom Bloggen, erst recht nicht dafür. Was zum Teufel tun Sie also hier? Um nicht schreiben zu müssen, was zum Geier ich hier eigentlich tue. Denn ich habe nicht den blassesten Schimmer und noch immer jede Menge Flausen im Kopf. Wir leisten hier kreative, altruistische Arbeit, sage ich Ihnen (und mir). Jeder nach seiner Facon, nach seinem individuellen Können, mit mehr oder weniger Zeit- oder Materialeinsatz: Es ist immer kreativ, denn mit dieser Arbeit wird Neues erschaffen. Die zumeist vom Mainstream sich unterscheidende Herangehensweise, der andere Blickwinkel, die wunderbare weil verwundbare Sprache, an der nichts abperlt, sondern das haften bleibt, wozu teflonbeschichtete Profis nicht mehr in der Lage sind – mit den, zu den Menschen zu sprechen . Und es ist altruistisch – Wir schenken unsere Texte her, liefern Ideen, füllen Lücken auf, sind präsent. Gratis! Umsonst? Sie haben, wie jeder der etwas freiwillig tut, einen Tiefpunkt erreicht, nämlich in der eigenen Motivation. Ihre Worte (und die vorläufige Entscheidung) sind die Bilanz eines Zweifels: Arbeit, die nicht erkennbar fruchtet, erscheint desolat. Aber was ist dem Freiwilligen sein Ertrag? Wir werden darauf warten, was und wie Sie sich entscheiden, wann auch immer Sie die Ihnen kongenialen Antworten gefunden haben werden. Mit den besten Wünschen, e2m |
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"Was zum Teufel tun Sie also hier?", das war zuletzt die Frage. Grüße Christoph Leusch
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"die wunderbare weil verwundbare Sprache, an der nichts abperlt, sondern das haften bleibt, wozu teflonbeschichtete Profis nicht mehr in der Lage sind"
Hier spricht der Dichter: wohlklingende Worte, aber ohne Sinn. Wunderbar-verwundbar, Kalauerei ohne etymologischen Zusammenhang. Klingt aber. Jedoch nichts als Raunen: eine Sprache ist nicht verwundbar, verwundbar sind Lebenwesen, sonst gar nichts. Allerdings können Worte verletzen, wie z.B. die schrillen Beleidigungen, die Sie so meisterhaft beherrschen, wie ich erst jüngst wieder feststellen musste. Aber ausgerechnet Sie müssen sich an anderer Stelle über den rauen Ton in der FC auslassen. Wen verwundert's verwundet's, bei der hier grassierenden Bigotterie? An der wunderbaren weil verwundbaren Sprache bleibt etwas haften, wozu teflonbeschichtete Profis nicht mehr in der Lage sind? Wer übersetzt einem solchen gedanklichen Kauderwelsch in Sinn? An Ihrer Stelle wäre ich doch etwas bescheidener bei der Beurteilung der Sprache von jemandem. Denn wenn schon, dann scheint die Sprache von Columbus allerdings sehr verwundbar, so kaputt, wie sie ist. Vielleicht nutzt er die Zeit seiner Abwesenheit ja mal für den Besuch der Volkshochschule, wo er die elementaren Kommaregeln und einen unprätentiösen Stil mit klaren, verständlichen Sätzen erlernen könnte. Sonst läuft er noch Gefahr, dass er als einsames Genie, mit sich selbst kongenial, tatsächlich im Selbstgespräch verharren muss ("wann auch immer Sie die Ihnen kongenialen Antworten gefunden haben werden"). P.S. Wenn die Lobeshymnen auf Columbus ähnlichem Geist entspringen wie die fünf Sterne zu Ihrem Kommentar, würde ich an seiner Stelle keinen Pfifferling dafür geben. |
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ach, Oranier ...
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Lieber Herr Leusch,
das können Sie nicht machen! Wenn sie weg sind, fehlt doch jedes Korrektiv. Vor allem für mich! Nach den Erfahrungen mit anderen, die vor Ihnen gegangen sind, hoffe ich auf das Beste und wünsche Ihnen einen guten Urlaub. Gruß merde |
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Einbildung ist auch ´ne Bildung. Trotzdem Grüße Christoph Leusch
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Herr Columbus - jetzt hörens endlich auf mit dem Quatsch und entdeckens endlich Amerika. Da liegt er, der Kontinent, und Sie, Sie spielen den Robinson, der den Freitag nicht mehr erwartet. (Ach, Mist, das ist ja eine andere Geschichte)
Glauben Sie mir - es liegt nicht an Ihnen, es liegt auch nicht am Freitag - es ist einfach etwas voller und etwas anders geworden und es wird jede Woche vollerer und anderser und das ist nun mal die Welt. Ich habe mich auch im Zuge dieser Entwicklung verkürzt und auch ein bisschen verzogen, aber ohne Groll. Also nicht dauernd tschüs sagen, sondern kleine Pause einlegen. Tut mir auch manchmal ganz gut. Und manchmal ist es schlichtweg Zufall, dass man beachtet oder nicht beachtet wird. Is einfach so Mit Gruß |
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Ich fang´ hinten an. An ihrer Meinung kann ich nichts ändern, Magda, das ist eben so.
Christoph Leusch |
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@Columbus
Um 16:43 ist Ihr Abschiedsgruß, der, wie es andere schon erbaten, hoffentlich nur eine Zäsur markiert, eingegangen. Nun, kurz vor 23:00, sind Sie noch am Kommentieren. Das beweist, dass Sie nicht einfach schnell mal weg sein wollen; wie freilich auch Höflichkeit. Aber machen Sie jetzt einen Punkt und: Weg hier! Sonst gelingt's Ihnen nicht und am Ende wollen Sie dann wirklich nur noch weg :-) Also, bei dem Aufwand den Sie hier betrieben haben, kann auch ich Sie sehr gut verstehen! Vielleicht, wenn Sie jetzt auch wirklich in die Pause gehen, verspüren Sie ja doch mal wieder Lust ... Und wer weiß, was bis dahin aus freitag.de geworden ist ... Herzliche Grüße, miauxx |
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Ich hoffe, es wird was. Und gut, es soll nun schnell zu Ende sein. Beste Grüße
Christoph Leusch |
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Augsteins Anzüge, Gutenbergs Gel oder Lafontaines Liebesleben sind halt beim jetzigen FREITAG irgenwie mehr links als Ihre meterlangen Kommentare, deren Textwüste der Kulturredakteur nur mit dem Maßband aber nicht durch Lektüre erfassen mag.
Wenn Sie Ihre Perlen nicht mehr vor die Schläue der FC werfen und schätzen lassen wollen, auf denn übers World Wide Meer, neuen Gestaden entgegen. Was Bessres als 'nen Stuhlkreis findet sich überall. |
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So muss man schreiben können, Verehrung!
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Ich sag's gern: Blogs und Kommentare zu Augsteins Anzügen und Frisuren, zum Guttenberggel, zu Oskar & Sahra mag ich. Wer sie nicht mag, muss sie nicht lesen und sollte nicht zagend wegrennen.
Viele Meter Columbuskommentare habe ich gern gelesen und dabei gelernt. Ich möchte auf sie nicht verzichten und hoffe auf ein baldiges Comeback. Mit der Zeit habe ich übrigens immer mehr Geschmack gefunden an den Einlassungen der Abteilungsleitung Kultur. Wollen wir einen Freitag ganz ohne Provokationen? |
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Das ist das 1:99 Recht und verständlich, weil sonst so viele Überlegungen zur Linken und der Kultur, bzw. zu deren Verhältnis eben nicht erlesen und erfasst werden könnte.
Ich bin ja, in diesem Falle, für Tischkreis, weil man sonst nichts aufschreiben kann. Ansonsten, was soll ich noch sagen? Es ist fast alles gesagt. Herzlichst Christoph Leusch |
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@Christoph Leusch
Es ist fast alles gesagt Es ist alles gesagt. Es gibt nichts Neues unter der Sonne. liebe Grüße, Q. |
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Waren eben zu viele Kommentare und die Blogs, wiewohl mit Liebe gemacht, kosteten zu viel.
Bis zukünftig einmal, wenn die Hoffnung wiederkehren sollte. Herr Angele verlegt dann vielleicht Herrn Kabischs dFC-Kochbuch. Herzlichst Christoph Leusch |
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@Columbus. Auf die Gefahr, mich hier unbeliebt zu machen. Ich bleibe bei aller Wertschätzung bei meiner Meinung, dass Sie sich einfach zu viel von einer Kommentierung hier erhofft und auch abverlangt haben.
Sie wissen so viel, und haben zu vielem eine so interessante Ansicht, dass Sie sich wirklich überlegen sollten, ein Buch zu schreiben. Sie sind ein Alteuropäer im besten Sinn, ein Mann der Schriftkultur, das erkennt man ja nur schon daran, dass sie ihren Texte hier die Form von Briefen geben, aber ein Thread folgt den Gesetzmässigkeiten dieser Kultur nur bedingt. Nur eines stört mich wirklich: dass Sie aus einem medialen Sachverhalt ein moralisches Problem machen. Anders gesagt: Ich bin nicht Schuld. Danke und alles Gute MA |
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Auf die Moral wird immer dann verwiesen, wenn die intellektuelle Zündschnur ein wenig nass geworden ist (Ein Feuchtgebiet? Oder doch nur Stoßseufzer?).
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"Das ist das 1:99 Recht und verständlich..." - Wie generös! Ich würde es aber doch lieber Dünkel nennen. Der Rest ist larmoyant.
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ich hoffe auch es ist nur eine Phase, die jeden Kreativen früher oder später mal trifft. Es ist nämlich so, um auf und abs überhaupt aushalten zu können, sollte man nie zu viel Herzblut in eine Sache stecken. - Doch ohne Herzblut kann man nicht schreiben. Was für ein Dilemma...
Christoph machen Sie das, was für Sie das Beste ist. beste Grüße Angelia |
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So ist es. Das Blut lief weg, Transfusionen waren, wegen dieser seltenen Blutgruppe, nicht zu erwarten. Das Herz fiel trocken und blieb stehen.
Herzlichst Christoph Leusch |
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Danke. Das tut gut. Schreiben Sie weiter. Ich mache eine längere Pause und überlege.
Beste Grüße Christoph Leusch |
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Lieber Herr Leusch,
ich bin einer von denen, die Ihre Beiträge gelesen haben. Meist gab es darauf nichts wirklich Gehaltvolles mehr zu erwidern und nicht immer war hernach humorvolle Lockerheit gefragt. Es heißt zwar bei den Schwaben "Nichts gesagt, ist genug gelobt", aber nicht jeder kann damit umgehen. Die Community, so wie ich sie verstehe, ist einfach angewandter Altruismus. Das was ich hier investiere, schenke ich weg. Mag man damit tun, was man möchte - es interessiert mich nicht mehr; ich hatte meinen Spaß beim Schreiben. Das ist für mich Entspannung, kein Teil des Lebens, wo ich mich beweisen müsste oder Entlohnung erwarten könnte. Sollte es Ihnen ähnlich gehen, ist eine Pause der Klärung und Sammlung immer gut. Vielleicht ist es überhaupt am Besten so, wie es ist, wer weiß das schon? Nichts ist schlimmer, als sich das Gehirn so lange deformieren zu lassen, bis das Brett endlich dann vor dem Kopf passt, ohne zu wackeln. Vielleicht ist Ihr Entschluss auch einfach ein Entschluss, der zu einem Arzt passt. Jetzt gehören Sie nämlich mal zu den Handelnden, und nicht zu den Behandelten. In diesem Sinne, bleiben Sie mir gewogen. Auf ein Wiederlesen - ja, auch ohne "e". GeroSteiner |
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@ GeroSteiner schrieb am 23.11.2011 um 23:52
"Die Community, so wie ich sie verstehe, ist einfach angewandter Altruismus. Das was ich hier investiere, schenke ich weg." Da muss ich doch mal kurz schmunzeln. Oder aber Du hast den Begriff 'Altruismus' mächtig schräg verstanden, das 'angewandt' schon erst recht. Oder So geht Schleimspur, dann kannste Columbus vielleicht Tipps geben, dass er sich nicht so allein vorkommt.... beim Altruismus ausleben. Lieben, altruistischen Gruß an Gero the Steiner |
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Ja, meine altruistische Ader hatte ich noch jüngst ein wenig ausgelebt. Sehr treffend, fand ich ihre Einschätzung, handeln zu müssen, wenn es einen selbst juckt und zwickt.
Ärztlich ist ja auch die Selbstbehandlung des Wissenden. Die führe ich nun bei mir kurmäßig durch. Bleibt dann irgendwo was übrig, komme ich wieder. Liebe Grüße und nur weiter mit der pointierten Kürze, die Sie so meisterlich beherrschen. Ihr Christoph Leusch |
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@SuzieQ
"Oder aber Du hast den Begriff 'Altruismus' mächtig schräg verstanden, das 'angewandt' schon erst recht." Jeder ist ja auf irgendeine Art pervers. Und ja, Altruismus tötet schlussendlich dann doch alle: Zuerst aber die Gärtner... ;-) ...und dann teilen sie die Früchte bis keine mehr da sind. "So geht Schleimspur" Aber, aber! Warum so klebrig? So sicher man auch sein kann, dass eine Schnecke unbeschadet über eine Rasierklinge oder sogar ein Seziermesser kriechen kann, eben weil sie dabei besonders viel Schleim absondert und dort zurücklässt, genauso sicher kann man sein, dass ein Querdenker oder Längsdenker besonders rege Sekretionen aller Ab- und Widerarten menschlichen Geistes hervorruft. Ich sehe mich da jedenfalls eher als Seziermesser. |
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@ GeroSteiner schrieb am 24.11.2011 um 21:44
Man muss schon mal lesen, was geschrieben steht. Nebeneinander stehen gestern zwei Blogs, dieser hier von Columbus (23.11.2011 um 16:43) und dazu einer von Don Quijote (23.11.2011 um 12:48). In beiden geht es um dasselbe Thema: 'Ich will, dass ihr mich wollt, so, wie ich euch will.' Fazit, nach stundenlangem Betüdeln: 'Also, nehmt mich, in den Arm, haltet mich.' Grotesk, nahezu. Meinen (ersten) Eindruck liest Du am 24.11.2011 um 00:25. Jetzt Du: "Ich sehe mich da jedenfalls eher als Seziermesser.", schreibst Du, handelst aber nicht entsprechend, jedenfalls nicht messerscharf. Eher auf der Schneide balancierend, Aphorismen haben diese pointierte Kürze, die Columbus wertschätzt. Ich 'kenne' da jemanden, der jedes Maß an Anstand vermissen lässt, den 'man' einfach machen lässt, als hätte er Narrenfreiheit, den niemand mal eben kurz und knackig in die Schranken weist, ausser mir. Da schaust Du einfach zu.?! Wortlos. Stumm. Sezier mir das(!) doch mal bitte. Gruß, SQ |
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@SuzieQ
"Man muss schon mal lesen, was geschrieben steht." Stimmt; das habe ich nicht getan. Schon gar nicht Alles. Da bin ich etwas beschränkt, in der Zeit und im Horizont. Vielleicht auch noch mehr. Ich habe nur diesen Blog gelesen. Es hat mich nicht weiter interessiert, was andere dazu schrieben. Einer spontanen Eingebung folgend, habe ich meinen Senf dazugegeben, weil ich die Beiträge von Columbus schätzte. Hier hat jeder Narr seine Freiheit, jeder Narr und jede Närrin kann kritisieren, verurteilen, reklamieren - und die meisten Narren tun es ja auch. Aber in die Schranken weisen? Heraus ihr Narren, heraus aus den Bahnwärterhäuschen! Reisende soll man nicht aufhalten. Hätte ich auch schreiben können. Etwas Besseres als diesen Blog findest du überall, und sich selbst nicht so wichtig nehmen ist auch nicht so leicht. Wenn der Narr seine Schuldigkeit getan hat, muss er gehen. Ich Narr. |
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@ Gero
Von 'in die Schranken verweisen' war nicht die Rede, von 'beschränkt' vielleicht. Die Rede war von 'Sezieren' trotz des ganzen Schleims drüber und drunter, - fein drumrum manövriert!- Der Narr ist ein "Mohr", soviel Zeit muss sein. Mal nur so, zum Drüberdenken: Wenn Du Dich eher als Seziermesser ansiehst, eher als als (deutsch ist echt schwierig ;)) Rasierklinge oder whatever, dann mach auch. Und zieh Dich nicht raus. Ist keine Affaire, nee, war nur etwas, was klebt. Aber dieses: Hallo, auf diesem oder jenem Auge bin ich blind, muss ich blind sein, will ich blind bleiben, ist: Sch**** Ich schreibe in der FC das Nötigste, u.a., weil ich am eigenen Blog erlebe, dass sich der Rest vom Schützenfest geflissentlich enthält, was mir ganz bitter aufstößt, rein humanistisch betrachtet. Nur, woraus sich das Elitäre definiert, das ist interessant. Und Schleim, Schleim ist scheinbar allgegenwärtig. Was mir zeigt, alles hat ein Ende, selbst geschaufelte Grube. Und wer lebt es am ehesten vor? Der, der etwas verlegt hat. Er sieht, wies Experiment läuft und wieviele Süchtel es gibt. Ob er was draus macht, gibt die 'Portokasse' vor, ein bisschen Spaß muss sein... Also, nochmal: Sezier mir doch bitte: Schoen, klug, kann kochen. Oder lass es, Lasse, dann aber auch keine Lässigkeiten. Gruß, vergessen? sq |
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schrieb am
25.11.2011 um 00:33
@SuzieQ schrieb am 24.11.2011 um 22:59
Ich bin gerade eben erst auf dieses Blog gestoßen und noch nicht den ganzen Kommentarstrang gelesen, weil ich an dieser Stelle hängen geblieben bin. Was ich jetzt sagen will, bezieht sich in erster Linie auf Kommentar von SuzieQ, aber auch auf die Kommentare von GeroSteiner und auf ein paar weitere Blogger. Ihr scheint sehr geübt daran zu sein, Eure nächsten zur Schnecken zu machen, zu sezieren und zu vorführen. Aber auch wenn es Euch nicht so gut in den Kram passt: Die Menschen bleiben immer noch etwas komplizierter als Eure Schnecken-Sezier-Vorstellungen. Wenn Ihr die Ratschläge erteilt, sich nicht so wichtig zu nehmen, dann versucht mal ab und zu, diese Ratschläge auch an sich selbst anzuwenden, und fängt damit an, dass Ihr den Gedanken verinnerlicht, dass die menschliche Beweggründe für eine oder andere Tat/Entscheidung etwas anders/komplizierter/vielschichtiger sein können als es Euch scheint. Aber okay, nehmen wir an, Ihr hättet Recht in Euren Beurteilung (oder soll ich eh sagen Verurteilngen?). Du schreibst, SuzieQ: "Nebeneinander stehen gestern zwei Blogs, dieser hier von Columbus (23.11.2011 um 16:43) und dazu einer von Don Quijote (23.11.2011 um 12:48). In beiden geht es um dasselbe Thema: 'Ich will, dass ihr mich wollt, so, wie ich euch will.' Fazit, nach stundenlangem Betüdeln: 'Also, nehmt mich, in den Arm, haltet mich.' Grotesk, nahezu." Ach so. Ach jetzt ist es endlich klar geworden, was hier abläuft. Grotesk. Na logisch. Jetzt sind die Heuler endlich entlarvt. Und sie haben es nicht anders verdient als mit Verachtung bespuckt zu werden. Na dann. Nein, ich werde hier kein Wort über Barmherzigkeit sagen. Ich werde es nicht. Nein. Denn natürlich habt Ihr Recht: Es ist peinlich, seinen Nächsten in den Arm zu nehmen, wenn es ihm beschissen geht. Es ist peinlich, wenn seine Seele schreit und weint... und dabei gar nicht so hübsch aussieht, wie Schokoladenverpackung. Und selbstverständlich ist es voll daneben, diesen peinlichen Nächsten mit allen seinen komischen Schwächen zu akzeptieren und sogar zu respektieren... wo kämen wir denn hin? Wo sind Eure Sezier-Messer? Ich bin dran. Ich möchte, dass Ihr mich seziert und vorführt. Es soll mir auch so ergehen. Wenn es nicht genug Glück für alle gibt, dann sollen Leiden geteilt werden... |
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Liebe Lara,
ich wiederhole mich: Aus einem Text etwas herauslesen, nicht hineinlesen. Ich habe Dich bewusst mit keinem Wort erwähnt, trotzdem ist es für mich eine Frage der Ehre. Ja, ich kann, so wie Du es tust, erwarten, über alles aufgeklärt zu werden. Ich kann es intern regeln, was scheinbar nicht funktioniert hat, oder ich kann es öffentlich tun, was ich auch unterstützen würde, wenn, ja wenn, der Tenor nicht der wäre, der rüberkommt, nämlich: Was hab ich denn falsch gemacht? Was kann ich denn tun, damit ich nicht verstoßen werde? Ich bin verletzt, weil ich für 14 Tage mundtot gemacht wurde. So viel Blöße würde ich mir nie geben! Das Gleiche gilt für Columbus. Sind meine, reine Gedanken: Wenn ich mich nicht wertgeschätzt fühle, oute ich das nicht, niemals dort, wo ich das erfahren musste. Ganz einfach, einfach gedacht. Ich mache niemanden zur Schnecke, noch habe ich mit Sezieren angefangen. Ich habe gelesen, was geschrieben steht. Das bedeutete für mich: Nach 14 Tagen sind die Gefühle noch immer zutiefst verletzt, ich kann nicht verstehen, dass es hier öffentlich gemacht wird. Es sei denn, Du, Ihr (plus DQ) möchtet trotz der erfahrenen Behandlung dazu gehören, und da hört es für mich auf. Masochismus soll bedient werden? Sorry. Eine, diese, Community ist nicht dazu da, in den Arm zu nehmen, geschweige denn zu trösten, ob der Verletzungen, die sie selbst zugefügt hat. Wenn die Seele schreit und weint, warum zeigst Du es hier, wo Dir der Schmerz zugefügt wurde? Weil hier Menschen sitzen, lesen, schreiben?= Du solltest es besser wissen! Hier zählt der/die Einzelne nüscht, wenn er nicht mit Schleim kann. Ich, ganz persönlich, habe etwas gegen mitleiden, ich finde, das bringt nichts, wenn ich mitleide. Du hast mehr als 100 % meines Mitgefühls, for sure! Ich führe auch niemanden vor, aber Du hast Recht, geteiltes Leid ist halbes Leid... ...Don Quijote lebt wieder auf. Und Du? Ich grüße Dich, mit Liebe, ja SuzieQ |
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@SuzieQ
In beiden geht es um dasselbe Thema: 'Ich will, dass ihr mich wollt, so, wie ich euch will.' Fazit, nach stundenlangem Betüdeln: 'Also, nehmt mich, in den Arm, haltet mich.' Grotesk, nahezu. Ach Gottchen, aus einem Blog, der einen gewissen Überdruß zum Thema hat, und aus einem Anderen, der einen gewissen (anderen) Überdruß zum Thema hat, ein gemeinsames Thema heraus zu geheimnissen und dieses dann wieder zu Spiegeln: das zeigt doch nur, daß beide bei dir nur in dieselbe Kerbe gehauen hat. Und das gibst du wieder. Du wirst dadurch weder Christoph Leusch noch mir gerecht, und deine diesbezüglichen Ausführungen tragen nichts, aber auch gar nichts weiter Erhellendes zu den jeweiligen Beiträgen bei, weder zu Christoph Leusch seinem noch meinem. Daß du deine Eindrücke schilderst schätze ich gleichwohl sehr, nicht nur deiner Sprache und Ausdrucksweise wegen. saludos, Q. |
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@ Don Quijote
Du machst es Dir einfach, okay. Ich geheimnisse nicht und spiegele nichts wieder, ich stelle meinen Eindruck ein. Welcher wäre: Columbus, mit all seiner Mühe und Arbeit, sieht sich nicht (genügend) anerkannt; Du (und Fahrenheit 451) siehst Dich/ seht Euch zu unrecht 'verbannt'. Ich wollte nichts weiter Erhellendes zu den jeweiligen Beiträgen ausführen. Ich sage nur, ich würde mir diese Blöße nicht geben, so viel Selbstwertgefühl hätte ich denn doch. Columbus' Beiträge sind z.T. soo lang, dass nicht jede/r folgen mag, das weiß er selbst, geringgeschätzt werden sie dennoch nicht, aber die Resonanz war ihm zu gering... Du (und Lara), ja, was soll man davon halten? Ich würde mir, wie schon beschrieben, diese Blöße nicht geben, hier zu 'jammern' oder um Anerkennung zu heischen. Wie liest es sich denn, wenn der Online/Offline-Chef hier seine Zeit investiert? Ist man dann wichtig? Obwohl die letzten 2 Wochen nagen? Oder ist es nur show? Nach dem Motto: Listen-here, the most famous community ever? Egal von welcher Seite ich es beleuchte, es hat ein Geschmäckle. Guckstu. Vor allem das Kokettieren mit Depressionen stößt mir bitter auf, Recke. Solltest Du allerdings ernsthaft mit Depressionen zu kämpfen haben, stelle ich erneut und vehementer die Frage: Was glaubst Du bringt Dir in einer solchen Situation, Bloggen in der dFC? Abschlecken kanns ja wohl nicht sein... allgemeine Grüße SQ |
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schrieb am
25.11.2011 um 01:40
@SuzieQ schrieb am 25.11.2011 um 00:57
"Eine, diese, Community ist nicht dazu da, in den Arm zu nehmen, geschweige denn zu trösten, ob der Verletzungen, die sie selbst zugefügt hat." Wer bestimmt es, wozu eine Community da ist? Und warum würdest Du es falsch finden, wenn die Menschen sich überall trösten würden, egal wo sie gerade sind? Gibt es bestimmte Plätze, wo Barmherzigkeit angebracht ist und wo sie falsch am Platz ist? Für mich ist es anders... Und wozu dann überhaupt alle diese Gespräche über die Weltrevolution, über andere Gesellschaft, über Solidarität, wenn die Menschen sich nicht lieb haben bzw. es nicht zeigen können? Für wen sollte dann die revolution sein, für wen die andere Gesellschaft? Für die Menschen? Und warum sollten dann die Menschen JETZT im Stich gelassen werden? Wo fängt die Solidarität an? Wir haben schon öfters mit Dir darüber gesprochen, und hast immer wieder irgendwelche Erklärungen, warum gerade jetzt die Solidarität nicht angebracht ist. Vorher meintest Du, dass Solidarität z.B. am Arbeitsplatz gefährlich ist und man sollte davon absehen. Ich finde diese Gefahrvorstellungen weit überzogen und außerdem, wenn man über barrikaden und so ein Zeug schreibt, dann sollte man auch dazu stehen. Aber egal. Deine Entscheidung. Sollst Du tun, was Du für richtig hältst. Ich halte was anderes für richtig und tue auch was anderes. Meine Entscheidung. Nun, jetzt geht es eben um ganz banale und vor allem absolut ungefährliche Form von Solidarität: Jemanden in den Arm zu nehmen oder so... dabei auch anonym. Ich hoffe, wenigstens hier siehst Du keine Gefahren? Aber nein, diese Form von Solidarität ist auch nicht angebracht und dazu gibt es auch eine (für Dich) plausible Erklärung. Bist Du sicher, dass Du irgendwelche Änderungen in der Gesellschaft überhaupt willst? Und falls ja, wozu? Oder sollten diese Änderungen sich nur auf böse Politiker beziehen, die uns - ach, ach - so schlecht behandeln? Wir behandeln uns ja gegenseitig gut... wir sind solidarisch, menschlich, ehrlich, mutig... habe ich was vergessen? Nur die Politiker sind böse. Wir müssen diese böse Politiker ändern oder vernichten. Ansonsten stimmt ja alles. |
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schrieb am
25.11.2011 um 01:55
@SuzieQ schrieb am 25.11.2011 um 01:35
"Vor allem das Kokettieren mit Depressionen stößt mir bitter auf, Recke. Solltest Du allerdings ernsthaft mit Depressionen zu kämpfen haben, stelle ich erneut und vehementer die Frage: Was glaubst Du bringt Dir in einer solchen Situation, Bloggen in der dFC? Abschlecken kanns ja wohl nicht sein..." Du springst jetzt alle Rahmen des guten Geschmack und alle Rahmen der Menschlichkeit... verdammt, wie kannst Du beurteilen, ob jemand "mit Depressionen kokettiert" oder aus den letzten Kräften um die Hilfe schreit? Und wie kannst Du so kalt bei der Vermutung sein, dass jemand doch ernsthaft mit Depressionen zu kämpfen hat? Und was sollen diese Zuweisungen sein, dass man die Klappe zu halten hat, weil man sich ansonsten - Deinen Vorstellungen nach - entblößt? Hast Du Angst, die Tatsachen direkt zu betrachten? Brauchst Du, dass alle - nicht nur Du - in Masken herumlaufen? Vielleicht ein ganzes Köfferchen mit Masken überall mitnehmen, damit man für jede Gelegenheit eine passende Maske hat? |
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@ Lara
??? Lies einfach nochmal, was ich geschrieben habe. Kann es sein, dass Du mich/ etwas verwechselst? |
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@SuzieQ
Du hast zwar Fahrenheit 451 angeschrieben, aber mich geht das auch an. Ich kann es intern regeln, was scheinbar nicht funktioniert hat, oder ich kann es öffentlich tun, was ich auch unterstützen würde, wenn, ja wenn, der Tenor nicht der wäre, der rüberkommt, nämlich: Das ganze ist polyphon, es gibt nicht nur den Tenor, sondern auch den Sopran und den Alt, und der Baß (der basso continuo) ist das strukturelle Problem, das ich angesprochen hatte. Darum ging es mir hauptsächlich. Was hab ich denn falsch gemacht? Was kann ich denn tun, damit ich nicht verstoßen werde? Ich bin verletzt, weil ich für 14 Tage mundtot gemacht wurde. Das sind alles legitime Fragen und Ausdrücke von Befindlichkeiten, die auch ein größeres Publikum angehen. Vielleicht sollte die Netiquette überarbeitet werden. Welche Halbwertszeit hat eine Gelbe Karte? Das auch ist eine Frage, die uns alle angeht. So viel Blöße würde ich mir nie geben! Jo mei, da ist immer die Frage, was man selbst entblößen will. Ich habe mich hier schon bis an den Anfang meiner Existenz entblößt, aber was entblößt wurde, ist nur für den sichtbar, der das auch sehen kann. Eine, diese, Community ist nicht dazu da, in den Arm zu nehmen, geschweige denn zu trösten, ob der Verletzungen, die sie selbst zugefügt hat. Wenn sie den Namen "Community" verdient, dann ist sie auch genau dafür da. Aber das ist natürlich eine höchst subjektive Auslegung. Wenn die Seele schreit und weint, warum zeigst Du es hier, wo Dir der Schmerz zugefügt wurde? Weil es eben hier geschehen ist. Hier zählt der/die Einzelne nüscht, wenn er nicht mit Schleim kann. Wenn das stimmen würde, wäre ich sofort weg. Aber vielleicht stimmt es ja. Ich lasse mir gerne Illusionen nehmen, aber dazu braucht es mehr Kraft, als die Illusionen haben, so ganz im Sinne von actio/reactio. Ich, ganz persönlich, habe etwas gegen mitleiden, ich finde, das bringt nichts, wenn ich mitleide. Sat Chit Ananda - die vier wahren Emotionen: Mitgefühl Mitfreude, Gelassenheit, Liebende Güte. Alles andere ist Maya. saludos, Q. |
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P.S. @ Lara schrieb am 25.11.2011 um 01:35
Nochmal: Ich nehme das, was geschrieben wird, ja, sogar im Kontext, manchmal stelle ich Fragen... Lass jetzt Deinen Unmut nicht an mir aus, Du weißt doch selbst, was ihr hier abliefert. Was möchtest Du? Soll die FC eine Psychoanalyse-Abteilung aufmachen, mit links zu den entsprechend Berufenen?! Ich bin die Letzte, eher die Niemalste, die die Klappe verbieten würde! Ich schrieb von Selbstwertgefühl, von Ehrgefühl, von Bloßstellen ohne Notwendigkeit und dass wir uns hier in der FC befinden, mitnichten ein Hort für Seelenqualen und Therapien dergleichen. This is not a lovesong! This is business as usual, what else!?! Hier ist der Ort, um mal sagen zu können, was auf der Seele brennt? Und-schwupps, da isser, der Boden der Tatsachen. Jetzt fehlt nur noch der Adventskalender- jeden Tag ein neues Tor- auf. |
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@ Don Quijote
Schön, ihr arbeitet euch jetzt an mir ab. Warum? Weil JJK keine Projektionsfläche bietet? Weils schon spät ist? Weil ihr mit -Contra- nicht gut umgehen könnt? Ihr beklagt euch hier, weil ihr hier Beklagenswertes erfahren musstet. Das perlt aber doch anscheinend ab. Wahrnehmung ist ne rein subjektive Geschichte. Was ihr braucht, ist Solidarität. Habt ihr sie gefunden? Wollt ihr denn vielleicht mal lesen, was geschrieben steht? Oder weiter um euch schlagen? ....... |
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@SuzieQ
Hier ist der Ort, um mal sagen zu können, was auf der Seele brennt? Ja, definitiv. Denn nur von festem Grund ausgehend - und das bin ICH für mich - kann ich überhaupt vom Subjektiven zum Objektiven kommen, via Selbst-Transzendenz, mich selbst übersteigend, meine Befindlichkeiten auf sich beruhen lassend, mich etwas/jemanden zuwenden, die/der/das nicht ich selbst bin. Erst dadurch wird mir auch gewahr, was auf meiner Seele brennt. Wenn ich das dann nicht thematisieren darf nach dem Motto: deine Befindlichkeiten sind privater Scheisendreck, behalte das für dich - dann kann ich das Beste, was ich veräußern könnte, nicht äußern. saludos, Q. |
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schrieb am
25.11.2011 um 02:29
@SuzieQ schrieb am 25.11.2011 um 00:57
"ja wenn, der Tenor nicht der wäre, der rüberkommt, nämlich: Was hab ich denn falsch gemacht? Was kann ich denn tun, damit ich nicht verstoßen werde? Ich bin verletzt, weil ich für 14 Tage mundtot gemacht wurde." Da hast mein Tenor ganz genau erkannt (in einigen Teilen, nicht im Vollumfang). Allerdings besitze ich nicht so viel Erkenntniskraft wie Du, denn ich kann nicht erkennen, was mir dabei peinlich sein sollte und warum ich diesen "Tenor" verstecken sollte. "Nach 14 Tagen sind die Gefühle noch immer zutiefst verletzt, ich kann nicht verstehen, dass es hier öffentlich gemacht wird." Und ich kann nicht verstehen, warum Du es nicht verstehen kannst. "Wenn die Seele schreit und weint, warum zeigst Du es hier, wo Dir der Schmerz zugefügt wurde?" Wo soll ich es denn zeigen? Ich verstehe Deine Logik nicht. Soll ich mich etwa an irgendwelchen Menschen "abreagieren", die mit der Sache nichts zu tun haben? Ich fühle mich schlecht behandelt, und ich zeige es (soll ich etwa zeigen, dass ich mich gut behandelt fühle?), und ich will die Klärung der Situation. Wie handelst Du denn bei Konflikten? Zeigst Du, dass Du alles als wunderbar empfindest oder gehst Du gleich weg, ohne versuchen, irgendwas zu klären? |
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@ Don Quijote
"...meine Befindlichkeiten auf sich selbst beruhen lassend,..." nein, kannst Du nicht, wie solltest Du auch. Du kannst selbstredend thematisieren, was Du magst. Gesteh mir einfach zu, dass ich, an Deiner Stelle, nicht diesen Ort hier dafür wählen würde. Das hier ist die Community einer irgendwie links Zeitung, sie wollen wissen, was in diesem Bezug auf Deiner Seele brennt, nicht, was Dir überhaupt auf der Seele brennt. Kannste mal von Rosinante absteigen? Definitiv. |
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schrieb am
25.11.2011 um 02:41
@SuzieQ schrieb am 25.11.2011 um 02:24
"Schön, ihr arbeitet euch jetzt an mir ab. Warum? Weil JJK keine Projektionsfläche bietet?" An JJK bzw. Redaktion schreiben wir seit zwei Wochen, Du hast es einfach nicht mitbekommen... und da waren unsere Anschreiben um Einiges intensiver als hier (ich meine, schon alleine dem Umfang nach). Allerdings haben wir weder JJK noch Dich als Projektionsfläche betrachtet. Und uns an jemandem "abzuarbeiten" ist ganz bestimmt nicht unser Vorhaben. Du hast Deine Meinung geäußert, wir reagieren. Wenn Dir unsere Reaktion zu heftig erscheint, lies mal bitte Deine Äußerungen mit unseren Augen... dann werden Die eventuell nicht unsere Reaktionen, sondern Deine Äußerungen zu heftig erscheinen. "Was ihr braucht, ist Solidarität. Habt ihr sie gefunden?" Irre ich mich oder springt aus dieser Frage die Schadenfreude entgegen? |
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@SuzieQ
Schön, ihr arbeitet euch jetzt an mir ab. Nein. Ich arbeite mich nicht ab, ich antworte höflich, will dir nichts Böses, möchte dir nur meine Gedanken mitteilen. Und es gibt kein "ihr" wie es kein "wir" gibt als summa von "Fahrenheit 451" und "Don Quijote". Ich kenne von ihr nur ihre Internet-Präsenz, genauso kenne ich Dich. Ich schätze sie kraft ihrer Blogs und Kommentare, und auf derselben Basis schätze ich Dich. Es gab zwischen uns Mailwechsel usw, aber das tut nichts zur Sache, wir sind kein verschworenes Pack oder dergl. Ich bin hier mein Nick und meine Äußerungen als Blogs und Kommentare. Was ich bin äußert sich realiter woanders. Und das gilt für Dich und Lara genauso. saludos, Q. |
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@ Lara
@Don Quijote Wann erkennt man, dass man am ausgestreckten Arm (wahlweise Hand) verhungern könnte? Ich verstehe sehr wohl, worum es geht... Und. Was bringt es? Euch? Dampf ablassen? Markierungen setzen? Gesicht wahren? Ich hab da ein Blog: Was wollt ihr denn? Genugtuung? Integration? Anerkennung? Und? Ist die FC der geeignete Ort für solche Ansprüche? ladies and gentlemen, we proudly present: the game is what it ever has been... for sure oder so ; ) |
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@ Lara
Niemals bin/war/werde ich sein: schadenfroh. Weil ich für Schadenfreude noch nie einen Grund sah, weder hier noch anderswo. Ich schrieb Dir von meinem Mitgefühl, nicht Mitleid, schrieb mehrfach, lies, was ich schreibe... Manchmal hat man Scheuklappen auf, sorry. Macht euch objektiv, verlasst das Subjektive, hilft vielleicht beim 'Klären'. Gute Nacht sq |
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schrieb am
25.11.2011 um 03:14
@SuzieQ schrieb am 25.11.2011 um 02:33
"Das hier ist die Community einer irgendwie links Zeitung, sie wollen wissen, was in diesem Bezug auf Deiner Seele brennt, nicht, was Dir überhaupt auf der Seele brennt." Ich verstehe nach wie vor nicht, warum Du immer wieder für die ganze Community/die ganze Plattform sprichst, was hier sein sollt und was nicht. Wer steckt hinter Deinem Nick? Gehörst Du zur Redaktion/zu den Betreibern? Also zu Deiner Erklärung, dass eine linke Zeitung wissen will, was mir im linken Bezug auf der Seele brennt und nicht was mir überhaupt auf der Seele brennt. Wenn mir eine Partei/politische Gruppierung sagt, dass sie wissen will, was ich über ihre Politik denke, aber ansonsten ist es ihr egal, was in meinem Leben so alles geschieht, dann würde ich mal ganz konsequent antworten: Nimmt eure Politik in der Hand und steckt sie in jede beliebige Körperöffnung, wo es bei Euch am meisten juckt, und dann bewegt sie, wie es Euch am meisten gefällt. Also kurz zusammengefasst: Fickt Euch doch selber! |
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@ Lara
"Ich verstehe nach wie vor nicht, warum Du immer wieder für die ganze Community/ die ganze Plattform sprichst,..." Ich spreche 'nur' für mich, spreche, weil ich das Dilemma sehe und leichte Probleme mit Solidarität sehe (alles erklärt), hinter meinem Nick stecke nur ich, ich bin klein, mein Herz ist rein. Sicher nicht Redaktion oder Betreiber! Zu Deinem letzten Absatz: Pünktchen, Pünktchen, Pünktchen ich sehe, Du beginnst objektiver zu denken, congrats. Ich muss jetzt leider schlafen, gehen... |
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fahrenheit-451 schrieb am 25.11.2011 um 03:14: "Fickt Euch doch selber!"
Gewiss, drum sind wir hier und Sie ahnen ja nicht, was Ihnen entgeht. |
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schrieb am
25.11.2011 um 03:54
@Don Quijote schrieb am 25.11.2011 um 02:44
"Und es gibt kein "ihr" wie es kein "wir" gibt als summa von "Fahrenheit 451" und "Don Quijote". Ich kenne von ihr nur ihre Internet-Präsenz, genauso kenne ich Dich. Ich schätze sie kraft ihrer Blogs und Kommentare, und auf derselben Basis schätze ich Dich. Es gab zwischen uns Mailwechsel usw, aber das tut nichts zur Sache, wir sind kein verschworenes Pack oder dergl. Ich bin hier mein Nick und meine Äußerungen als Blogs und Kommentare. Was ich bin äußert sich realiter woanders. Und das gilt für Dich und Lara genauso." Entweder nimmst Du es jetzt zurück oder es war die letzte Unterhaltung zwischen uns. Denn es war so ziemlich Mist. Du hast mich vor einigen Monaten intern angeschrieben und aufgefordert, Deine Geschichte anzuhören, weil ich nett zu Dir war, als Du Dein Blog hier veröffentlicht hast (Du weißt, welcher, ich sage es nicht). So, wie Du mich angesprochen hast (also Deine Art zu reden in diesen Moment und so), sah es ganz danach aus, dass es Dir schlecht geht und dass Du jemanden brauchst, bei dem Du Dich ausreden könntest. Diesen Eindruck hast Du mir auf Anfrage dann auch bestätigt. Nun, ich habe Dir zugehört und ich habe mit Dir über Deine Sache ausgetauscht, und ich habe es gerne getan (nicht in dem Sinne, dass ich mich über Deine Probleme gefreut habe, sondern in dem Sinne, dass ich gerne für Dich da war). Ich habe Dich zweimal (oder dreimal?) gefragt, ob die Geschichte wahr ist, weil es mich gewundert hat, dass Du solche absolut private Sachen jemandem erzählst, den Du so wenig kennst. Du hast es mir je bestätigt, dass Du über die wahre Umstände berichtest. Später haben wir uns auch über weitere private Sachen ausgetauscht, wobei Du immer betont hast, dass Du authentisch bist. Unter anderem äußerte es sich dadurch, dass Du mir Deine reale Daten mitgeteilt und Deine Bilder geschickt hast. Jetzt behauptest Du, dass Du nur ein Nick und realitär ganz anders bist und dass es auch für mich gilt. Dann frage ich mich, wozu zum Geier ich alle Deine Geschichten angehört habe und Dir darauf auch geantwortet als hätte ich sonst nichts Besseres zu tun. Wenn Du nur ein Nick bist, der sich eben nur durch Blogs und Kommentare äußert, dann bleibe auch dabei. Ich habe Kontakte mit Dir nicht gesucht. Was "wir" betrifft: Ich habe "wir" gesagt, weil Du viel härter angegriffen wurdest als ich... ich wurde ja am Anfang ganz aus dem Spiel gelassen und im Rahmen der Auseinandersetzung auch sanfter behandelt als Du oder Columbus. Ich solidarisiere mich immer mit den Menschen, die hart angegriffen werden... zumindest immer, wenn ich es erkenne. Das ist Prinzipsache. Ich finde, Barmherzigkeit ist wichtiger als Gerechtigkeit bzw. Barmherzigkeit IST Gerechtigkeit. Andere Gerechtigkeit gibt es gar nicht. Wenn Du das als "Verschwörungspack" empfindest, dann ist es Deine Sache. Bleib alleine. Ich kann Solidarität nur anbieten, aber nicht andrehen. Ob Du annimmst, bleibt Dir überlassen. Ende der Durchsage. |
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schrieb am
25.11.2011 um 04:03
@SuzieQ schrieb am 25.11.2011 um 03:24
Die Katze auf Deinem Profilbild ist total süß. Schlaf gut. |
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schrieb am
25.11.2011 um 04:20
@weinsztein schrieb am 25.11.2011 um 03:43
"ahrenheit-451 schrieb am 25.11.2011 um 03:14: "Fickt Euch doch selber!" Gewiss, drum sind wir hier und Sie ahnen ja nicht, was Ihnen entgeht." Wenn Sie unter "wir" sich und dieses komisches Tier auf Ihrem Nutzerbild verstehen, dann haben Sie Recht, ich ahne tatsächlich nicht, was mit entgeht, denn so etwas habe ich bis jetzt nicht erlebt. Ansonsten ist es mir schon ab und zu passiert, was im Volksmund so ganz vulgär als Sex bezeichnet wird... allerdings war es kein Sex mit der linken Partei, und da haben Sie wiederum Recht, ich ahne nicht, was mir entgeht. Waren Sie in Ihrem früheren Leben die Schlange, die im Paradies die Äpfel für wahre Münze verkauft hat? |
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Na schön, nun soll ich die Schlange im Paradies gewesen sein.
fahrenheit-451, Sie wirken recht echauffiert und Sie bereichern uns, unter welchem Nick auch immer. Ich war immer weinsztein. Sie lernte ich mittlerweile unter vier, fünf oder noch mehr Nicknames kennen. Das nenne ich akrobatisch und es imponiert mir. |
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schrieb am
25.11.2011 um 05:28
Hm... hätte mich gewundert, wenn Sie nicht Ihr Lieblingsthema angesprochen hätten. Fahrenheit 451 ist mein dritter Nick hier, wobei ich jeweils den Nickwechsel öffentlich verkündet habe und auch die Gründe für diesen Vorgang erklärt. Die Redaktion wusste sowieso Bescheid.
Ich überlege gerade, ob ich jetzt frühstücken gehe, dann ein paar Stunden schlafen, dann wieder frühstücken... oder ob ich keine Pause fürs Schlafen mache, sondern die ganze Zeit ununterbrochen frühstücke. Na dann gute Nacht erstmal... oder guten Appetit, kommt drauf an. ;) |
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Liebe Lara,
Entweder nimmst Du es jetzt zurück oder es war die letzte Unterhaltung zwischen uns. Denn es war so ziemlich Mist. Ich nehme das jetzt zurück, vollumfänglich und sofort und gleich. Ja, es war ziemlicher Mist oder zumindest hochgradig mißverständlich, was ich schrieb. Was ich Dir aber in PMs und per Mail schrieb, ist und war absolut privat, und das sich daraus ergebende "wir" ist keines, das sich an SuzieQ abarbeitet, es ist anderer Art. Wir setzen und setzten uns füreinander ein, und das ist gut und dazu stehe ich, der interne und private Austausch recht intimer Dinge hat mir sehr gut getan - aber in der öffentlichen Wahrnehmung sind wir kein "verschworenes Pack". Oder willst Du mich nun doch heiraten? :-) Ende meiner öffentlichen Durchsage, alles weitere per Mail. saludos, Q. |
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Ich lese
eine Entscheidung. Dachte ich, wohl durchdacht. Dachte ich. Kommt es auf die Kommentare an, wie Sie sich entscheiden? Wollen Sie überredet werden? Wozu? Zu bleiben. Zu gehen. Wozu? Kopf hoch, selbst ist die Frau, was brauchen Sie das Gelaber? Ach, darum gehts. Alles klar. Wieder ein blog für ... wen auch immer, schade. Qualität geht anders. Aber das mag hier keiner hören/lesen.... All die Möchtegern-Diagnostiker... haben verlernt, wos Leben spielt s spielt nebenan, nebenbei, neben dem eigenen Ego ach. achso?. achja. |
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Schon wegen SuzieQ lohnt ein Verweilen in der FC, lieber Herr Leusch :)
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bussi, bärchen : )
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Sie, liebe SuzieQ, müssen die Ferndiagnosen abziehen.
Die gelten nämlich vor dem Objekt der Behandlung, diesem Subjekt, nicht. Das beste ist, einfach zu lachen und dann an der Ecke weiter zu machen, von der man glaubt es hat Sinn. - Ich brauche jetzt erst einmal eine längere Pause und schaue zu, was sich hier so tut. Bleiben Sie dabei und Danke für ihre unverstellte, klare Anteilnahme. Dazu sind wirklich nicht mehr viele Leute in der Lage. Bewahren Sie sich das. Nun ist es aber genug Grüße Christoph Leusch |
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Sie, lieber Columbus,
dürfen nicht denken, dass die ganze Welt so naiv ist wie sie tut und anderen glaubhaft macht, es sei so. Wenn man nicht 'Tacheles' redet, heißt das nicht, dass man 'Tacheles' nicht verstanden hat, aber man ist ja Ferndiagnosen mehr als gewachsen, ich hab geradezu darauf gewartet, dann kamen sie (an), sie wurden einfach weitergeleitet an die, welche kaum als altruistisch zu bezeichnen wären, die nehmen einfach Fakt für Fakt. Und kochen ihr eigenes Süppchen draus, könnte schmecken,... Drama steht keinem, sag ich mal, ich wünsche Ihnen ein Forum... |
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Absolut. Das wäre schön.
Grüße Christoph Leusch |
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@ GEBE
Aber innerhalb einer Community sollte es m.E. neben dem N U T Z garten auch immer einen Z I E R garten geben. Denke ich. ;-) |
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ES MÖGE ZIEREN !
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Richard der Hayek
;-) Yeah! |
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Lieber Columbus,
ich wünsche Dir, dass Du Dir Deinen Brake hier so ganz nimmst, wie Deine Texte, Kommentare hier lesenswert gelandet sind, auch wenn diese nicht die hohen "Klick- Klack Zahlen" (aber was wisssen wir da überhaupt Genaueres?) erreicht haben. Das macht Hoffnung, dass Du irgendwann auch wieder ganz da im Hier & Jetzt der dFC bist. tschüss Jochen |
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Manchmal braucht man eine Pause - ich habe ja selbst einige Zeit nicht geschrieben. Es war irgendwie alles nicht mein Thema, und nur labern, um gesehen zu werden, liegt mir nicht.
Ihre inhaltsreichen Blogs und Kommentare werden aber sehr fehlen, auch mir, ich habe sie immer gelesen, aber oft vielleicht ob meines eigenen Unvermögens, nicht kommentiert. Manchmal kommt es mir so vor, als ob den Artikeln mit keinen oder wenigen Kommentaren es zwei Möglichkeiten gibt: entweder sie sind unsäglich schlecht - oder sie haben alles gesagt, es gibt nichts zu kommentieren. Ihre gehören wohl zu oft in die zweite Kategorie. Das ist eigentlich ein Grund dafür, dass auch ich mich freuen würde, wenn die Zahl der Leser sichtbar würde - dann könnte man sehen, wie oft solche guten Blogs gelesen werden. Oder zumindest der Autor könnte .... Ich hoffe, Sie kommen wieder. |
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Bloggen um des bloggens Willen, als Hobby, als Spaß, zur Selbstbildung, zur Kommunikation. Aber nicht als Politikersatz, nicht als Handlungsdirektive deren Befehl man Folge leisten zu hat. Man weiß ja nicht wieviele Leute das Blog lesen, wenn alles gesagt ist, dann schreibe auch ich keinen Kommentar und ich vermute so machen dass die Meisten hier in der FC.
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Columbus,
so geht das nicht! Erst "altruistisch" was ins Netz stellen, als staatlich versierter Anfixer, und dann, nach annahme der Droge einfach abhauen. Wo soll ich denn jetzt mein Weltbild erweitern? Muss ich ihnen jetzt 5 € Wöchentlich überweisen? Sie nach Uebersee einladen? Meine Oma verkaufen? Erholen Sie sich und ich hoffe ich sehe Sie in 6 Monaten wieder. schoenen Gruss, ihr Opossum |
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Lieber Columbus,
ich hatte bei der Überschrift, die mir aus den Mails über die Texte meiner Schreiber entgegenfiel, noch gehofft, es gehe in diesem Posting um etwas anderes. Sehr bedauerlich, dass der Titel hält, was er verspricht. Danke erstmal für Ihre treffenden Einlassungen, alles Gute, und kommen Sie doch vielleicht mal wieder! Beste Grüße, KR |
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Lieber Herr Leusch,
zum vorläufigen Ende noch eine kleine Geschichte, meine erste FORUM - Sternstunde. Ich war ziemlich überrascht gewesen, dass von rd. 35 Pädagogikstudierenden niemand etwas von Eurydike wusste. Nun zur Tat, d.h. mein 2. Beitrag überhaupt mit der Frage: Kann mir das jemand erklären? Und als Kommentar kam u.A. folgendes: Sie gehören wohl auch zu den verkackten Knülchen, die mit Vergil im Tornister in den ersten Weltkrieg zogen. Da hatte ich mein Fett weg und freute mich riesig über diesen kreativen wie gelungenen Peitschenhieb, den es in dieser Form wohl nur in INTERNET - Foren geben kann. Gruß und bis bald. |
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Lieber Christoph Leusch (alias Columbus),
Sie sind mir vielleicht einer! Mit überschwänglichen Worten haben Sie mich hier begrüßt - als einer der wenigen Wortgewaltigen, dessen Zeit anderswo nicht abgelaufen, aber doch ein wenig rissig geworden war. Dessen Überzeugung nun nicht auch noch "stonewashed" communityziert werden sollte. Ein Überzeugter. Ein Überzeugender. Ein Nachdenklicher, der nicht das least, was andere lesen. Alle Veränderung geht von der Minorität aus So bin dann ich, noch am Donnerstag zeitig umgestiegen, um am Freitag dort anzukommen, wo Sie schon waren. Eine Nasenlänge voraus. Und nun? Ist der Freitag noch "der" Freitag? Nein. Das kann er ja gar nicht sein. Denn der (Online-)Freitag lebt zu einem großen Teil von seinen Userinnen und Usern. Und hier fehlt mit Ihrer Demission zugleich ein intellektuelles als auch ein kontemplatives "Element". Die Minorität, die man eigentlich beim Freitag hegen und pflegen müsste, verkümmert, weil der Gärtner den Mainstream in die Feuchtgebiete gepflanzt hat. Humor ist, wenn man's trotzdem macht Ich habe Ihren Schritt nicht zu kritisieren und ich werde das auch nicht tun. Aber ich bedaure Ihre Entscheidung sehr! Und doch ist auch dies nur fast richtig. Auch ich trete ja hier seit einiger Zeit kürzer. Wenn Sie so wollen, ist auch das eine Entscheidung... nicht gegen den Freitag, sondern für das Reale. Für das Humoristische. Und für einen tatsächlichen Dialog. Loriot ist tot. Kreisler ist tot. Hirsch ist tot. Gut, dass ich dieser Tage im "caricatura" in Frankfurt den Gerhard Haderer gesehen habe - mitten "im Leben"! Und ab 8. Dezember (bis in den März 2012) stellt sich dort ein gewisser Tomi Ungerer den Besuchern vor. Lieber Christoph, ich könnte jetzt Ihre Willkommenszeilen kopieren... dann hätte ich treffliche Argumente, um Sie zum Bleiben aufzufordern! Aber "unser" Briefwechsel wird auch unter uns bleiben. Aber lassen Sie mich Ihnen zurufen: "Machen Sie's gut! besser gemacht haben Sie's sowieso!" Tschüß paulart/hagego 24-11-2011 |
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paulart/hagego
Ja, wo haben Sie denn das gelernt? Eroeffnen sie denn auch den Bundespresseball 2013 ? oder sagen sie auch den/die neue/n KanzlerIn in ARD oder ZDF an? Man verneigt sich.... WOW... |
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@ tlacuache
Da der PresseBall 2013 (2012: in Babylon) im Kreißsaal Ihrer Heimatgemeinde stattfindet, überlasse ich Ihnen gern das Begrüßungswort. Ansonsten kommen Sie mancher von C.L. geäußerten Andeutung schon sehr nahe - großartige Fragen! Haben Sie auch Antworten? Ich grüße Sie respektvoll... Hugh! ,-) |
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Lieber Christoph Leusch,
wo und wo wenn nicht hier und jetzt ist es Zeit zu bekennen, mir waren Ihre Texte manchmal zu lang. Dies bitte verstehen Sie nicht als Kritik, sondern eben als Bekenntnis. Ein wenn peinlich ist es mir schon auch. Lassen Sie es mich kurz erklären: ich war zu müde oft, und auch meine Augen wollten manches Mal nicht mehr, denn wenn ich hier lese, schreibe, dann fast ausnahmslos, wenn ich meine Arbeit für den Tag getan. Und damit wurde ich Ihren Texten nicht gerecht. Womit ich Ihnen, dem Autoren Unrecht tat. Dies offen zu gestehen, fällt mir nicht leicht. Zwei Dinge noch: Zum Einen, kann ich mich nicht entsinnen, bereut zu haben was ich von Ihnen las. Und wenn jemand mich bezüglich der FC befragte, da wies ich immer auf Sie hin. Überflüssig eigentlich in diesem Thread hier, aufs Recht zur Muße eines jeden kreativen Schreibers zu erinnern. Und dann noch eines - ich schrieb Ihnen am 23. 19:49: Bitte bedenken Sie aber auch, dass man gerade aus dieser Erkenntnis heraus in den sehr guten Beiträgen dann oft keinen Kommentar setzt aus Respekt etwas gutem nicht etwas substanzlose hinzuzufügen. Besser kann ich auch nicht sagen. Allerbeste Ullrich Läntzsch PS : selten so spät in einen so langen Thread eingestiegen und alles gelesen! |
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Und, U.L., was macht eigentlich die Kunst?
Deine Kunst! Entwickelt sich 'was, ist 'was fast fertig oder gibt es neue Überlegungen? Auf jeden Fall: Weiter kreatives Schaffen! |
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Lieber Paul,
Deine Nachfrage freut mich sehr. Die bildende Kunst muß im Augenblick etwas hinter das Schreiben zurücktreten. Sitze ja seit Mitte des Sommers an einem langen Text. Von seltenen Ausnahmen abgesehen schreibe ich täglich, als erstes, schon vor dem Frühstücken. Nicht sehr viel, in München weniger als auf meiner Hütte, aber es ist nur derzeit nun einmal das Wichtigste, hinter dem alles andere zurücktritt. Zurücktreten muß, denn das dieses Schreiben kostet mich unglaublich viel Kraft. Nochmals Danke - und darf ich fragen, was machst Du bezüglich der Kunst? Allerbeste Ullrich |
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@ Ullrich Läntzsch
Ich versuche mit an kleinen humoristischen Einaktern. Habe mir in Frankfurt im caricatura den Gerhard Haderer (er zeichnet mit seinen Illustrationen den "stern" geradezu aus) angeschaut. Angie und die rk Kirche mag er besonders. Dann schreibe ich über (moderne) Kunst, Cartoons und habe als Nebenberuf einen Hauptberuf: Grahic Designer. Und sonst? Freue ich mich nach wie vor über die Isar-Skulpturen eines gewissen "Ullae" (der muss erst noch so richtig entdeckt werden!). |
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Lieber Christoph Leusch,
was Sie hier beschreiben ist ein so genannter redaktioneller Burnout. Das zeigen ihre Anfangssätze. Ich will Sie nicht davon überzeugen, dass Sie weiter machen sollen, weil mir das nicht zusteht und es letztendlich ihre höchst persönliche Entscheidung ist. Immer dann, wenn die persönliche Erwartungshaltung nicht mit dem einhergeht, was sich tatsächlich ereignet, kommt es zu einem Erwartungsbruch. Dabei scheitern solche Personen wie Sie, die etwas auf dem Kasten haben, sehr häufig an dem, was sie von sich selbst erwarten. Das Beste ist gerade gut genug, heißt die Devise und wenn es nicht gelingt, meine Leser zu begeistern oder zu inspirieren, habe ich versagt. Sie schreiben in erster Linie für sich selbst und nicht für andere. Zunächst einmal müssen Sie an dem, was Sie tun, Spaß haben und wenn dann eine entsprechende Resonanz erfolgt, die dann sogar noch positiv oder anregend ist, umso besser. Sie sollten sich auch klar machen, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der Lob und Anerkennung immer weniger eine Rolle spielt. Gönnen Sie sich diese schöpferische Pause und schreiben Sie womöglich ein Buch, in dem Sie ihre Beiträge und Kommentare zusammen führen. |
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Also, von mir kein "... ach Schade und wollen sie es sich ...".
Einfach nur Respekt und ok zu deiner Entscheidung. Mir bleibt mehr als nur eine gute R-innerung an unsere Dispute. Auf ein Neues ... vielleicht in Bitterfeld. P.S. Wenn du mit dem Wortspiel Bitterfeld wenig anfangen kannst, googlen. |
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Der Avatar "Columbus" aus "War of Braincraft" hat keine Credit Points mehr?
Ich hoffe, dass war hier nicht zu viel von Ihrem wirklichen Leben. Dann könnten Sie einfach Ihren Avatar entsorgen und fangen mit einem neuen, besser gebrainten wieder an. Im Ernst - was Sie hier schreiben macht mir Sorgen. Alles Gute für Sie. |
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Guten Abend Herr Leusch,
wie beinhahe alle, die hier schreiben lieben Sie es, zu Themen, die Sie interessieren das Wort zu ergreifen. Wortreich, auch recht gewandt, nehmen Sie Stellung zu allerhand Themen. Nicht nur ich lese gerne - und mit Gewinn - wie Sie die Dinge, die tagtäglich um uns herum geschehen, interpretieren. Dafür gebührt Ihnen Respekt. Ihre Gründe, vorläufig schweigen zu wollen, sind zu respektieren. Die Gründe Ihres "Ausgebranntseins" kann ich nur bedingt nachvollziehen. Sind es Artikel wie seinerzeit in der FAZ über Sie und Magda? Sie sollten weiterhin schreiben. Unkonventionnelles Denken ist wichtiger denn je. |
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Sorry für beinhahe...@ redaktion...könnte man beim Relaunch auch eine Korrekturfunktion für Kommentare realisieren? Auch wenn es Nachteile mit sich brächte meine ich, es wäre nicht schlecht.
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Lieber Columbus, um auch mich hier einzubringen: daß ich mir keinen besseren Gesprächspartner vorstellen kann als Sie, bräuchte ich eigentlich nicht zu sagen, das wissen Sie selber. Man muß nicht immer alles aussprechen, was wahr ist. Machen Sie eine Pause, aber bitte keine lange. Das würde ich als Desertion empfinden. Vielleicht müßte hier mal eine Diskussion über Strategie geführt werden. Hängt denn nicht zur Zeit alles von der Vernetzung von E i n z e l n e n ab? Und nicht davon, wieviele Leute Ihnen zustimmen oder Aufmerksamkeit schenken und Beifall klatschen? (Ich weiß nicht näher, was Ihre Frustration ausgelöst hat.) Wenn Sie einen Weg als den richtigen glauben erkannt zu haben, müssen Sie sogar bereit sein, ihn auch ganz einsam zu gehen, und alles andere (die Frage, was daraus wird) "in Gottes Hand legen", wie die Christen sagen würden.
Wenn es in Wahrheit nur burn out ist, besser Erschöpftsein (von burn out dürften Sie sehr weit entfernt sein), streichen Sie alles. Dann brauchen Sie eben Urlaub. Aber wie in der Arbeitswelt darf auch hier ein Urlaub nicht allzu lang sein. Nebenbei bin ich auch nicht ganz einverstanden mit Ihrer Kritik daran, daß über Lafontaines Liebesleben usw. in der Zeitung was steht (ich habe den letzten Freitag noch nicht gelesen, da ich eben erst von auswärts zurückkomme, deshalb Ihnen auch jetzt erst antworte). Begreifen Sie doch die ungeheure Chance, in einem Kontext zu schreiben, auf den viele Leute zugreifen, auch solche, die Ihnen als geistige Analphabeten erscheinen! Wie wollen Sie denn die Gesellschaft verändern, wenn nicht so! Mit denen zu kommunizieren, wäre genau Ihre Aufgabe, und ist es nicht offenkundig, daß Sie in so einer Gesprächssituation von Lob und Tadel vollkommen unabhängig sein müßten (ich meine natürlich: gefühlsmäßig; herauszubringen, was an Lob oder Tadel sachlich berechtigt ist und Sie weiterbringt, erkennen Sie ja sowieso, da Sie intelligent sind)? Aber zurück zur strategischen These, daß in der gegenwärtigen Situation alles von der Vernetzung von Einzelnen abhängt. Ich würde am liebsten hier einen Blog über Kierkegaard einstellen, obwohl es meine eigene Arbeit verzögern würde, um diese These mit Ihnen zu diskutieren. Aber ich tue das erst, wenn Sie von Ihrer Desertion zurückkehren (oder sie gar nicht erst antreten). Mit solidarischen Grüßen, M.J. |
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"Das Leben kann nur in der Schau nach rückwärts verstanden, aber nur in der Schau nach vorwärts gelebt werden."
Søren Kierkegaard |
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schrieb am
26.11.2011 um 22:24
@ Herr Dr. Jäger
„Ich würde am liebsten hier einen Blog über Kierkegaard einstellen, obwohl es meine eigene Arbeit verzögern würde, um diese These mit Ihnen zu diskutieren." Ja, das wäre eine feine Sache. Machen Sie das! Vorerst gibt mir einmal die Möglichkeit, Ihnen zu antworten. (..) „Ein solches abgeleitetes, gesetztes Verhältnis ist des Menschen Selbst, ein Verhältnis, das sich zu sich selbst verhält, und, indem es sich zu sich selbst verhält, zu einem Anderen verhält“ (Kierkegaard) Was leite ich für mich daraus ab, resp. für meinen Aufenthalt auf dieser OnLine-Plattform, Herr Dr. Jäger? Ganz bestimmt nicht den Austausch von (geistigen) Visitenkarten. Am allerwenigsten einen Lehrauftrag (Veränderung von..), sorry. Das kann es für mich nicht sein. Mich interessiert auch nicht primär, wer hier Experte ist oder nicht. Die Themen, die mich von Berufswegen umtreiben, faszinieren oder philosophisch bewegen, bringe ich hier nicht ein, oder behandele sie diskret. Das hat etwas mit meinem Selbstverständnis, also dem Respekt vor mir und dem Anderen zu tun. Das demokratische an einer Online-Plattform ist eben, dass nur der Austausch von Gedanken zählt, ohne Rücksicht auf Herkunft, Bildungsabschluss und Geschlecht. Bei letzterem mache ich allerdings eine Einschränkung. In meiner Naivität war ich so dumm, mich unter meinem Echtnamen anzumelden! Wie funktioniert dann so eine Form der Kommunikation? Die Einteilung in Alt- und ?Europäer, wie sie oben versucht wird, finde ich wenig hilfreich. Simplifizierungen machen immer alles einfacher (Stichwort: Seminaristin, nicht wahr!) Ich verteidige hier gerne den guten alten Dialog. Ja, und die Briefform, wie Columbus sie nicht nur benutzt, sondern auch vortrefflich kultiviert hat, betrachte ich für mich als ausbaufähig. Überhaupt stelle ich fest, dass diese Form hier ein Revival erlebt, zwingt sie einen doch, den Anderen mit zu bedenken. Der Wunsch zu verstehen ist eben mehr als Vernetzung. Dass mag alt und tradiert sein. Ist es deshalb obsolet?. Vor Allem unterläuft es Hierarchien. Das muss Mann/Frau aushalten können. An dieser Stelle könnte man jetzt vortrefflich Friedrich Kittler einführen, vor Allem das, was er in einer seiner letzten Vorlesungen an der Universität Bochum (2007). Das erspare ich Ihnen, Sie können das bei Youtube aufrufen. Obwohl ich diese Kontinuitätslinien von Homer bis zum Internet nicht nachvollziehe, bleibt der Not im Kierkegaardschen Sinne, sich verstehen zu wollen, und dazu bedarf es des Anderen. Das Internet mag neu sein: Respekt, Lesen, Fragen, Antworten macht das alles nicht überflüssig. Und Kierkegaard zufolge, ist ja der Einsame jemand, der sich selbst so setzt resp. versteht, dass der Andere ausgeschlossen bleibt, und der Einsame sich selbst im Dunkeln behält. Ich habe auf Columbus‘ Blogs nicht reagiert, weil ich den Eindruck hatte, ich muss mir erst einmal den „weißen Kittel“ überstreifen. Da ich das Tragegefühl und die damit einhergehenden Vorstellungen von "oben und unten kenne", habe ich keine Lust mich in Cloud-Diskursen damit zu beschweren oder gar navigieren zu lassen. Wie gesagt, die Chance und auch Herausforderung so einer Plattform ist, dass man sich barfuß machen kann! Beim Verfassen Ihres Buches wünsche ich Ihnen Inspiration, gute Laune und einen langen Atem Ihre HN |
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schrieb am
26.11.2011 um 22:36
die Not
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schrieb am
26.11.2011 um 22:44
gibt es
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Liebe Helena, ich werde Ihnen in den nächsten Tagen noch ausführlich antworten, nur eins aber vorweg: Nennen Sie mich doch bitte nicht "Herr Dr. Jäger" - das ist grauenhaft! Sie würden doch auch meinen wunderbaren Kollegen Michael Angele nicht so anreden, der auch promoviert ist! Und schon gar der "Herr" - wenn Sie mich schüchternes Männchen sehen würden, würden Sie eher zu lachen anfangen! (Und ich würde mitlachen!) Promoviert habe übrigens über nichts weiter als über das Verhältnis von Fragen und Antworten zueinander. Von daher ist mir Ihre Idee, sich gewissermaßen briefförmig einzubringen, sehr nahe. Auch mein "Buch", zu dem Sie mir alles Gute wünschen (vielen Dank!), ist ja eher eine Folge von Briefen (eine Art Flaschenpost, sage ich mir in erhobenen Augenblicken; ich glaube nicht, daß ich dafür oder auch nur für eine Kurzfassung je einen Verleger fände), es ist jedenfalls die ganz unmittelbare, wenig zugerichtete Aufzeichung eines Gedankenflusses und nicht etwa die Ausführung eines fix und fertigen Konzeptes; es ist also in diesem Sinn etwas Internetgemäßes. Danke Ihnen, und auch paulart, für die Kierkegaard-Zitate. Wenn Christoph gesagt hätte, er bleibt, dann hätte ich einen Blog-Eintrag zu Kierkegaard von 15000 Zeichen oder so eingestellt. Das macht er leider nicht, aber was mir eingefallen war - es geht ja nur um eine bestimmte Sache -, werde ich nun eben, Ihnen antwortend, kürzer briefförmig hier in dieser Kommentarspalte aufschreiben. Bis bald also - Ihr M.J.
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schrieb am
27.11.2011 um 19:04
@Lieber Michael,
ich freue mich sehr über Ihre Zeilen. Zurzeit beschäftige ich mich wieder ganz intensiv mit Kierkegaard. In meinem näheren Bekanntenkreis wird über diesen Denker fleißig promoviert, übrigens mit sehr unterschiedlicher Herangehensweise an das Kritik- und Krisisverständnis Kierkegaards. Ich lese eifrig mit und bringe mich ein, so gut ich kann. Dabei wird mir immer klarer wie sehr Heidegger sich seine Gedanken bei diesem Denker abholte, ihn wie einen Steinbruch ausgeschlachtete. Heidegger, will mir scheinen, hat das Denken Kierkegaard „säkularisiert“ und, ohne Frage, für den „Anderen“ wenig übrig gehabt. Mir scheint auch sein Verständnis über den Tod sehr flach. Aber dieses ist ein anderes Thema, wie auch das seiner menschlichen Erfahrungsarmut. Apropos „Internetmäßiges“. Die Idee, Ihr Buch in Briefform zu verfassen, halte ich nicht nur für sehr charmant. Es ist ja so, dass diese Gattung zum einen an eine längst überholte Form des Briefdiskurses anknüpft und zum anderen doch sehr modern ist. Liest man die durchdachten Kommentare in den Threads, dann sind diese nicht selten Mischformen aus Brief und kritischem Kommentar. Überhaupt, der kritische Kommentar, eine popularisiere Denkform der Aufklärer, erfährt der – in seiner besten Form – nicht ein Revival, dank des Internets? Das erzieht dazu klar und doch knapp und allgemeinverständlich seine Gedanken auf den Punkt zu bringen. So reizvoll wie ich das finde, so disziplinierend ist es. Und diese Kombination aus Brief und kritischem Kommentar passt zur „Cloud-Kommunikation“ des Netzes sowohl wegen seines artifiziellen Duktus als auch im Sinne eines populären Impetus. Lesen Sie, wenn Sie eine Durststrecke haben, wenn Sie auf der Stelle treten und nichts so Richtiges den Tasten entfleuchen will, einmal mehr Denis Diderot. Sein Esprit, die Eleganz seiner Sprache, die Klarheit seiner Gedanken, die Ironie das motiviert und inspiriert. Rousseau ist in so einem Moment zu anstrengend, aufgeladen. Davon rate ich ab. Ach, ich habe mich wieder so hineingesteigert. Sie entschuldigen das, bitte. Es ist meine Schwäche, leider. Eifersüchtig dürfen wir allerdings schon sein, dass Sie Ihre Bemühungen vom Bleiben Columbus' abhängig machen. Ich mag langeTexte. Und, hey, Columbus ist hier nicht der einzige, der denken kann. Ihre HN |
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schrieb am
27.11.2011 um 19:06
ausschlachtete
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schrieb am
28.11.2011 um 00:46
Kittler (...) gesagt hat
der Not (...) gezollt |
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schrieb am
28.11.2011 um 00:46
Kittler (...) gesagt hat
der Not (...) gezollt |
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LIebe Helena, ich habe eben Ihren ersten Brief noch mal durchgelesen und finde nun, es gibt da gar nichts mehr "ausführlich zu beantworten", weil ich schlicht und einfach mit allem, was Sie schreiben, ganz einverstanden bin. Zu Ihrem zweiten Brief aber: Sie überzeugen mich, daß es nicht von Columbus abhängen muß, ob ich einen Kierkegaard-Blogeintrag schreibe oder nicht. Ich werde das also tun und hoffe, schon vor dem Wochenende Zeit dafür zu finden. Erwarten Sie übrigens nicht zu viel davon. Es wird kein Eintrag "über Kierkegaard" sein, sondern es geht um eine bestimmte Sache, die ich nun eben gerade bei ihm gefunden habe.
Viele Grüße, Ihr M.J. |
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Übrigens noch eine Ergänzung zur Briefförmigkeit: Wenn man hier einen Kommentar in dem Bewußtsein, "einen Brief zu schreiben", hinsetzt, schafft das eine sehr wünschenswerte Distanz. Weil es ja nicht üblich ist, sich in einem Brief einfach "auszukotzen", was im Forum der Freitag-Community doch leider allzu oft geschehen ist. Leute, die das getan haben, sind einer Unmittelbarkeit aufgesessen, die es gar nicht gibt, die nur in ihrer Phantasie existiert! Wie man von betrogenen Betrügern spricht, könnte hier von beschädigten Beschädigern gesprochen werden.
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schrieb am
29.11.2011 um 18:42
Michael Jäger
Weil es ja nicht üblich ist, sich in einem Brief einfach "auszukotzen" All die bösen Buben und Mädels kommen und gehen durch eine Drehtür....die, die bleiben passen sich an. Alles nicht so schlimm! Nochmals, ich freue mich auf Ihre Einlassung Salut Ihre HN |
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Angesichts so vieler Rückmeldungen, bin ich ein wenig verlegen. Denn wie soll ich noch auf die zahlreichen, ganz nachdenklichen Zuschriften antworten? Erst einmal danke ich für so viele gute und ehrliche Worte.
Die Zeitung und ihre Community ist ja nicht aus der Welt, aber ich persönlich brauchte nun Abstand, auch zu den eigenen Texten. Mehr Zeit, um eine adäquate Lösung für mein gescheitertes, selbst auferlegtes Qualitätsprinzip zu finden. Wenn die Freude am Mittun zurück kommt, dann schreibe ich auch wieder, weil es hier gut ist und die dFC einmalig. - Leer sein, im Sinne von, sich nicht irgendwo beteiligen zu müssen, sich nicht selbst zu verpflichten, kann auch einmal sehr gut sein. Zwei Sachverhalte möchte ich aber unbedingt noch ansprechen: 1) Mein Rückzug ist nicht gegen irgend jemanden persönlich gerichtet oder gar von jemandem veranlasst, weder bei der dFC, noch beim dF. Es ist einfach schwer zu akzeptieren, wenn aus der Struktur des Forums, aus seinem Aufbau, doch so viele, unterschiedlich schwer-oder leichtgewichtige Sachen über einen Leisten rutschen und, so sehe ich es jedenfalls, doch sehr ungerechtfertigt, recht gleich, oder gar umgekehrt gewichtet, auftauchen. Da ging mir auf die Dauer, in der mentalen Abwägung um Schreib- und Denkaufwand einerseits, der ja reiner Liebhaberei, gepaart mit ein wenig Eitelkeit, und oftmals auch der Reaktion auf beharrliche und dreiste Einseitigkeiten ohne Kenntnisse oder Belege, entsprungen ist, und der erwartbaren Durchlauf- und Standzeit andererseits, die Antriebsenergie perdu. - Das will kein reflektierender Schreiber für sich akzeptieren. Jedoch, die Dauerklage hilft nicht weiter, denn es geht vielen anderen Bloggern und einem Haufen Journalisten, also den Profis selbst, sicher ebenso. Also gibt es nur zwei Maßnahmen die greifen, die wirklich was verändern: Die Strukturen ändern sich, zumindest ein wenig (Hoffnung) und/oder die eigene Schreibe, die Schreibanlässe und die Formen, müssen sich ändern (Selbsterkenntnis, Anpassung, etc.). 2) Was die Redaktion angeht, so muss sie in ihren Entscheidungen immer unabhängig und frei sein, und dies auch unbedingt und zu jedem Augenblick, für sich verteidigen. Da kann es kein Vertun geben. Das ist das (ideale) Prinzip des Journalismus, sein Credo, neben dem der Überprüfbarkeit und Stimmigkeit von Tatsachen und Fakten, so, wie es das Privileg der Blogger und Kommentierenden ist, ihre Freiheit nutzend, zu schreiben, was und wie sie wollen, meinetwegen bis an den Rand der guten Sitten, und sich mit jeglicher nur erdenklicher oder handhabbarer Text- oder Medienform auszudrücken. Kommt das aber auf eine Webseite, die sich als Teil eines Presseorgans versteht, dann ist es auf Dauer kontraproduktiv, jeglichen Eintrag gleich zu behandeln oder gar das Prinzip Quote, TED oder Chart zu sehr die Oberhand gewinnen zu lassen. Mit diesem Verfahren siegen, in volksnaher Analogie, immer die Fußballbayern, dann „Wetten das?“, auch wenn es abgesetzt wird, Günter Jauch, egal was er macht, und die neue Figura des Freiherrn aus Franken. Auf Qualitätszeitungen angewendet, wäre dann alles nur noch Fußnote und Reaktion zu Frank Schirrmachers Schaffen und Lorenzo des Prächtigen (es gibt auch noch ein paar mehr Namen) Werk. Es stünde nur noch in der Zeitung, ob die Rauchkringel bei Frau Maischberger heute mehr oder weniger viel Durchblick zuließen. Was mich mehr belastete, ist aber etwas anderes. Nämlich, dass mit großer Leichtigkeit dieses redaktionelle Privileg, letztlich schreiben und auswählen zu können, was man für richtig hält, in den Augen der Leser, Kritiker, und der Personen, die man doch überreden, bereden und gar mitreden lassen möchte, umschlägt, in eine Art willkürlicher Berichterstattung und Meinungsbildung, analog der Bloggerwelt, bei der das eher Vorbedingung und auch Ersatz ist, für die geringere Verpflichtung aus einer Berufsrolle heraus. So weit kann das ins Extrem gehen, dass Leser und Publikum nur noch als Projektionsfläche missverstanden werden, die eben die Inhalte eines Medienkanals, in diesem Falle der Zeitung, aufnehmen und dafür allenfalls noch als Reaktionsmasse dienen. Ernten sie dann auch noch Hohn und Spott für ihre Antworten, bzw. falsche Ironie, die nicht stimmt, weil Ironie letztlich einen resignativen und stark selbstbezüglichen Anteil hat, wenn sie denn gut ist, entsteht schleichend Frustration. Davon will doch der dF, so habe ich das jedenfalls verstanden, so weit wie möglich, weg. Das ist doch auch so unmodern, wie auf dem Theater die Publikumsbeschimpfung lange schon alt geworden ist. Ein paar Mal zu häufig, jedenfalls für mein Gefühl, wurde diesem, in der medialen Struktur angelegten Hang, zuletzt zu sehr nachgegeben. Das degradierte dann nicht nur die hier fleißig und ziemlich engagiert kommentierenden und bloggenden Leser zu den amorphen 99%, - Das ist schon schwer erträglich und geht dann gegen den eigenen Anspruch. Denn selbstverständlich sind die schreibenden Leser und Blogger auch Stellvertreter für jenes unerkannte, unbekannte und hoffentlich zukünftig zahlreich erreichbare Publikum. -, sondern auch für jene, die nur lesen, hören oder sehen, ohne die zahlreichen Möglichkeiten zur Rückmeldung beim dF überhaupt zu nutzen. Vielleicht, so jedenfalls meine Analogieempfindung, verhält es sich mit den imaginären Lesern so, wie mit den imaginären Wählern, die sich zwar zunehmend und dauerhaft der Wahl entziehen, aber von denen aber immer behauptet wird, da sie ja ziemlich still bleiben, sie seien es letztlich so zufrieden und bekämen schon, was sie sich wünschten und wofür sie zahlten (Die Anregungen zu diesem Teil und dem folgenden, verdanke ich einer kurzen und treffenden dF-Post einer weisen dF-Frau) - Diese Betrachtung hat nichts mit Moral oder Schuld zu tun. Meine Reaktion, jetzt einmal zu pausieren, möchte ich also in diese Richtung eher als eine Anregung verstanden wissen, sich der Verantwortung wieder mehr zuzuwenden, ein auch in der neuen, interaktiven Form, weitgehend imaginäres und immer fremdes Publikum nicht unter seinem Wert zu schätzen. - Das also meine ich, wenn ich sage, es müsste spürbar sein, dass eine Redaktion, ein Artikel-Autor, sich die Sache nicht leicht macht („schwitzt“), auch wenn er dabei, brüllend komisch, fein ironisch oder gar sarkastisch wird. Noch einmal anders ausgedrückt: Ein gutes Thema oder ein guter Text wollen und sollen gewinnen, aber nicht schon deshalb, weil man den Spielvorteil der Veröffentlichungsmöglichkeit auf seiner Seite hat. Das ist umso wichtiger, wenn Fragen gestellt werden und die Erwartungshaltung auf verbindliche, ernsthafte Antworten gerichtet ist. Das wäre also etwas anderes, als ein Interview-Slot bei einer Hollywood- Größe auszuhandeln, oder sich ein Testimonial oder ein Statement mehr oder weniger prominenter Leute, aktuell zum rechten Terrorismus oder zur Linken, abzuholen. Zweitens, so jedenfalls meine Beobachtung, kollidiert der verständliche Wunsch des dF, „Schreiben Sie über das Besondere, Abseitige, gerade nicht im Mittelpunkt stehende Geschehen und solche Persönlichkeiten, denn es werden die Themen von übermorgen und die Persönlichkeiten von morgen sein. Schreiben Sie mit einem anderen, irgendwie linken, zweifelnden Blick auf die aktuell anfallenden Ereignisse und Entwicklungen.“(Es ist doch, wenn auch nicht wortwörtlich so formuliert, ein gutes, ein weiterführendes Ziel!) , mit der doch erstaunlichen Fixiertheit auf die prominenten Produkte und Methoden der viel größeren, medialen Konkurrenz und ihrer wenigen Protagonisten. Da wünschte ich mir wieder mehr Selbstvertrauen statt Bezugnahme, gerade in kulturellen und kulturpolitischen Fragen. Liebe Grüße und nun endgültig erst einmal ein Ende Christoph Leusch |
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"An dem Punkt,
wo der Spaß aufhört, beginnt der Humor." - Werner Finck |
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schrieb am
26.11.2011 um 22:41
@ Columbus,
Das also meine ich, wenn ich sage, es müsste spürbar sein, dass eine Redaktion, ein Artikel-Autor, sich die Sache nicht leicht macht („schwitzt“), auch wenn er dabei, brüllend komisch, fein ironisch oder gar sarkastisch wird. Ich nehme doch wohl an, MJäger hat das Fass nur zum Überlaufen gebracht, alles andere wäre für mich eine Enttäuschung. Grüßen Sie mir den Main HN |
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schrieb am
27.11.2011 um 17:19
@ Columbus
KOREKTURRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR natürlich nicht Michael Jäger, sondern Her Dr. Michael Angele |
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An Ihrem Beispiel, Herr Leusch, hat sich gezeigt- für mich zumindest- dass der Blogger eine absolut ernst zu nehmende und vor allem echte Konkurrenz für die klassischen (Print)medien sein kann: Sie können es jederzeit mit mindestens der Hälfte aller Feuilletonisten (und ganz sicher drei Viertel aller Journalisten) in diesem Land aufnehmen!
Locker, wie ich sagen würde. Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft- und hoffentlich auf ein Wiederlesen, irgendwo, irgendwann. P.S. Werden Sie Ihren anderen Blog weiter führen? |
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"Es ist eigentlich ganz einfach. Ich weiß nicht mehr was und wie, an wen gerichtet, und wozu, ich hier in der dFC noch was schreiben sollte und könnte."
- Wieso erzählst du uns das? an wen ist dies nun gerichtet und zu welchem Behufe? Wenn du das nicht weißt, wie sollen wir es dann wissen? "Das hat nichts mit der hoffentlich dauerhaft bestehenden und zukünftig noch besser nutzbaren Möglichkeiten dieses Forums zu tun. Es ist eher ein ganz persönliches Unbehagen, das ganz schleichend einsetzte und sich zuletzt immer mehr verstärkte. Ich passe mir selbst nicht mehr, in diesem Rahmen." - Eine persönliche Befindlichkeit, Christoph Leusch' Unbehagen, öffentlich ausgebreitet? Was soll damit bezweckt werden? "Wenn man nur für Plattheiten und lasche Texte gelobt wird, während die Sachen die Schweiß und Hirn kosten, durchrutschen, dann ist es Zeit zu gehen." - Klingt wie ein larmoyanter Vorwurf. Wir würdigen das wirklich Großartige deiner Gedanken nicht. Du siehst die Sache jedoch verkehrt herum. Kein Leser ist dir zu irgendetwas verpflichtet. Du hast nicht das Recht verstanden zu werden, sondern nur das Recht, dich verständlich zu machen. Das gelingt dir jedenfalls bei mir kaum mit deinen überladenden, ausufernden und z.T. schlecht geschriebenen Texten. "Ich habe auch keine Lust mehr zu jeglichem Sachverhalt eine Meinung zu haben und jene zu kommentieren, die genau das mit jedem neuen Blog propagieren." - Wer verlangte solches von dir? "Das ist einfach furchtbar langweilig." - eben, das kommt dabei heraus. "Ich bisse mir nun eher die Hände ab, als dazu nun weitere tiefschürfende Diskurse zu führen oder groß herum zu mäkeln." - Welch tragischer Konflikt! Mäkel lieber weiter groß herum, statt dir die Hände abzubeißen. Gelingt dir hier im Blog doch auch schon wieder ganz gut. "Es ödete mich zuletzt einfach an und das ist einzig und allein mein Problem. Punkt." - Ebend. Wieso verschonst du uns also nicht damit? "Nichts bindet mich noch sachlich-inhaltlich, nichts löst Emotionen aus, die es für mich wert wären, hier weiter mitzuwirken. Es trifft nicht mehr meine Bedürfnisse, es plätschert, -so sehe ich es-, dahin, und es perlt komplett an mir ab." - Dann lass' es doch bleiben! Wieso beelligst du uns damit? Ich denke doch, es ist eindeutig, was mit dieser double-bind-Botschaft erreicht werden soll, und die "Diskussion " hier bestätigt das: Das Narzisschen Hänschen klein droht voller Überdruss in die weite Welt zu wandern, wünscht sich aber nichts sehnlicher, als dass die Mama es weinend bittet, doch da zu bleiben. Das Weinen ist Balsam für die narzisstische Seele, und die weinenden Mamas werden hier getröstet: Es ist ja nicht für immer, ihr dürft weiter auf meine Rückkehr hoffen. "In den letzten Monaten waren auch redaktionelle Beiträge eher dazu angetan, dieses Gefühl zu bestärken. Dagegen mochte ich nicht wirklich anschreiben und fühlte mich jedes Mal hundselend, als ich es doch, ganz gegen meine Überzeugung, tat!" - Zwei Seelen, ach, in einer Brust. Gegen die eigene Überzeugung anschreiben zu müssen: hier stehe ich und kann nicht anders als gegen meine Überzeugung handeln, tragisch. Wer fühlte da nicht mit? "Ich wünsche dem dFC-Forum und dem dF alles Gute und die beste Weiterentwicklung und stelle meine Aktivitäten hiermit erst einmal ein." - Das ginge auch völlig geräuschlos. Entweder man ist hier aktiv oder ist es nicht nicht oder ist es erst einmal nicht. Das steht jedem ohne weiteres frei. Wozu also dieses Getöse? |
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Wozu also dieses Getöse?
Genau. Wozu das Getöse? Es gibt Blogger u.a., nämlich die Sendungsbewussten, die sich für toll halten, die setzen ihren Abgang in Szene. Sie schreiben sich ihr eigenes Drehbuch, breiten es vor ihrem Publikum aus. Empfangen nochmal Küsschen und Blümchen, obwohl sie die von ihnen entdeckte fallende Qualität Diskussionsbeiträge der Community bemäkeln. Den Küsschen- und Blümchenverteilern eröffnet sich desgleichen. Sie nutzen die Möglichkeit, sich von dem von Bord gehenden geistigen Lotsen zu verabschieden und stimmen - meist in mokanter Art - seinem Wehklagen über die mangelhafte Befähigung der Gemeinde zu. So schafft man nochmal eine Gelegenheit für ein flüchtiges Denkmal im weltweiten Netz. ![]() |
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@ oranier
Getöse? Getöse war nun m.E. aus Leuschs Worten nicht herauszulesen. Ganz im Gegenteil! Und ich weiß auch nicht, warum ein User nicht auch mal über seine Befindlichkeiten sprechen bzw. schreiben sollte. Sie selbst tun es mit Ihrer Gegenrede ja auch! Ich jedenfalls bin froh, dass es hier auch mal ein paar kritische Anmerkungen gibt. Wenn beispielsweise von Seiten der Redaktion dazu aufgerufen wird, gemeinsam das triviale "Stoßgebet" zu erkunden, dann muss es auch möglich sein, mal im Alleingang einen "Stoßseufzer" in die Community zu intonieren. In einer wohlverstandenen Community geht es nicht ausschliesslich um ein "enges Miteinander", sondern um einen konstruktiven Gedankenaustausch. Ich jedenfalls hätte hier z.B. gerne mehr "Leuschs" und "j-aps"... als eben weniger! Audiatur et altera pars. |
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ad oranier schrieb am 25.11.2011 um 23:03
ad Achtermann schrieb am 26.11.2011 um 11:50 Ich dachte eigentlich, das Blog war es und dann ist erst einmal Ruhe. Ihre Kommentare verlangen aber doch nach einer Antwort. Ich bestätige, die Form dieses Ausstiegs auf Zeit ist auch inszeniert. Und ja, ich habe ein Sendungsbewusstsein, das sich z.B. in einem "Wir müssen(wollen) reden"-Blog und natürlich in meinen persönlichen Blogbeiträgen und Kommentaren ausdrückt! Sie beide stellen das als meine persönlich dunkle Seite dar, Borniertheit, Getöse, Narziss, Lamoyanz,..., und dann bringt Herr Achtermann auch noch diesen "Gutti" der ein "Schlechti" ist, als Vergleichsmodel(l)- Spaß: Ich sehe besser aus!-, der nämlich gar kein Sendungsbewusstsein hat, also keine ideelle oder sachliche Botschaft transportiert oder vertritt, sondern sein grandioses Ich. Weil er davon überzeugt ist, gut für Deutschland zu sein, obwohl er es nicht belegen kann, worin den diese besondere "Güte" bestehen sollte, woran sie sich das inhaltlich fest machte. Einziger Ausweis bisher, ist seine immer noch vorhandene Popularität beim Publikum und bei einem wichtigen Teil der Medienwelt. Dazu können Sie in Analogie lesen, was ich oben zur Medien- und TV-Popularität schrieb, und ahnen, wie nahe das dem TED und der Chartliste kommt, die im Endeffekt alle Differenz, hier auch einmal als Feinheit verstanden, aufhebt, weil in dieser Welt, doch sehr leicht belegbar, alles auf Äußerlichkeiten und eine gewisse Plattheit hinaus läuft. Ich gebe also gerne zu, ich hatte überlegt, einfach nicht mehr zu schreiben. Also ganz ohne Hinweis auf a) eine Auszeit die ich persönlich brauche, um mit meinem Anspruch, der überzogen sein mag, der mich zu viel kostet, zurecht zu kommen, und b) ohne Hinweis auf die Dinge die mich am dFC/dF-Forum auf redaktioneller und auf Community- Seite störten, hier einen Schlußstrich zu ziehen. Es ist keine Borniertheit festzustellen, dass Beiträge die ersichtlich Mühe machten und auch sachlich etwas berichten, oder aber auf eine gewisse Art kunstfertig sind, hier zu häufig genau so, wie eine knappe Beleidigung oder eine reichlich derbe Kritik, oder eine Meinung nach dem Muster, "ich sach´ mal", durchlaufen. Das sagt ja nicht und meint nicht, es dürfe das nicht geben, die vielen Statements sollten weg gefegt werden. Ganz im Gegenteil! Aber ich meine schlicht, dass die Gleichbehandlung auf Dauer das Niveau senkt und jene vertreibt, die sich ersichtlich Mühe (Inhalte, Formen, Diskussionsverhalten) geben (Ich bin so vermessen und beziehe mich da, ganz ohne Scham, gleich mit ein. - Ich gebe mir Mühe!). Ich wollte auch sagen dürfen, dass in letzter Zeit hier im dF Artikel und Meinungen prominent platziert wurden, die im Kern eine massive Publikumsbeschimpfung darstellen, selbst wenn immer wieder betont wird, es sei doch nur eine Stilform. Ich wollte das aber sagen, ohne allzu viel Personalisierung, und im anderen Falle, beim schweigenden Weggehen, hätte es eben gar keine Reaktion gegeben. Aufmerksame Redakteure/ Moderatoren, ein paar dFC-Leser hätten sicher nachgefragt, was denn los ist, so wie Herr Raab, Frau Bewer, JKK, u.a., das wäre es dann gewesen. Weil das digitale Medium so viel Distanz schafft, glauben doch viele Nutzer, es ermögliche Nähe und in einer solchen Nähe wird sehr schnell emotional und vor allem auf Eigenschaften und vermeintliche Charakterzüge eines Mitdiskutanten geschlossen. Darin liegt aber eine grundsätzliche Fehlwahrnehmung. Wie schon einige Kommentatoren andeuteten, geht es bei einem Online-Forum nicht ums Handeln, sondern nur ums Schreiben und Veröffentlichen, und um die jeweilige Reaktion auf Geschriebenes. Da kann es gar keinen Akt geben, der nicht irgendwie inszeniert ist, also reale Handlung durch eine Bewegung in der Sprache, Musik, Bild, Textform, die gewählt wurde, ersetzt. Auch ihre Aufregung über meinen befristeten Abgang hier, ist inszeniert, Teil des Getöses. Liebe Grüße Christoph Leusch |
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Der Kommentar wurde von der Moderation editiert.
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@ Columbus
Lies mal das Blog von Jacob Jung, einem Blogger, dem man nicht nachsagen kann, er schriebe nachlässig. Er hat mindestens die gleichen Qualitätsansprüche an sich wie du an dich. Das Bloggen scheint bei ihm eine geradezu entgengesetzte Wirkung auszulösen. Jacob Jung schreibt u.a.: Beim Schreiben an einen Leser, an ein kritisches Gegenüber zu denken, verändert die eigene Haltung grundlegend. Es entsteht das Gefühl, eine Verantwortung zu tragen. Andere verlassen sich auf die Informationen, die man vermittelt. Mein eigenes Urteil fließt in die Meinungsbildung anderer ein. Das Bewusstsein hierüber bedingt eine noch gründlichere Recherche und eine strengere Überprüfung von Quellen und eigenen Standpunkten. Und ganz nebenbei realisierst Du, dass Du Einfluss gewinnst. Deine Arbeit, Deine Schlussfolgerungen und Deine Standpunkte haben eine Wirkung auf die Meinung anderer Menschen. Da spüre ich Energie, da spüre ich Feuer. Davor habe ich Respekt. www.freitag.de/community/blogs/aredlin/ich-blogge-also-bin-ich-vom-publizistischen-ungehorsam |
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Ähm, habe ich das Wort "Schleimi" gelesen?
@ oranier Trotz der Diskrepanzen zwischen deinem Spigeltieger und meinem Paulitier bekommst du etwas, was der dF im FC-Bereich nicht verteilen kann, nämlich 5(fünf) gesunde Anna-Nass-Punkte statt der Henne-Beleidigungs-Wertungen. Lange Wortgeschöpfe und deren benamte Schöpfer kommen und gehen ... |
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schrieb am
26.11.2011 um 22:33
@ Achtermann
Immer für eine Unverschämtheit gut, nicht wahr. Das Photo hätte gereicht als Beleidigung, aber "es gibt Blogger u.a., nämlich die Sendungsbewussten, die sich für toll halten" |
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@columbus 16:45
"Ihre Kommentare verlangen aber doch nach einer Antwort." - Weshalb eigentlich? Das ist der Mechanismus, auf den oranier oben hinwies. Gespreizte Eitelkeit, oder wie immer man das nennen möchte. Im übrigen ist es, man versteht's ja, wohltuend, sich bebauchpinseln zu lassen, aber besser ist allemal, auf diejenigen zu hören, die es ehrlich meinen und klare Worte nicht scheuen. |
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@achtermann
Der Vergleich mit Guttenberg ist schon deshalb grunsätzlich falsch, weil sich Columbus ja nichts hat zu Schulden kommen lassen. Da ist das nichts als eine billige, neidvolle Beleidigung, die ins Leere geht. |
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Danke, Magda, für das schöne Geschenk! Aber du solltest es nach reiflicher Überlegung doch lieber behalten. Ich habe ja schon den Stubentiger und sein alter Ego.
Stattdessen böte es sich an, du machst eine Montage für einen neuen Avatar, stelltest deinem alter Ego, dem zahnlosen Tiger, ebenfalls einen Spiegel gegenüber, dahinein ruft er fauchend: "Miststück!", und aus dem Spiegel antwortet ein Lämmlein und sagt: "Mä!" Auf diese Weise bleibst du, wie eh und je, mit dir Unschuldslamm und deiner bösartigen Umwelt im Reinen. |
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@ Helena
Kommen Sie mal runter von Ihren Invektiven gegen Achtermann! Da hatten Sie schon einmal geirrt und sich halbherzig dafür entschuldigt. Das Photo sagt mehr, als es Worte in der Knappheit könnten. Die zeitlose Aussage des Bildes, unabhängig von dem aktuell darauf befindlichen, aber kaum erkennbaren Guttenberg: jemand erheischt große Aufmerksamkeit bei seinem und für seinen Abgang. Die Analogie mag man anerkennen oder nicht, eine Beleidigung ist darin nicht zu erkennen. |
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@ oranier schrieb am 11.12.2011 um 15:01
Darf ich mir den zweiten und dritten Absatz ausdrucken? Häng ich neben meinem Goethe - Altar auf. |
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Lieber Herr Leusch,
ja, es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Da steckt jeder der schreibt per se in einem Dilemma. Weil er ist ganz nah am 'nur drüber reden'. Nicht wahr. ... Genügt es Ihnen nicht, Klarheit über die Dinge zu erlangen, während Sie schreiben? Ist die Freude über gelungene Formulierungen Ihnen nicht genug? Und all die Anregungen die Ihre Leser aufnehmen, ohne Sie zu kommentieren oder ähnliches. Sie können nicht wissen, was sich alles tut, weil Sie hier bloggen. ... Ich vermute auch so etwas wie Burnout. Und da hilft nicht nur Abstand, sondern drüber reden. Wer schreibt, der bleibt! Also bitte. Herzlichst, Frau Bewer. PS. Danke übrigens für Ihren Kommentar zum A-Z Studium (B). Das einzige, was mir dazu einfiel, war: Stimmt. Und irgendwie fand ich es müßig, dafür den Kommentarbutton zu drücken. Wo bleibt eigentlich Ihr A-Z? |
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@ Ulrike Bewer
"Sie können nicht wissen, was sich alles tut, weil Sie hier bloggen." (Ihr Zitat) Können Sie diesen - für mich - etwas geheimnisumwitterten Satz bitte näher erläutern? Was wissen Sie in der Redaktion, was wir Ahnungslosen innerhalb der Community nicht wissen resp. nicht wissen können oder gar wissen sollten? Ich blogge jedenfalls nicht, damit ich am Ende des Tages "weniger weiß". |
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@paulart
Sehr gern. Jenseits der Diskussion um die Bedeutung einer Community wie dieser und das, was am Ende des Tages wirklich rauskommt, hat jeder Text der hier geschrieben, gelesen und verstanden wird (von Gefühlen und allem, was darüber hinausgeht, will ich gar nicht erst anfangen) im besten Falle eine Anregung zum Tun. Es geht um gar nichts Geheimnisvolles, sondern die ganz eigene Wahrheit, die uns überall begegnet, uns Lesern auch in Blogs. Das wird in unserer Feedbackgesellschaft unterschätzt. Es geht um eine Art des Vertrauens. Teilen Sie/ sich mit. Es könnte wichtig sein. Ahnen Sie es? ... Mehr weiß ich auch nicht. |
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@paulart
Warum bloggen Sie? |
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"Sie können nicht wissen, was sich alles tut, weil Sie hier bloggen." (Ihr Ausgangszitat; für mich ein Grund, kurz nachzufragen).
@ Ulrike Brewer, Sie haben einiges über die Community und über das Schreiben erläutert. Ihren - für mich nach wie vor - kryptischen Hinweis, haben Sie m.E. nicht erklärt. Warum bloggen Sie? (Ihre obige Frage an mich). Ganz ehrlich: Weil ich hier ab und zu ganz gern einen lyrischen "Gehversuch" unternehme. Weil mich die Kunst und das Feuilleton interessieren. Und der Sport. Weil mir der FREITAG näher ist als die ganze WELT. Weil es hier Leusch & Co. gibt (muss ich jetzt sagen. gab?). Weil ich - so es die Zeit erlaubt - Spaß am Bloggen habe. Auch wenn der Recall zum Teil sehr bescheiden ist. Aber das liegt halt nicht an den Userinnen und Usern, sondern an der Art meines Schreibens. Vielleicht auch an der Auswahl meiner Themen. Letztendlich bloggen wir alle, weil wir etwas "bewirken" wollen, ansonsten könnten wir ja für uns allein im "Elfenbeinturm" schreiben. Ob wir immer noch auf der Suche nach einer linken Utopie sind, weiß ich nicht. Suchende sind wir - so hoffe ich doch - auf jeden Fall. Und das allein ist schon ein triftiger Grund! Einen schönen Gruß aus dem Bloggomobil! p. |
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@ Zeitleser
Wissen Sie was, Herr Leusch, ich mach´s jetzt so wie Sie. Du schreibst also ein Blog mit dem Titel: Ich höre jetzt mal auf. - Oder so ähnlich. |
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Nicht eigentlich nötig. ich bin ein versprengter ZEIT online Typ. Da hatte ich einen Dialog-Partner, der hieß Findling und verschwand eines Tages spurlos oder doch nicht, einiges war zu erfahren. Dem trauere ich wirklich nach, aber zu finden war er nicht. Wir hatten "philosophische" Launigkeiten ausgetauscht - "der Freitag" ist halt politisch, was ja sehr ehrenhaft ist. Aber immer nur Politik - das ist mir dann doch zu wenig, da bin ich einfach zu alt dazu. Ich denke das war auch Herrn Leuschens Motiv zu sagen, erstmal Schluss.
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So ganz allmählich wird's mir zu klebrig bei dieser Abschiedsorgie.
Tja, dann tschüss, @Zeitleser Columbus, krem-browning&all, die Ihr nun schwindet. Möge Euch allerlei Weihrauch ein Labsal sein. Im Namen eines Hinterbliebenen weinsztein |
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@all
Columbus hat Burn out, das kann ich ihm nicht verdenken, wenn ich so in die Tasten gehackt hätte wie er, hätte ich das auch. Wahrscheinlich hat er drei Tastaturen verschlissen und Blutflecken von Fingerstuempfen auf dem Schreibtisch. Nur hätte man meine Blogs bei gleicher Zeichenanzahl meist in 3 x 3 Buchstaben zusammenfassen können: "Bla Bla Bla" Das ist nämlich der kleine Unterschied. Ich hatte mir in meiner Bloggerzeit nur einmal 6 Stunden Zeit genommen um einen "Blut, Schweiss & Tränen" - Kommentar zu schreiben, und es wurde zum Glück auch beachtet. Und da komme ich zum Leusch, ich erinnere mich, wie er mal einen sehr schoenen Blog ueber Wuppertal mit Fotos machte, echtes Handwerk, Resonanz fast Null. In so fern sehe ich die "angesagte Auszeit" als "Erziehungsprojekt" fuer uns Blogger, und zwar zurecht. Bevor hier einer mit "Schleimspur" kommt: Leusch nimmt sich Zeit fuer seine Texte, das hat eben auch was mit Ernsthaftigkeit zu tun... Ansonsten halte ich es da mit einem da oben: "Ich blogge jedenfalls nicht, damit ich am Ende des Tages "weniger weiß"." |
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@ tlacuache
Und da komme ich zum Leusch, ich erinnere mich, wie er mal einen sehr schoenen Blog ueber Wuppertal mit Fotos machte, echtes Handwerk, Resonanz fast Null. Die FC für das Nichtresonanzieren verantwortlich zu machen, geht nicht. Es gibt Artikel, die liest man, weil sie sich angenehm lesen. Sie fordern aber nicht zum Kommentieren heraus. Niemand von uns kennt die Klickzahlen für die Blogs. Auch Columbus nicht. Er ist nun mal nicht derjenige, der Frontlinien aufbauen kann bzw. will. Dazu ist er zu harmoniegesalbt. Mein Urteil gründet auf dem, was und wie er schreibt. Das kann aber nicht das Problem der Community sein. Deshalb ist folgender Aussage auch zu widersprechen: Columbus hat Burn out, das kann ich ihm nicht verdenken, wenn ich so in die Tasten gehackt hätte wie er, hätte ich das auch. Ferndiagnosen über psychische Befindlichkeiten sind immer problematisch. Auch in diesem Satz schwingt mit, die FC sei mitverantwortlich für seinen Seelenzustand, weil sie allein auf der Annahme beruht, es seien Columbus' Blogs zu wenig beachtet worden. Und dann kommst du noch mit einem moralischen Anspruch daher: In so fern sehe ich die "angesagte Auszeit" als "Erziehungsprojekt" fuer uns Blogger, und zwar zurecht. Also Columbus gedenkt deinen Überlegungen zufolge, die Community einem Erziehungsprozess unterwerfen zu müssen: Kommentiert diese anspruchsvollen Texte, sonst bleibt ihr dumm und verblendet. Damit ihr nun über euer verwerfliches Nichtkommentieren mal nachdenkt, entzieht euch Columbus eine Zeitlang seine feingeistigen Ziselierungen. |
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Achtermann,
ich will deinen Ausfuehrungen gar nicht wiedersprechen: tlacuache Beiträge: 4 Kommentare: 1054 - Achtermann Beiträge: 35 Kommentare: 1672 - Columbus Beiträge: 113 Kommentare: 1920 ------------------- Ueber die Qualitaet der Beiträge und Kommentare kann man sich streiten.... Meine vs. Columbus sind jedenfalls total unterbelichtet, ich spreche von Qualitaet, nicht von Quantitaet, nicht mehr, nicht weniger... "Also Columbus gedenkt deinen Überlegungen zufolge, die Community einem Erziehungsprozess unterwerfen zu müssen: Kommentiert diese anspruchsvollen Texte, sonst bleibt ihr dumm und verblendet." Da hast du nicht ganz unrecht, aber es geht doch einfach darum, von anderen zu lernen, und dazu sind viele Blogger nicht bereit, meiner bescheidenen Meinung nach, und wenn man schon "Leuschten" unter uns hat, soll man es "mitnehmen", dumm ist nur, wenn man solche verprellt... Ich freue mich auch ueber 8termann, da kann ich auch was lernen... So ganz ziselisiert... O.k., noch mal genauer: Die meisten sind nicht bereit aus ihrem Focus herauszugehen, meist half da Columbus mit weitschweifigen Ausfuehrungen, holte uns erst mal auf den Teppich der Tatsachen zurueck und weitete das Blickfeld, kulturuebergreifend. Auf dem Mars sitzen und schauen was auf der Erde los ist... Gruss |
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8termann:
Heute wieder was gelernt: "Nichtresonanzieren" & "harmoniegesalbt"... Heute wieder was gelernt, war mit neu. Wortschatz erweitert, danke... ;-) |
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Also am meisten Kommentare generieren im allgemeinen Blogbeiträge, in denen die Kommunity um sich selber kreisen darf.
Und was kommt dabei raus? Wir müssen reden, hoch oben im fernen Berlin. Punkt. Es herrscht kein Mangel an melodramatischen Appellen. Will die Kommunity wirklich etwas übernehmen? Bis auf das eitle Blablabla eigentlich nicht, nein. Und so wird sie weiter um sich selber kreisen und kreisen und kreisen... bis zum Sankt Nimmerleinstag. Oder bis zur vollständigen Bedeutungslosigkeit. Sofern die nicht schon lange erreicht ist. Ick kann den Leusch sehr gut verstehn'. |
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Nö.
Eine Freitag Community ohne Columbus geht nicht. Der Antrag ist abgelehnt. Kommt überhaupt nicht in die Tüte. Wäre ja noch schöner! Pause? Ja! Aufhören? Nein! Ferien brauchen alle mal. Ich auch. Selbst Michael Angele. Obwohl, der ist Schweizer und frisst die Sachen mehr so in sich hinein .... Aber im Ernst: Wenn wir unseren Relaunch hinter uns haben und alles besser und neuer und toller ist und keiner mehr Lagerkoller hat, dann kommt Columbus wieder . Spätestens. Bitte. Sonst machen wir den Laden dicht. Noch ein Columbus-Zitat - also vom echten: "Und die See wird allen neue Hoffnung bringen, so wie der Schlaf die Träume bringt daheim." Bis dahin: Godspeed! |
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@ Jakob Augstein schrieb am 27.11.2011 um 17:51
"Eine Freitag Community ohne Columbus geht nicht." Lieber Herr Augstein, wenn das so ist, hieß dann "Community, übernehmen sie!° soviel wie "Bis auf weiteres gehen alle "Kommunarden" (Originalzitat Columbus) in den unbefristeten Winterschlaf!"? ??? Uwe Theel |
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"Mucke" sagt man nicht, is klar.
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Hallo JA,
Sonst machen wir den Laden dicht.das nenne ich die Hohe Schule der Mitarbeitermotivation.... |
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@Streifzug
J.A.: >>Sonst machen wir den Laden dicht.<< ...wenn der Häuptling das sagt, dann ist das eben so. |
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@Streifzug
"Hohe Schule der Mitarbeitermotivation" Die wird erst durch das dreiteilige Mitarbeiter-Motivationstheorem von Dr. Prügelpeitsch aus Schlagedorn vollumfänglich beschrieben: drohen, einschüchtern, demütigen. |
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@ Jakob Augstein schrieb am 27.11.2011 um 17:51
>>>Eine Freitag Community ohne Columbus geht nicht.<<< Und ich? |
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@Streifzug : ))
>Die Welt gehört den Tapferen< C.Kolumbus |
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@Uwe Theel
Genau das habe ich auch gedacht. @Jakob Augstein Könnten Sie sich vorstellen, dass das nicht nur mit der Technik zu tun hat, was Sie hier als "Lagerkoller" beschreiben? Dazu haben sich doch nicht nur Columbus selbst, sondern auch andere klar geäußert - und zwar im Sprachgebrauch von Erwachsenen. Wenn Sie dann in einem Duktus darauf antworten, als ob Sie mit einem einem Dreijährigen reden, widerspricht das wie das allgemeine nicht wirklich Zuhören Ihrem Anspruch, dass Sie Ihre Community sowas wie Ernst nehmen. Und das ist z.B. keine Frage der Technik. |
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Kernsatz entgangen?
"Sonst machen wir den Laden dicht." Columbus ist die 'conditio sine qua non' für das Fortbestehen der community. Ob dem das gefallen wird, wenn es keine Ironie war? |
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@GeroSteiner
Natürlich werden die den Laden NICHT dicht machen, weil Columbus nicht wiederkommt. Aber das ist nicht Ironie, sondern so redet man mit Kindern. |
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Ach was, Popkontext.
Jakob Augstein hat Columbus gebeten, hier bald wieder mitzumachen. JA mag Columbus, schätzt ihn. Wie ich nach der Lektüre all dieser Kommentare weiß: nicht nur JA schätzt Columbus. Aber zu viel Weihrauch tut auch Herrn Leusch nicht tut. |
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@Rapanui
Du bleibst gefälligst, kriegst nicht mal ne Pause. Klar? |
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@ weinsztein schrieb am 28.11.2011 um 00:42
Wirklich lieb. Aber es reicht nicht. Columbus hat über 100 Kondolenzen + 1 vom Chef. Vielleicht schreib ich'n Blog: "Wir müssen kondolieren"? |
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Kondolieren.
Irren. Kommunizieren. Zieren. |
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@ Jakob Augstein
Der Echte? Das ist es ja! Echt war sowohl der "alte Columbus", der entdeckte, was er gar nicht gesucht hat; echt ist aber auch der "junge Columbus" (auch wenn er noch einen anderen, einen bürgerlichen Namen aufweist), der fortwährend auf der Suche war und es - hoffentlich - immer noch ist. Eine Community, ähnlich wie eine Partei, zeichnet sich durch eine gewisse Homogenität aus. Aber das Interessante sind dann doch ihre "heterogenen Köpfe"! Natürlich kann man hier in der dF-Community auch ohne Christoph Leusch schreiben. Aber diese Community wird sich ohne Columbus - anfangs vielleicht sogar unbemerkt - ändern. Wer beim Schachspielen einen Bauern, einen Läufer oder gar einen Turm verliert, bekommt u.U. im Laufe der Partie große Probleme. |
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@weinsztein
"Jakob Augstein hat Columbus gebeten, hier bald wieder mitzumachen. JA mag Columbus, schätzt ihn." Nun ja, abgesehen vom kindgerechten Duktus geht er auch überhaupt nicht auf das ein, was Columbus sagt, sondern diagnostiziert pauschal "Lagerkoller", der sich mit dem ominösen Relaunch technisch heilen läßt. So würde ich nicht mit jemandem reden, den ich für voll nehme. |
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@Jakob Augstein
Sie sind ein Knallkopf. Macht aber nix, das bin ich ja auch. Aber im Gegensatz zu mir sage ich Ihnen, warum. Erstens geht es Herrn Leusch alias Columbus nicht um eine Auszeit oder Urlaub oder sowas, sondern um ein nicht weiter verdrängbares Unbehagen. Zweitens hat dieses Unbehagen nichts mit der luschigen Software zu tun, mit der derFreitag rennt und die zu profilieren die Knallchargen in Ihrer IT-Abteilung offensichtlich nicht in der Lage sind. Drittens treten Sie eine Debatte "Wir müssen reden" los, ohne auch nur ein Wort zur OpenSource-Community zu verlieren. Deren Entwicklungsmodell hat nun wahrhaftig großartige Dinge gestemmt. Aber nö, derFreitag backt irgendwas in der eigenen Hackstube, dann gibbet ein Relaunch oder so, wir wissen alle nix, werden aber einbezogen dadurch daß man sich in Berlin in 'ner Kneipe trifft. Gute Besserung. saludos, Q. |
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@DonQuichote
Die Initiative "Wir müssen reden" kam aus der Community, Jakob Augstein hat (und vor allem JJK) da nur darauf reagiert. Das Treffen in "'ner Berliner Kneipe" diente der Vorbereitung und dem gegenseitigen Austausch, um dann auch entsprechend hier in der FC dargstellt und diskutiert zu werden. Das geht nur nicht von einem Tag auf den anderen. Gemach. |
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Zur Info: DQ wurde auf eigenen Wunsch deaktiviert.
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Rapanui - "Und ich?"
Unverschämtheit, wieso denn Sie? Ich!!!!!!!!!! Naja is doch wahr. Pruuuuuuuuuuussssssssssst, Kicher. |
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@ JA - Das war mal ein Machtwort aus der Meritokratie.
Halleluja |
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wieso gibt es für eine info sterne?
kopf-batsch! im übrigen: schade! DQ wird mir fehlen!!!!! |
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@Rahab Das liegt vermutlich (!) daran, dass kürzlich eingefordert wurde, Moderationseingriffe transparent zu kommunizieren.
Dass ich es ebenfalls schade finde, habe ich an anderer Stelle, die durch die Deaktivierung nicht mehr sichtbar ist, ebenfalls deutlich gemacht. |
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@Rahab
Ich bin die Schuldige - es ging mir auch nicht um den Inhalt, sondern die Tatsache, dass JJK das mitteilt. Ist vielleicht etwas mißverständlich. Allerdings finde ich es auch schwierig, wenn jemand - vielleicht auch nur nachts in nicht ganz anwesendem Zustand - ja durchaus berechtigte Kritik in wirre und unflätige Worte fasst. Abgesehen von solchen Sachen wie "Knallcharge", die man einfach lieber denkt als schreibt, hat er glaube ich "Wir müssen reden" mit "Community, übernehmen Sie" verwechselt und damit Verwirrung gestiftet. |
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willst du damit sagen, popkontext, du seiest der fünf-sterne-troll gewesen?
nicht, dass ich das unbedingt wissen müßte.... und: dass das freiwillige ausscheiden auch als moderationseingriff verstanden wird ... bin ich in einem stück der dritten art gelandet? |
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@Rahab
Ich bin öfter ein Fünf-Sterne-Troll - das heißt bei mir einfach "Like" ;)... Ich nehme an, JJK hat das einfach mitgeteilt, um Mißverständnisse auszuschließen (so habe ich das verstanden). Was ist daran ein Problem? |
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Eine Spekulatiusblase?
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@Steifzug
Sieben-Meilen-Trollstiefel? "Mach dich vom Acker"? Oder haben Sie mich inzwischen so gern, dass Sie sich sorgen, mir könnte kalt sein? |
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@Popkontext,
auch wenn er direkt nach deinem Kommentar kommt, richtet er sich nicht an dich (hab extra kein @ gesetzt), dieser kleinkarierte Nikolausstiefel. |
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P.S. Ich hätte überigens lieber "Kuschelkaro"...
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Sie, Du, bitte nach Belieben austauschen...
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Dito...
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@Rahab
Ergänze Moderationseingriffe durch "mögliche". |
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okokok
jedem die positive verstärkung, die er braucht. |
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...
Ein dreifach Hoch auf Transparenz (und Offenheit) |
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@Rahab
im übrigen: schade! DQ wird mir fehlen!!!!! Wem sagst Du das. Mir fehlt er auch. Du magst Dich mit meiner Wenigkeit abgeben, obwohl ich für den Hidalgo keinen angemessenen Ersatz darstelle. Ich muß berichten, was sich zugetragen: Der alte Knabe ist mal wieder kräftig verprügelt worden. Obschon weißgott heftig delirierend, knallte er sich eine Flasche Veterano in die Birne - das sei sein Schnaps, "steht doch drauf!" - und spuckte wütend obigen Tadel in den Blog. Columbus hat das nicht verdient. Er verstarb in seinen Motorradstiefeln, Rosinante ist schon früher verreckt durch Lagerschaden der Ausgleichswelle. Was hat er geweint. Seine letzten Worte: "Sancho, ich habe versagt. Die Geschichte eines gewöhnlichen Lebens ist die Geschichte eines Scheiterns, doch meines war kein solches, und deswegen raubt mir die Gewißheit meines Versagens die letzte Kraft. Hurtig, schreibe der Community, daß ich zuletzt die Wahrheit gesehen habe. Die Mühlen des Kapitalismus sind keine Mühlen, Riesen sind's, und drei von ihnen benenne ich: Lieblosigkeit, Gleichgültigkeit und Selbstsucht. Andere haben noch keinen Namen, sie sind unsichtbare physische Wesen. Nun höre zum Schluß: durch langen Umgang miteinander bin ich geworden wie du, und du wie ich. Vertrete mich - wie du es kannst." Und er neigte sein Haupt usw. Mit dieser Botschaft stehe ich nun vor euch, beschämt und bang. Ich will es versuchen. saludos, P. |
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wie schreibt man Masochismo damit macho übrig bleibt?
oder wie halten wir sie von den Eiern ab, die putas? Ich zitiere. Wen? Weiß ich grad nicht, fällt mir noch ein, glaub ich. und sie neigte ihr Haupt gen Himmel, das rechte Auge Gottes würde den Weg zeigen, dachte sie in ihrer naiven wasweißich. Es könnte witzisch sein, wäre es nicht so deutlich, ächz die arme Rosinante, wieso kommt mir grad Opfer in den Sinn? das reimt sich so gar nicht, saludos, wer dabei denkt ist selbst ge...ritten vom |
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Aufhören.
Auf hören. Das Wort auf hören. Hören auf? Aufhören! |
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Lieber Herr Leusch,
ich möchte ihnen anhaltenden stürmischen Beifall bei gezogenem Hut zukommen lassen. "Der große Zweifel ist ein der Erleuchtungserfahrung stets vorausgehender unausweichlicher Bewusstseinszustand. Er ist eine Art geistiger Sperre, bei der stets der Strom des Denkens ins Stocken gerät und nicht weiterfließen kann." (Zensho W. Kopp, Die Freiheit des Zen") Alles Gute bertamberg |
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@ bertamberg schrieb am 27.11.2011 um 21:11
>>>ich möchte ihnen anhaltenden stürmischen Beifall bei gezogenem Hut zukommen lassen.<<< Wie muss ich mir das anatomisch vorstellen? |
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Er schlackert lautstark die Knie gegeneinander, wedelnd mit dem Hut, so sein Haupt entlüftend.
Anmutig. |
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@ Rapanui schrieb am 27.11.2011 um 21:16
Es war eigentlich nicht meine Absicht, in erster Linie auf die Anatomie hervorzuheben, sondern nur, durch das rhetorische Mittel eines Adynaton einen Steigerungseffekt zu erreichen. Vielleicht sollten wir es arbeitsteilig machen: Sie klatschen, ich ziehe meinen Hut. |
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@ bertamberg schrieb am 28.11.2011 um 08:23
Ich klatsche nicht mit, sondern winke nur müde ab. |
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Alle diskutieren hier heiß und inzwischen spitzt sich die Euro-Krise zu, habt Ihr denn überhaupt keinen Sinn für Ernsthaftes. ?
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Pah, was ist schon die Euro-Krise gegen das hier? Hier wirft Altlas die Welt ab.
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@ Columbus schrieb am 26.11.2011 um 16:45
Werter Columbus, so recht eigentlich erkenne ich nicht, wieso Sie mir in der Form antworten, trotzdem will ich darauf eingehen, so gut ich es vermag. Zunächst einmal: es ist einer meiner Grundsätze beim Schreiben, mich nur auf Texte zu beziehen, genau das nach Möglichkeit vermeidend, was Sie wohl etwas ungenau mit "Personalisierung" ausdrücken. Trotzdem: gerade, wenn man pointiert, ggf. polemisch, sich zu den Texten anderer äußert, kommt man nicht um die Erfahrung herum, dass es Leute gibt, die den kritischen Umgang mit ihren Texten nicht ertragen, sondern solchen als "Publikumsbeschimpfung" persönlich nehmen und mit z.T. unglaublicher Verve ihrerseits versuchen, den Kritiker zu beschimpfen. Als änderte das auch nur ein Jota an den Defiziten ihrer Texte. Umso beachtenswerter finde ich es, dass Sie hier versuchen, sachlich auf meine zugegeben pointierte Kritik an Ihrem Abschiedstext einzugehen. Dabei betonen Sie allerdings nochmals Ihre bisherige Motivation zum Schreiben und Ihre derzeitige zum Aufhören, die Sie ohnehin bereits verdeutlicht hatten. Zu Ihren entsprechenden Erwartungen und Enttäuschungen hatte ich teils ironisch, teils ernsthaft kritisch etwas gesagt, zu dem ich im Prinzip stehe. Ich denke, die Enttäuschungen sind aus den übersteigerten Erwartungen geboren. Um meine Perspektive ausnahmsweise dagegenzuhalten: der ganze Communityquatsch ist m.E. ein tot geborenes Kind, das sich im Sande verlaufen hat. Statt Höffnungen darein zu setzen, hört man tatsächlich besser auf. Das Freitagsblog ist ein Forum, wo ich meine Gedanken und Texte veröffentlichen kann. Als Autor. Die Texte sind an andere gerichtet, wie andere Handlungen auch. Man verbindet Absichten damit, aber man hat die Wirkung nicht in der Hand. Der Text ist ein Produkt von meiner Hand, ein handwerklicher Gegenstand, wie ein am Schraubstock gefeilter Schlüssel oder kunsthandwerkliches Produkt. Es passt oder es passt nicht, es gefällt oder es gefällt nicht. Ich habe darin meine Wesenskräfte vergegenständlicht, aber im Moment der Fertigstellung ist es mir äußerlich und nicht mit mir identisch. D.h., ich identifiziere mich nicht damit, es steht dem Urteil eines und einer jeden offen. Das Urteil betrifft nur das Produkt, die Person allenfalls sehr mittelbar. Vom Lob versucht man sich besser nicht zu abhängig zu machen, wo man es gehäuft erhält, ist es eher peinlich. Statt bedenkenswerter substanzielle Kritik erlebt man hier häufiger üble Beschimpfungen und Beleidigungen, von Idioten, die dadurch nichts als ihre Armseligkeit offenbaren. Gerade deshalb halte ich im übrigen dafür, dass auch und gerade bei der Kritik von Texten Genauigkeit angezeigt ist. Die Attribute narzisstisch und larmoyant bezog ich aus dem und auf den Text, ich gehöre nicht zu den Leuten, die daraus Rückschlüsse auf den Charakter des Aurors ziehen würden. Der Vorwurf der Borniertheit kam weder in meinem noch in Achtermanns Kommentar vor. Der würde auch absolut nicht zu dem Bild passen, das ich aufgrund ihrer qualifizierten Beiträge von Ihnen gewonnen habe. Insofern kann ich auch die Klage über das Niveau vieler Beiträge hier und auch über die mangelnde Wertschätzung so mancher substanzieller Beiträge nicht zuletzt aus eigener Perspektive und Erfahrung nachvollziehen. Nur, wozu sollte ein Lamento über den Zustand der "Community" in der Allgemeinheit nützen? Dadurch fühlt sich niemand direkt angesprochen, und dadurch ändert erst recht niemand sein Verhalten. Sie gehörten hier aus zum Teil angesprochenen Gründen nicht zu meinen bevorzugten Autoren, ohne dass ich deshalb meine, ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Ich erinnere mich, dass wir einmal in einem Disput über den Begriff der Natur, von Augstein angeregt aber in der philosophischen Allgemeinheit selbst nicht weiter verfolgt, vorsichtig gesprochen, nicht überein gekommen sind, zumal als ich die Frage provokant in das Blog einer (Natur-) Wissenschaftsredakreurin getragen habe. Für mich ist es ein interessantes Phänomen, dass man es einem Kulturwissenschaftler nicht durchgehen lassen würde, wenn er keine Auskuft geben könnte über das, was Kultur sei, es einer Naturwissenschaftlerin aber nicht zuzumuten sei, sie nach ihrem Begriff von Natur zu fragen. Ich habe und hatte mich übrigens auch schon mehrfach hier zurückgezogen, da ich die mir gemäßen Kommunikationspartner hier nicht mehr oder nur noch sehr bedingt habe. Wenn man das geräuschlos macht, kann man problemlos bei Bedarf und Interesse wieder einsteigen, sporadisch oder intensiv, je nach Belieben. Ich grüße Sie ebenfalls und verbleibe ohne gute oder schlechte Ratschläge Ihr Oranier |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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