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T-Online versorgt seine Kunden, aber auch ein Masse Gäste mit einem Potpurri aus Trivia und dann mit einem Konglomerat an zusammengeschnippselten Agenturmeldungen. Das ist Telemedien-adäquat. Um wirklichen Pressejournalismus handelt es sich, trotz des Rückgriffs auf die "Buketts" der Agenturen, dabei nicht.
" Jeder Deutsche verfügte demzufolge im letzten Jahr über Ersparnisse von rund 57.900 Euro - 600 Euro mehr als ein Jahr zuvor."
So was kommt dann dabei heraus, und bei der flachen Denktiefe, die für uns als Nutzer, eher häufiger als zu selten, vorweg angenommen werden muss, weil Hirne an Feierabenden und unter der einprasselnden Alltagsrealität sowieso auf Sparflamme arbeiten, wirken solche Sachen 100x sicherer und glaubwürdiger, als z.B. jene redlich- nachdenklichen Seiten:
altersvorsorge-rente.t-online.de/buerger-bauen-trotz-krise-mehr-vermoegen-auf/id_53415868/index
Ca. 57.000 Euro Geldvermögen sammelt sich, nach Auskunft der Agenturen und ihrer Botschafterin T-Online, pro Kopf der Bevölkerung auf der hohen Kante. Wie sich dieses Vermögen real wirklich verteilt? Dazu steht bei den Onlinern nichts.
Dabei wäre es leicht, auch hier ein Nachrichten-Bukett anzuzapfen und es dann neben die Presseagenturmixtur zu schreiben.
DER SPIEGEL-Online liefert, worauf es wirklich ankommt, nämlich die reale Vermögensverteilung, wenn auch mit Stand 2007:
www.spiegel.de/thema/vermoegensverteilung_deutschland/
Christoph Leusch
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Tja, es war schon immer so: den Hintern auf der heißen Herdplatte und die Füße in einer Schüssel mit Eiswasser, macht eine durchschnittlich angenehme Körpertemperatur.
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Das ist schon richtig, Columbus:
Auch durch das Weglassen kann man sich das Lügen angewöhnen. Aber ist das nun ein Wunder? In einer Zeit, in der der deutsche Bundespräsident den "Alzheimer Krötenbrunnen" zu seinem Lieblingswein erkoren hat... |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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