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Das Leben und Arbeiten in einer New Yorker Werbeagentur in den 1960er Jahren ist die Rahmenhandlung der Serie „Mad Men“. In der rauen Männerwelt dreht sich viel um den schönen Schein, den die Werbeindustrie verkauft und das Geld, das sie mit ihren Lügen verdient. Hinter dieser Fassade treten jedoch die moralischen Entgleisungen der Serienfiguren zutage: ihr Fehlverhalten im Büroalltag, ihre sexuellen Eskapaden im Privatleben. Die Doppelmoral ist allgegenwärtig und enthüllt die Gesellschaftsbereiche, die in den folgenden Jahren von Umbrüchen erschüttert werden.
Im Mittelpunkt der Handlung steht Don Draper (Jon Hamm), genialer Creative Director der Werbeagentur Sterling Cooper und undurchschaubarer Womanizer. Sein Kollege Pete Campbell (Vincent Kartheiser), ein kriecherischer Junior-Kontakter, hat seinen Arbeitsplatz dem System der Vetternwirtschaft zu verdanken und arbeitet unablässig an seinen Aufstiegschance in die Führungsriege. Dort stehen Agenturgründer Bertram Cooper (Robert Morse) und der notorische Frauenheld Roger Sterling (John Slattery), der nach dem altersbedingten Ausscheiden seines Vaters nachgerückt ist. Die Arroganz der Werbemänner ist symptomatisch für das Amerika der 1960er Jahre, in dem der weiße Mann an der Macht ist.

"Was Sie unter Liebe verstehen, wurde von Leuten wie mir erfunden, um Nylonstrümpfe zu verkaufen."
Es ist die hohe Kunst der „Mad Men“-Macher, dass sie diesem Patriarchat intelligente und spannende Frauenfiguren gegenüberstellen. Denn die Protagonistinnen dienen, trotz des dargestellten Sexismus und der frauenfeindlichen Strukturen, nicht einfach als schönes Beiwerk. Vielmehr gelingt es, die Probleme der Frauen in einer von Männern dominierten Welt darzustellen. So wird dann auch die Rolle der Frau zum eigentlichen Star der Serie. Denn die überholten Geschlechterrollen werden nicht einfach abgebildet sondern mit einem Augenzwinkern kommentiert und konterkariert.
Bestes Beispiel ist Joan Holloway (Christina Hendricks), die in der Werbeagentur Sterling Cooper als Büromanagerin arbeitet. Mit ihrer gerissenen und schlagfertigen Art sorgt sie für Ordnung unter den Sekretärinnen. Und als attraktive Frau instrumentalisiert sie das sexuelle Begehren der männlichen Kollegen, um eigene Ziele zu erreichen. Auch Peggy Olson (Elisabeth Singleton Moss), Don Drapers neue Sekretärin, widersetzt sich rückständigen Rollenmodellen. Zunächst noch unschuldig und naiv entwickelt sich die ambitionierte junge Frau bald weiter.
Die sozialen Randgruppen leben in „Mad Men“ nach wie vor in der Hackordnung der 1960er Jahre. Der unverhohlen ausgedrückte Rassismus und Sexismus der männlichen Serienfiguren spiegeln diese gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wider. Und dienen zugleich als Vorgabe für die Spannungsmomente der Serie. Denn die Werbemachos erfahren immer wieder am eigenen Leib, wie zerbrechlich und angreifbar ihr Lebensentwurf ist.

Die amerikanische Konsumgesellschaft als Mikrokosmos
Das Aufbrechen von Geschlechterrollen, das Aufbegehren unterdrückter oder ausgegrenzter Minderheiten und die Schattenseiten der US-amerikanischen Konsumgesellschaft werden in „Mad Men“ wohl dosiert behandelt. In den großen Momenten veranschaulicht die Serie an der Lebenswelt ihrer Figuren gesellschaftspolitische Themen wie Rassismus, Abtreibung oder Homosexualität eindringlich.
Requisiten, Bühnenbild und Kostüm bilden die Ästhetik der Ära minutiös ab und fangen soziokulturelle Phänomene der Zeit ein. Dabei werden den Zuschauern eine Vielzahl von Identifikationsmomenten geboten. Ob in Form von Rückschlägen, die die einzelnen Figuren erleiden, die Kämpfe, die sie im Arbeitsleben austragen und Beziehungskrisen, die sie bewältigen müssen. Viele Teilaspekte der Handlung sind zeitgemäß und stellen eine Verbindung zwischen der Serienwirklichkeit der 1960er Jahre und dem realen Leben im 21. Jahrhundert dar. So haben dann auch die ironischen Anspielungen auf die Zukunft, auf die Zeit, in der wir leben, ihren eigenen Unterhaltungswert.
Möglicherweise benötigt der Zuschauer für „Mad Men“ etwas mehr Zeit, um sich in dem breit angelegten Spannungsbogen zurecht zu finden. Allerdings wird das Charakterdrama, das sich bei „Mad Men“ entfaltet, das deutsche Fernsehpublikum ebenso in seinen Bann ziehen, wie es nun seit vier Staffeln in den USA der Fall ist. Großes Kino im Fernsehen.
Die vielfach preisgekrönten US-Serie "Mad Men" wird ab heute (6. Oktober) bei ZDFneo immer mittwochs um 22.30 Uhr als deutsche Free-TV-Premiere gezeigt.
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Werter Magnus Pölcher
Wollen sie hier ernsthaft im FC den AMERIKANISCHEN KULTURFASCHISMUSS des Fernsehmüll der Totalenverdummung hier Hofieren?Allein das Wort UNTERHALTUNGSWERT was sie benutzen. WIE KÖNNEN SIE MAßE NEHMEN OHNE WERT,WIE WERTEN WENN SIE KEINE MAßE KENNEN? |
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schrieb am
06.10.2010 um 17:46
Wer keine Argumente hat, MUSS "FASCHISMUSS" brüllen.
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UNWERTER Donerstag
Es ist mir zu blöd darauf einzugehen weil es Sinnlos ist über dinge zu diskutieren zu wollen die man eh nicht ändern kann.Ich ignoriere sie ;sie finden für mich nicht statt Soll den Müll sehen wer will bei mir bleibt der Fernseher aus. und zu ihnen meine wertschätzung geniessen sie nicht es macht auch keinen sinn sich mit ihnen auseinanderzusetzen weil ihre Denk und Sichtweisse sowas von daneben ist da ist Hopfen und Malz verloren wollte ich ihnen schon lange mal mitteilen in so manchen Blog benahmen sie sich wie die Axt im Walde da dachte ich mir ob es jetz 5 oder 6 Leute sind die sich an ihnen Abarbeiten wäre auch egal da brauch es mich nicht also UNWERTER DONERSTAG in diesem Sinne auf ein gutes IGNORIEREN |
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schrieb am
06.10.2010 um 18:48
Ach so, Sie gucken sich den "faschistischen" "Müll" aus USA erst gar nicht an. Ihr Urteil haben Sie sich aber schon gebildet.
Da lohnt tatsächlich keine Diskussion. Ich frage mich nur, warum Sie hier dann sinnfrei herumpöbeln müssen. Soviel ist klar: Es sagt eine Menge über Sie aus und nichts über Magnus Pölcher und die Serie "Mad Men". Mailen Sie doch einfach an die Redaktion, dass im Freitag künftig nur noch Filme und Fernsehserien besprochen werden sollen, die der sozialistischen Volksaufklärung dienen. Als Begründung verweisen Sie dann auf ihr differenziertes Urteil, wonach aus USA sowieso nur "faschistischer Müll" kommt. |
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UNWERTER DONERSTAG
NACHDEM DIE UREINWOHNER AMERIKAS Vertrieben erschlagen erschossen und fast Ausgerottet ihr dasein in Reservaten friesten schauen sie sich doch die Heutige USA und ihre KULTUR und deren Herkunft an. DAS IST DER ABSCHAUM ALLER HERREN LÄNDER, DIE SICH NICHT ENTWICKELT HABEN SONDERN VERMEHRT: DIE GRUNDLAGE DES KULTURFASCHISMUSS basiert auf WAFFEN GEWALT UNTERDRÜCKUNG von ganzen Kontinenten und Völkern Von Ausbeutung und Übervorteilung schlicht eine zu tiefst verabscheuendste Gessellschaftsform. Donerstag nun sind sie schon so Alt geworden und wissen immer noch nicht wie das Leben in der Heutigen Zeit Funktioniert benehmen sich wie ein kleines Kind das immer Recht haben will. Würde es begrüssen das wir uns in Zukunft weiter IGNORIEREN |
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"Denn die Protagonistinnen dienen, trotz des dargestellten Sexismus und der frauenfeindlichen Strukturen, nicht einfach als schönes Beiwerk. Vielmehr gelingt es, die Probleme der Frauen in einer von Männern dominierten Welt darzustellen."
Und wenn wir den Mad Men mit Drink im Büro lümmeln sehen, ahnen wir wie die Probleme der Frauen 40 Jahre später beschaffen sind, und zwar auch so: www.tagesschau.de/inland/alkoholismus100.html |
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"Und als attraktive Frau instrumentalisiert sie das sexuelle Begehren der männlichen Kollegen, um eigene Ziele zu erreichen. Auch Peggy Olson (Elisabeth Singleton Moss), Don Drapers neue Sekretärin, widersetzt sich rückständigen Rollenmodellen."
Das nennt man dann wohl ungewollt ironisch. |
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Werter Gero Steiner
Wenn das ZDF ein BLOCKBUSTER kaufen will um ihn zu Senden gibt es den nur im Paket mit mehreren anderen Filmen und Serien als ganzes. Diese Serie war so ein mitanhängsel eines BLOCKBUSTERS Kaufes und weil die Serie so gut war haben die Programm Verantwortlichen ihn ins ZDF NEO verbannt wo über die hälfte der Bevölkerung den Sender NICHT empfangen können. Die die ihn empfangen könne schauen etwa 0,5% die endlos Wiederholungsschleifen. ARTE hat knapp 4% aller Zuschauer zb. Zum UNTERHALTUNGSWERT DES FILMS ZDF-NEO hat gar nicht lange her hier NERVIGE ZAPPELWERBUNG im FC geschalltet. Da ist es wohl logisch das im Redacktionellen Teil auch Werbung fürs ZDF-NEO gemacht wird das dann neue Redackteure den Part bekommen ist ja Logisch sollen sie sich doch die Sporen verdienen. |
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Liebe FC, wer von Euch hat denn gestern die Flimmerkiste eingeschaltet? Mich würden Eure Eindrücke zur Pilotepisode "Schall und Rauch" interessieren...
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Werter Magnus Pölcher
Ich habe NICHT geschaut denn wenn es gut wäre würde es im ZDF Hauptprogramm gesendet |
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@eykiway So wie Rosamunde Pilcher?
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:-)))
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"Viele Teilaspekte der Handlung sind zeitgemäß und stellen eine Verbindung zwischen der Serienwirklichkeit der 1960er Jahre und dem realen Leben im 21. Jahrhundert dar. So haben dann auch die ironischen Anspielungen auf die Zukunft, auf die Zeit, in der wir leben, ihren eigenen Unterhaltungswert."
"Requisiten, Bühnenbild und Kostüm bilden die Ästhetik der Ära minutiös ab und fangen soziokulturelle Phänomene der Zeit ein. Dabei werden den Zuschauern eine Vielzahl von Identifikationsmomenten geboten." "Möglicherweise benötigt der Zuschauer für „Mad Men“ etwas mehr Zeit, um sich in dem breit angelegten Spannungsbogen zurecht zu finden. Allerdings wird das Charakterdrama, das sich bei „Mad Men“ entfaltet, das deutsche Fernsehpublikum ebenso in seinen Bann ziehen, wie es nun seit vier Staffeln in den USA der Fall ist. Großes Kino im Fernsehen." Also ein Film über schönere Zeiten als den heutigen: schönere Kleidung, schönere Frauen, echte Männer. Heute wähnt man sich weiter, Stichwort "Geschlechterverhältnisse", aber ist man auch glücklicher als früher? Großer Zweifel! Der tägliche Berufskampf, jeder gegen jeden, um Machtpositionen oder nur um den Erhalt des Arbeitsplatzes, ist heute viel gnadenloser und aufreibender als er es früher war. Dann doch lieber schönere Kleidung, schönere Frauen, echte Männer und auch nochmal Müßiggang, jedenfalls nach pünktlich Feierabend, spätestens um 17 Uhr, wie früher üblich. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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