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... lieber copland, wenn ich das geschrieben hätte, hätte man mich wieder als neolib in die große ideologie-tonne getreten ;)
(Und zum irdischen Problem: Wenn wir schon gegen die weltweiten Umbrüche nichts tun können, wollen wir hier wenigstes für welche im Netz sorgen! wir tun unser Bestes.) |
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vielleicht, lieber Jakob Augstein, da ist ein Zeitschriften-Eigentümer halt verdächtiger als ein Blogger :). Meine Kritik an Deinem Artikel richtete sich ja nicht gegen die "Staatsgrenze", die ich hier ja auch "aufrufe" (wenn auch aus meinem Blick-Winkel), sondern gegen Scheinalternativen innerhalb des "Betriebssystems" - siehe auch und viel besser Robert Kurz im aktuellen Freitag auf Seite 1. Die "Gesellschaft" läuft doch nach den gleichen Prinzipien, die die Krise hervorgebracht haben. Wenn wir weiter in der Box oder Matrix (oder im "Verblendungszusammenhang" - Adorno) der Werttvergesellschaftung denken, werden wir immer nach "Lösungen" im Kapitalismus suchen statt nach tatsächlichen Alternativen. Ich verstehe ja den Eigentümer einer Zeitschrift, die sich - auch wenn sie der Freitag ist - halt verkaufen muss. Ich glaube aber nicht, dass angesichts seiner Leserschaft der Freitag verlieren würde, wenn er sich konsequenter radikalen, eben an die Wurzel gehenden Ansätzen öffnen würde. Und die gibt es ja. Ratlos bis wütend macht mich immer wieder, wenn so getan wird, als hätte noch niemand über Transformationsmöglichkeiten nachgedacht und die dafür als Voraussetzung unverzichtbare Kritik an den Kategorien der Wertvergesellschaftung entwickelt. Siehe zum Beispiel exit-online.org/ Dass Robert Kurz hier im Freitag schreibt und schreiben kann, ist sehr gut, aber die zusammenfassenden Interviews, die mehr Zusammenhänge liefern, werden offensichtlich immer nur von Zeitungen in Lateinamerika oder - Ausnahme - mal von Heises Teleopolis geführt. Wäre doch mal ein Thema für den Freitag...
Herzliche Grüße |
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Ich bin mir relativ sicher: Wenn ich nicht von meiner Wohnung aus auf ein Opel-Werk blicken würde (und mein erstes Auto kein Kadett E gewesen wäre), wäre ich der Meinung, dass da eben ein Unternehmen an der eigenen Marktunfähigkeit gescheitert ist.
So sehe ich es natürlich etwas anders, aber es ist natürlich eine schwierige Angelegenheit, über die Zukunft eines solchen Unternehmens zu befinden. Im Prinzip wäre es jetzt unfair, Opel scheitern zu lassen, weil die Firma zum ersten Mal seit mindestens 15 Jahren wieder brauchbare Autos im Programm hat. |
Ausgabe 07/12
16.02.2012
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