crumar

Blog von crumar

29.11.2011 | 13:33

Trollfeminismus und frdf 2/2

Im Teil 2 beschäftige ich mich mit den Beiträgen von Julia Schramm im "Freitag" und auf "telepolis".

Der „Guru-Feminismus“

Frau Schramm ist auch im „Freitag“ durch „Nerd gegen Femi-Nerd“ wohl bekannt und gab ihren Einstand bei „telepolis“ mit dem Artikel: „Einfach mal zuhören“. In einem Forum vor Nerds (übrigens ein medial negativ verwendetes Etikett) und Anhängern der Piratenpartei.

Folgend Ausschnitte aus beiden (!) Artikeln in Anführungszeichen gesetzt.

Sie beklagt sich eingangs in dem Artikel für "telepolis": „(…) ein feministischer Diskurs (werde) grundsätzlich als ideologisch und nicht faktenorientiert empfunden.“ Nun hätte Frau Schramm natürlich erfragen können, welche ideologischen Einwände geltend gemacht werden und was für Fakten gegen diesen feministischen Diskurs sprechen.

Aber warum fragen, wenn Frau weiß „dass der Wissenstand der Anwesenden fundamental auseinanderklaffen würde“ und „die feministische Seite mit Exklusivwissen“ kämpft?!

Wer mit „Exklusivwissen“ hantiert, will in erster Linie Immunität gegenüber Kritik. Die Vorgehensweise im Diskurs versperrt sich gegen jedwede rationale Kritik und muss eine solche Kritik zwangsläufig uminterpretieren.

Die Verkennung und Konstruktion männlicher Sozialisation als Privileg

Ihre nächste Frage logisch: „Und so bleibt letztlich nur die Frage: Warum? Woher kommen diese Emotionen?“ (nachdem rationale Einwände per se ausgeschlossen sind)

Es ist leicht zu erraten, welche Gefühlslagen sie ausschließlich im Sinn und im Blick hat. Der Artikel auf „telepolis“ endet folgerichtig: „Wie kleine Kinder stampften sie auf den Boden (…).“

Wir haben also die folgende, im Text konstruierte Fallhöhe: Eine erwachsene „akademische Feministin“ und schwer zu erziehende Kinder.

Welchen Lernerfolg hätten diese Kinder denn zu erzielen?

„Es wird deutlich: Mit der Behauptung Frauen seien strukturell benachteiligt wird die eigene Erfahrung konterkariert, der Schmerz, die Demütigung scheinbar negiert. Privilegienpenis? Pah!“

Es wird in erster Linie deutlich, dass Frau Schramm eine Hierarchie durchsetzen möchte, indem sie – und nur sie – die strukturelle Benachteiligung der Frau gegen die biographischen Erfahrung der Nerds ausspielt. Die sie erkennbar weder wahrnehmen (feministisches Layer) noch gelten lassen will.

In zweiter Hinsicht: Sie führt einen astreinen Herrschaftsdiskurs, fällt also gegenüber eigenen theoretischen Erkenntnissen weit zurück. Die Vermutung, dieser Rückfall sei bedingt durch ihre Interpretation eines „feministischen Layers“ der Wahrnehmung der Wirklichkeit liegt nahe.

Sie verlangt die Akzeptanz ihrer Setzung a. per Penis zu einer privilegierten Gruppe von Menschen zu gehören, für den sich b. die Erfahrung von Schmerz und Demütigungen eigentlich nicht gehört (sei ein Mann!). Der höhnische Kommentar: "Grandios! Laprintemps legt antifeministischen reflexe der #piraten auf die couch. es öffnen sich psychobiographische abgründe." untersteicht dies nur.

Ein „psychobiographischer Abgrund“ ist demnach der Bericht aus einer Erfahrung von Ausschlüssen aus der Gruppe von Jungen und Mädchen gleichermaßen - für die Piratenmänner. Die Piratenfrauen müssen mit dem 70er Jahre Standardargument leben, sie seien „frauenfern“ und „männlich dominiert“ - nur Frau Schramm alleine weiß, wie genuine Weiblichkeit funktioniert und wie die Frau an sich zu sein hat. Das „Argument“ war früher übrigens ebenso autoritär und anmaßend.

Ein Bericht aus einer (männlichen) Sozialisation, die inzwischen ein Massenphänomen ist – sonst gäbe es die Piraten nicht. Frau Schramm verlangt in letzter Instanz die Verleugnung der biographischen Erfahrungen von Piratenmännern und Piratenfrauen zu Gunsten einer feministischen Wahrnehmung der Realität. Sie verlangt also Selbstverleugnung (das hat erwiesenermaßen bei SPD, Grünen und der Linken auch funktioniert.).

Die nützliche Verleugnung der Realität

Freunde der empirischen Realität wissen, dass die Open Source Szene zu 95% von Männern erarbeitet worden ist – eine quotierte Zusammensetzung einer Partei, die affin zu dieser Szene ist wäre ein statistisches Wunder gewesen. Aber seit wann geht es dem „feministischen Layer“ um rationale Erklärungen? Hier geht es um eine Festverdrahtung, wonach mangelnde Beteiligung identisch mit mangelnder Repräsentation ist, welche wiederum IMMER Resultat eines Ausschlusses ist.

Durchgesetzt werden soll ein Bild, wonach mangelnde Beteiligung von Frauen - an egal welchem Segment von Gesellschaft - Resultat männlicher Diskriminierung ist. Die Beweislast liegt damit natürlich bei den Männern (es handelt sich eigentlich um eine Beweislastumkehr).

Nach dieser rituellen Anklage folgt der ebenso rituelle Ruf nach Wiedergutmachung. Und komischerweise ergeht der Appell „Gerechtigkeit!“ an genau die „Privilegienpenisse“, deren Privileg logischerweise auf der Konstruktion einer ungerechten, Frauen ausschließenden Gesellschaft beruhen muss. Wieso sollten die „Privilegienpenisse“ auf ihre „patriarchale Dividende“ verzichten, wieso sollten sie gegen ihre eigenen Interessen handeln? Der Appell kann also nur wirksam werden, wenn propagandistisch das Bild eines Mannes erzeugt wird, an dessen Existenz dieser Feminismus im Grunde selber nicht glaubt.

Deshalb hat dieser Feminismus Interesse an der Konstruktion und Wahrnehmung eines Typs von Männlichkeit, auf den es als Ausweis von MACHT und PRIVILEG angewiesen ist. Und diesen deshalb und damit immer und immer wieder reproduziert und zwanghaft reproduzieren muss. Es ist eine phantasiert „starke“ und „privilegierte“ Männlichkeit. Wir sind wieder bei Teil 1 meines Beitrags angekommen – die Gesundheit des Mannes an sich ist heile, weil er ja in einer patriarchalen Gesellschaft lebt. Die empirische Wirklichkeit ist anders? Darf nicht sein. Und weil es nicht sein darf, wird die Wirklichkeit geleugnet, verfälscht und den Bedürfnissen dieses Feminismus gemäß zurecht gelogen.

Die nützliche Konstruktion von „Geschlechterstereotypen“

Das Lamento dieses Typs Feminismus über „Geschlechterstereotype“ ist deshalb so widersprüchlich, weil er auf die Konstruktion von männlichen „Geschlechterstereotypen“ und „Klischees“ zwanghaft angewiesen ist. Dieser Feminismus ist nicht nur desinteressiert an der konkreten Widersprüchlichkeit männlicher Sozialisation, er hat auch keinerlei Empathie für die Männer die diese Sozialisation durchlaufen (müssen), sondern er muss zwanghaft diese konkrete Wirklichkeit leugnen.

Bezeichnend ist daher, wenn Julia Schramm „Macht“ und „Ohnmacht“ einmal nicht den Geschlechtern fest verdrahtet, sondern einen flotten Rollentausch veranstaltet. So schreibt sie unbekümmert tiefenemphatisch: „Der durchschnittliche, männliche Pirat hat in der Vergangenheit meist nur starke Frauen erlebt, wurde verschmäht, unterdrückt, verhöhnt.“ Nerds sind demnach individuell psychobiographisch konkret Opfer von weiblicher Unterdrückung, Verhöhnung und Verschmähung gewesen – diese „Macht“ jedoch wird weder hinterfragt, noch analysiert, sondern als „starke Frau“ rekonstruiert.

Geschlechter getauscht: „Die durchschnittliche, weibliche Piratin hat in der Vergangenheit meist nur starke Männer erlebt, wurde verschmäht, unterdrückt, verhöhnt.“ Gesellschaftlicher Skandal, Unterdrückung, Sexismus! Niemand würde auf die Idee kommen nachfolgend zu argumentieren, Verhöhnung sei das individuelle Problem einer Piratin, die eben mit starken Männern nicht umgehen kann.

Dass Frau Schramms theoretische Analyseinstrumente an genau diesem Punkt versagen ist m.E. zwangsläufig. Der Schluss liegt nahe: „Stärke“ (also Macht) und daraus resultierende „Unterdrückung“ eines anderen Geschlechtes sind nicht Gegenstand der Kritik von Julia Schramm – zumindest, wenn es das richtige Geschlecht trifft.

Exakt das macht sie in meinen Augen zu einer Sexistin und zur "Privilegienmuschi" (und nicht ihre soziale Lage, die sie glorios verkennt).

Jedoch und vorrangig sind Nerds wenn nicht individuell, so doch strukturell Privilegienpenisse – dieser Schuldschein muss unterschrieben werden! Also mit „patriarchaler Dividende“ versehen, aber noch nicht so richtig in der Lage zu begreifen, worin die eigentlich bestanden hat und besteht – siehe psychobiographischer Abgrund.

Es ist es naheliegend, die Anerkennung eines abstrakten Schuldscheins durch die männlichen Piraten als Machtfrage zu erkennen. Es wäre absurd, die gleichzeitig statt findende Debatte um die Quotierung zu verkennen und den Quotierungsruf u.a. einer Frau Rönicke zu ignorieren.

Vor genau diesem Hintergrund ist die Setzung eines feministischen Herrschaftsdiskurses über Diskriminierung nützlich. Denn Diskriminierung reimt sich auf Quotierung. Dass Julia Schramm beklagt, Feminismus würde auf die Quotierungsforderung reduziert werden zeigt mir, der Wahrnehmungsapparat der Piratenmänner ist noch völlig intakt.

Kritik an einem Feminismus, der gesellschaftliche Realität im Eigeninteresse verfälscht und verleugnet, mit seinem notwendig halbierten Verständnis von menschlicher Emanzipation hausieren geht und eine Vorstellung von Menschlichkeit aufweist, die für 50% der Bevölkerung nicht gelten soll ist notwendig.

Gruß, crumar

 
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Kommentare
Kunibert Hurtig schrieb am 29.11.2011 um 13:58
Der Primat der methode ist der Primat der Organisation. Die verfügbarkeit von Erkenntnis durch logisch klassifikatorische Ordnung wird zu ihrem eigenen Kriterium. Was nicht hineinpasst erscheint am Rande als Datum und wird, wofern sich kein Platz findet, fortgeworfen.
(Adorno, Negative Dialektik)
Sie haben die Armseligkeit feministischer Argumentation aus der semantischen Analyse einer Nicht-Philosophie isoliert. Sehr schön ... mal sehen was hier noch kommt.
Gruß
Rahab schrieb am 29.11.2011 um 14:17
netter versuch.
ab in die bib!
Zeitwechslerin schrieb am 29.11.2011 um 22:08
Worum gings denn in dem Artikel von Frau Schramm? Ich les so viel Empörung und hab keine Ahnung, was konkret Thema war. Hat sie die Frauenquote bei den Piraten gefordert und sie finden das nicht gut?

Empört sie die allgemeine Faktenresistenz von Feministinnen? Das wär aber sehr pauschal. Was die Männergesundheit angeht, ist es um sie tatsächlich schlechter bestellt. Auch die psychischen Probleme von Männern werden eher unterschätzt, Depressionen, die sich unter Alkoholismus verbergen usw.

Andererseits sind Frauen was Macht, Geld, Status und körperliche Unversehrtheit angeht, benachteiligt. Da kommt man empirisch doch auch nicht drum rum. Den einzigen Grund das nicht ändern zu wollen, gäbe es, wenn man denkt, die Frauen hätten es auch nicht besser verdient. Sie würden weniger oder schlechter arbeiten und daher...

Das war bis in die 90 er noch gängige Argumentation, erst als die Frauen die besseren Abschlüsse machten, kippte sie. Mehr Macht, Geld und körperliche Unversehrtheit hat es den Frauen nicht gebracht. Also ist der Gedanke einer strukturellen Ungleichbehandlung doch nicht völlig abwegig.

Ist nicht meine Meinung, dass eine Ungleichbehandlung der entscheidende Faktor für die ungleich verteilten Ressourcen isti, aber die Idee ist doch nicht völlig abstrus (das Wort hat Guttenberg echt verbrannt, man kann es nicht mehr benutzen ohne die Assoziation und damit die Verkehrung ins Gegenteil).

Wie erklären Sie sich denn, dass Frauen bei Geld und Macht schlechter dastehen als Männer?
crumar schrieb am 05.12.2011 um 12:08
@zeitwechslerin

In den Artikeln ging es darum, Frau Schramms sehr spezielle Sichtweise auf den Feminismus in der Piraten Partei einzuführen und zu etablieren.
"Etablierung" ist in diesem Kontext der Euphemismus für die autoritäre Setzung von Begriffen wie bspw. "Sexismus", über dessen Definition, Verwendung und vorhanden sein ausschließlich Frau Schramm befindet.

Frau Schramm wollte und will dabei drei Dinge in einer Person sein: Akademikerin, Politikerin und Richterin.

Genau diese Vermischung unter dem Primat der "Nützlichkeit" werfe ich dem Mainstream Feminismus vor.
Dieser Feminismus ist faktenresistent, weil es seiner Überzeugung dient und aus der Überzeugung lässt sich Kapital schlagen.

Dieser Feminismus erzeugt eine Denkweise, die absurd ist und die sich im Bewusstsein selbst wohl meinender Menschen reproduziert.
Das nenne ich feminist reality distortion field.

Nehmen wir zum Beispiel SIE.

Sie schreiben hier:
"Was die Männergesundheit angeht, ist es um sie tatsächlich schlechter bestellt."

Doch fahren Sie so fort:
"Andererseits sind Frauen was Macht, Geld, Status und körperliche Unversehrtheit angeht, benachteiligt."

Was genau haben diese beiden Umstände miteinander zu tun, dass Sie EINERSEITS gegen ANDERERSEITS abwägen?
Wird die Männergesundheit besser, wenn Frauen mehr Geld, Macht und Status erhalten?
Ergibt weniger Geld, Macht und Status der Frauen eine schlechtere Männergesundheit?

Das Junktim, welches Sie konstruiert haben existiert in der wirklichen Welt nicht.

Es dient aber als Argument, dessen ideologische Grundüberzeugung ich wie folgt rekonstruieren möchte: SO LANGE Frauen weniger Geld, Macht und Status haben als Männer, SO LANGE ist weniger Gesundheit für Männer GERECHTFERTIGT.

Auch wenn Sie es noch so nett meinen, faktisch wiederholen Sie einen Legitimationsdiskurs des Mainstream Feminismus.

Das perfide an dieser Diskussion ist, hier werden (Menschen-) Rechte gegeneinander ausgespielt.
Vordergründig geht es um einen Kampf um "Opferrollen", tatsächlich geht es um die Frage von Rechten, die sich aus diesen Rollen ableiten lassen.
Und diese Rechte wiederum legitimieren den Zugriff auf Ressourcen.
In Zeiten eines neoliberalen Staates ist dies der Zugriff auf knapper werdende Mittel.

Genau DESHALB lohnt sich die Vernachlässigung der Gesundheit von 49% der Bevölkerung.
LOHNEND ist daher die Ausblendung der Realität, in der es um die reale Gesundheit der Männer schlecht bestellt ist.

Mainstream Feminismus und Neoliberalismus ergänzen sich in meinen Augen perfekt.

Gruß, C.
Neobe schrieb am 05.12.2011 um 15:43
Hey,

Nicht schlecht für einen Maskulinisten du gibts dir viel mühe. Deine Manipulation ist dennoch dümmlich, typisch und zum lachen. Sie stütz sich auf genau die ewig gleichen Schemata.
Bleib in deiner Realität, solange du erträgst.
Rede dir weiterhin ein das du hier etwas für Männer tust und vielleicht auch für Frauen...

Grüßle Neo
crumar schrieb am 06.12.2011 um 13:27
@neobe Das ist ein Missverständnis.
Ich habe zwar einen Artikel über Trollfeminismus geschrieben, wollte jedoch nicht erreichen, dass mir Trollfeministinnen schreiben. ;)

Und zu Deinem Beitrag: Ich bin ein Maskulist (Männerrechtler), Du hingegen keine Feminininistin.
Ich habe mir wirklich *M*ühe gegeben, ein feministisches Realitätsstörungsfeld leibhaftig und in Aktion zu beschreiben.
Jenes ist in der Tat manipulativ und typisch, aber clever.
Lachen mag ich darüber jedoch nicht.

Und ich bleibe auch weiterhin in der wirklichen, empirischen Realität und nicht in einer ideologischen, philosophisch idealistischen, spinnerten, herbeigequatschten Variante.

Gruß, C.
Neobe schrieb am 07.12.2011 um 13:34
Na was verstehe ich denn Miss???
Trollfeministin und dann doch keine...Mh...wenns so besser für dich passt.
Was genau ist denn die exakte empirische Realität in der du so lebst???
Zeitwechslerin schrieb am 11.12.2011 um 09:12
Es geht auch um einen Verteilungskampf. Da sind wir d'accord. Der wird mit den normalen Mitteln eines Krieges geführt. Die eigenen Rechte und Ansprüche werden übertrieben, die der anderen ausgeblendet.

Ich sehe nicht, dass Sie sich anders verhalten und anders denken als von Ihnen beanstandet wird.
crumar schrieb am 11.12.2011 um 14:59
Ich glaube an solche altmodischen Dinge wie "universelle Menschenrechte" - sind wir da auch d´accord?
Und ich habe übrigens niemandem den Krieg erklärt, schon mal gar nicht einem anderen Geschlecht.
Haben Sie?
Und wenn, welche Mittel halten Sie für gerechtfertigt?
Was wollen Sie erreichen?

Wäre es eventuell nicht sinnvoller, einen gemeinsamen Kampf um die Ausweitung der Ressourcen im Sinne der Menschenrechte zu führen, statt den ökonomischen status quo zu akzeptieren und auf dieser Basis einen Kampf gegeneinander zu führen?

Schönen Restsonntag, crumar
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