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Gute Nacht, Mutsch

Kultur | 12.02.2012 | 21:45 Matthias Dell
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12.02.2012 | 22:39 Free World
"die einen werden so sagen, die anderen so" soso herr dell. vielleicht erklären sie mir bei aller nachdenklichkeit über den "tatort" warum der göttergatte nicht weiss, was seine frau eigentlich wir...
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12.02.2012 | 23:30 cwerg
Ja nun, der Film hat 89 Minuten. In dem Rahmen fand ich das schon gut, zu sehen, wie der Ehemann versucht, in diesem schleichenden Prozess eben die eigene kleine Welt zusammenzuhalten, das Drama nicht wahrhaben zu wollen, halt Suppe zu kochen, so lange das (scheinbar) noch was hilft. Erklärs mal Dir selbst, Deinem Sohn mit 6,7,8,9,10,11 Jahren, Deinem Tankstellen-Nachbarn, der Polizei und der Welt, was da nicht stimmt - erstmal nur ein bisschen, dann ein bisschen mehr. Das kam mit dem Film doch ganz gut rüber?
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Gute Nacht, Mutsch

Kultur | 12.02.2012 | 21:45 Matthias Dell
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12.02.2012 | 22:52 cwerg
Geh ich mit. Nur: Auch das Sounddesign und die Musik wären noch hervorhebend zu lobpreisen.
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28.06.2011 | 12:55 Ehemaliger Nutzer
´"Was ist deutsch?" war nicht meine Frage. Meine Frage lautet, drastisch und sehr allgemein formuliert: Kann es sein, dass ein bestimmte Art über Mitmenschen zu sprechen, "dumm" macht, das heißt, gege...
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29.06.2011 | 21:57 cwerg
Sprache in diesem Sinn beinhaltet eben auch Töne, Veränderungen (!), Haltungen, (Ein)verständnis, Sprechen und Hören - wofür weiter oben ja Baphomed schöne Beispiele aufgeschrieben hat. "Migrationshintergrund" fragt aber nicht nach "wie lange", "wie sehr", "warum", "woher", "wohin", "wie gern", nicht nach Freud oder Leid oder Grund oder Sinn. Damit bleibt das ein (wetten?) vorrübergehender Begriff im Schriftdeutsch und ein Fachbegriff im Verwaltungsdeutsch und Politsprech des angehenden 21. Jahrhunderts. Kann man gebrauchen, kann man auch drüber schimpfen. Kann aber niemand "mögen", existenziell (!) "brauchen" oder irgendwie tiefer verstehen. Es bleibt eine Schnittmenge oder Teilmenge vom Ganzen - insofern kann es auch "das Andere" gar nicht fassen.
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28.06.2011 | 11:07 Calvani
Mhm, Michael, mhm. Was Menschen mit einem Migrationshintergrund kennzeichnet, haben Sie beschrieben - mit allen Unschärfen, die der Begriff mit sich bringt. Okay. Mir - als irgendwie Betroffene - stel...
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29.06.2011 | 21:43 cwerg
Eben! "dumm macht" doch tatsächlich Sprache, die "gegen Erfahrungen abschirmt" - und das tut Sprache, wenn sie pauschalisiert und "Klammern" oder Definitionen sucht, die vielleicht einen politischen Sinn haben mögen, in dem sie zusammenfassen, wie "Migrationshintergrund" (oder "Kreativwirtschaft"). Mit Erfahrungen, Leben, Sensibilität haben diese "Begründungszusammenhänge" aber schon nichts mehr zu tun: Mir als Bremer formal Ungelerntem ist ein Stuttgarter Gesundheitskaufmann gleichen Alters vermutlich erstmal viel "fremder" als ein Schauspieler mit "türkischen Wurzeln" und zufällig ähnlichen Erfahrungen - oder ein friesischer Bauernsohn der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein mit irgendwie "ähnlicheren" Kindheitserinnerungen. Nähe, Fremdheit, das/der "Andere" definieren sich aus Erfahrungen, Erleben, gemeinsamen Begebenheiten, Ansichten, Haltungen oder Interessen - dann taugen und verstehen sich auch die Begriffe "von selbst". "Migrationshintergrund" (oder "Kreativwirtschaft") sind ökonomische, letztlich statistisch-mathematische Begriffe für Schnittmengen, die mögen wir im politischen und gesellschaftlichen Handel(n) brauchen und nutzen - aber wo Sprache Erlebnisse und Erfahrungen, Gefühle und Haltungen transportieren soll, sind sie glaube ich schlicht überflüssig?!
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24.04.2011 | 09:28 Kunibert Hurtig
Herr Strohschneider, ich lese ja nicht oft was Sie schreiben, erscheint mir vieles doch eher konstruiert und dem unvergänglichen Geist links-fundamentalistischer Glaubensgrundsätze geschuldet, die her...
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25.04.2011 | 21:45 cwerg
Was meinen Sie genau, wenn Sie von "den Thesen und dem Zahlenwerk, das T. Sarazin vorgelegt hat" sprechen, und "über die gern aufgegriffenen und vehement verfluchten provokanten Thesen hinaus"? Ich finde eigentlich, dass Sie Sarrazins "Arbeit" ganz gut beschrieben haben mit zwei Passagen Ihrer Einlassung hier: 1. über "den Mann S.", der "sich ausschließlich an den eigenen Befindlichkeiten orientiert und das, was Volkes Stimme und Stimmung zum Ausdruck bringt". (Was er da "sich erfrecht ignorieren zu können", hab ich aber nicht ganz kapiert: Der S. ignoriert Volkes Stimme? Das seh ich ja eher wie die FR: Der geriert sich als "Volkslautsprecher" und funktioniert als solcher ja wohl augenscheinlich leider auch ... worüber die SPD nun eingeknickt ist.) Und 2. produziert der Herr S. eben - nachdem er sich mit Integration in seiner Zeit als handelnder Politiker nicht ernsthaft wirkend und tuend beschäftigt hatte - inzwischen eben "nicht analysierte Denkmuster, die einer wertneutralen Analyse standhalten würden, sondern (...) zwanghaft (...) zusammenhanglose Begriffsreihen und ausschließlich ausufernde Profilneurosen". Warum und v.a. wie sollte man darauf "substantiell" reagieren? Der hat - sprachlich, dramaturgisch und wissenschaftlich - ein sauschlechtes Buch geschrieben und damit, weils irgendwie nach "Volkes Stimme" mieft, Millionen verdient: Ein legitimes Ziel, aber damit muss man sich nicht "auseinandersetzen", das machen wir mit Mario Barth doch auch nicht! Und er hat, auch legitim, wenns der Markt denn anscheinend hergibt, wiederum gegen nettes fettes Geld "nicht analysierte Denkmuster" und "zusammenhanglose Begriffsreihen" in die Gegend "vorabveröffentlicht" - um sogleich zu tröten, man müsse eben sein ganzes Buch lesen, um ihn zu verstehen. Und nun verkündet er, man habe ihn immer noch nicht verstanden und DAS täte im leid? Soll heißen: Noch mal alle den Schinken kaufen, lesen, ... oder gar die demnächst erscheinende Fortsetzung, denn wo so viel unverstanden ist und substantiell hinterfragt werden und erklärt werden könnte ... Hallo? Er hat ein schlechtes Buch geschrieben, viele haben es gekauft und wenige haben es gelesen - weil es halt schlecht ist. Geht anderen Büchern und ihren Autoren auch so. Und jetzt ist mal gut. Die Profilneurose dazu kann man in jedem Interview mit dem alten Mann besichtigen. Dass die SPD dazu erst Schaum vor den Mund kriegt und sich den nun schnell mal abgewischt hat - nun gut, das spricht für sich, oder? Offenbar war man da ja überrascht, dass so viele Stimmen des Volkes dem Herrn S. "irgendwie" (nicht substanziell, bittschön!) folgen konnten oder wollten - und auf die mag man nicht verzichten in der Partei. Wenn das mal gut geht.
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06:37
Hans Shan hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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heidenplejer hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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