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Must have: Definitionsmacht - Teil 2

25.05.2009 | 17:59 Antifee
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26.05.2009 | 08:42 aichm
ich muss ja hier auchnochmal was schreiben, wegen des Terror-Argumentes: Warum ist es Terror, wenn die Frau etwas definiert und nicht wenn der Mann es tut - wie es derzeit geschieht. Leben wir also zu...
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26.05.2009 | 15:29 Cyprezz
@Joachim Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Menschenrechte sind besser als gar nichts. Soweit so schlecht. Aber bei wem sollen Staatenlose, denn ihre Menschenrechte einklagen bzw. wer soll die für die durchsetzen? Richtig: ein Staat. Aber sie haben ja keinen. Das hat Hannah Arendt schon nach dem letzten Weltkrieg festgestellt und gilt heute nicht weniger für Illegalisierte. Was bitte soll eine illegalisierte Frau z.B. tun? Ne Anzeige starten? Wohl kaum. Außerdem gebe ich Juli recht: Es geht hier weder um eine andere Form von Justiz, noch um eine tatsächliche Lösung des grundlegenden Problems. Aber der Text weisst ja die ganze Zeit daraufhin, dass hier keine Instant-fix-so-soll-eine-bessere-Welt-aussehen-Lösung ist, sondern eben eine notwendige Reaktion auf sexistische 'Normalzustände'.
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Must have: Definitionsmacht - Teil 2

25.05.2009 | 17:59 Antifee
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26.05.2009 | 08:42 aichm
ich muss ja hier auchnochmal was schreiben, wegen des Terror-Argumentes: Warum ist es Terror, wenn die Frau etwas definiert und nicht wenn der Mann es tut - wie es derzeit geschieht. Leben wir also zu...
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26.05.2009 | 15:29 Cyprezz
@Joachim Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Menschenrechte sind besser als gar nichts. Soweit so schlecht. Aber bei wem sollen Staatenlose, denn ihre Menschenrechte einklagen bzw. wer soll die für die durchsetzen? Richtig: ein Staat. Aber sie haben ja keinen. Das hat Hannah Arendt schon nach dem letzten Weltkrieg festgestellt und gilt heute nicht weniger für Illegalisierte. Was bitte soll eine illegalisierte Frau z.B. tun? Ne Anzeige starten? Wohl kaum. Außerdem gebe ich Juli recht: Es geht hier weder um eine andere Form von Justiz, noch um eine tatsächliche Lösung des grundlegenden Problems. Aber der Text weisst ja die ganze Zeit daraufhin, dass hier keine Instant-fix-so-soll-eine-bessere-Welt-aussehen-Lösung ist, sondern eben eine notwendige Reaktion auf sexistische 'Normalzustände'.
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Must have: Definitionsmacht - Teil 2

25.05.2009 | 17:59 Antifee
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26.05.2009 | 08:42 aichm
ich muss ja hier auchnochmal was schreiben, wegen des Terror-Argumentes: Warum ist es Terror, wenn die Frau etwas definiert und nicht wenn der Mann es tut - wie es derzeit geschieht. Leben wir also zu...
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26.05.2009 | 13:20 Cyprezz
@Joachim Losehand Ich les hier immer "Menschenrechte" und "unabhängige Instanzen". Also erstmal: Könnte es vielleicht sein, dass mit dem Menschenrechtskonzept schon was sind so ganz hinhaut? Erstens muss man mal sagen, dass wohl urspürnglich eher 'Männerrechte' waren nicht. Wir wollen mal nicht so tun, als ob die Aufklärer die Begründer (sic!) der feministischen Bewegung waren. Zweitens: was bitte ist den an diesen "unabhängigen Instanzen" bitte schön unabhängig. Der Text argumentiert doch sehr klar heraus, dass es sich um eine männliche - eben verobjektivierende Sicht handelt. Zählen tuen nur 'harte Fakten' - psychisches Leid ist wird da einfach mal rausDEFINIERT. Und an den Anzeigezahlen und der deutlich differierenden Zahl der Verurteilungen, lässt sich auch sehr schön ablesen, dass irgendwas wohl eben nicht "unabhängig" ist. (Bevor mir das unterstellt wird: Bei der hohen Dunkelziffer kann ich einfach nicht davon ausgehen, dass die uneingeschränkte Mehrheit aller Frauen, die sich zu einer Anzeige durchringt, das aus "Spaß" macht.) Und noch ein Wort zu Menschenrechten: Die gelten eben nicht für Menschen, sondern für Staatsbürger*Innen, nur um den Link zur Kritik des Nationalsstaats auch noch mal aufzunehmen. Und Aufklärung: Lieber Joachim lies doch bitte mal die "Dialektik der Aufklärung" - die leiten da sehr schön her, was du gerade mit deinem "aufklärerischen" Gestus veranstaltest.
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