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Seit Jahren schon wütet in den Vereinigten Staaten das Ungeheuer mit dem Namen „Charity“. Was sich dahinter verbirgt, ist nichts Anderes als die abstruse Idee, wonach die vermeintlich omnipotenten, christlichen Werte der Nächstenliebe und Mitleids, staatliche, demokratisch geführte Institutionen überflüssig machen sollen. Die Ergebnisse dieses Neo-Dogmas lassen sich nur zu leicht vor Augen führen: die öffentlichen Schulen in USA sind zu Kriegsgebieten mutiert, mehr als 20% der Amerikaner sind nicht krankenversichert, die Studierenden verschulden sich bodenlos.Die „Charity“ dient lediglich zur Propagandazwecken und Beruhigung der Gewissen der Täter. Probleme werden vor ihr kaum gelöst.
Doch das ist leider nicht Alles. Die Charity-Chimäre hat nicht unlängst weitere Fratze der Tyrannei gezeigt: Think-Tanks. Was sich unter dem Begriff einer wissenschaftlich orientierten Zusammenkunft versteckt, sind gut bezahlte, ideologisch stramm marschierende Dilettanten, die einen immensen gesellschaftlichen Schaden anrichten, indem sie wissenschaftliche Prinzipien verhöhnen und verkaufen. Das wohl bekannteste Beispiel für die Arbeit dieser Pseudo-Wissenschaftler ist die Verleugnung des Klimawandelns und die damit zusammenhängende Rolle des Menschen. Auch politisch sollte man die Wirkung dieser Seelenverkäufer nicht unterschätzen, wie der derzeitige Steuer- und Defizit-Streit in den USA zeigt.
Einartigerweise kann man ebenso in den USA wie auch in Deutschland mit ruhigen Gewissen behaupten, dass diese „Denkfabriken“ von dem wohlhabenden rechten Flügel der politischen Landschaft aufgebaut und bezahlt werden. Neuerdings auf von den Neo-libs. Und das nennt man dann „Charity founded“ oder auf Deutsch: „Stiftung“. Und es ist nicht nur fürs Gewissen gut. Das Prinzip ist einfach: Sobald man die notwendige Geldsumme auf den Tisch legen kann, erhält man problemlos einen „Experten“, der in den Medien eine Giftbrühe als Zaubertrank verkauft. Nach „strengen, unabhängigen, wissenschaftlichen Erkenntnissen“ versteht sich.
Dass man jedoch solche „Stiftungen“ jetzt neuerdings schon auf Kinder im Schulalter loslässt, ist im höchsten Maße verwerflich. Es ist anscheinend nicht mehr die gute Stube, dem Nachwuchs die Entscheidung der politischen Ausrichtung nach der Schulzeit zu überlassen.
Nein, stattdessen wird unter dem Mantel der Gewaltprävention gegen „Linksextremismus“ gehetzt.
www.zeitbild-stiftung.de/demokratie_starken_linksextremismus_verhindern.html
Schön gedeckt vom Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (www.bmfsfj.de/). Und dabei ist es kaum überraschend, dass die Fürstin des Ministeriums eine CDU-Frau ist.
Interessanterweise finden sich in dem dubiosen Blättchen der Zeitbild-Stiftung viele, äußerst seltsame Analogien, z.B.: zwischen Obdachlosen und Linksextremen, sowie zwischen Linksextremen und Antisemiten.
Eine Recht gute Analyse finden Sie auch hier:
annalist.noblogs.org/post/2011/11/23/gentrifizierung-immer-noch-linksextrem/
Zum Abschluss sollte noch der Name des Vorsitzenden dieser so genanten „Stiftung“, eines prominenten Golfspielers und Verlegers aus München nennen, der für diese schändliche Propaganda verantwortlich ist:
Bernd Woischnik
Tel.: +49.0.89 2606440
E-Mail: bernd.woischnik@zeitbild.de
Etwaige Danksagungen und Wertschätzungen senden Sie bitte an die o.g. eMail-Adresse.
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@d353rt
so schaut es bei uns aus? siehe: "http://www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/sind-kirchen-gewerkschaften-stiftungen-die-wahren-absahner 23.12.2010 | 01:36 Sind Kirchen, Gewerkschaften, Stiftungen die wahren Absahner? wohlfahrtsverbände gewerkschaften stiftungen kirchen katholizismus ekd malteser arbeiterwohlfahrt antidiskriminierungsgesetz tendenzbetriebe diakonie caritas vatikan papst Sind Kirchen, Gewerkschaften, Stiftungen die wahren Absahner? Wenn der Postmann kommt, klingelt es zweimal In den Kassen der Kirchen, Gewerkschaften, Stiftungen hierzulande auch. Wie geht das? Public Private Partnership im sozialen Bereich - wie das mit den Kirchen, Gewerkschaften, Stiftungen funktioniert, sieht man, um nur zwei Beispiele zu nennen, im kirchlichen, gewerkschaftlichen Arbeitsrecht, wo Bezahlung unter Tarif und Einmischung des Arbeitgebers in privateste Lebensräume an der Tagesordnung sind. Solches Arbeitgeber Gehabe in kirchlichen wie gewerkschaftlichen Tendenzbetrieben ist ebenso, wie in den staatlich finanzierten Bekenntnisschulen in den Bundesländern, wo Kinder aus der unmittelbaren Nachbarschaft von Konfessionsgrundschulen dort, trotz Antidiskriminierungsgesetz in der EU, zugunsten von wohnortfernen "Bekenntniskindern abgelehnt werden." |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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