Daniel B.

Tastycrats

Blogbeiträge

11.10.2009 | 13:28 Daniel B.

Auf der liberalen Welle

Herrliche Zeiten für den Liberalismus - wann war eine Partei, die sich liberalen Idealen verpflichtet fühlt, zuletzt so stark. Endlich hat der Rückbau überflüssiger Regulierungen und die Entfesselung des selbstbestimmten Individuums wi... >> mehr
12.07.2009 | 16:41 Daniel B.

Hoffnungsträger Staat?

Die Mode dieses Sommers:  Staat ist wieder in. Zumindest sofern es um die Rettung "systemwichtiger" Marktteilnehmer und die Ankurbelung der Autokonjunktur geht. Das heißt freilich noch lange nicht, dass auch in anderen Bereichen das bis vor kurzem n... >> mehr
02.07.2009 | 21:04 Daniel B.

Der ideale Politiker

Kennen Sie Jörg Asmussen? Mittlerweile ist das sehr wahrscheinlich – seit der Staatssekretär im Untersuchungsausschuss zur Finanzkrise zur wichtigsten Zielscheibe der Kritik der Opposition wurde, ist er auch einer weiteren Öffentlichkeit b... >> mehr
26.06.2009 | 21:42 Daniel B.

Kein Pardon für Ignoranz!

Premiere in Dresden  - zum ersten Mal wird in Deutschland ein UNESCO-Weltkulturerbetitel aberkannt. Eine grandiose Peinlichkeit mit langer Vorankündigung, mit der man sich ehrlich einen Ehrenplatz neben dem Oman verdient hat, welcher bisher als einzi... >> mehr
19.06.2009 | 11:57 Daniel B.

USA! USA?

Was ist schlimmer als eine Krise? Ganz einfach – der Versuch, deren Ursachen zu beheben. Zumindest, man sich in der Rolle eines „Finanzdienstleisters“ befindet und das alte Geschäftsmodell mit seinem traumhaften Renditen von 25% auf das ... >> mehr
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Kommentare

Kommentar zu

Wozu brauchen wir die SPD?

Positionen | 14.01.2010 | 18:30 Alfred Pfaller
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19.01.2010 | 23:27 Fro
„Wohlstand für alle braucht keine Politik der sozialen Wohltaten und der massiven Umverteilung von den Reichen zu den Armen. Ihre tragenden Säulen wären (annähernd) Vollbeschäftigung zu „anständigen“ ...
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20.01.2010 | 15:52 Daniel B.
Das hört sich eher genau nach jenem Sprachgebrauch an, mit dem die Agenda-SPD ihre Schleifung des Sozialstaats rechtfertigte. Ohne eine massive Umverteilung wird es eine einigermaßen akzeptable Teilhabe aller am gesellschaftlichen Wohlstand nicht geben. Solange die SPD nicht die Kraft aufbringt, das offen auszusprechen und um die nötigen Mehrheiten dafür auch gegen das allzeit präsente Gerede von den 'Entlastungen' (deren Gegenfinanzierung aus gutem Grund nie im gleichen Zug erörtert wird) zu kämpfen, kann man den Rest des Programms auch gleich entsorgen.
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Jack Bauer als Symptom

Kultur | 08.12.2009 | 15:45 Klaus Ungerer
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09.12.2009 | 20:33 Daniel B.
Die Medienkritik trifft vielleicht nicht unbedingt, die Gesellschaftskritik leider durchaus. Zumindest in bestimmten Branchen - mir fiele hier z.B. der Medien- und Kommunikationsbereich ein - ist es ja schon praktisch Standard, dass dankbare Idioten sich angestrengt selber suggerieren, die schrankenlose (Selbst-) Ausbeutung sei ein erfülltes Dasein. Spätestens, wenn das 'Team' als eine Art Familie dargestellt und ständig von der Bedeutung des Arbeitsklimas gefaselt wird, sollte man äußerst misstrauisch werden...
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Kassenwart Münchhausen

Positionen | 22.10.2009 | 14:10 Robert Kurz
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22.10.2009 | 16:18 goch
Warum können die Schulden nicht durch eine stärkere Inflation abgebaut werden? So zahlen sie sich teilweise selbst ab.Bei einer Aufblähung des Geldvolumens im Euroraum, würde dies doch eine Abwertung ...
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22.10.2009 | 18:46 Daniel B.
Ist das ein ernst gemeinter Vorschlag? Was genau soll bitte das Ergebnis sein - dass der Exportsektor den großen Reibach macht und seine Beschäftigten einigermaßen verdienen, alle anderen aber von der Hand in den Mund leben können? Das Rezept hat doch schon in deutlich abgeschwächter Form zu ähnlichen Ergebnissen geführt. Mal ganz davon abgesehen, dass es in dem 'Konzept' so etwas wie die europäische Wirtschafts- und Währungsunion scheinbar auch nicht gibt. Würde innerhalb dieser auch unweigerlich zu einem 'tollen' Sozialabbauwettbewerb führen. Wirklich Wahnsinn...
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Kostenfaktoren aller Länder, vereinigt euch!

Positionen | 04.10.2009 | 13:00 Wolfgang Ratzel
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04.10.2009 | 19:19 Daniel B.
Was genau will uns der Verfasser hier überhaupt sagen? Dass das undankbare parasitäre Pack gefälligst froh sein soll, wenn man ihnen zumutet, alles zumutbar zu finden (anbei bemerkt mit dem schönen Ne...
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04.10.2009 | 20:28 Daniel B.
Wobei der "menschenverachtende Unterton" ja offensichtlich bewußtes Stilmittel ist. Sorry, aber man ja ist schon soweit, dass man auch so etwas erst mal ernst nimmt - es gibt ja Leute wie einen gewissen Herr S. aus Berlin, die für sowas sogar populär sind. Aber wenn Wolfgang Ratzel auch mit diesem Artikel darauf hinaus will, dass sich Linke in sinnlose Feindbilder verrennen - kann man das nicht einigermaßen klar zum Ausdruck bringen? Das ist nämlich ein wirklich diskussionswürdiges Argument, das hier aber dann doch - mal wieder - sehr unklar formuliert ist. Wobei ich auch nicht weiß, ob der wohlmeinende Sozialstaatsterror wirklich die beste Option ist. Die Hoffnung, dass eine Integration aller in die Arbeitsgesellschaft noch möglich ist, scheint mir jedenfalls absolut illusorisch.
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Kostenfaktoren aller Länder, vereinigt euch!

Positionen | 04.10.2009 | 13:00 Wolfgang Ratzel
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04.10.2009 | 19:19 Daniel B.
Was genau will uns der Verfasser hier überhaupt sagen? Dass das undankbare parasitäre Pack gefälligst froh sein soll, wenn man ihnen zumutet, alles zumutbar zu finden (anbei bemerkt mit dem schönen Nebeneffekt der Schwächung der Position der Arbeitenden allgemein...)? Glaubt hier jemand wirklich daran, dass "1-Euro-Jobs" als Mittel der "Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt" ernstzunehmen sind? Wohl kaum, und das ist auch das Problem mit dieser Polemik (mal ganz abgesehen von ihrem menschenverachtenden Unterton) - in Wirklichkeit geht es vor allem um Druck, Druck und nochmals Druck. Wenn man das dann mit den stets drohenden Kürzungen bei mangelndem untertänigem Wohlverhalten kombiniert, ist es eigentlich nicht ganz so verwunderlich, dass sich die Begeisterung auf Seiten der so Beglückten in Grenzen hält. Es ist aus praktischen Gründen allerdings sehr unwahrscheinlich, dass alle Arbeitslosen zur Zwangsarbeit herangezogen werden. Sie als in ständiger Unsicherheit lebende Subjekte zu behandeln, geht hingegen sehr wohl.
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Politikarena

Antworten

Woche 29/2009 Am 14.07.2009 | 17:03 fragte Janusz

Ist die Idee eines schlanken Staates noch zeitgemäß?

Daniel B. 16.07.2009 | 09:10

Es stellt sich natürlich die Frage, was genau unter "schlankem Staat" zu verstehen ist. Aber grundsätzlich ist wohl festzuhalten, dass diese Idee schon immer mindestens soviel mit Machtverhältnissen wie mit ökonomischen Erwägungen zu tun hatte. Wenn "schlanker Staat" vor allem bedeutet, dass Marktmacht reibungslos auf alle anderen Bereiche der Gesellschaft zu übertragen ist, halte ich allerdings wenig davon.

www.freitag.de/community/blogs/daniel-b-/hoffnungstraeger-staat

Daniel B.
Die Freitag-Community - welch herrliche Gelegenheit, meine ungesunde Vorliebe für Politik auszuleben. Dieses konnte ich in einem brotlosen (=politikwissenschaftlichen) Studium vertiefen. Auch wenn ich deswegen noch lange nicht berufen bin, bringe ich mir hier gerne ein.
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Logbuch
07:56
Alien59 hat gerade einen Kommentar geschrieben.
07:42
Fräulein Juliane hat gerade einen Kommentar geschrieben.
07:40
Hexogen hat gerade einen Kommentar geschrieben.
07:40
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07:30
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