Daniel B.

Tastycrats

Blogbeiträge

31.07.2010 | 20:58 Daniel B.

Symptom Finanzmarkt

Kennen Sie den Unterschied zwischen Ursachen und Symptomen? Sollte die Antwort auf diese Frage “ja” lauten, haben Sie - zumindest dem Anschein nach - sehr vielen Politikern etwas voraus. Den deren Rezept gegen Wiederholungen der Finanzkrise lassen ... >> mehr
11.10.2009 | 13:28 Daniel B.

Auf der liberalen Welle

Herrliche Zeiten für den Liberalismus - wann war eine Partei, die sich liberalen Idealen verpflichtet fühlt, zuletzt so stark. Endlich hat der Rückbau überflüssiger Regulierungen und die Entfesselung des selbstbestimmten Individuums wi... >> mehr
12.07.2009 | 16:41 Daniel B.

Hoffnungsträger Staat?

Die Mode dieses Sommers:  Staat ist wieder in. Zumindest sofern es um die Rettung "systemwichtiger" Marktteilnehmer und die Ankurbelung der Autokonjunktur geht. Das heißt freilich noch lange nicht, dass auch in anderen Bereichen das bis vor kurzem n... >> mehr
02.07.2009 | 21:04 Daniel B.

Der ideale Politiker

Kennen Sie Jörg Asmussen? Mittlerweile ist das sehr wahrscheinlich – seit der Staatssekretär im Untersuchungsausschuss zur Finanzkrise zur wichtigsten Zielscheibe der Kritik der Opposition wurde, ist er auch einer weiteren Öffentlichkeit b... >> mehr
26.06.2009 | 21:42 Daniel B.

Kein Pardon für Ignoranz!

Premiere in Dresden  - zum ersten Mal wird in Deutschland ein UNESCO-Weltkulturerbetitel aberkannt. Eine grandiose Peinlichkeit mit langer Vorankündigung, mit der man sich ehrlich einen Ehrenplatz neben dem Oman verdient hat, welcher bisher als einzi... >> mehr
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Kommentare

Kommentar zu

In der Dunkelkammer

Politik | 20.10.2010 | 14:30 Tom Strohschneider
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22.10.2010 | 23:31 Daniel B.
Auch wenn ich dem Artikel in weiten Teilen zustimmen würde, besteht meiner Ansicht nach durchaus ein logischer Zusammenhang zwischen Hartz und dem Mindestlohn. Schließlich sehen sich Langzeitarbeitslo...
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24.10.2010 | 10:17 Daniel B.
Wirklich? 1. Sind Sie sich vielleicht nicht ganz im klaren, was für 'Lohnhöhen' teils schon üblich sind. 2. Werden wir kaum morgen nach Peking zum Frisör fliegen. 3. Zeigt Ihr Glauben an die recht einfachen 'Wanderungen' vor allem ein Problem, das auch insgesamt durchscheint - ein mangelndes Verständnis, das es bei Thema Arbeit so sehr wie sonst kaum irgendwo um den Menschen als soziales Wesen geht - genau deshalb haben die Rezepte der Kartoffelmarkttheoretiker ja auch meist so wenig mit der Realität zu tun. Mal ganz abgesehen davon, dass in solchen Fällen zusätzlich meist auch noch gerne die Rolle von (Markt-) Macht ignoriert wird. An dem müßigen Wettbewerb, mit irgendwelchen Links die jeweilige Einschätzung des Mindestlohns zu untermauern möchte ich mich jetzt übrigens nicht beteiligen - da Wikipedia zu bringen ist allerdings nicht unbedingt beeindruckend. Aber ein kurzes Wort zu dem Ziel 'befriediegender Einkünfte durch Kapitalerträge für alle' kann ich mir dann jetzt doch nicht mehr verkneifen. Wie kann man sowas jetzt (schon wieder) ernsthaft propagieren? Als ob wir nicht ohnehin schon eine Schwemme vagabundierenden Kapitals auf der verzweifelten Suche nach Rendite hätten, die in immer kürzeren Abständen zur Blasenbildung und darauf folgenden Krisen führt. Was das längerfristige Ergebnis ist, wen man sich einbildet als Volkswirtschaft vom Ritt auf diesem Tiger insgesamt doch profitieren können, sehen Sie derzeit sehr schön, wenn Sie mal einen kurzen Blick nach Irland, Island, GB oder eben auch in die USA werfen. Wie man da auf die Idee kommen kann, dass man den Finanzsektor mit allen verheerenden politischen Nebenwirkungen sogar noch weiter aufblähen sollte, ist einfach nicht nachvollziehbar.
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In der Dunkelkammer

Politik | 20.10.2010 | 14:30 Tom Strohschneider
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22.10.2010 | 23:31 Daniel B.
Auch wenn ich dem Artikel in weiten Teilen zustimmen würde, besteht meiner Ansicht nach durchaus ein logischer Zusammenhang zwischen Hartz und dem Mindestlohn. Schließlich sehen sich Langzeitarbeitslo...
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24.10.2010 | 01:07 Daniel B.
Tut mir leid, aber ihre Behauptung, dass der Arbeitsmarkt 'funktioniert wie jeder andere Markt auch' ist bestenfalls irreführend. Zum einen ist ein allgemeiner Mindestlohn ja keineswegs etwas exotisches - es gibt sehr viele Länder, in denen eine solche Regelung existiert. Und das auf den ersten Blick erstaunliche dabei ist, dass eine klare negative Auswirkung auf die Beschäftigungslage eben nicht nachgewiesen werden konnte. 'Auf den ersten Blick' deshalb, weil die Lohnhöhe selbstverständlich nicht davon abhängt, wieviel ein Arbeitgeber zahlen zu können meint, sondern zumindest auch davon, wieviel er zahlen muss, um Arbeitskräfte unter den Bedingungen eines funktionierenden Marktes anwerben zu können. Aber eben dieser 'funktionierende Markt' ist unter der Bedingung des de-facto-Arbeitszwangs eben nicht mehr gegeben. Die von Ihnen durchaus treffend skizzierte Verknappung von Arbeit tut da nur ein übriges, um die Position der von Hartz betroffenen als 'Marktteilnehmer' zu einer reinen Phantasie zu machen. 'Gute Arbeit für alle' dürfte allerdings kaum mehr Realität werden, aber das jetzt praktizierte 'Arbeit um jeden Preis' trägt vor allem dazu bei, die Qualität der vorhandenen Jobs zu beeinträchtigen.
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In der Dunkelkammer

Politik | 20.10.2010 | 14:30 Tom Strohschneider
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22.10.2010 | 23:31 Daniel B.
Auch wenn ich dem Artikel in weiten Teilen zustimmen würde, besteht meiner Ansicht nach durchaus ein logischer Zusammenhang zwischen Hartz und dem Mindestlohn. Schließlich sehen sich Langzeitarbeitslose in der Situation, dass sie de facto gezwungen werden, jedweden Job anzunehmen und somit keinerlei Verhandlungsspielmacht gegenüber den Arbeitgebern haben, wenn sie nicht sogar diese geringen Leistungen verlieren wollen. Ein ausnahmsloser bundesweiter Mindestlohn würde gewährleisten, dass diese Zwangslage nicht völlig ungebremst von seiten der Arbeitgeber ausgenutzt werden kann, was ja ganz offensichtlich geschieht, wenn man sich einmal den Boom des Niedriglohnsektors ansieht. Nur leider dürfte die Realität eben wohl so aussehen, dass es durchaus darum geht, Löhne zu drücken, sei es aufgrund eines verfehlten Verständnisses des Arbeitsmarktes oder der immer offensichtlicher werdenden skandalösen Hörigkeit eines Gutteils des Parteienspektrums gegenüber Wirtschaftsinteressen jeder Art. Der SPD wäre also eher vorzuwerfen, dass sie dieses üble Spiel so lange selber betrieben hat.
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In der Dunkelkammer

Politik | 20.10.2010 | 14:30 Tom Strohschneider
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22.10.2010 | 23:31 Daniel B.
Auch wenn ich dem Artikel in weiten Teilen zustimmen würde, besteht meiner Ansicht nach durchaus ein logischer Zusammenhang zwischen Hartz und dem Mindestlohn. Schließlich sehen sich Langzeitarbeitslose in der Situation, dass sie de facto gezwungen werden, jedweden Job anzunehmen und somit keinerlei Verhandlungsspielmacht gegenüber den Arbeitgebern haben, wenn sie nicht sogar diese geringen Leistungen verlieren wollen. Ein ausnahmsloser bundesweiter Mindestlohn würde gewährleisten, dass diese Zwangslage nicht völlig ungebremst von seiten der Arbeitgeber ausgenutzt werden kann, was ja ganz offensichtlich geschieht, wenn man sich einmal den Boom des Niedriglohnsektors ansieht. Nur leider dürfte die Realität eben wohl so aussehen, dass es durchaus darum geht, Löhne zu drücken, sei es aufgrund eines verfehlten Verständnisses des Arbeitsmarktes oder der immer offensichtlicher werdenden skandalösen Hörigkeit eines Gutteils des Parteienspektrums gegenüber Wirtschaftsinteressen jeder Art. Der SPD wäre also eher vorzuwerfen, dass sie dieses üble Spiel so lange selber betrieben hat.
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Wozu brauchen wir die SPD?

Positionen | 14.01.2010 | 18:30 Alfred Pfaller
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19.01.2010 | 23:27 Fro
„Wohlstand für alle braucht keine Politik der sozialen Wohltaten und der massiven Umverteilung von den Reichen zu den Armen. Ihre tragenden Säulen wären (annähernd) Vollbeschäftigung zu „anständigen“ ...
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20.01.2010 | 15:52 Daniel B.
Das hört sich eher genau nach jenem Sprachgebrauch an, mit dem die Agenda-SPD ihre Schleifung des Sozialstaats rechtfertigte. Ohne eine massive Umverteilung wird es eine einigermaßen akzeptable Teilhabe aller am gesellschaftlichen Wohlstand nicht geben. Solange die SPD nicht die Kraft aufbringt, das offen auszusprechen und um die nötigen Mehrheiten dafür auch gegen das allzeit präsente Gerede von den 'Entlastungen' (deren Gegenfinanzierung aus gutem Grund nie im gleichen Zug erörtert wird) zu kämpfen, kann man den Rest des Programms auch gleich entsorgen.
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Daniel B.
Die Freitag-Community - welch herrliche Gelegenheit, meine ungesunde Vorliebe für Politik auszuleben. Dieses konnte ich in einem brotlosen (=politikwissenschaftlichen) Studium vertiefen. Auch wenn ich deswegen noch lange nicht berufen bin, bringe ich mir hier gerne ein.
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München
Mitglied seit:
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24.10.2010
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Logbuch
07:35
Wolfram Heinrich hat gerade einen Kommentar geschrieben.
07:24
h.yuren hat gerade einen Kommentar geschrieben.
07:08
h.yuren hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:56
tlacuache hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:43
Hans Shan hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

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Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
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