Daniel B.

Tastycrats

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In der Dunkelkammer

Politik | 20.10.2010 | 14:30 Tom Strohschneider
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22.10.2010 | 23:31 Daniel B.
Auch wenn ich dem Artikel in weiten Teilen zustimmen würde, besteht meiner Ansicht nach durchaus ein logischer Zusammenhang zwischen Hartz und dem Mindestlohn. Schließlich sehen sich Langzeitarbeitslo...
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24.10.2010 | 10:17 Daniel B.
Wirklich? 1. Sind Sie sich vielleicht nicht ganz im klaren, was für 'Lohnhöhen' teils schon üblich sind. 2. Werden wir kaum morgen nach Peking zum Frisör fliegen. 3. Zeigt Ihr Glauben an die recht einfachen 'Wanderungen' vor allem ein Problem, das auch insgesamt durchscheint - ein mangelndes Verständnis, das es bei Thema Arbeit so sehr wie sonst kaum irgendwo um den Menschen als soziales Wesen geht - genau deshalb haben die Rezepte der Kartoffelmarkttheoretiker ja auch meist so wenig mit der Realität zu tun. Mal ganz abgesehen davon, dass in solchen Fällen zusätzlich meist auch noch gerne die Rolle von (Markt-) Macht ignoriert wird. An dem müßigen Wettbewerb, mit irgendwelchen Links die jeweilige Einschätzung des Mindestlohns zu untermauern möchte ich mich jetzt übrigens nicht beteiligen - da Wikipedia zu bringen ist allerdings nicht unbedingt beeindruckend. Aber ein kurzes Wort zu dem Ziel 'befriediegender Einkünfte durch Kapitalerträge für alle' kann ich mir dann jetzt doch nicht mehr verkneifen. Wie kann man sowas jetzt (schon wieder) ernsthaft propagieren? Als ob wir nicht ohnehin schon eine Schwemme vagabundierenden Kapitals auf der verzweifelten Suche nach Rendite hätten, die in immer kürzeren Abständen zur Blasenbildung und darauf folgenden Krisen führt. Was das längerfristige Ergebnis ist, wen man sich einbildet als Volkswirtschaft vom Ritt auf diesem Tiger insgesamt doch profitieren können, sehen Sie derzeit sehr schön, wenn Sie mal einen kurzen Blick nach Irland, Island, GB oder eben auch in die USA werfen. Wie man da auf die Idee kommen kann, dass man den Finanzsektor mit allen verheerenden politischen Nebenwirkungen sogar noch weiter aufblähen sollte, ist einfach nicht nachvollziehbar.
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In der Dunkelkammer

Politik | 20.10.2010 | 14:30 Tom Strohschneider
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22.10.2010 | 23:31 Daniel B.
Auch wenn ich dem Artikel in weiten Teilen zustimmen würde, besteht meiner Ansicht nach durchaus ein logischer Zusammenhang zwischen Hartz und dem Mindestlohn. Schließlich sehen sich Langzeitarbeitslo...
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24.10.2010 | 01:07 Daniel B.
Tut mir leid, aber ihre Behauptung, dass der Arbeitsmarkt 'funktioniert wie jeder andere Markt auch' ist bestenfalls irreführend. Zum einen ist ein allgemeiner Mindestlohn ja keineswegs etwas exotisches - es gibt sehr viele Länder, in denen eine solche Regelung existiert. Und das auf den ersten Blick erstaunliche dabei ist, dass eine klare negative Auswirkung auf die Beschäftigungslage eben nicht nachgewiesen werden konnte. 'Auf den ersten Blick' deshalb, weil die Lohnhöhe selbstverständlich nicht davon abhängt, wieviel ein Arbeitgeber zahlen zu können meint, sondern zumindest auch davon, wieviel er zahlen muss, um Arbeitskräfte unter den Bedingungen eines funktionierenden Marktes anwerben zu können. Aber eben dieser 'funktionierende Markt' ist unter der Bedingung des de-facto-Arbeitszwangs eben nicht mehr gegeben. Die von Ihnen durchaus treffend skizzierte Verknappung von Arbeit tut da nur ein übriges, um die Position der von Hartz betroffenen als 'Marktteilnehmer' zu einer reinen Phantasie zu machen. 'Gute Arbeit für alle' dürfte allerdings kaum mehr Realität werden, aber das jetzt praktizierte 'Arbeit um jeden Preis' trägt vor allem dazu bei, die Qualität der vorhandenen Jobs zu beeinträchtigen.
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In der Dunkelkammer

Politik | 20.10.2010 | 14:30 Tom Strohschneider
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22.10.2010 | 23:31 Daniel B.
Auch wenn ich dem Artikel in weiten Teilen zustimmen würde, besteht meiner Ansicht nach durchaus ein logischer Zusammenhang zwischen Hartz und dem Mindestlohn. Schließlich sehen sich Langzeitarbeitslose in der Situation, dass sie de facto gezwungen werden, jedweden Job anzunehmen und somit keinerlei Verhandlungsspielmacht gegenüber den Arbeitgebern haben, wenn sie nicht sogar diese geringen Leistungen verlieren wollen. Ein ausnahmsloser bundesweiter Mindestlohn würde gewährleisten, dass diese Zwangslage nicht völlig ungebremst von seiten der Arbeitgeber ausgenutzt werden kann, was ja ganz offensichtlich geschieht, wenn man sich einmal den Boom des Niedriglohnsektors ansieht. Nur leider dürfte die Realität eben wohl so aussehen, dass es durchaus darum geht, Löhne zu drücken, sei es aufgrund eines verfehlten Verständnisses des Arbeitsmarktes oder der immer offensichtlicher werdenden skandalösen Hörigkeit eines Gutteils des Parteienspektrums gegenüber Wirtschaftsinteressen jeder Art. Der SPD wäre also eher vorzuwerfen, dass sie dieses üble Spiel so lange selber betrieben hat.
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In der Dunkelkammer

Politik | 20.10.2010 | 14:30 Tom Strohschneider
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22.10.2010 | 23:31 Daniel B.
Auch wenn ich dem Artikel in weiten Teilen zustimmen würde, besteht meiner Ansicht nach durchaus ein logischer Zusammenhang zwischen Hartz und dem Mindestlohn. Schließlich sehen sich Langzeitarbeitslose in der Situation, dass sie de facto gezwungen werden, jedweden Job anzunehmen und somit keinerlei Verhandlungsspielmacht gegenüber den Arbeitgebern haben, wenn sie nicht sogar diese geringen Leistungen verlieren wollen. Ein ausnahmsloser bundesweiter Mindestlohn würde gewährleisten, dass diese Zwangslage nicht völlig ungebremst von seiten der Arbeitgeber ausgenutzt werden kann, was ja ganz offensichtlich geschieht, wenn man sich einmal den Boom des Niedriglohnsektors ansieht. Nur leider dürfte die Realität eben wohl so aussehen, dass es durchaus darum geht, Löhne zu drücken, sei es aufgrund eines verfehlten Verständnisses des Arbeitsmarktes oder der immer offensichtlicher werdenden skandalösen Hörigkeit eines Gutteils des Parteienspektrums gegenüber Wirtschaftsinteressen jeder Art. Der SPD wäre also eher vorzuwerfen, dass sie dieses üble Spiel so lange selber betrieben hat.
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Wozu brauchen wir die SPD?

Positionen | 14.01.2010 | 18:30 Alfred Pfaller
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19.01.2010 | 23:27 Fro
„Wohlstand für alle braucht keine Politik der sozialen Wohltaten und der massiven Umverteilung von den Reichen zu den Armen. Ihre tragenden Säulen wären (annähernd) Vollbeschäftigung zu „anständigen“ ...
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20.01.2010 | 15:52 Daniel B.
Das hört sich eher genau nach jenem Sprachgebrauch an, mit dem die Agenda-SPD ihre Schleifung des Sozialstaats rechtfertigte. Ohne eine massive Umverteilung wird es eine einigermaßen akzeptable Teilhabe aller am gesellschaftlichen Wohlstand nicht geben. Solange die SPD nicht die Kraft aufbringt, das offen auszusprechen und um die nötigen Mehrheiten dafür auch gegen das allzeit präsente Gerede von den 'Entlastungen' (deren Gegenfinanzierung aus gutem Grund nie im gleichen Zug erörtert wird) zu kämpfen, kann man den Rest des Programms auch gleich entsorgen.
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Jack Bauer als Symptom

Kultur | 08.12.2009 | 15:45 Klaus Ungerer
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09.12.2009 | 20:33 Daniel B.
Die Medienkritik trifft vielleicht nicht unbedingt, die Gesellschaftskritik leider durchaus. Zumindest in bestimmten Branchen - mir fiele hier z.B. der Medien- und Kommunikationsbereich ein - ist es ja schon praktisch Standard, dass dankbare Idioten sich angestrengt selber suggerieren, die schrankenlose (Selbst-) Ausbeutung sei ein erfülltes Dasein. Spätestens, wenn das 'Team' als eine Art Familie dargestellt und ständig von der Bedeutung des Arbeitsklimas gefaselt wird, sollte man äußerst misstrauisch werden...
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Kassenwart Münchhausen

Positionen | 22.10.2009 | 14:10 Robert Kurz
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22.10.2009 | 16:18 goch
Warum können die Schulden nicht durch eine stärkere Inflation abgebaut werden? So zahlen sie sich teilweise selbst ab.Bei einer Aufblähung des Geldvolumens im Euroraum, würde dies doch eine Abwertung ...
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22.10.2009 | 18:46 Daniel B.
Ist das ein ernst gemeinter Vorschlag? Was genau soll bitte das Ergebnis sein - dass der Exportsektor den großen Reibach macht und seine Beschäftigten einigermaßen verdienen, alle anderen aber von der Hand in den Mund leben können? Das Rezept hat doch schon in deutlich abgeschwächter Form zu ähnlichen Ergebnissen geführt. Mal ganz davon abgesehen, dass es in dem 'Konzept' so etwas wie die europäische Wirtschafts- und Währungsunion scheinbar auch nicht gibt. Würde innerhalb dieser auch unweigerlich zu einem 'tollen' Sozialabbauwettbewerb führen. Wirklich Wahnsinn...
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Kostenfaktoren aller Länder, vereinigt euch!

Positionen | 04.10.2009 | 13:00 Wolfgang Ratzel
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04.10.2009 | 19:19 Daniel B.
Was genau will uns der Verfasser hier überhaupt sagen? Dass das undankbare parasitäre Pack gefälligst froh sein soll, wenn man ihnen zumutet, alles zumutbar zu finden (anbei bemerkt mit dem schönen Ne...
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04.10.2009 | 20:28 Daniel B.
Wobei der "menschenverachtende Unterton" ja offensichtlich bewußtes Stilmittel ist. Sorry, aber man ja ist schon soweit, dass man auch so etwas erst mal ernst nimmt - es gibt ja Leute wie einen gewissen Herr S. aus Berlin, die für sowas sogar populär sind. Aber wenn Wolfgang Ratzel auch mit diesem Artikel darauf hinaus will, dass sich Linke in sinnlose Feindbilder verrennen - kann man das nicht einigermaßen klar zum Ausdruck bringen? Das ist nämlich ein wirklich diskussionswürdiges Argument, das hier aber dann doch - mal wieder - sehr unklar formuliert ist. Wobei ich auch nicht weiß, ob der wohlmeinende Sozialstaatsterror wirklich die beste Option ist. Die Hoffnung, dass eine Integration aller in die Arbeitsgesellschaft noch möglich ist, scheint mir jedenfalls absolut illusorisch.
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Kostenfaktoren aller Länder, vereinigt euch!

Positionen | 04.10.2009 | 13:00 Wolfgang Ratzel
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04.10.2009 | 19:19 Daniel B.
Was genau will uns der Verfasser hier überhaupt sagen? Dass das undankbare parasitäre Pack gefälligst froh sein soll, wenn man ihnen zumutet, alles zumutbar zu finden (anbei bemerkt mit dem schönen Nebeneffekt der Schwächung der Position der Arbeitenden allgemein...)? Glaubt hier jemand wirklich daran, dass "1-Euro-Jobs" als Mittel der "Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt" ernstzunehmen sind? Wohl kaum, und das ist auch das Problem mit dieser Polemik (mal ganz abgesehen von ihrem menschenverachtenden Unterton) - in Wirklichkeit geht es vor allem um Druck, Druck und nochmals Druck. Wenn man das dann mit den stets drohenden Kürzungen bei mangelndem untertänigem Wohlverhalten kombiniert, ist es eigentlich nicht ganz so verwunderlich, dass sich die Begeisterung auf Seiten der so Beglückten in Grenzen hält. Es ist aus praktischen Gründen allerdings sehr unwahrscheinlich, dass alle Arbeitslosen zur Zwangsarbeit herangezogen werden. Sie als in ständiger Unsicherheit lebende Subjekte zu behandeln, geht hingegen sehr wohl.
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Harakiri in Schwarz-Rot

Positionen | 01.10.2009 | 12:50 Tom Strohschneider
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01.10.2009 | 15:10 oliverfink
Dass dieser Artikel mehr von der eigenen ideologischen Verblendung denn von Sachkenntnis geprägt ist, zeigt allein die Verwendung des Beispiels Hessens. Anstatt sich auf die thüringische Wahlaussage d...
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02.10.2009 | 07:37 Daniel B.
Mein Kommentar bestand freilich nicht nur aus dem ersten Abschnitt - wobei ich freilich durchaus dazu stehe, dass ich die immer gleichen 'Glaubenssätze', die 'z.T. schon seit Jahrzehnten' die öffentliche Diskussion bestimmen, nicht auch noch hier ständig in die Ohren geblasen bekommen möchte. Eigentlich nur witzig, wie die größten Anhänger der einzig verbliebenen politisch wirklich wirksamen Ideologie sich als Sachwalter des Rationalismus aufspielen.
Daniel B.
Die Freitag-Community - welch herrliche Gelegenheit, meine ungesunde Vorliebe für Politik auszuleben. Dieses konnte ich in einem brotlosen (=politikwissenschaftlichen) Studium vertiefen. Auch wenn ich deswegen noch lange nicht berufen bin, bringe ich mir hier gerne ein.
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13:13
kenua hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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kenua hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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goedzak hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Helena Neumann hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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antares56 hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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