Dana von der Heide

G8 & G20 Youth Summits

Blogbeiträge

02.06.2011 | 11:12 Dana von der Heide

Countdown für das Final Communiqué

  Nun wird es richtig spannend, die Gipfelmaschine läuft auf Hochtouren. Nach einigermaßen zähen Verhandlungen in den ersten Tagen haben die Diskussionen deutlich an Fahrt aufgenommen und die Debatten gehen nun in ihre heiße Phase. ... >> mehr
30.05.2011 | 20:07 Dana von der Heide

Die kleinen finesses françaises der Gipfeldiplomatie

  Nun ist es endlich fertig: Am gestrigen Sonntagvormittag haben die G-4 Länder ihr Abschlusskommuniqué des Europe’s Voice Summit verabschiedet und damit die gemeinsam verhandelten Positionen der EU in den G20 festgezurrt. Zeit zum Ver... >> mehr
28.05.2011 | 21:29 Dana von der Heide

Die Nachfolge DSKs als europäische Herausforderung

Vor vier Tagen verkündete die französische Finanzministerin Christine Lagarde, sie sei bereit, für das Amt des IWF-Chefpostens zu kandidieren um den in Folge seiner unrühmlichen Affären zurückgetretenen Dominique Strauss-Kahn zu e... >> mehr
28.05.2011 | 10:48 Dana von der Heide

Das Anliegen Deutschlands: Gemeinsam Europa gestalten.

Es ist ein besonderes Anliegen der deutschen Delegation, sich für eine langfristig ausgelegte, gemeinsame europäische Vision globalen Regierens einsetzen. Wir sind überzeugt, dass dem oftmals gepriesenen »effektiven Multilateralismus«... >> mehr
27.05.2011 | 16:25 Dana von der Heide

Unisono für Europa?

  In der Diskussion um eine Reform der G20 wird oftmals kritisiert, die EU sei im Vergleich zu anderen Regionen der Welt überrepräsentiert. Deutschland, Frankreich, Italien sowie das Vereinigte Königreich sitzen für die EU am Verhandl... >> mehr
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Kommentare

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02.06.2011 | 10:47 Dana von der Heide
Lieber Rapanui, vielen vielen Dank für ihren sehr konstruktiven Beitrag, ich freue mich immer wieder aufs Neue, wenn geneigte Leser den Infantilismus meiner Beiträge offenlegen. Nun, in diesem Sinne möchte ich ihnen gerne einiges erklären, damit sie nicht auch noch auf der Stufe eines (beleidigten?) Kindes zurückbleiben. Zunächst, erstens, zu ihren Fragen bezüglich der IWF-Nachfolge. Nun, „geeignet“ ist in der Tat ein ambivalentes Kriterium, dennoch absolut treffend. Eine Organisation wie der IWF benötigt einen Direktor, der selbstredend über finanz- und wirtschaftspolitische Expertise verfügt, sich in den Arbeitsweisen internationaler Organisationen bestens auskennt und über ein solides Demokratieverständnis verfügt. Ein Länderproporz sollte dabei eigentlich keine Rolle spielen, bedenkt man allerdings die Stimmenverteilung im IWF, wird ohne die USA wohl nichts laufen. Das ist der wesentlich Punkt meiner Kritik am derzeitigen Wahlverfahren (zur Lektüre sei folgender Link empfohlen: www.imf.org/external/np/exr/facts/pdf/mdsp.pdf ) Zum zweiten Punkt: Es soll tatsächlich junge Menschen geben, die sich für die Belange der jungen Generation interessieren und bereit sind, dafür Verantwortung zu übernehmen. Und das alles ganz freiwillig! Und mit bunten Krawatten. In holzvertäfelten Konferenzsälen. Unglaublich, oder? Ich kann ihnen versichern, wir machen hier einen ganz großartigen und ganz und gar nicht „bescheuerten Job“. Wann haben sie das letzte Mal mit Saudis, Indern, Chinesen, Amerikanern oder Japaner über Entwicklungspolitik diskutiert? Wann haben sie das letzte Mal mit Italienern, Franzosen, Australiern oder Kanadiern bei einem Glas Wein über die Zukunft der globalen Energieversorgung debattiert? Sehen sie! Und noch eines sei zu ihrer Enttäuschung angemerkt: wir werden nicht einmal verheizt! Alles was wir machen geschieht unabhängig von der deutschen Regierung, der Trägerverein ist eine so genannte NGO! (Sollten sie eigentlich wissen, da sie sich ja dezidiert mit unserem Blog auseinandergesetzt haben). Wir alle sind ehrenamtlich und in unserer Freizeit auf eigene Kosten hier in Paris – weil wir die drängenden Probleme unserer Generation anpacken und einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten wollen! Nicht mehr, aber auch nicht weniger! Herzlichst, Ihr André Zimmermann
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28.05.2011 | 23:44 Baphomed
Hallo Ihr Lieben, ich gehe jetzt mal OffTopic, es ist nicht gerecht wenn solch ein Projekt hier mit einem Stern bewertet wird. Der Versuch im zusammenhang mit diesem Projekt Transparenz über die Ver...
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29.05.2011 | 10:34 Dana von der Heide
Guten morgen zusammen, nun auch endlich ein paar Worte meinerseits zu den vielen interessanten Anmerkungen, die ich nun wiederum in gebotener Kürze versuchen werde zu kommentieren. Viele der Kommentare haben auf die bestehenden Kontrolldefizite in den internationalen Organisationen abgehoben. Diese möchte ich auch gar nicht bestreiten. Natürlich müssen auch die Entscheidungsprozesse in den internationalen Organisationen den Ansprüchen demokratischen Regierens genügen. Allerdings muss auch anerkannt werden, dass bei derzeit 187 Mitgliedern eine effektive demokratische Kontrolle durch den letztlichen „Auftraggeber“ der Organisation und ihrer Mitarbeiter – also durch die Bürger der Mitgliedstaaten – so einfach nicht zu realisieren ist. Was nicht bedeuten soll, dass eine Demokratisierung von vornherein auszuschließen ist. Aber zu bedenken bleibt, dass viele unterschiedliche politische Kulturen mit teilweise stark divergierenden Vorstellungen von „Demokratie“ (ganz abgesehen von wirtschafts- und finanzpolitischen Ansichten) in einer Organisation wie dem IWF aufeinandertreffen und eine grundsätzliche Verständigung aller (wenngleich diese auch nicht zwingend notwendig ist…aber im Sinne eines demokratischen Verfahrens) in so sensiblen Bereichen enorme Anstrengungen und Kompromisse erfordern. Wie leidensfähig man sein muss, hat unser Head of State im Übrigen erst heute Nacht erfahren, als bis um 3.00 morgens das Abschlusskommuniqué für den EUropes Voice Gipfel verhandelt wurde. Und dabei saßen nur vier europäische Staaten am Verhandlungstisch! Zudem ist der IWF erst 2010 tiefgreifende Reformen angegangen und hat den Schwellenländern mehr Einfluss in den IWF Gremien zugesprochen. Diese oftmals als nur kleine Schritte wahrgenommenen Reformen sind oft das Ergebnis langwieriger und schwieriger diplomatischer Verhandlungen. Auch das muss immer bedacht werden. Multilaterale Abstimmungsprozesse bewegen selten etwas von heute auf morgen! Und gerade deshalb wäre es für mich ein erstes positives Signal, wenn die EU mit gutem Beispiel voranginge und für mehr Transparenz und Wettbewerb im Hinblick auf die Besetzung des IWF-Chefpostens sorgt. So könnte ein erster, nicht ausschließlich symbolischer Schritt auf dem Weg zur Schließung der bestehenden Lücken zwischen den Bürgern und „ihren“ Organisationen getan werden. Mir ist wohl bewusst, dass niemand im IWF und schon gar nicht in der EU Siebenmeilenstiefel trägt. Dennoch kann man sich auch mit Trippelschritten fortbewegen! Was den impliziten Diskriminierungsvorwurf und die Frage, wo Afrika und Australien abbleiben, muss ehrlicherweise das Faktum anerkannt werden, dass bestimmte Qualifikationen und Erfahrungen in internationalen Organisationen (in diesem Fall: Finanzorganisationen) eine grundlegende Voraussetzung für die Wahl eines Kandidaten sein sollten. Deshalb ist es im Übrigen auch unwahrscheinlich, dass ein chinesischer Kandidat, sofern nominiert, eine Mehrheit im IWF-Board of Governors finden würde. Ich hoffe meine Position ist deutlich geworden und freue mich auf eine weitere anregende Diskussion, auch wenn meine Antworten manchmal etwas dauern werden! Aber wie gesagt, Verhandlungen können sehr sehr lang werden! EUer André Zimmermann
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28.05.2011 | 22:01 Dana von der Heide
Lieber Baphomed, nun lasse ich mich doch dazu hinreißen, Ihnen direkt zu antworten. Eigentlich hätte ich das gerne Herrn Zimmermann überlassen. Seine bislang nicht erfolgte Antwort, ist der intensiven Verhandlung geschuldet. Die Heads of State sitzen nämlich bereits seit heute morgen gemeinsam mit ihren Sherpas in der Abstimmung um das europäische Communiqué. Und wir wollen doch beide, dass sie sich auf Inhalte und nicht nur auf die pure Kommunikation konzentrieren. Deshalb stelle ich auch die Beiträge für Herrn Zimmermann ein, die er mir direkt aus der Verhandlung zukommen lässt. Über Ihre Kommentare ist er bereits informiert, hat sie allerdings noch nicht lesen können. Er hat mir aber versichert, dass morgen seine Antwort erfolgen wird. Ich denke, ich spreche für uns beide, wenn ich sage, dass wir uns sehr freuen würden, sie als Leser und regen Kommentator zu behalten. Ihre Dana von der Heide
Dana von der Heide
Bei den G8/G20 Youth Summits wird unserer Generation die Chance gegeben, ihre innovativen Ideen und Lösungsansätze in den politischen Diskurs einzubringen. Gemeinsam mit dem deutschen Sherpa Andre Zimmermann werden ich live aus Paris berichten.
Ort:
Berlin
Mitglied seit:
1 Jahr 0 Wochen
Zuletzt aktiv:
02.06.2011
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Bloggerin
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Beiträge: 7
Kommentare: 3
Mein Projekt:
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13:17
Georg von Grote hat gerade einen Kommentar geschrieben.
13:15
Doris Brandt hat gerade einen Kommentar geschrieben.
13:14
kopfkompass hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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kopfkompass hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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goedzak hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
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