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Blog von datmut

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17.05.2009 | 17:19 datmut

Wege aus der Krise: hier geht's lang!

Wir befinden uns nicht mitten in einer epochalen Wirtschaftskrise. Noch sind wir gar schon dabei sie hinter uns zu lassen. Wir stehen immer noch an deren Eingangsschwelle. Wir laufen Gefahr mit aller Gewalt in ihren vernichtenden Strudel gezogen zu werden. Die... >> mehr

Kommentare

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30.05.2009 | 00:10 datmut
Lieber ArminMue, Herr Bruening hatte seinerzeit wohl nicht das optimale Krisenmanagement betrieben. Ob unsere werthen Politiker es heute besser machen indem sie defacto bankrotten Banken aberwitzig ...
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31.05.2009 | 00:34 datmut
"Außerdem würde ich massiv widersprechen, wenn hier die "ausufernde Verschuldung" als Ursache für die Krise genannt wird." Nun denn, ich bin gespannt.
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30.05.2009 | 00:10 datmut
Lieber ArminMue, Herr Bruening hatte seinerzeit wohl nicht das optimale Krisenmanagement betrieben. Ob unsere werthen Politiker es heute besser machen indem sie defacto bankrotten Banken aberwitzig hohe aus dem Nichts entstehende Milliardenbetraege in den Rachen werfen anstatt sie gemaess ihren untauglichen Geschaeftsmodellen ihrem selbst verdienten Schicksal zu ueberlassen muss erst die Zukunft zeigen. Ich hab da erhebliche Bedenken bezueglich der Frage wer dafuer die Zeche bezahlen wird muessen. Herr Bruenings falsches Krisenmanagement war nicht die Ursache fuer die Krise. Die Ursache hierfuer wurde vorher durch ausufernde Verschuldung geschaffen. Genau wie dieser Tage. Insofern ist der Absicht eine Verschuldungsbremse ins Grundgesetz einzubauen zumindest der gute Wille als Antrieb zu attestieren derartige Krisen im Keim zu ersticken bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen. Das ist zunaechst mal lobenswert. Allerdings wird auf den zweiten Blick sofort klar, dass hier nur Showpolitik fuer die Galerie betrieben wird von Politikern die angesichts der aktuellen Wirtschaftsprobleme klaeglich versagen. Denn der zweite Blick offenbart, dass da etwas beschlossen werden soll was erst in ferner Zukunft in Kraft tritt wenn die Beschluss fassenden Politiker laengst in Ruhestand sind. Solche Beschluesse lassen sich immer leicht fassen. Ob so eine Schuldenbremse – falls sie denn beschlossen werden sollte – in dem Moment in dem sie relevant wuerde dann auch tatsaechlich eingehalten wird ist eine andere Frage. Die erlebte Praxis deutet eindeutig darauf hin, dass dies wohl kaum der Fall sein wird. Als da zu erwaehnen waere die in der EU verordnete obere Verschuldungsgrenze die regelmaessig von vielen Mitgliedslaendern sanktionsfrei missachtet werden darf. Oder aber die in der US-amerikanischen Verfassung verankerte obere Verschuldungsgrenze die in immer kuerzer werdenden Abstaenden nicht etwa mit Zweidrittel-Mehrheit sondern fast einstimmig routinemaessig nach oben verschoben wird wenn die Tagespolitik es zu erfordern scheint. Bei solch einem Umgang mit der Verfassung (respektive Grundgesetz) koennte man sich dieselbe doch gleich schenken. Das waere ehrlicher. Entsprechen halte ich was da jetzt ins Grundgesetz geschrieben werden soll fuer reine Augenwischerei. Vor der Wiederauferstehung eines Herrn Bruening muss uns also nicht bange sein. Meines Erachtens wuerde der gute Mann die wirtschaftspolitische Kompetenz der heute verantwortlichen Politiker vermutlich nicht schmaelern sondern verbessern.
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27.05.2009 | 10:01 datmut
Lieber schlesinger, “Ich gebe gerne zu, dass ich mich in dem von Ihnen genannten Detail nicht auskenne. Übers Wochenende will ich aber einen Blick darauf werfen.“ Ich habe natuerlich vollstes Versta...
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27.05.2009 | 10:01 datmut
... Derartige Ueberlegungen bestaerken mich in der Ansicht, dass man fuer den von ihnen so genannten ambitionierten Versuch leichten Herzens auf die Vorlage aus dem Kreis der Finanzexperten verzichten kann. Da scheint mir eine weit verbreitete Blindheit und ideologische Verblendung vorzuherrschen die wenig Anlass zu der Hoffnung gibt, dass von dieser Seite viel brauchbares zu erwarten waere. Insbesondere scheint mir beim Gros dieser Experten eine starke Indoktrinierung vorzuherrschen die unvertraeglich mit dem gesunden Menschenverstand ist. Ohne jetzt eine Diskussion darueber ausloesen zu wollen was man denn nun unter gesundem Menschenverstand zu verstehen habe moechte ich deswegen anregen, dass wir den ambitionierten Versuch allein mit diesem Ruestzeug wagen sollten. Was halten Sie davon? Falls Sie diesen Versuch nicht schon im Ansatz verwerfen bin ich gerne bereit mit Ueberlegungen grundsaetzlicher Art in Vorlage zu gehen – es sei denn, Sie kommen mir zuvor. ;-) Ich hab natuerlich schon eine gewisse Vorstellung wohin es damit gehen soll. Aber mir liegt mehr daran dies diskutierend zu erarbeiten. Mir schwebt dabei ein oekonomisches System vor das dem von Ihnen am Schluss ihres Blogs formulierten Grundsatz ziemlich nahe kommt: „...diejenigen politischen und ökonomischen Systeme allen anderen Varianten vorziehen sollte, die die geringsten Ansprüche an die individuelle Moral stellen.“
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27.05.2009 | 10:01 datmut
Lieber schlesinger, “Ich gebe gerne zu, dass ich mich in dem von Ihnen genannten Detail nicht auskenne. Übers Wochenende will ich aber einen Blick darauf werfen.“ Ich habe natuerlich vollstes Verstaendnis dafuer, dass eine schoene Bergtour allemal erbaulicher ist als derartigen Recherchen nachzugehen. Trotzdem wollte ich Sie noch einmal an diese Absichtserklaerung erinnern. Gerade die Beurteilung durch einen Historiker wuerde mich in diesem Zusammenhang naemlich brennend interessieren. Mit meiner Bemerkung: „Dann sind sie vielleicht einer Meinung mit mir, dass wir gerade die Konsequenzen eines vor nunmehr fast 100 Jahren begangenen und bis heute fortwaehrenden Verfassungsbruchs der USA zu spueren bekommen.“ Bezog ich mich natuerlich auf die Gruendung der FED im Jahre 1913. Falls Sie es schon vermutet haben sollten, so bestaetige ich hiermit gerne, dass es mir in erster Linie darum geht die Diskussion von der rein intellektuellen Ebene – so erfrischend und erbaulich zu lesen die Dialoge auf dieser Ebene auch immer sein moegen – in die banaleren Gefielde der praktischen Umsetzbarkeit umzuleiten. Zu diesem Zweck greife ich ihre weiter oben gemachte Anmerkung auf: „Ein Beitrag zu konkret ausformulierten checks and balances bezogen auf Finanzwirtschaft wäre ein sehr ambitionierter Versuch, dessen Kunst darin bestünde, dieses weite Feld konzentriert und fachlich versiert vorzutragen. Im Finanzmetier bin ich nicht firm, um in Vorlage gehen zu können.“ Nun fehlt auch mir die entsprechende Ausbildung im Finanzmetier. Andererseits bin ich seit vielen Jahren interessierter und faszinierter Beobachter desselben. Im Laufe der Jahre habe ich dabei mehr und mehr den Eindruck bekommen dass es um die sogenannten Finanzexperten ganz schlecht bestellt ist. Mit deren Beurteilung der wirtschaftlichen Situation konnte ich in den seltensten Faellen uebereinstimmen. Einen Kollaps unseres Waehrungssystems erwarte ich nun schon seit vielen Jahren. Die immense beispiellose Verschuldung saemtlicher Sektoren (staatlich, kommunal, privat) in grossen Teilen der OECD – allen voran in den USA – scheint mir schon seit langem ein sicherer Weg in den Abrund zu sein. Von Seiten der sogenannten Finanzexperten waren in dieser Hinsicht kaum warnende Stimmen zu vernehmen, wenn man mal von ein paar Aussenseitern absieht, die von den etablierten Experten als notorische Untergangspropheten abgekanzelt wurden. Insbesondere die Maechtigsten in diesem Spiel – Herr Bernanke und vorher Herr Greenspan – schienen und scheinen mir geradezu mit Blindheit geschlagen.
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27.05.2009 | 00:30 datmut
Jetzt hab ich 2 mal versucht hier einen Kommentar einzustellen und bekomme nur die Meldung "Neuer Kommentar wird bearbeitet". Der Kommentar erscheint aber nicht. Was ist da los?
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datmut
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goedzak hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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gerhard monsees hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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