Dattel

Blog von Dattel

Blogbeiträge

21.06.2009 | 09:12 Dattel

Lang lebe der Blog!

Was ist der Unterschied zwischen einem Blog und einer fuenf-Minuten-Terrine? Ich kann es nicht sagen, aber sollte es einen geben?    Dieser Beitrag stellt sich der eminenten philosophischen Frage: Was ist der Blog? Ich bin jetzt erst seit etwa zwe... >> mehr

Kommentare

Kommentar zu

"Engagement muss einfach sein"

Alltag | 04.11.2011 | 14:00 Jan Pfaff
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05.11.2011 | 11:14 Dattel
Klimabewegung heisst direkte Aktionen gegen die Ursache und das ist der Kapitalismus. War der nie auf nem Klimacamp in UK? Kein Bittsteller Aktivismus - Just do it! www.youtube.com/watch?v=zavTd31qxho
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04.08.2011 | 14:00 Dattel
Die Grünen ernten jetzt die Früchte ihres Verrats gegen die Bewegungen (Frieden,Öko und Antiatom), indem sie sich deren Errungenschaften auf die Fahnen schreiben und die Veränderung statt von unten nun von oben durchsetzen. Sie sind die Partei des guten Gewissens für die kleinbürgerliche Mitte damit die weiterhin den Klimawandel mit Individualverkehr und Kohlestrom vorantreiben können und sich gleichzeitig in ihren modernen (eigentlich unökologischen) Ökoneubauten wohl fühlen. Sie haben es sogar geschafft Krieg als paternalistischer Menschenrechtsexport + "Entwicklungshilfe" an die Massen zu verkaufen. Der grüne Kapitalismus und der grüne Krieg waren die Kassenschlager der letzten Jahre durch das "Ende" der (rhetorisch) neoliberalen Hegemonie. Das die Linke dem nichts entgegenzusetzen hat liegt daran, dass sie den Lack des Wohlfühldeutschlands ankratzt mit den Themen Prekarisierung, Arbeitslosigkeit und soziale Ungleichheit. Der Kleinbürger möchte sich aber im Standort Deutschland rundum wohlfühlen und daher fehlt es der Linken (Partei) an einer Perspektive diesen Lebensentwurf als Lüge entlarft und etwas besseres dagegen setzt. Stattdessen befleckt sie sich gerade nicht mit Ruhm z.B. durch ihren Einsatz für CCS in Brandenburg oder Steinkohle. Genauso wie das Festhalten am Wachstumsparadigma. Die qualmenden Schornsteine der Fabriken scheinen für sie immer noch zu ästhetisch zu sein, weil ansonsten das Arbeiterklassenimage verloren zu gehen scheint. Mit der traditionell linken, deutschen Kultur des ewigen kritisieren und räsonieren bis der Kopf voller Widersprüche ist und keine Bewegung mehr entstehen kann halte ich es für unmöglich dem Konzept des grünen Kapitalismus etwas entgegenzusetzen, dass die Menschen auch begreifen. Gerade der Verrat der Grünen an die Basis sollten sich Linke zunutze machen, weil die ökologische Frage niemals ohne die Soziale zu Denken ist (nur bei den Grünen). Also gilt es die vor allem energiepolitischen Bewegungen von unten zu unterstützen für das Ziel der Energiedemokratie. Also einer dezentralen, basisdemokratischen, sozialen, 100% erneuerbaren Energieversorgung. So könnte es gelingen nun nicht der Basisbewegungen in den Rücken zu fallen und sie der Ohnmacht zu überlassen, sondern die Selbstermächtigung gegen die zentralisierten Machtstrukturen zu lenken. Im Energiesektor würden diese Energiekämpfe gegen die vier großen Konzerne geführt werden bis zur Vergesellschaftung und Zerschlagung. Das wäre ein erster großer Schritt in ein buen vivir oder gutes Leben.
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Der neue bunte Klimaprotest

06.06.2010 | 11:25 Felix Werdermann
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06.06.2010 | 12:02 Deaktivierter Nutzer
Zur Demo sei noch anzumerken, dass sie relativ viel Aufmerksamkeit erzeugt hat, was auch am Zeitraum gelegen haben mag. Sie war Dank der »percussiven Elemente« unüberhörbar und wirklich bunt. Insgesam...
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08.06.2010 | 00:04 Dattel
Die anschliessende Reclaim the Streets Party war auch nicht als Party angedacht, sondern lag in der Tradition direkter Aktionen des zivilen Ungehorsams. Daher ist die Zielgruppe auch nicht das Bürgertum. Es wurde eine Tankstelle über mehrere Stunden blockiert, um zu zeigen, dass mensch effektiv gegen die Mineralölkonzerne vorgehen kann indem der Ablauf von Förderung, Produktion und Konsumption gestört wird. Das dies dringend nötig ist brauche ich nach der Katastrope im Golf von Mexiko wohl nicht ausführlich erklären. Der normale Bürger hat ja die Demo, um mit Protest in Kontakt zu kommen.
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Ignorierte Säulen

Positionen | 25.04.2010 | 13:00 Gerhard Schick
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26.04.2010 | 14:41 Dattel
Der alte Streit zwischen den Reformern und den Revolutionären oder Parlamentarismus gegen Antiparlamentarismus. Der Grüne New Deal endet, wie die Reise des verhungernden Afrikaners, an den Grenzen der Festung Europa. Wenn wir über Finanzierung von grünen Jobs reden, dann müssen wir auch über die abgelehnten Asylanträge der Klimaflüchtlinge reden, die wieder in ihre alten Länder zurück geschickt werden, um dort ihre von westlichen Konzernen und vom Klimawandel zerstörte Lebenswelt vorfinden. Diese ökologisch-soziale Transformation von ist doch nur der Honig, um die Mäuler der privilligierten Wähler in Deutschland, damit wenigstens suggeriert werden kann, dass dem deutschen Volk Genesung bevorsteht. Das es noch eine Welt ausserhalb unseres Nationalstaates liegt ist dem Autor völlig fremd und daher muss es auch ein gewaltiges Projekt sein zur Förderung des nationalen Wohlstandes als Enklave in einer ausgebeuteten und verwüsteten Welt. Der Neue Grüne Deal ist nur eine weitere Fremdherrschaft über die Menschen und zwingt sie in den alten kapitalistischen Kategorien konform ihrem Tagwerk nachzugehen. Da die Krise so gewaltig ist muss die Medizin dagegen noch gewaltiger sein und durch unsere Defizitkonjenkturen finanziert werden. Der einzelne Mensch ist völlig machtlos gegenüber diesem Apparat. Climate Justice Action versucht einen Ausweg aus diesen Sachzwängen zu finden und von den Graswurzelbewegungen aus dem globalen Süden zu lernen. Gegen Fremdherrschaft durch den globalen Weltmarkt hilft nur Autonomie im Lokalen. Besonders die Energie- und Nahrungsmittelproduktion müssen wieder regional in demokratischer Verwaltung kontrolliert werden. Nur so können die Menschen in den Industrienationen ihren zerstörerischen Konsumismus hinter sich lassen und endlich, wie es die indigenen Völker seit Jahrtausenden praktizieren, in Hamonie mit Mutter Erde leben.
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Kein linkes Projekt

Positionen | 23.04.2010 | 16:00 Tadzio Müller und Stephan Kaufmann
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25.04.2010 | 15:43 Dattel
Hey Tadzio, toller Artikel und interessantes Buch. Klimagerechtigkeit und Kapitalismus also Marktwirtschaft widersprechen sich fundamental. Egal in welchem Gewand er sich zeigt als Staatskapitalismus in der UDSSR, Faschismus im dritten Reich oder als Kasinokapitalismus dieser Tage das Ergebnis bleibt immer gleich. Die Menschen verelenden und die Natur wird gnadenlos ausgebeutet. In der derzeitigen Krise ist es daher falsch ihn durch eine grüne Vollbeschäftigung wieder zum Laufen zu kriegen. Die staats- und marktfromme Linke erkennt nicht den offensichtlichen Wiederspruch, dass (Lohn)Arbeit und Wachstum eine stärkere Ausnutzung der Natur bedeuten, also ein Verbrennen von Rohstoffen zum Zwecke der Mehrwertbildung und nicht der Nachhaltigkeit. Die radikale Linke tut sich noch schwer mit den Themen Ökologie und Klimagerechtigkeit, weil sie sich in neomarxistischen, rein rationalen Theoriegebilden verlieren und aus Ethikfeindlichkeit nicht die Verantwortung für den Schutz unserer Erde übernehmen wollen. Ein Hoffnungsschimmer kommt aus dem globalen Süden, von den Völkern und Bewegungen, die seit jeher am nähesten mit der Natur in Harmonie leben. Sie sterben mit dem Speer in der Hand an den letzten grünen Flecken unseres Planeten, weil der Markt auch noch die entlegendsten fossilen Brennstoffe ausbeuten will. Dort in den dichstesten Urwäldern mit der höchsten Biodiversität entscheidet sich das Schicksal des Lebens auf der Erde. Kommt zum Klimacamp in Bonn und beteiligt euch an den Aktionen vom 29.05 bis 06.06 klimawelle.de/ (Demo am 05.06 in Bonn) Am 12. Oktober wird Climate Justice Action einen internationalen Tag für direkte Aktionen planen. Beteiligt euch und kämpft für Klimagerechtigkeit. For land is life and life is land
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Dattel
Man sei durchaus bereit ein andres Leben zu fuehren im Augenblick stuende man zwar noch zwischen den Tueren Es sei ja auch schwierig so von heute auf Morgen man habe ja auch noch den Hund zu versorgen
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Logbuch
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Jörg Friedrich hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Sarah Rudolph hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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GEBE hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Joachim Petrick hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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SuzieQ hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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