Erstaunlich empfinde ich in meinem Bekanntenkreis die Reaktionen auf Guido Westerwelles 'man wird ja wohl noch sagen dürfen' Äußerungen. Klar, hier sind clevere Spin-Doktoren am Werk, um zu retten, was zu retten ist. Aber wie oft musste ich mir in den letzten Tagen anhören 'der Mann hat im Prinzip Recht', was ja auch legitim ist. Was mich dann jedoch wundert, ist die Tatsache, dass keiner darauf kommt, als logische Konsequenz eine Anhebung der Löhne im Niedriglohnsektor auf ein lebenswürdiges Niveau zu sehen. Scheinbar haben viele noch nicht erkannt, dass uns die hart erkämpften Errungenschaften des Sozialstaates zu Gunsten der Superreichen verloren gehen. Das nenne ich eine gelungene Gehirnwäsche durch die Medien.
Respekt. Mit welchem Einsatz Albrecht Müller und seine Mitstreiter schon seit Jahren gegen Verdummung kämpfen und sich dabei moderner Mittel bedienen, ist bewundernswert. Ein wirklich bedenkenswerter...
"Momentan allerdings entsteht eine Gruppierung junger Leute, die sich der medialen Verdummung entziehen." Ja, ich habe auch die Hoffnung, dass da eine neue, medienkompetente Gruppe heranwächst, mit viel Sturm und Drang. Allerdings ärgert mich etwa an den Piraten, dass da neben ein paar Open-Source-Denkern scheinbar auch viele Open-Copy-Denker dabei sind, die selbst eher nicht kreativ sind. Da fehlt mir die Respektierung des Urheberrechts, man kann nicht einfach sagen: "Hey, die Zeiten ändern sich" und das mit der Erfindung des Buchdrucks vergleichen. Aber das nur am Rand.
für uneingeweihte geht aus dem prozessbericht nicht hervor, was für die angeklagten imker auf dem spiel steht, nämlich ihr job als imker. es ist von verflechtungen die rede, es werden aber keine namen...
Ich wusste gar nicht, dass es beim Freitag auch schon Astroturfer gibt. Nichts gegen freie Meinungsäußerung, aber das wird ja teilweise gerade unterirdisch dumm hier. Fast als hätten Big B und INSM einen ganz eigenen 'Agent Provocateur' von der Leine gelassen. Peinlich und flach.
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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