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Hiermit greife ich eine Anregung der Nutzerin Magda im Thread 'Stellen Sie sich mal vor' auf.
Magda schrieb am 05.02.2011 um 09:10: »... Die Foristen, denke ich, lesen mehr als sie kommentieren. Es liegt an der schlechten Technik beim Freitag, dass man nicht ergründen kann, wieviel Zugriffe ein Beitrag hatte.«
Das Darstellungsfeld 'Meistkommentiert' ist freilich nicht ohne einen Nutzen, jedoch fällt mir zunehmend ein Kommentar-Pushing in den Threads auf. So rücken Artikel, wo es um Hype-Themen geht, ins Sichtfeld auf, während andere Artikel - sofern sie nicht redaktionell hervorgehoben werden - nicht ins Sichtfeld kommen.
Deshalb wäre ein Darstellungsfeld 'Meistaufgerufen' nicht schlecht, damit auch das Interesse der Leser widergespiegelt wird. Um ein Zugriffs-Pushing zu vermeiden, wäre ein qualifizierter Zugriffszähler not.
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Muss denn auch hier, in diesem Forum, das für mich vor allem den Charakter der Freiwilligkeit trägt, die Aufmerksamkeit hin zum Wettbewerb, zur Konkurrenz, zum "wer hat am meisten", "wer hat am besten" hin gerichtet werden?
Naja, jedem wie er oder sie es braucht... |
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Nein, ein 'Meist-XY' muss nicht sein. Optimal aus anderer Sicht wäre ein individualisierbares Scoring-System nach den Tags. Das heißt, jede und jeder kann sich eine persönliche Tag-Liste erstellen, die dann vom System mit der Tag-Liste im Artikelkopf abgeglichen wird. Analog zum Usenet, wo man in seinem scoring-fähigen News-Agent die Darstellungsprioritäten selber festlegen kann. Das ist bei Web-Foren leider weggefallen, was allerdings verständlich ist, da die technische Arbeit und die Systemlast bei den Betreibern statt bei den Nutzern liegt.
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@Red Bavarian
scoring-system, tags, tag-liste, warum sollte ich sowas führen wollen? Mir persönlich viel zu anstrengend, ich hab genug damit zu tun, zu lesen oder zu antworten. Aber ich nehme wahr, dass viele blogger das gerne machen: rankings, wieviele Leute waren heute auf meiner Seite etc. Wobei das nicht sehr aussagekräftig ist: die Tatsache, dass jemand meine Seite oder meinen Beitrag angeklickt hat, bedeutet noch nicht einmal, dass er sie auch gelesen hat. Also für mich eher eine Nabel- als über den Tellerrand-Schau. LG Lee |
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P.S.
Ich schaue übrigens (trotz meiner Wettbewerbsscheu) immer mal auf die rechte Seite mit den meistkommentierten blogs, sowohl von der Redaktion als auch von der Community. Und, zugegeben, da lese ich dann auch eher mal in die Beiträge rein, denn es macht natürlich neugierig, wenn in einem blog viel diskutiert wird! Mit den Optionen zur Bewertung, Markierung, twittern, und was nicht alles bin ich völlig zufrieden und fast schon überfordert. Mehr brauchts doch nicht, oder? |
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Ich halte diese "Meistkommentiert"-Rubrik für völlig unsinnig. Ich finde Zugriffszahlen wären für den einzelnen Blogger eine gute Möglichkeit, Resonanz zu checken. Alles andere ist ohnehin subjektiv.
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Die Zugriffszahlen hätte ich auch zu gerne - dann wüsste man, ob man sich manche Themen einfach sparen soll. Mengen an Kommentaren kommen ja manchmal auch zusammen, wenn mal wieder eine nette Blödelaktion zugange ist ;-)
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Dieses "Meist kommentiert" ist schon in Ordnung, zusätzlich die Zugriffe (Mindest-Verweildauer!!! wg. allfälliger Robots) angeben wäre ggf. sinnvoll; diese komischen Bewertungssternchen dagegen könnten ersatzlos wegfallen.
Was mich mehr stört als diese Rankingspielereien (mit Lee Berthine gehe ich in soweit konform) und ebenfalls jenseits jeglicher Inhalte, jeglicher formaler Vorgaben sind folgende drei Punkte: 1. Eine, wie mir scheint, Inflation von Blogs mit wenig bis keinem eigenen Impact, manchmal nur ein Video, oder einige Satzfetzen; go ahead... Hier wäre über eine Anzahl von Blogs pro User pro Zeiteinheit (Tag, Woche, Monat etc.) nachzudenken. 2. Mir ist immer mal wieder aufgefallen, dass manche Teilnehmer überwiegend Blogs haben, wenige bis keine Kommentare. Die Teilnahme hier an der Community scheint daher also eher nicht die treibende Kraft zu sein; über Weiteres darf man spekulieren. 3. Regelmäßig Wiederkehrendes, lediglich (nach) extern Verlinktes - Hinweise auf die von mir geschätzten Nachdenkseiten etc. - ist eindeutig Redaktion, kein Blog. Ergo, kein Wettbewerb, keine Konkurrenz, aber auch kein Fluten, kein Ausnutzen der Plattform hier unter dem Deckmantel eines "eigenen" Blogs. Die gern in dem Zusammenhang hochgezogene, rechtliche Frage dagegen ist für mich ausdrücklich kein Thema. Was hier öffentlich und ohne Einschränkung als Blog, als Kommentar eingestellt wird ist per se und mit einem expliziten Quellennachweis frei zur weiteren Verwendung. Der Freitag mag das ähnlich - oder auch ganz anders sehen; so what... |
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auf dass hier endlich mal 'zug reinkommt'!
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Servus zusammen,
natürlich machen wir uns auch fleissig über sowas Gedanken. Und natürlich planen wir fleissig. Aber solang die Seite nicht neu launcht ist das alles vage Zukunftsmusik, da wir bzw. unsere Entwickler hauptsächlich mit "Aufräumen" alten Codes beschäftigt sind. Wenn die neue Seite dann aber kommt, wird es sicher auch andere Möglichkeiten geben, den "Erfolg" der Blogs zu messen. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende euch, Jan |
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Das denke ich auch, dass die Redaktion sich fleißig Gedanken macht. Gut finde ich, dass auch auf der User-Seite Gedanken zu dieser Thematik produziert werden - wie schon mehrfach geschehen und von der Redaktion auch schon eingefordert.
Magda schreibt: Es liegt an der schlechten Technik beim Freitag, dass man nicht ergründen kann, wieviel Zugriffe ein Beitrag hatte. Ich denke nicht, dass es an der schlechten Technik liegt, sondern eher an einem gewollten Informationsgefälle zwischen Blau und Rot. Denn diese Zahlen sind vermutlich Geschäftszahlen, die sich in den Werbepreisen niederschlagen und der Konkurrenz - wenn es überhaupt eine gibt - vorenthalten werden soll. Die Redaktion könnte das aufklären. Allein die in Echtzeit eingeblendete Zahl der Onliner wäre ein wichtiger Orientierungspunkt für die Community. Das ist kein Hexenwerk. Diese Zahl ist auf vielen Websites zu finden. Zudem spiegelt der Provider dem Website-Einsteller eine ausführliche Statistik über die täglichen, wöchentlichen, monatlichen und jährlichen Zugriffszahlen. Über jede Seite einer Homepage können vom Provider Statistiken über die vorgenannten Zeiträume abgerufen werden. |
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Nee, ist klar.
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Genau, da sind wir uns einig.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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