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Der vierte Tag. Wir verlassen unser Hotel in Krefeld und machen uns auf den Weg zum nächsten Baumarkt. Eine Angestellte führt uns sofort in die Abteilung mit den Gummistiefeln. Der Mann im Strahlenanzug probiert sie an solange bis der Geschäftsführer auftaucht. Wir werden freundlich aber bestimmt des Ladens verwiesen. Der zweite Baumarkt lässt uns erst gar nicht rein.
Wir entscheiden uns für eine gemütliche Rhein-Fahrt und versuchen unser Glück in Meerbusch. Ein paar einsame Seelen haben denselben Einfall. Die Angestellte auf der Fähre jammert ein bisschen vor sich hin, lässt uns dann aber doch mit fahren. In Köln angekommen scheint endlich etwas zu passieren. Man nimmt uns wahr. Auf der Domplatte springen Leute zur Seite, ein Fahrradfahrer verliert das Gleichgewicht. Der Gitarre spielende Straßenmusiker singt mit uns „No nuclear trash anymore“. Das Publikum schaut berührt zu. Für wenige Minuten scheint die Gefahr in den Köpfen, der Menschen angekommen zu sein. Für wenige Minuten scheinen wir das erreicht zu haben, was wir wollten.

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Glück für euch, dass ihr nicht zur fünften Jahreszeit in Kölle wart.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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