Wieviele Zeilen in den Printmedien, wieviele Minuten oder Stunden in Tv und Radio und wieviele Terrabyte in den Digitalmedien verschlingt der Stoff Wulff schon?
Wenn in 1000 Jahren mal zukünftige Vergangenheitsforscher das Alles ausgraben, in welcher For...>> mehr
Das Trauerspiel um den Tod von Steve Jobs nimmt schon skurille Züge an: Japaner beten vor dem Bild des verstorbenen I-Gods, westliche Medien predigen den Erfindergeist und der US-Präsident hält eine schmalzige Rede auf den Unternehmer Steve Jobs...>> mehr
Ich mußte an meinem Wahllokal anstehen. Das verblüffte mich, ließ auf eine rege Wahlbeteiligung schliessen. Und dann? Knapp 60% waren tatsächlich wählen. Das ist inzwischen guter deutsch-demokratischer Durchschnitt. Nimmt man den Fak...>> mehr
König Klaus III. hatte geladen zum Schmaus und Umtrunk auf Kosten von Sponsoren, die größtenteils in seinem (Landes-) Besitz sind, also eigentlich auf Bürgerkosten. Wobei die Bürger die Kosten tragen dürfen, aber fast vollstä...>> mehr
Was ist da passiert? Haben wir den Schlüssel zum Stop des Klimawandels gefunden, oder gar einen allumfassenden Verzicht auf Gewaltanwendung in der Auseinandersetzung zwischen Menschen erreicht? Haben wir endlich die Welt-Sozial-Formel entdeckt, ...>> mehr
Das ist schon ein Dilemma mit den sogannaten Linken: Die beiden aktuellen Größen der deutschen Linken sind selber Profiteure des aktuellen Systems: Der eine als gutverdiender Anwalt, der andere als gutverdienender Autor. Und bei den Katholiken haben Kinderschänder ganze Gemeinden geführt. So ist das mit den Religionen und Ideologien und den Predigern derselben. Im Grunde ging es bei Marx zuerst um die Analyse, dann um die möglichen Folgen. Analytisch kannst du heute noch alles von Marx ableiten: Der Erfolg von solchen Kapitalisten wie Steve Jobs zum Beispiel ist für jeden Marxisten ein Dejavu: Profit auf den Knochen anderer machen, und wenn es Kinderarbeit in Asien ist. Damit stimmt schon mal der Profit. Und dem Wohlstandsbürgertum wird ein Bedürfnis eingeimpft, was es vorher nicht hatte. Dann hast du auch den Absatzmarkt geschaffen. Beide Seiten kapitalistischer Grundprinzipien findest du bei Marx schon. Er ist aktueller denn je. Ich mußte mir im Studium das Kapital von Marx reinzeihen, damals eher widerwillig. Aber heute stelle ich bei Diskussionen mit west-sozialisierten Menschen fest, dass solche Krisen, wie die Finanz-Banken-Alles-Krise einen Marxisten als logisch erscheint. Keine Überraschung, keine falsche Empörung darüber. M. E. sind wir an einem Endpunkt kapitalistischer Entwicklung angelangt: Wir berauben uns inzwischen ja sehenden Auges sogar der natürlichen Basis unseres Lebens. Ein danach wird es entweder in Form von sogenannten stark zentralistischen Ökodikaturen geben oder es gibt ein Zurück in kleinst-regionale Lebens- und Arbeitsstrukturen, die wir in Form von autarken Öko-Dörfern hier und da als Versuch schon haben.
Diese deutsch-deutsche Erklärung vom 12.3.1985 war ein weiterer Baustein in der Umorientierung des SED-Regimes. Immerhin war man hoch verschuldet, mußte vom Teufel Strauss Notkredite annnehmen und dafür politsch einen Preis bezahlen: Zum Beispiel den Abbau der SMA an der innerdeutschen Grenze. Zum Anderen war das Privileg des ökonomisch günstigen Zugangs zum russichen Erdöl vorbei: Die UdSSR verlangte nun auch Weltmarktpreise. Honecker wollte unbedingt als Staatsmann in die BRD. 1984 konnte die UdSSt das noch unterbinden. Am 4.4.1984 reiste Günter Mittag deshalb zu Kohl. Honecker war nie nur Ideologe oder Apologet einer Ideologie. Er war auch Kleinbürger mit Geltungsdrang und Machtmensch, der ökonomische Zwänge sah und akzeptierte, wenn es seiner Macht diente. Alles in allem: Es gab nie die Herzensfreundschaft zwischen SED und KPDSU. Es gab viele Stränge von Abhängigkeiten: militärsich und ökonomisch. Spätestens mit den Verträgen der Regierung Brandt mit der DDR, ihrer Aufnahme in die UNO und dem Wechsel von Ullbricht zu Honecker wurde das Band zwischen beiden Staaten und Parteien immer dünner. Es wurde seitens der SED schon in den 70er Jahren mit abfälligem und arrogantem Blick auf die Russen und ihre ökonomische Entwicklung geschaut.
Der Autor ignoriert leider eine zweite, wesentlichere Quelle der (Buhc-)Geldschöpfung und der übergroßen Liquidität auf den Wertpapier- und Anleihemärkten: Die in den 80er Jahren begonnen umfassende Umverteilung von Einkommen von unten nach oben hat zu einem wahnwitzigen Effekt geführt. Die Gewinner dieser Umverteilung waren und sind gar nicht in der Lage, wesentliche Teile ihres Einkommen in den volkswirtschaftlichen Kreislauf zurückzugeben und dem Staat über seine verbrauchssteuer die Folgen seiner Umverteilungspolitik zu finanzieren: Soviel Konsum schafft kein Millionär. Oder wie sagt ein alter Fussballer mal: Wieviele Schnitzel kann ein Mensch täglich wirklich essen? Die Folge war die Umverteilung von Teilen des Binnenkonsums in die Verzinsung von Einkommen und damit raus dem staatlichen sanktionierbaren Bereich (z.B. über Verbrauchssteuern). Hier kommen andere und viel wichtigere Player als die Geschäftsbanken ins Spiel: Vermögensverwaltungen, Fonds jeglicher Coleur und Spielart waren aufgerufen diese nicht konsumierbaren Einkommen einzusammeln und hochverzinslich anzulegen. Produktivkapital in Form von Aktien ist aber nur begrenzt vorhanden, also entstanden fast zwangsläufig jene Anlagen, die man heute Derivate nennt: Wettscheine wie beim Pferderennen. Die Politik versäumte es, hier einzugreifen: Hartz IV, Lohndumping - all das wurde politisch forciert und damit die Spirale von unten nach oben weiter gedreht. Die Geschäftsbanken waren immer noch auf dem Radar der staatlichen Aufsicht, bei allen Lücken und Tücken. Es waren aber diese Geldsammelstellen wie z. B. Hedgefonds, die die Menge an Buchgeld immens vergrößerten, ohne das reale Werte dagegen standen. Als die Banken sich ihre eigenen Risikofonds schufen, um auch ihre Aktionäre zu befriedigen, wurde die Bedrohung für den Staat und die Gesellschaft real. Jede noch so aberwizige Wette ist leider auch rechtsverbindliches Dokument und der Verlierer merkt erst zu spät, dass es kein Wett-SPIEL ist. Und hier kommen wir, als Gesellschaft und deren Überbau ins Spiel: Wenn diese Geschäftsbanken unter ihren Wettrisiken zusammenbrechen, verschwindet auch die Kopplungsstelle zwischen Geldmengenregulierung (Zentralbank) und Realwirtschaft. Wer, wie der Autor, also die Problemanalyse am Wirken der Geschäftsbanken ansetzt, der übersieht, das das alles ein ursächlich hochpolitisches soziales Grundproblem war und ist.
Und das soll ein Top-Blog sein???? Basisdemokratie bedeutet eben auch, eine Mehrheit zu tolerieren. Auch wenn sie nicht der eigenen Überzeugung folgt. Der liebe Gott bewahre uns vor der Diktatur der selbsternannten einzig wahren (Basis)Demokraten!!! Dann schon lieber weiter das Parteien-Kabarett.
@Muhabbetci: Mir fehlen deine Koran-Schulungen so sehr hier in der FC.... Bitte Bitte lasse mich nicht länger hängen: Was sagt denn der Koran zu diesem Thema?
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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