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Es reicht! Ich bin stinksauer auf Sarrazin, und dabei habe ich sein Buch noch nicht mal gelesen. Aber er schafft es, längst verstummte Schreihälse der öffentlichen Diskussionskultur in Deutschland wieder nach oben zu holen.
Michel Friedmann zum Beispiel. Der Herr ist ja besonders bekannt für eine Kultur des Politik-Talks im Privatfernsehen, das weniger für seine aufklärerische Wirkung, als vielmehr für seine Umweltbelastung durch Lautstärke besticht.
Und solche Lautsprecher des demokratischen Meinungsstreits haben jetzt wieder Konjunktur. Schlimmer: Sie bestimmen auch wesentlich das Niveau der Auseinandersetzung.
Was geschieht in diesen Tagen in diesem Lande?
Wer vor den schlimmen Geschehnissen in Rostock-Lichtenhagen 1992 auf die "Ausländerflut" hinwies, wurde als Rassist und Nazi verfemt. Die SPD weigerte sich damals, das Asylgesetz zu ändern. Was der Stammtisch bereits sah, war für die politische Elite außerhalb des eigenen Horizonts.
Roland Koch gewinnt mit einer Ausländerkampagne "Kinder statt Inder" die Landtagswahlen in Hessen. Derselbe wird von der politischen Elite aktuell als verdienter Politiker verabschiedet, genau von denen die Sarrazin jetzt verurteilen.
Scharfe Kritik an Israels Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist heute international Normalität. Noch vor 8 Jahren wurde Möllemann dafür öffentlich abgestraft, im Übrigen baut auch die Karriere des heutigen Außenministers auf die damalige öffentliche Abschlachtung Möllemanns auf.
Und nun das Entsetzen, der Abscheu der politischen und medialen Elite vor den biogenetischen Thesen Sarrazins und die Forderung nach dessen Ausschaltung aus Amt und Würden.
Was wird in 5, 10 Jahren sein? Wie wird man im Rückblick dieses Buch und die Diskussionen danach bewerten? Herr Schirrmacher von der FAZ hat von einem Wendepunkt in der Diskussion um Integration und Einwanderung geschrieben. Ist das so?
Nach meiner Beobachtung und eigener Erfahrung hier im Blog gibt es auch heute keinen wirklichen Diskurs über das Buch von Sarrazins oder gar über Problem der Integration. Wer über Sarrazin redet will Recht haben: Entweder pro oder Contra. Eine eindimensionale Diskussionskultur. Nur sind weder die Thesen von Sarrazin, noch das Problem Integration so einfach zu fassen, sondern eben sehr vielschichtig. Es geht um Millionen Menschen dabei und damit gibt es ebenso viele Integrationsbiografien. Viele ähneln sich, ob im guten oder im schlechten. Die einen integrieren sich vorbildlich, arbeiten oder studieren in diesem Land. Andere landen in der Statistik Ausländerkriminalität. Es findet sich für jede Haltung zum Problem ein Beispiel und Argumente.
Da sitzt bei Plasberg eben jene Iranerin, die sich in jeder Hinsicht hier integriert hat, ohne dabei ihre Authenzität zu verlieren. Aber wer sie an die Diskussion teilhaben läßt, muss dann auch dem personifizierten Gegensatz einen Platz geben. Warum tat das Plasberg nicht?
Ein Boulevard-"Journalist" wie Beckmann kann wieder seine triefende "Betroffenenheits-Arie" aufführen und seine Pseudo-Ernsthaftigkeit feil bieten. Hat er etwas zur Diskussion oder gar zur Lösungsfindung beigetragen oder eher nur die eigene Einschaltquote pushen wollen?
Michel Friedmann hat endlich wieder eine Bühne als narzistsicher Selbstdarsteller gefunden und sondert seine verbalen Moral-Predigten wieder aus. Bei ihm ist das besonders glaubwürdig...
Für mich ist das, was ich als vorveröffentlichte Auszüge lesen konnte, nicht Anlass dazu, mich über die Bio-Genetik zu informieren. Aber nur wenn ich das täte, könnte ich am aktuellen öffentlichen Gespräch um Sarrazins Buch wirklich teilnehmen.
Mich bewegen als politisch denkender Mensch im Zusammenhang mit den Thesen Sarrazins andere Fragen und gerade als Berliner geht es mir dabei um mein ganz konkretes Lebensumfeld:
Warum wird z. B. sowenig über die überdurchschnittliche Kriminalität unter Ausländern diskutiert (de.wikipedia.org/wiki/Ausl%C3%A4nderkriminalit%C3%A4t) ?
Warum wird nicht über das Ergebnis des jüngsten Lesetests unter Schülern, bei denen die Migranten besonders schlecht abschnitten, öffentlich diskutiert? (Berliner Zeitung vom 1.9.2010)
Warum unternimmt niemand öffentlich den Versuch, einen Zusammenhang zwischen dem gewachsenen sozialen Druck auf viele Nicht-Migranten, der zunehmenden sozialen Schere zwischen Arm und Reich und den ebenso gewachsenen Ängsten und Abneigungen (ob eingebildet oder real) vor „Fremden“ herzustellen?
Warum stürzt man sich so sehr auf die "biogenetischen Ergüsse" in Sarrazins Buch, die ein Nicht-Experte so oder so nicht bewerten kann?
Als ich hier am 26.8. meinen Blog „Sarrazin – Eine Entgegnung auf Michael Jäger“ veröffentlichte, machte ich mit der Freitag-Community ähnliche Erfahrungen: Beschimpfungen, Pauschal-Aussagen, Verunglimpfung als Rassist und Neonazi, Aufforderung meinen Blog zu löschen – diese Reflexe waren sofort da, wie auf Abruf.
Erst später kamen, auch gegensätzliche, Erwiderungen und Darlegungen, die mich zum Nachdenken brachten - Eben Diskursbeiträge, wie man sie sich gerade hier im Forum wünscht. Es gab auch Zustimmung, aber zum Teil nicht im Blog, sondern lieber per Mail, eben incognito.
Es gibt keine Tabus in Deutschland, hört man immer wieder. Das ist insofern richtig, dass man sagen kann, was man denkt. Aber es gibt dann Tabuthemen, wenn man mit seiner "freien" Meinung außerhalb des "genehmigten" Meinungsspektrums liegt.
Die realen Probleme mit der Integration großer Teile unserer Mitmenschen auf der einen Seite und der wachsenden Ängste und Befürchtungen der Menschen auf der anderen bleiben, egal ob die biogenetischen Ergüsse Sarrazins rassistisch, wissenschaftlich fundiert oder eben nicht sind.
Die enorme Nachfrage nach dem Buch zeigt eine Erwartungshaltung nach deren Ausdruck und öffentlicher Wahrnehmung in weiten Teilen der Bevölkerung. Offenbar hat die selbsternannte geistig-moralische Elite dieses Bedürfnis übersehen. Und Sarrazin wird wohl eher als Nestbeschmutzer verurteilt.
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"über die überdurchschnittliche Kriminalität unter Ausländern"?
hättest du die güte, genauer darzulegen, worüber du da diskutieren möchtest? der wiki-verweis reicht da nicht! |
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...doch er reicht für die einfache Frage: Warum ist das so?
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dazu müßte erst mal klar sein, "was" "so" ist.
was ist denn "so"? |
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Warum ist die Kriminalität unter Ausländern relativ höher als im restlichen Teil der Bevölkerung?
Warum ist die Gewaltneigung (Intensivtäter) bei Türken und Arabern so hoch? Warum schneiden Migrantenkinder dramatisch schlechter ab im Lesetest , als die restlichen Kinder? Und bitte nicht den üblichen Reflex: Da hat die Politik versagt. Das Argument ist nicht falsch, aber nur die halbe Wahrheit. |
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ich meine meine fragen ernst:
was ist am schlechten abschneiden im lesetest kriminell? womit belegst du die "Gewaltneigung"? mit Intensivtäter nach Reusch? womit belegst du das "ist relativ höher"? mit der in wiki abgebildeten tabelle? da bleibt, steht dort im text, die jugendkriminalität übrig. kriminologen fangen da dann an, ein paar fragen zu stellen, statt einfach dem Reusch zu glauben. nicht-kriminologen können diese fragen auch stellen - bevor sie schreiben: das ist so. |
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Wollen sie nicht verstehen oder absichtlich missverstehen...
Der schlechte Lesetest und die Ausl.kriminalität sind zwei getrennte Dinge. Aber bei beiden stellt sich die frage: warum ist das so? Und wer Tabellen und Diagramme richtig lesen kann (und will!) der schmunzelt nur über die die Frage: Womit belegst du das "ist relativ höher"? mit der in wiki abgebildeten tabelle? Ach ja: Gewallneigung und Intensivtäter haben keine sachlichen Bezug zeinander - ist mir zwar neu, aber man lernt ja nie aus...:-))) ...Nee, sie kann ich wirklich nicht ernst nehmen. Tut mir leid. |
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das beruht spätestens nach dieser antwort auf gegenseitigkeit.
denn ich stelle fest: der arme berliner will garnicht wissen, worüber er redet. also suche ich jetzt noch mal den blöden Reusch raus (ja, ich halte den für blöd! was noch geschmeichelt ist... so von juristin zu jurist würde ich dem noch ein paar andere sachen sagen, in wohlgesetzten worten) und wenn der arme berliner den ganzen text gelesen haben wird, dann wird er hoffentlich auch wissen, warum. vor allem, wenn er tabellen und diagramme richtig zu lesen versteht! voilà: www.hss.de/fileadmin/migration/downloads/071207_VortragReusch.pdf nach der lektüre können wir uns noch mal darüber unterhalten, wieviele von denen, vor denen der arme berliner und seine frau angst haben, wirklich in den so erschreckenden prozentzahlen enthalten sind. und danach können wir mal gucken, wo in dieser quelle integration vorkommt. und falls ja, wie. |
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Und wieder vorab eine Beleidigung: "blöd". Ist das ihr Diskussionsstil? Haben sie denn keine Kultur in der Auseindersetzung mit Andersdenkenden? Genau deshalb haben solche Leute wie Sarrazin Erfolg: Weil es unmöglich ist, mit menschen wie Ihnen offen und ehrlich zu streiten. Immer gleich Beleidigungen.... Und das im Freitag-Forum... Wovor haben sie eigentlich Angst oder warum sind sie so schnell mit Beleidgungen. Wollen sie überhaupt andere Argumente hören oder viell lieber gleich abschrecken mit ihrer Art?
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ich kann's auch anders sagen, das 'blöd': Reusch hat sich nach jenseits der grenzen des verfassungsrechtlich erlaubten begeben.
klingt das jetzt besser? und bevor jetzt wieder fragen kommen oder gar die verdächtigung, ich täte den herrn oberstaatsanwalt verleumden oder dergleichen... MITNICHTEN das sagt er nämlich selbst! also: erst mal lesen. und dann entscheiden, ob diese quelle argumentativ mehr austrägt als sich mit ihr ganz tief in die nesseln zu setzen |
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Ich beziehe mich in meine Fragen auf die dargestellte tabelarrische und grafische Statistik und dazu haben sie bezeichnenderweise bisher nicht auf das WARUM geantwortet. Ebenso nicht auf das Warum des Ergebnisses des Lesetests.
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junge junge ... ich habe geantwortet. nämlich: bevor das anworten suchen losgehen kann, muß erst mal klar sein, wonach eigentlich gefragt wird.
das ist es bislang nicht. oder wollen wir jetzt kriminalitätstheorien austauschen? zur frage: warum wird wer kriminell? |
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zur lesefähigkeit, auf die schnelle
"Deutschland fördert die Ausländerkinder schlechter als andere Industrienationen mit ähnlichem Ausländeranteil. Kein Wunder, dass rund 60% die Hauptschule besuchen - und ein Drittel von ihnen diese ohne Abschluss verlässt. Gut sind dabei Norwegen, Schweden, Österreich und die Schweiz. Bereits im Kindergarten gibt es mehr Förderung; hinzu kommen Ganztagsschulen und zusätzlicher Sprachunterricht." (quelle: www.kindergartenpaedagogik.de/570.html) zu Schweden fällt mir dazu ein: dort gibt es obligatorisch unterrichtung in der muttersprache - wenn sich nicht mehrere kinder finden, dann auch als einzelunterricht. bedeutet: die kinder werden, zusätzlich zum normalen schulunterricht, im gebrauch ihrer jeweiligen muttersprache unterrichtet. was dann darauf hinausläuft, dass sie diese richtig beherrschen, in wort und schrift. |
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Und ich kann ihnen aus eigener Erfahrung mitteilen, dass es Kitas gibt in denen die Kinder aus dem arabischen Raum von ihren Vätern gezwungen werden nicht deutsch zu sprechen. Bei Geschwistern in der Kita funktioniert dabei die gegenseitige Überwachung. Das Land hat seine "bringeschuld" gegenüber dem Migranten wahrscheinlich auich hier nicht geleistet....
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was denn? hat meine antwort nicht gefallen?
erfahrung kann ich schlecht bestreiten. aber erklären: meine erfahrung ist eine andere. |
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Juhu, ...da ist es...endlich, Mensch: Sehr gut!
Und das ausgerechnet Sie den Punkt bringen: Super! Diese betroffenen Kinder und Jugendliche wurden und werden u.a. von ihren soziopathischen, unfassbar wurschtigen, ungebildeten ( aber keineswegs dummen!)Eltern bewußt eingeschränkt, benutzt, gemaßregelt, gedemütigt, entmutigt, mißhandelt und von der deutschen Kultur absichtlich oder nachlässig ferngehalten. Der Integrationswille wurde dort vollständig untergraben von einer zwanghaften, weil vermeintlich ausgleichenden Identitätsbildung: Die Ausprägung von Identitätsderivaten wie Ehre und Stolz folgte zwingend. Folgende innere Dialoge bestimmten m.E.n. bei dieser Auffassung von Elternschaft das Ziel: "Du bist und bleibst Türke/in, Araber/ Muslim/in, mir egal wo Du aufgewachsen bist und das Deutschland Deine einzige Heimat ist etc.", alles um ihr eigenes Selbstwertgefühl zu stärken:" hah, ich habe mich nie bemüht, in Deutschland auch eine geistige Heimat zu finden und diese mit meiner Identität zu vermischen, mein Kind soll mich darin auf gar keinen Fall übertrumpfen, das wäre mir nicht genehm". Meta-autoritäre, gestörte Patriarchen, oft sehr gewälttätig, bzw. meist schwer deppressive, vereinsamte, enttäuschte und oft: sehr alte Eltern, die sich in radikale Religiösität flüchten. Aber dies war vor 20 bis 30 Jahren durchaus bei den Gastarbeitern aus Jugoslawien, Portugal, Griechenland und Spanien genauso. Auch dort wurden die Gepflogenheiten des Gastlandes von der Elterngeneration mißtrauisch bekämpft und jeder Zentimeter Freiheit und eigener, authentischer Identität von der Folgegeneration schwer errungen. Was die vom Leben bitter enttäuschten kleingeistigen Türken und Araber, ob gläubig oder nicht, angeht, ist noch sehr viel bildungdpolitischer Handlungsbedarf gegeben, denn die restrikive unglückliche und zum Teil lieblosen Aufzucht ihrer Kleinen bezahlen diese teuer mit quälenden Identitätskrisen, Verzweifelungstaten, Minderwertigkeitsgefühlen, Abgrenzung aus Scham, Radikalisierung durch Ohnmacht, bewußtlosem Machotum und ärgster Frauenfeindlichkeit. Maßgeblich ist dennoch: Die deutsche Politik hat diese Kinder und Jugendliche allein gelassen, obwohl die Brisanz der sehr unterschiedlichen elternlichen Behandlung den Nachbarn, Lehrern und Behörden bewußt war. Aber scheißegal war. Warum? Weil man dachte, daß "die alle eines Tages wieder in ihr "Heimatland" zurückkehren würden!? Glaub ich nicht. |
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Ich glaube, dass das ein wesentliches Problem bei der aktuellen Diskussion ist: Wir reden hier von Millionen Migranten. Jeder mit seiner eigenen Biografie, seine eigenen Wünschen und Ansprüchen. Aber es wird immer pauschal geurteilt: Pro oder Contra.
Wichtig wäre es, wenn man die Meinungen (die ja aus den eigenen Erfahrungen wesentlich gespeist werden), auch wenn sie der eigenen Überzeugung widersprechen, zunächst mal akzeptiert und nicht polemisch oder gar beleidigend darauf reagiert. Aber dieser Reflex bestimmt auch hier im Forum die Auseinandersetzung. Man schreit sich gegenseitig an, an statt miteinander zu reden, diskutiert um Details, ohne das Wesentliche in den Mittelpunkt zu rücken, erwidert auf Statisken mit einer anderen Statistik und und... Und in der Zwischenzeit bastelt man in der Regierung z.B. am Sozialpaket und macht knallharte Politik gegen Arme und Schwache! Deswegen finde ich den Artikel bei Welt.online über die deutsche Streitkultur so passend. Deshalb können solche "Leichtgewichte" wie Herr Friedmann sich wieder auf den Bildschirmen, die ihnen die Welt bedeuten, laut stark präsentieren und verkaufen sich dafür auch noch an die Bild-Zeitung. Was für ein Trauerspiel! |
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@rahab:
Warum soll mir ihre Antwort nicht gefallen? Es geht um einen DISKURS. Da geht es neben der eigen Meinung auch vor allem um Zuhören, die andere Meinung zu akzeptieren... Wer in Berlin seit über 30 Jahren wohnt und arbeitet kommt auf vielfältige Art mit Migranten in Berührung. Und jeder schöpft daraus seine eigenen Erfahrungen und bildet sich seine eigene Meinung. Die Stärke eines Diskurses ist es, diese Unterschiedlichkeit zu akzeptieren. Also, warum soll mir ihre Antwort nicht gefallen. Das ist nicht meine Denkart. Die ihre etwa? |
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@der arme berliner
warum soll ich seine meinung nicht hören wollen? tu ich doch, lese ja und frag dann nach, weil ich wissen möchte, worüber der arme berliner denn nun den diskurs führen möchte wozu für mich auch gehört, erst mal gemeinsam herauszuarbeiten, worüber im einzelnen wir da reden im fall der ausländerkriminalität über den intensivtäter à la Reusch (-> der zur bereinigung=umrechnung der zahlen seines dezernats erst mal alle mit deutschem paß aber einem ausländischen elternteil aus der gruppe der deutschen wieder herausgenommen und der ethnie des nicht-deutschen elternteils zugeschlagen hatte, wozu er schrieb, der sei er der definition von ethnie in wikipedia gefolgt...) oder über die frage, wie es kommt, dass bestimmte erscheinungsweisen juveniler kriminalität anders ins auge fallen und deshalb auch anders behandelt werden ... so viel dazu womit ich beim nächsten wäre - den eltern/vätern, welche ihren kinder verbieten, dort, wohin sie sie selber schicken, dies&das zu tun ... und wie ich das verstehen kann (Emma hat schon etwas dazu geschrieben) und so ließe sich hier noch einiges zusammensammeln, um am ende zu der frage zu kommen, als welchen der arme berliner den diskurs über integration eigentlich führen möchte als den über: wie sortieren wir die unpassenden aus? als den über: wie machen wir auch die unpassenden passend? als den über: wie lernen wir uns daran zu gewöhnen, dass nicht alles zusammenpaßt? ... (nicht als abschließende aufzählung der möglichen diskurse gemeint) |
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schrieb am
06.09.2010 um 18:14
..."von Juristin zu Jurist" ...rahab scheint aber eine ruhige Stelle gefunden zu haben, wenn sie derartig viel Zeit im www. verbringt. Vielleicht sollte sie mal vor die Tür gehen.
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@thielsby
das geht dich nen feuchten kehricht an! |
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schrieb am
07.09.2010 um 12:55
@ rahab
Schön zu lesen, wie Ihr ironiefreies Blut beim Lesen nicht genehmer Beiträge in Wallung gerät. Ihr "Du" sei Ihnen gegönnt. |
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wulle-wulle-wu
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das, was der Mensch S. zu Juden, Genen nachlesbar in x-Zeitungen geagt hat - auch wenn es nur ein Ausschnitt war - reicht aus, um ihn als Rechtsradikalen eindeutig zu klassifizieren! Ich brauche nichts weiter von diesem Herrn zu lesen.
Und wie er es gemeint haben könnte, hat er sicher seinem Lektor gesagt, der das Buch auch gelesen hat. Ich halte mich an das, was als autorisiertes Zitat zu lesen war und das reicht. Rausschmiss aus der SPD - mindestens. Mich würde extrem interessieren, wie ein Deutschland - unsere Gesellschaft - aussähe, das dem idealen Traum von Sarrazin und seinen zahlreichen Fans 100% entspräche. Es herrscht doch Meinungsfreiheit, nur heraus damit! Einfach die Sache positiv formulieren! |
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@SiebzehnterJuni:
"Mich würde extrem interessieren, wie ein Deutschland - unsere Gesellschaft - aussähe, das dem idealen Traum von Sarrazin und seinen zahlreichen Fans 100% entspräche." Genau um diese Frage geht es, dann wird es auch konkret. Genau vor dieser Frage scheut aber die politische Elite zurück, denn sie ahnt die Antwort... Und dann müßte man überzeugen, offensiv mit Argumenten. Mein Eindruck von der bisherigen Diskussion ist, das eben das nicht geschehen soll. Deshalb stürzt man sich auf die kruden Teile und lenkt vom Kern des Problems ab. Arnulf Bahring hatte dazu gestern abend einen sehr schönen Beitrag bei Plasberg gebracht: Wer das Buch und das Migrantenproblem nicht als solches verstehen will, denen hat sarrazin mit seinen pseudowissenschaftlichen Ausflügen einen großen Gefallen getan. Und ihnen ja auch einen Grund gegegen, sich nicht weiter mit den kritischen Aspekten in Sarrazins Äußerungen zur Migrantenpolitik zu beschäftigen. Als 7jähriger Finanzsenator hat er aber einen Erfahrungs-Background, der ihnen z.B. definitv fehlt. Mich würde extrem interessieren, wieviel Geld schon in Integrationsprojekte geflossen sind. Und warum trotzdem diese Ängste bestehen. |
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schrieb am
06.09.2010 um 18:24
Abgesehen davon, daß in jedem seiner (17.6.) zahlreichen Beiträge mindestens ein Rechtschreibfehler vorkommt, was immerhin noch mit innerer Erregung entschuldigt werden kann, können seine ständigen Haßtiraden nicht entschuldigt werden und tragen dazu bei, daß Ansehen des "Freitag" herabzusetzen. Was "der Mensch S. zu Juden, Genen gesagt hat" (Zitat aus dem Beitrag von 17.6.), sagt der Staat Israel selbst und wurde heute von Josef Joffe (Herausgeber der "Zeit" und Jude) auf Seite 1 des "Tagesspiegel" bestätigt. Zudem: was soll schlimm daran sein, Ethnien oder Gruppen in Teilen genetische Übereinstimmungen zu attestieren. Sarrazin war dumm genug, damit zu argumentieren, aber hier geht es doch um Integration?
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@Thielsby
Ihre Ambitionen sind beachtlich, Ihre innere Erregung fatal deutlich: Sie zählen Rechtschreibfehler, ermessen den Zeitaufwand der Usern in Bezug auf ihre Blogs und Kommentare und vergleichen dies mit deren vermeintlich beruflichen Tätigkeiten? Ah...ja. Soso. Zudem: "was soll schlimm daran sein, Ethnien oder Gruppen in Teilen genetische Übereinstimmungen zu attestieren. Sarrazin war dumm genug, damit zu argumentieren, aber hier geht es doch um Integration?" Zudem es ja der "Staat Israel und J. Joffe, Jude, bestätigen", hahahaha, ja dann...brauchen wir ja keine popelige Diskussion hier im Freitag, wir Narren. Was ganz ganz "schlimm daran ist?" - Dutzi-dudu-dummdeutsch... Ganz einfach und praktisch gesehen: Spekulationen über genetische Übereinstimmung bringen in der Integrationsdebatte: Nichts. Null. Man muss die bildungspolitischen Instrumente, die bereits erfolgreich implementiert wurden oder derer wir noch harren, nämlich nicht "genetisch" anpassen. Studieren Sie lieber Klaus Bades Einlassungen zu diesem Themenfeld und äußern Sie sich, wenn herablassend, dann doch gleich ehrlich: Sagen Sie es doch, sprechen Sie es aus, kommen Sie schon, keine Scheu: Wer die Ortographie nicht mindestens so gut beherrscht wie Sie, der hat hier im Freitag eigentlich, nicht wahr, keine eigene Meinung zu äußern. Zumal: wenn er nicht Ihre Meinung teilt. Na dann - Emma |
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Schirrmacher (FAZ.net)dazu:
www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/Doc~E0439B949FC414E4BA0BD30FDB27317FD~ATpl~Ecommon~Scontent.html "....Es ist schlichtweg unseriös, wie fahrlässig Sarrazin mit seinen Quellen umgeht. Der schnelle Leser wird die These von der angeblichen überproportionalen Vermehrung der Dummen und den Hinweis auf Darwin im besten Fall als These zur Kenntnis nehmen. Ganz anders aber würde er hier aufmerken, wenn er wüsste – und das verschweigt Sarrazin ihm –, wie Darwin diesen Prozess nennt: „Es ist überraschend, wie schnell eine unrecht geleitete Sorgfalt zur Entartung einer domestizierten Rasse führt. Doch abgesehen vom Fall des Menschen ist niemand so töricht, seine schlechtesten Tiere zur Zucht zuzulassen“. Damit der Kunde nicht merkt, wohin die Reise mit Sarrazin geht Sarrazin meint faktisch „Entartung“ – daran kann angesichts der Quelle kein Zweifel bestehen –, aber er nennt das Wort nicht. So geht es einem immer wieder mit diesem Buch. Es täuscht über seine Grundlagen. Dass er weiß, was er tut, sieht man an seinen Sicherheitsmaßnahmen: Warum legt er so großen Wert auf den seitenlang ausgebreiteten Hinweis, dass Intelligenztests von Juden erfunden wurden? Sarrazin blendet eine jahrhundertelange, zum Teil verheerende wissenschaftliche Rezeptionsgeschichte darwinistischer Theorien aus und schließt an sie an, als seien sie Erkenntnis von heute. Damit es nicht auffällt, verschleiert er die Terminologie. Es scheint, als habe ein Lektor alle „anstößigen“, aber historisch zutreffenden Begriffe aus dem Buch verbannt, damit die Botschaft historisch unkontaminiert an den Kunden gebracht werden kann. Oder aber: damit der Kunde nicht merkt, wohin die Reise mit Sarrazin geht ....." |
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suche.aol.de/aol/idoidPage?query=faz+net&type=web&pageNum=1&title=Aktuelle+Nachrichten+online+-+FAZ.NET&s_it=web_serp&s_cid=162559185845429071972786125409103565688&u=http%3A%2F%2Fwww.faz.net%2F
...Es stimmt nicht, dass, wie Frau Merkel meint, Sarrazins Buch nicht „hilfreich“ ist. Es ist sehr hilfreich und wird einen Wendepunkt markieren. Es ist hilfreich, um wirklich zu verstehen, was auf dem Spiel steht... So ist das, wenn man sich nur die Teile raussucht, die einem angeblich Recht geben: Wenn schon, dann auch alles zeigen. Aber das scheint ja typische Diskussionskultur bei den Moralpredigern aller Couleur zu sein. Sie geben meinem Blog damit, bestimmt unfreiwillig, eine schöne Bestätigung |
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Damit sagst du allerdings auch nichts wirklich Neues aus. Indirekt kramst du das alte Argument, Moralprediger wollen die Wahrheit entweder nicht sehen oder gar unterdrücken, hervor und gesellst dich zu der Gruppe aller angeblichen Tabubrecher. Du forderst eine Dialektik, die du allerdings selbst untergräbst, indem du wieder und wieder gewisse Schubladen bedienst.
Deine Referenzen sind auch alles andere als seriös, Wikipedia zu zitieren zeugt nicht von Souveränität. Nun meine Frage: Wie oft begegnen dir gewalttätige Migranten abseits der Statistik? Gehören jene zu deiner Lebenswelt? Ich meine dies absolut nicht als Wertung oder gar Verleugnung gewisser statistischer Werte. Allerdings würde ich gerne darauf hinweisen, dass es um ein Vielfaches schwerer ist, sich mit Menschen auseinanderzusetzen, als mit Zahlen. Zu jedem Menschen gehört nämlich eine ganz persönliche Integrationsgeschichte, wie du ja auch selbst erkannt hast. Leider hast du diese Argumentation nicht konsequent zuende gedacht. Denn dir fiel es verständlicherweise leichter mit Zahlen zu jonglieren. Das hast du dann fürwahr mit so einigen Rechtspopulisten gemeinsam.... Gruß, Amira |
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Um auf deine Fragen zu antworten:
Ja, ich habe meine Erfahrungen mit Ausländerkriminalität: Beschimpfungen oder herabwürdigendes Verhalten gegenüber meiner Frau auf offener Straße und am hellichten Tag. Deshalb meiden wir auch diese Viertel in Berlin und tun damit anderen Migranten bestimmt Unrecht. Aber so ist die Realität. Hinter den statistischen Zahlen stecken immer konkrete Menschen. Die Zahlen stellen ein bestimmte quantifizierte und gruppierte Ansicht bestimmter Prozesse in der Gesellschaft dar. Die Statistik-Quelle ist das Stat. Bundesamt, was ist das anderes als seriös. Wenn ich ihre Anmerkungen lese, dann vermute ich bei Ihnen den Gedanken: Was nicht sein darf, das nicht sein kann. Genau mit dieser Ignoranz gibt man aber Leuten wie Sarrazin erst dem Raum, in den sie mit ihren "Argumenten" vorstoßen können. Ist dann der Zitty-Artikel: Angst vor Multikulti - Brennpunkt Schule – warum Berliner Eltern ihren Kiez verlassen in sieben Lektionen auch rechtspopulistische Meinungsmache? Diese Artikel beschreiben doch eine wesentlichen Teil unserer Realität. |
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Seltsam - da wohne ich mitten im 'Brennpunkt' und mir ist noch nie, nicht ein einziges Mal, weder tags noch nachts 'Beschimpfungen oder herabwürdigendes Verhalten' zuteil geworden (mal abgesehen davon, daß ich das nicht als 'Ausländerkriminalität' bezeichnen würde).
Ob das wohl daran liegt, daß ich Menschen so begegne, wie ich auch möchte, daß sie mir begegnen? Nämlich respektvoll und freundlich? Ich hatte natürlich schon Auseinandersetzungen, habe aber offenbar nicht ganz so viel Schiß in der Hose wie Sie, @der arme berliner. Schlimmer Unsinn á la Sarrazin ist es, 'Ausländer' für schlechte Schulen verantwortlich zu machen. Schlimmer Unsinn ist ebenfalls, 'Ausländern' allein die Schuld an 40 Jahre versäumter Integrationspolitik zu geben. |
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Wie bewertest du die (ebenfalls statistisch verbürgte) Tatsache, dass viele Arbeitgeber bei Namen wie Mustafa Keblaoui zusammenzucken und dessen Bewerbung direkt in den Schredder geben, ganz egal, ob jener Bewerber vielleicht ebenfalls Abitur gemacht hat?
Ich kenne den Zitty-Artikel nicht, da ich diese Zeitung nicht lese. Ich mache mir lieber mein eigenes Bild, denn ich gehöre selbst zu der vieldiskutierten Gruppe, da mein Vater Araber und Migrant, mittlerweile allerdings deutscher Staatsbürger ist (mehr Integration geht wohl nicht). Ich bin in derselben Stadt wie du aufgewachsen und ich habe ebenfalls Erfahrungen mit Herabwürdigungen machen müssen. Vor allem Männer waren daran beteiligt und zwar jeder Herkunft. Sexuelle Belästigung durch Männer ist statistisch verbürgt. Sind nun alle Männer potenzielle Vergewaltiger? Manch eine "verblendete" Frau würde dies wohl behaupten, trotzdem stelle ich die "gewagte" These auf, dass den meisten "männlichen Menschen" nicht in den Sinn käme, eine Frau zu belästigen. Und doch wurde in der Öffentlichkeit schon darüber diskutiert, dass die Natur des Mannes gewalttätig sei - vor allem gegenüber Frauen. Ich weiß nicht, ob du das Dilemma hier erkennst: Ein Körnchen Wahrheit wohnt der These,ein Teil der Männer sei ihrer Natur nach gewalttätig sicher inne, beurteilt man beispielsweise den weltweit verbreiteten Mädchen- und Frauenhandel. Die Frage ist nur, wie man damit umgeht. Vor einem ähnlichen Problem stehen wir auch in dieser Debatte: Ein Teil der Migranten kann oder lässt sich nicht integrieren und macht Radau. Auch hier die Frage: Wie geht man damit um? Du hast den leichtesten Weg gewählt: Aufgrund deiner schlechten Erfahrungen, die immer schwerer wiegen und demnach länger im Gedächtnis bleiben, urteilst du. Deine Frau wurde also von Türken oder Arabern herabwürdigend behandelt. Woher wisst ihr das eigentlich so genau? Hat sie sich nach der Tat den Pass zeigen lassen? Oder hat sie (was naheliegt) aufgrund von Äußerlichkeiten entschieden, dass es sich um Türken oder Araber handeln muss? Moritz Bleibtreu sieht sehr türkisch aus, trotzdem ist er Deutscher....Das nur nebenbei. Vielleicht wurde deine Frau tatsächlich von Türken oder Arabern beleidigt oder angegriffen. So etwas ist ein unschönes Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst. Die vielen positiven Momente blendet man dann eher aus, da sie natürlich nicht besonders auffällig sind. Türkinnen oder Araberinnen an der Uni fallen heutzutage ja em ehesten noch durch Kopftücher auf. Die vielen integrierten Migranten sind mittlerweile so "deutsch" in ihrem Verhalten, dass sie eben nicht im Gedächtnis bleiben. Wenn man nun noch den Medienzirkus hinzurechnet, darf man wohl mit Fug und Recht behaupten, dass vor allem Leute wie Sarrazin oder eben auch du die Augen vor der Wirklichkeit verschließen und nur das sehen (wollen), das ihnen unmittelbar negativ auffällt. Gruß, Amira |
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@dame.von.welt: Schlimmer Unsinn á la Sarrazin ist es, 'Ausländer' für schlechte Schulen verantwortlich zu machen. Schlimmer Unsinn ist ebenfalls, 'Ausländern' allein die Schuld an 40 Jahre versäumter Integrationspolitik zu geben." Das tue ich doch gar nicht. Warum diskutieren sie etwas, was weder sie noch ich behaupten?
Und auch wieder ein Vorurteil als ihr Markenzeichen ihrer Diskussionskultur: ich muss mich respektlos verhalten haben, das sei die einzige Erklärung für meine Erfahrungen. Hübsch...aber wie armeselig. Ach ja: "...habe aber offenbar nicht ganz so viel Schiß in der Hose wie Sie, @der arme berliner." ist ein besonderer substanzieller inhaltlicher Beitrag von ihnen. Warum sind sie eigentlich hier im Forum? Weil sich kein anderer mit ihrem Frust befasst? |
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@amira passage: Ganz klare Antwort auf deine erste Frage: Das ist der latente Rassismus und die latente Angst vor fremdländischer Kultur. Und der nimmt in dem Maße zu, wie die eigenen sozialen Sorgen und Nöte wachsen.
Genau auf diese Emotionen trifft ja dieses Buch von Sarrazin. Aber die Kehrseite ist auch, das auch in der islamischen Welt diese Angst und der Hass geschürt wird. Es sind zwei Seiten derselben Medaille. Auf beiden Seiten besteht zur der Hang zum Abschotten und Abgrenzen. Leider. |
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@der arme Berliner: "Ganz klare Antwort auf deine erste Frage: Das ist der latente Rassismus und die latente Angst vor fremdländischer Kultur. Und der nimmt in dem Maße zu, wie die eigenen sozialen Sorgen und Nöte wachsen."
Richtig. |
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Und was mit der zweiten Seite?
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Dann erklären Sie mir bitte, wie es dazu kommt, daß nun Sie/Ihre Frau ''Beschimpfungen oder herabwürdigendes Verhalten' erleben und ich nicht und wie es dazu kommt, daß Sie das als 'Ausländerkriminalität' bezeichnen.
Danke der Nachfrage, aber mit meinem 'Frust' muß sich niemand befassen, mangels Frust. Obwohl, angesichts Ihrer Diskussionsunfähigkeit in der bereits zweiten Diskussion könnte ich schon welchen entwickeln, würde dann aber den Abbruch jeglicher Diskussion mit Ihnen vorziehen. |
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schrieb am
06.09.2010 um 18:29
17.6. sagt erst, er braucht von diesem Herrn S. nichts zu lesen, um dann so zu tun, als habe er es gelesen. Intellektuelle Hochstapelei gepaart mit moralischer Überlegenheit; warum erinnert mich das immer an die finstersten Zeiten?
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"Ich kenne den Zitty-Artikel nicht, da ich diese Zeitung nicht lese."
Hier findet man den Zitty-Artikel: www.zitty.de/magazin-berlin/63190/ |
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"Es ist sehr hilfreich und wird einen Wendepunkt markieren. Es ist hilfreich, um wirklich zu verstehen, was auf dem Spiel steht..."
Danke. Endlich geben Sie zu, was Sie und Ihre Fraktion hier eigentlich umtreibt. Verstehen Sie? Wir, also Ihre gefühlten "Gegner" hier, haben schon zum Teil viel Zeit in ihrem Leben damit verbracht, über negativen Auswirkungen politischer Integrationsschwächen fast zu verzweifeln, dann mit ihnen zu leben, sie sodann zu objektivieren oder mindestens zu relativieren, den Blick über den Tellerrand zu heben - so haben zumindest wir begonnen, lang ist es her. Ihre Ressentiments jedoch sind taufrisch, muten teenagerhaft an, Sturm und Drang steht just bevor, schüchtern-verschlagene Backfische, die noch bei Mama und Papa in Gelsenkirchen wohnen und jetzt, verdammt nochmal, endlich ihre Meinung sagen wollen. Denn bevor Rassenkundler Sarrazin begann herumzuquengeln, daß er (meint:die Elite) keinen Bock mehr hat, die kinderreichen genetisch nicht-deutschen Hartz4-Empfänger zu alimentieren, haben Sie und Ihresgleichen sich um diese Bevölkerungsgruppe einen Dreck geschert. Sie kennen Muslime keinen Zentimeter, sind voreingenommen, haben Angst vor einer "Zukunft mit ganz vielen von denen", aber trauen ausgerechnet einem schnodder-proletigen Banker die "Wende" in einer "Problematik" zu, die gar keine ist. Auch Ihnen sei hier Klaus Bades Kommentar zu Sarrazin empfohlen. Oder kalt duschen bis Anfang November. Oder 1x täglich knusprige Köfte (oder Weinzsteins Käse:)) - Emma |
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@armer Berliner
"Mich würde extrem interessieren, wie ein Deutschland - unsere Gesellschaft - aussähe, das dem idealen Traum von Sarrazin und seinen zahlreichen Fans 100% entspräche." ich meine nicht die Elite, sondern die, die in dem Machwerk neben diesem und jenem unsäglichen Schwachsinn auch was positives sehen wollen. Diese Damen und Herren sollen ihr Idealbild von Deutschland formulieren. Arnulf Baring dieser ewige Rumquassler und alle anderen! Nicht was schlecht ist, sondern was die Damen und Herren für eine Gesellschaft wollen - z.b. mehr Arme, mehr Reiche, nur Reiche, nur Arme, keine Tiere, kein Parlament, ...keine Demokratie,...keine Geschwindigkeitsbegrenzung überall, Benzin umsonst |
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Siehst du schon wieder so eine Vorverurteilung:"Arnulf Baring dieser ewige Rumquassler und alle anderen!"
Das hat mit Diskussionskultur wirklich nichts zu tun. Ihnen geht es wirklich nur Recht-haben-wollen! Schade, aber wie soll man mit ihnen Argumente austauschen, wenn sie andersdenkende Köpfe schon vorab so verurteilen. Ihre Schere im Kopf ist offenbar zu groß. |
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Mir persönlich gereicht es ja immer zur Freude, wenn Arnulf Baring einen roten Kopf bekommt. Gestern aber schwieg selbst er sehr betreten, als Herr Sarrazin sich immer weiter und weiter und weiter blamierte.
Ach übrigens @der arme Berliner, die gestern vorgestellte junge Frau, Asli Sevindim, ist nicht Iranerin, sondern Türkin. |
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Ja Türkin. Aber ist das nicht unwesentlich für diese Debatte? warum hält man sich mit diesen Dingen so auf und läßt die gestellten Fragen dann außer acht. Ist das Absicht bei Ihnen oder den anderen? Oder ist das die Streitkultur der Freitag-Community?
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Für die Diskussion wäre es völlig unwesentlich, würden Sie @der arme berliner, ansonsten mehr Sorgfalt walten lassen.
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Wenn ich Barings Auftreten gestern richtig erinnere, dann hat er die Pseudo-Diskussion um Gene und Vererbung verurteilt und auf das eigentliche Problem der mangelhaften Integration von Teilen der muslimischen Menschen in unserem Land hingewiesen.
Er hat immer noch die Fähigkeit, gewollte Nebenschauplätze zu erkennen und die Aufmerksamkeit wieder auf das Wesentliche zu lenken. |
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Dann müssen Sie eine andere Sendung 'Hart aber fair' gesehen haben als ich. Herr Baring schwieg den größten Teil des Abends und rutschte angesichts Sarrazins Unverschämtheiten gegenüber Michel Friedman und auch Asli Sevindim ziemlich unbehaglich auf seinem Stuhl herum. So still habe ich Arnulf Baring überhaupt noch nie erlebt.
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@dame.von.welt
"Sehr schön: Mir persönlich gereicht es ja immer zur Freude, wenn Arnulf Baring einen roten Kopf bekommt." Die Quasselstrippe wollte vor ca.10 Jahren oder etwas länger her so etwas wie eine neue national-liberale Partei Deutschlands Gründen mit samt einem Tross hochrangiger Banker... ...wenn ich mich recht erinnere - der gesamte Rechtsruck unserer schönen Republik ist übrigens ein Prozess, den man gut seit Mitte der Achtziger mit dem Beginn der Asylrechtsdebatte, Antragsteller war damals Volker Rühe, ausmachen kann. Die "Das Boot ist voll"-Beiträge aus dem journalistischen Mainstream ließen dann auch nicht lange auf sich warten. Seitdem gehen so gut wie alle größeren Parteien mit wenigen Ausnahmen mit schöner Regelmäßigkeit mit immer denselben Themen wie zu hohe Ausländerkriminalität, angeblich überbordener Bezug von Transfer-Leistungen durch Migranten und ähnlichem auf Stimmenfang in den Wahlkampfphasen. Um eine tatsächliche Verbesserung der Lebenslagen der Migranten haben sich politisch Verantwortliche eher wenig bemüht, was selbst Rita Süßmuth von der CDU einst feststellte. In den Neunzigern sagte ein Freund im Scherz zu mir, dass Rita Süßmuths Haltung wohl die einzig übrig gebliebene öffentlich anerkannte "linkeste" Position ist, die man annehmen darf, um Gehör zu finden und ernst genommen zu werden - heutzutage ist nicht einmal dies mehr möglich um als "Gut-Mensch"-Naivling diffamiert zu werden. Dies ist ein desellschaftlicher Zustand, der mehr als nur traurig mit hoher Wahrscheinlichkeit schon längst der Abgesang der Demokratien im Europa des "Schengener Abkommens" sein wird. |
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@der arme berliner
ist nach eigener Aussage ein "(...) politisch denkender Mensch ...", aber, allem Anschein nach, kein besonders gut informierter Mensch. Beispiele: "(...) Roland Koch gewinnt mit einer Ausländerkampagne "Kinder statt Inder" die Landtagswahlen in Hessen ..." Das ist kompletter Unsinn! Koch gewann die Landtagswahl in Hessen mit der Unterschriftenaktion gegen die doppelte Staatsbürgerschaft. Jürgen Rüttgers (CDU) dagegen, verlor die damalige Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen "trotz" seiner Kampagne "Kinder statt Inder" ---------- "(...) im Übrigen baut auch die Karriere des heutigen Außenministers auf die damalige öffentliche Abschlachtung Möllemanns auf ..." Das ein weiterer grober Fehler in Ihrer "Erinnerung"! Der heutige Außenminister und FDP-Parteivorsitzende Guido Westerwelle hat seinem Duzfreund und "Mentor" Jürgen W. Möllemann auch noch die Stange gehalten und Konsequenzen der Partei schroff zurückgewiesen, als der Zentralrat der Juden in Deutschland sich bereits massiv wegen der antisemitischen Hetze des Herrn Möllemann beschwert hatte (ich habe den Möllemann-Flyer, den ich damals in meinem Briefkasten vorfand, bis heute aufbewahrt). Von einer "öffentlichen Abschlachtung" Möllemanns zu sprechen, ist ebenfalls Unfug. Möllemann rechnete (erfolgreich) mit den bei vielen vorhandenen Ressentiments und Vorurteilen und fischte bei der damals bevorstehenden Landtagswahl in NRW bewußt im rechts-braunen Milieu. Erst als die Steuerfahndung auf die massiven Steuerbetrügereien des J.W.Möllemann aufmerksam wurde und ermittelte, brachte er sich (offenbar) um, weil er sonst wohl im Gefängnis gelandet wäre ... ---------- "(...) Da sitzt bei Plasberg eben jene Iranerin, die sich in jeder Hinsicht hier integriert hat, ohne dabei ihre Authenzität zu verlieren ..." Wie jetzt? Gestern? Sie irren! Gestern saß in der "Hart aber fair" Sendung des WDR keine Iranerin, sondern eine Deutsche, deren Eltern einst aus der Türkei in die Bundesrepublik gekommen waren. @der arme berliner Erwarten Sie ernsthaft, dass Sie - bei einer derartigen Anhäufung von groben Sachfehlern in ihrem Artikel - von irgend jemandem ernst genommen werden? Eine Auseinandersetzung mit dem restlichen Text erübrigt sich damit, zumal er von üblen Stereotypen und Schmähungen, z.B. "Michel Friedmann hat endlich wieder eine Bühne als narzistsicher Selbstdarsteller ..." nur so wimmelt. Nein danke! Wenn Sie hier diskutieren möchten, sollten Sie sich bei Ihren Schilderungen der politischen "Realität" an nachprüfbare Fakten halten, und ggf. vorher ein wenig recherchieren, sonst wird das ganze schnell unfreiwillig komisch ... SP |
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@Sex Power: Und wieder diese totale Aufgeregtheit. Ja, die Kampagne von Koch habe ich verwechselt. Aber was ändert das am Sachverhalt? Und Westerwelle hat sehr wohl den erzwungene Abgang von Möllemann zum eigen Aufstieg genutzt. das er taktisch gewartet hat, spielt dabei keine Rolle.
Aber vielleicht ist Moniak Maron auch keine "ernstzunehmende" Diskutantin: www.welt.de/debatte/article9334214/Nicht-Sarrazin-sondern-die-Diskussion-spaltet.html?wtmc=RSS.Debatte.Debatte Menschen wie Sie wollen offenbar nicht diskutieren, sondern recht haben. Das zeichnet Dogmatiker wie sie ja aus. Frau Maron sagt es besser aus als ich es kann. |
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@der arme berliner
"(...) Aber was ändert das am Sachverhalt? Und Westerwelle hat sehr wohl den erzwungene Abgang von Möllemann zum eigen Aufstieg genutzt. das er taktisch gewartet hat, spielt dabei keine Rolle ..." Das spielt eine große Rolle, denn wer Fakten verdreht und mißbraucht, der beugt die "Wahrheit". Übrigens liegen Sie schon wieder falsch mit Westerwelle. Der profitierte überhaupt nicht von Möllemann's Abtreten, sondern sägte später seinen Vorgänger Wolfgang Gerhard ab. Und ... bevor Sie hier pauschal anderen vorwerfen was auch immer zu sein, fassen Sie sich an die eigene Nase, da haben Sie "die ganze Hand voll" :-) |
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"Und ... bevor Sie hier pauschal anderen vorwerfen was auch immer zu sein, fassen Sie sich an die eigene Nase, da haben Sie "die ganze Hand voll" :-)...
Das nenne ich gepflegte Diskussionskultur! Mit dieser Art der Auseindersetzung haben die rechten Populisten alle Chancen beim deutschen Kleinbürger! Aber dann werden sie wahrscheinlich auch wieder schimpfen. |
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Mir scheint, Ihnen gebricht es auch an Information über den Nachklang von Rostock-Lichtenhagen @der arme berliner.
Dazu Liane Billerbeck 'Ich war Teil der Meute' www.zeit.de/2002/25/Ich_war_Teil_der_Meute?page=all und Christoph Koch 'Das Sonnenblumenhaus' www.christoph-koch.net/2007/10/26/das-sonnenblumen-haus/ Offenbar ist Ihnen entfallen, daß zuvor aus der CDU von 'Das Boot ist voll' getönt wurde und danach die durch das Einknicken der SPD ermöglichte Verstümmelung des Asylgesetz (bis hin zur faktischen Nichtanerkennung der Genfer Flüchtlingskonvention) aus der ganz gleichen CDU als vorbeugende Maßnahme gegen künftige Pogrome verkauft wurde. |
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Meine Quelle ist diese:http://suche.aol.de/aol/idoidPage?query=Rostock-Lichtenhagen&type=web&pageNum=1&title=Rostock-Lichtenhagen%3A+Biederm%C3%A4nner+und+Brandstifter+-+Rostock+...&s_it=web_serp&s_cid=332616304224325281452727315651199934180&u=http%3A%2F%2Fwww.focus.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2Ftid-7185%2Frostock-lichtenhagen_aid_130148.html.
Wir können jetzt trefflich streiten, welche Quelle die bessere ist und damit uns dem Niveau der allgemeinen Diskussion um Sarrazins Thesen anpassen. Was für eine Streitkultur in einem Forum, in dem doch die Streitkultur eigentlich ihre Heimat haben sollte.... |
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Die Parole "Das Boot ist voll" wurde damals ja ebenfalls als populistisch bezeichnet. Eine ernsthafte Auseinandersetzung damals mit den Problemen des Zuzugs und des Miteinader von Menschen aus verschiedenen Kulturen hat es abetr nicht gegeben. Und das traurige ist: Auch jetzt wird mit diesem Nicht-Diskutieren Leuten wie Sarrazin einoffener raum gegeben.
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Ihr link führt auch über c+p und über Googlesuche nirgendwohin - stellen Sie ihn bitte in anklickbar ein? Um Mißverständnissen vorzubeugen - meine beiden links beschäftigen sich mit der Rückschau auf Rostock-Lichtenhagen, u.a. der mangelhaften juristischen Aufarbeitung.
Bislang konnte ich noch keine Diskussionsbereitschaft von Ihrer Seite erkennen - Sie geben lediglich Ihren Vorurteilen und Ihrer recht oberflächlichen Sicht Raum. Sie irren auch darin, daß über Integration nicht diskutiert würde. Mit dem Auftauchen der Grünen in der politischen Landschaft stand das Thema endlich ständig auf der Agenda. Die ehedem großen Parteien CDU und SPD haben extrem viel versäumt und sind bis zum heutigen Tag nicht zum Eingeständnis von Versäumnissen, Populismus, Verweigerung der Sicht auf Deutschland als Einwanderungsland seit etwa 50 Jahren, Fischen am rechten Rand, Wegducken, Drückung des Lohnniveaus, Verstümmelung des Asylgesetzes, Asylpraxis, Arbeitsverbot für Asylsuchende, Verweigerung des Anerkenntnis von Staatenlosigkeit etc.etc. in der Lage. Indem Sie behaupten, es würde nicht diskutiert (vom aktiven Handeln zur besseren Integration ganz zu schweigen), beschreiben Sie womöglich Ihre eigene Haltung, nicht aber meine und nicht die in meinem weiteren Umfeld, nicht die Bemühungen von Lehrern, Sozialarbeitern, Richtern wie Kirsten Heisig, Quartiersmanagern wie Gilles Duhem blog.zeit.de/joerglau/2007/02/08/berlin-feuert-seinen-besten-integrationspraktiker_212 . Sie könnten auch mal darüber nachdenken, wieviele Initiativen enorm engagierter Menschen Sarrazin mit seinem Zersparen in Berlin platt gemacht hat. Wieviel an Integration er verhindert hat. Wieviele Rechnungen ohne das Milchmädchen von ihm noch gemacht wurden und wieviele sehr viel höhere Ausgaben in die Zukunft vertagt wurden. 'Das Boot ist voll' bekommt ja nun angesichts ungezählter vor europäischen Küsten Ertrunkener eine noch widerwärtigere Note als ursprünglich, hm? |
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Hier nochmal ein anderer Link zum Artikel:
www.focus.de/politik/deutschland/tid-7185/rostock-lichtenhagen_aid_130148.html Ich habe noch, im Gegsnatz zu den anderebn sog. "Diskustanten" keine endgültige Meinung, sondern stelle zunächst noch Fragen, das ist evtl. mein Vorteil. Zur Rolle Sarrazins als Finanzsenator als "Plattmacher" kommt bei mir der Zahlenmensch hoch: Wieviel Geld wurde bis dahin in solche Projekte gesteckt und welchen Erfolg hatte man damit? Es kann ja nicht alleine daran liegen, dass man Geld in die Hände nimmt um zu integrieren. Es gibt auch die berechtigte Forderung nach der Integrationspflicht der Migranten: zum Beispiel zum Erlernen der deutschen Sprache, zum Besuch der Schule durch die Kinder etc. Zur Diskussion in der Vergangenheit in der alten BRD kann ich nichts sagen, nuir soviel: Das von den Grünen als moralisch-ethische Nonplus-Ultra propagierte Multikonzept war zwar lobenswert, aber hat auch nicht die wachsenden Parallelgeselschaften verhindert. |
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Sie @der arme berliner, stellen weniger Fragen, sondern verkünden Urteile. Auf der Basis schräger Information und mangelhafter Recherche.
Sie stellen sich auch keinen Fragen, andernfalls würden Sie mit Rahabs mal endlich anfangen. Vielen Dank aber für den link - Ihnen entging aber, daß sich meine links mit dem Nachhall von Rostock-Lichternhagen und weniger mit den Ausschreitungen selbst beschäftigen. Als die Grünen Anfang der 80er am Horizont auftauchten, gab es bereits 20 Jahre Einwanderung, oft in Form einer Quasi-Kasernierung in schäbigsten Baracken, gefolgt von fehlender Steuerung der Kommunen, was zu Präferenzen bei der Wohnungswahl führte, die heute gern als Ghetto bezeichnet werden - man wollte nichts mit den 'Gastarbeitern' zu tun haben, sie bekamen überhaupt nur in armen Vierteln Wohnungen. In dieser Zeit, den späten 60ern, frühen 70ern, fielen übrigens die deutschen Kopftücher - man wollte nicht mit der türkischen Putzfrau verwechselt werden und an diesem Dünkel und dem gewünschten sozialen Abstand hat sich bis heute wenig geändert. Mir scheint auch, daß Sie sich im Irrtum darüber befinden, was Integration bedeutet: nämlich mitnichten die Bringschuld allein der Einwanderer, sondern eine gesamtgesellschaftliche Leistung. Integration ist auch nicht Assimilation oder eine Absage an Parallelgesellschaften, sondern im Gegenteil die Akzeptanz anderer Lebensformen als eigenständiger Teil innerhalb einer Gesellschaft auf der Basis des Anerkenntnis des GG. |
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@dame.von.welt: Sie schreiben: "Mir scheint auch, daß Sie sich im Irrtum darüber befinden, was Integration bedeutet: nämlich mitnichten die Bringschuld allein der Einwanderer, sondern eine gesamtgesellschaftliche Leistung."
Wo habe ich geschrieben, dass es alleine eine Bringschuld der Einwanderer gibt? Bitte mal die Stelle bei mir angeben. Ich hatte @rahab ja Fragen anfangs gestellt, nur leider antwortete er auf andere, aber nicht gestellte, Fragen. |
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das macht er :-)) immer
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schrieb am
02.09.2010 um 17:57
@hibou
Und nicht nur Rahab. Manchmal drängt sich mir der Eindruck auf, dass einige sich hier einen Spaß daraus machen, die Argumente ihrer "Gegner" so zu verdrehen, dass diese irgendwann an ihrem eigenen Verstand zweifeln. Gezieltes Mobbing? |
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mal zur klarstellung: Rahab hatte fragen gestellt. zur ausländerkriminalität. weil - davon versteht sie was.
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Na, @ der arme berliner, dann nehmen wir doch den Punkt 'Ausländerkriminalität', ohne ihn nun weiter zu spezifizieren. Haben Sie eine Erklärung dafür, daß das 'Neuköllner Modell' nicht bereits vor mindestens 20 Jahren eingeführt wurde? Was ist das denn bitte für ein Verständnis von Rechtsstaat, Gesetze zu erlassen und nicht für ihre Einhaltung zu sorgen und zwar systematisch? Ich halte das für ein Integrationshindernis erster Ordnung - es stellt sich nämlich die Frage, worein sich Einwanderer integrieren sollen, wenn sie bei Straffälligen auch auf x Straftaten keine Konsequenzen erleben. Das wird als Erlaubnis gewertet.
Ich warte noch auf Ihre Erklärung, was Sie dazu bringt, 'Beschimpfungen oder herabwürdigendes Verhalten' als 'Ausländerkriminalität' zu betrachten. Rahab ist übrigens weiblich. Sollten ihre meist sehr klugen Fragen dazu führen, daß ihre 'Gegner' an ihrem eigenen Verstand zweifeln, wäre ja bereits etwas gewonnen, nämlich der erste Schritt zum Nachdenken gemacht. Mit der Anschuldigung 'gezieltes Mobbing' wäre ich an Ihrer Stelle auch in der Frageform @derDonnerstag sehr vorsichtig, würden Sie derlei bei mir versuchen, würde ich das durch die Redaktion klären lassen, da ich das als üble Verleumdung empfände. Vielleicht formulieren Sie schon mal eine Bitte um Entschuldigung an Rahab? |
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Das nennt man Expertenrassismus:
Die Masse der Menschen hat eh keine Ahnung, aber ICH bin der Experte. Im Übrigen bin ich Statistiker und kann sehr wohl die Statistiken des Stat. BA lesen (auch die zur Ausländerkriminalität) - ist mein Beruf und seit Jahren sehr erfolgreich. |
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Guten Morgen @der arme berliner, dann ist Ihnen als sehr erfolgreichem Experten für Statistik an Sarrazins Buch ja sicher aufgefallen, daß er Daten des statistischen Bundesamts und 'eigene Berechnungen' bemüht und mit letzteren jede Seriosität verläßt.
Bei Lektüre der Daten des statistischen Bundesamtes zur Ausländerkriminalität ist Ihnen bestimmt aufgefallen, daß dort sehr wenig nach Herkunft spezifiziert wird. Wozu Roman Reusch (Rahab verlinkte seine Studie weiter oben) einen Ansatz machte, ihm aber auf halber Strecke die Puste ausging, indem er nämlich 'arabisch-stämmig' nicht weiter nach Herkunft untersuchte. Das aber wäre ausnehmend interessant, da man daran auch ablesen könnte, welche katastrophalen Fehler bei der Integration gemacht wurden. Das reicht von Nichtanerkennung der Staatenlosigkeit über Konstruktion einer Europafrage für die Türkei über Abschiebeversuche in meist erfolglos bis zur Nichtahndung von auch organisierter Kriminalität. Sollte Sie das Thema tatsächlich interessieren, suchen Sie mal nach Informationen über die Mahalmi. Ihnen als erfolgreichem Experten fällt das sicher nicht weiter schwer und ich möchte Sie ja wirklich nicht mit 'Expertenrassismus' behelligen. Nebenbei bemerkt, Expertin bin ich für Ausländerkriminalität nicht mal ein bißchen, das ist weit eher Rahabs Metier. Bin aber immer noch ganz ungebrochen neugierig, wie es kommt, daß Sie 'Beschimpfungen oder herabwürdigendes Verhalten' unter 'Ausländerkriminalität' fassen. |
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1., Ausländerkriminalität:
In diese Statistik gelangen auch diejenigen, die nur einige Tage sich in Deutschland aufhalten, um ihr "Geschäft" zu erledigen. Hat also mit dem Thema "Integration" nichts zu tun. 2., "Der arme Berliner" stellt einen Zusammenhang zwischen dem Brandanschlag auf ein Asylantenheim in Rostock-Lichtenhagen und dem Zuzug von Nicht-Deutschen her. Auf die Idee, daß es pure Fremdenfeindlichkeit sein könnte, kommt er nicht. 3., "Der arme Berliner" schreibt, daß Koch die Landtagswahlen in Hessen gewonnen habe, da er Wahlkampf mit dem Slogan "Kinder statt Inder" machte. Dies ist falsch. Richtig ist, daß Jürgen Rüttgers diesen Slogan bei den NRW-Wahlen 2000 benutzte und die Wahlen verlor. 4., "Abschlachtung Möllemanns": Möllemann mußte wegen einer betrügerischen Finanzaffäre zurücktreten. Westerwelle wurde damals vorgeworfen, daß er zu lange zu Möllemann gehalten hat. Zuvor hatte Möllemann Michael Friedman beleidigt. 5., Über Friedman: "Narzißtischer Selbstdarsteller..............Bei ihm ist das besonders glaubwürdig." Soll heißen: Friedmann ist unglaubwürdig. Warum? 6., "Biogenetische Ergüsse, die ein Nicht-Experte so oder so nicht bewerten kann." Dies ist richtig. Aber alle Experten bezeichnen sie als "grober Unfug". 7., " Und Sarrazin wird wohl als Nestbeschmutzer verurteilt." Von wem? Der Begriff "Nestbeschmutzer" ist doch Nazi-Jargon. Oder gehört dieser Begriff zur Alltagssprache vom "armen Berliner". Oder ist er nur ein Provokateur, der nur so tut. Dann ist es aber plump. |
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zu 1) Die Statistik lügt trotzdem in ihrer Grundaussage nicht, da ihr Punkt dabei nicht der wesentliche ist.
zu 2) Inwiefern stelle ich diesen Zusammenhang her? es gibt aber eine, leider, logische kette von diesen Gewaltatten zur art und Weise der Diskussion um den Zuzug. Nur weil diese Diskussion so einseitig läuft und man schnell in die neonaziecke abgeschobenw ird, konnte der Mob damals sogar die biederen Nachbarn als klatschende "Fans" gewinnen. Wer nicht zu Wort kommt, der sucht sich eben sein Ventil woanders. zu 3) Guten Morgen @Exilant: weil, siehe oben. zu 4) Möllemann wurde öffentlich damals wegen seiner kritischen Israel-Worte abgeschlachtet. Rechtlich verurteilt wurde er später wegen besagter Finanzaffäre. und der heutige sich auch so eriefrende Westerwelle schwieg damals aus taktischen Gründen, um seinen Aufstieg in der FDP nicht zu gefährden. zu 5) Schon vergessen oder verdrängt...? zu 6) Eben nicht alle, aber das ist auch egal. Der Schwerpunkt der Diskussion sollte sich nicht nur auf diesen Teil beschränken, was ber offenabr mit Absicht geschieht. In der Analyse des ist-Zustandes ist dieser Zahlenmann sehr wohl auf dem richtigen Weg. Seine Grenzen überschreitet er mit der Auswertung und Modellrechnungen. zu 7) Da irren sie sich: suche.aol.de/aol/idoidPage?query=Nestbeschmutzer&type=web&pageNum=1&title=Nestbeschmutzer+%E2%80%93+Wikipedia&s_it=web_serp&s_cid=57631503409069459524682853403688544599&u=http%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FNestbeschmutzer Im Übrigen wurde ich hier von Vertretern Freitag-Community auch schon nach meiner "Berliner Reinrassigkeit" befragt. |
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@ der arme berliner am 02.09.2010 um 16:30
Armer Berliner, außer dass sie adddieren und subtrahieren, Quotienten bilden können, kann ich bei Ihnen kein Expertentum erkennen. Ich hoffe nicht, dass es Vervolgungswahn ist, dass Sie zu folgender Bemerkung veranlasste: "Im Übrigen wurde ich hier von Vertretern Freitag-Community auch schon nach meiner "Berliner Reinrassigkeit" befragt." Richtig ist, dass ich Ihnen am 26.08.2010 | 15:39 in Michael Jägers Sarrazin-Blog sagte, dass ich mich als "echter Berliner" für das Geschreibsl schämte, das Sie in Ihrer sogenannten "Entgegnung" damals schon schrieben. Daraufhin glaubte mh fragen zu müssen, ob ich denn überhaupt ein reinrassiger Berliner sei. Meine Antwort darauf kann man nachlesen. Wenn Sie nach all Ihren Npd-jargonmäßigen Äußerungen, sich jetzt hier noch das Opfermäntelchen umhängen wollen, nur zu, aber lassen Sie sich gesagt sein, was bei Ihnen da wem längst zum Opfer gefallen ist, die Vernunft nämlich dem Ressentiment. |
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Ganz vergessen - zur notwendigen Korrektur des Bilds von Michel Friedman als 'narzistsicher Selbstdarsteller', 'Umweltbelastung durch Lautstärke' möchte ich @der arme berliner, dringend die Lektüre des Interviews mit Horst Mahler nebst Gemahlin empfehlen:
www.vanityfair.de/articles/gesellschaft/politik/horst-mahler/2007/09/11/09724 www.vanityfair.de/articles/gesellschaft/politik/horst-mahler/2007/11/01/10118 |
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Ja und....?
Ich empfehle da mal eine Aufzeichnung seiner "Talk-Show" auf N 24. Das ist umweltbelastend, weil nur laut, wenig informativ und die reine Selbstdarstellung. Wie auch gestern abend bei Plasberg. |
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Gestern abend bei Plasberg hielt sich Michel Friedman angesichts Sarrazins dümmlichem Unsinn über die 15% Plus der 'jüdischen Intelligenz' und des 'Juden-Gen' und auch zu Sarrazins Unterstellung, Friedman habe das Buch nicht gelesen und falls doch, nicht verstanden, sehr vornehm zurück.
Mir ist Michel Friedmann aus dem TV aus 'Friedmann' und aus 'Vorsicht Friedmann' bekannt und da bedarf ich keines Nachklapps auf N24. Vielleicht beschäftigen Sie sich aber doch mal in einer stillen Stunde mit dem Mahler-Interview - das ist nämlich ein ganz erstaunliches Stück Journalismus, in jeder Hinsicht. |
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"...Kein wirklicher Diskurs zur Integration...."
Ich will ihn auch nicht, weil die, die ihn einfordern, mich ankotzen! Weil die, die ihn einfordern, überhaupt nicht wissen, wovon sie reden, wenn sie Integration sagen. Weil die, die Integration sagen, noch nicht einmal die 10 Gebote auswendig können, nur Weihnachten zur Kirche gehen, nicht Luthers Katechismus beherrschen, nicht einen Choral mit allen Strophen auswendig kennen - nicht wirklich wissen, was christlich ist, nicht den Unterschied zwischen katholisch und evangelisch benennen können, meist nicht die deutsche Grammatik und Rechtschreibung beherrschen etc.etc....was meinen diese Damen und Herren mit Integration? |
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Aber wenn sie keine Debatte wollen, warum sind sie dann hier im Forum? Zur Selbstbefriedigung ihres Voyeurismus an der Debatte an sich?
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schrieb am
06.09.2010 um 18:46
Warum "kotzt" Er denn ständig. Das ist ja wahrlich schrecklich. Hoffentlich nicht, weil Er so oft in die Kirche geht. Weil Er schon alles weiß und es ihn traurig macht.
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...nein, weil hier so tolle inhaltliche Beiträge wie der ihre geliefert werden...:-)))))
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ich sag's mal so: unsere (wessi-land-)ausländer waren integriert bis die ossis dazukamen. da fiel dann einigen auf, dass es eng werden könnte ... und haste nicht gesehen war "das boot voll".
manchmal wünsche ich mir das jahr 1988 zurück. da gab es zwar auch hauen und stechen um "die Asylanten" und immer mal wieder gezerre um den familiennachzug. aber es ging. kein türke/araber/kurde wäre damals auf die idee gekommen, seine tochter bereits mitsamt kopftuch auf die welt bringen zu lassen. keine türkin/araberin/kurdin wäre auf die idee gekommen, sich ihrer identität durch aufsetzen/umlegen von irgendwas auf/um kopf vergewissern zu müssen. das war die zeit, als frau Kelek als Necla noch in die schule und später an die universität ging... das war die zeit, als nicht ausschließlich aber doch sehr wesentlich integration über betrieb ging - weil: bei der arbeit waren alle (ziemlich) gleich, waren kollegen.... das war auch die zeit, als ein gewisser herr S. seine berufliche karriere auf einem partei-ticket machte.... nein. es war nicht alles golden. aber solch einen schmarrn wie den, welcher da jetzt als buch unter die leute geworfen wird, den hätte mann-frau-kind einfach einen schmarrn genannt und gut wär's gewesen. oder auch schlecht, für die verkaufszahlen. |
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Du hast recht.
Ein westdeutsche/r Türke/in - hier im Westen geboren - ist hundertmal westdeutscher und integriert als alle Ostdeutschen - so hart das auch klingt. Die Baudezernentin von Cottbus ( ehemals stellvertr. Bürgermeisterin von Mannheim) sagte nach ihrem Rausschmiss durch den CDU (ehemals IM) Bürgermeister: "Die ersten Ausländer im Osten sind die Westdeutschen, dann die westdeutschen Türken usw. " |
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DIE OSSIS SIND SCHULD!!!! Das ist doch mal ein ganz neuer Debattenbeitrag. Ach und die Republikaner kamen zuerst in einem ostdeutschen landtag.... 7 Prozent bei der Eurpawahl am 18.6.1989 - jaja die Ossis haben da wohl heimlich mitgewählt. :-))))
Ach und Mölln lag damals ja im "Osten"...meine geografischen Kenntnisse muss ich wohl dringend überarbeiten... Rassismus gegen Ossis durch Wessis - neues Thema. Jeder sucht in der Not ein Feindbild! Ihren Debattenbeitrag muss man richtig öffentlich machen. Er zeigt ihre ganze Hilflosigkeit. |
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quatsch feindbild - mir scheint, der arme berliner hat 'geschichte' nicht begriffen.
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Liebe rahab,
"ich sag's mal so: unsere (wessi-land-)ausländer waren integriert bis die ossis dazukamen." Bald hau ich ab aus diesem Forum. Und daran sind nicht die allgemein platten Sprücheklopfer schuld, die es immer gibt oder die unausgegorenen Leute oder die Krawallmacher aus Passion. Aber, wenn sogar Leute wie Du, die sonst so differenziert bis ins kleinste Krümelchen alles auswägen und ausdiskutieren und streiten bis aufs Messer ums Detail, solche platten Sprüche machen, dann ist hier Hopfen und Malz verloren. Bis jetzt hatte ich noch immer Respekt vor Dir, weil ich Deiner Kompetenz vertraue, damit ist - vielleicht auch ein schleichender Prozess - jetzt Schluss. Du kommentierst im Forum, als wären hier nur Westdeutsche. Hier bei uns und bei denen. In Herrschaftsmanier. Und gleich kommt der Ost-Aufklärer-West erfreut dazu und pflichtet sabbernd bei und schildert seine Cottbuser Erfahrungen, die hier auch immer mal wieder zu lesen sind, eine Art Endlos-Schleife. Jetzt klingst Du auch mal wie jeder beliebige Stammtisch-Welterklärer oder -erklärerin. Leute aus dem Osten sind das Differenzieren nicht wert, oder? Furchtbar sowas, aber für mich erhellend. |
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Jetzt habt ihr sie aber alle falsch verstanden. Die 'neue' 'Asylanten'skepsis kam mit der volksdeutschen 'Wiedervereinigung' auf und wurde Politik, im Westen und bei Westpolitikern zuerst. Dass viele streicheleinheitsbedürftige Ossis (wie etwa arme Berliner und wütende Rostocker) zugestimmt und mitgetan haben, ist wahr, ändert aber nichts an der Tatsache, wo's herkam.
Interessant, die typischen Ost-West-Reaktionen... |
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@17/6
das Ziel ist also 'westdeutsch' zu werden, so westdeutsch wie Du?! Ich danke recht freundlich. |
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dann sag ich dazu noch so:
der erste satz war meinem ärger geschuldet. dem ärger über die platten sprüche von der arme berliner - der sich beharrlich weigerte, erst mal nachzugucken, worüber genau er eigentlich reden will, wenn er "Ausländerkriminalität" sagt - der eigentlich (kommt mir so vor) nur die bestätigung haben will dafür, dass er recht hat, wenn er "diese Viertel" meidet.... dass dieser satz als schuldzuweisung verstanden wird - ist vielleicht teil des problems. ich habe 'vorher' in dem bereich gearbeitet und 'nachher' auch. und bin immer wieder an dem, was dieser slogan "Wir sind ein volk" so alles transportierte und freisetzte fast irre geworden ... und richtig krank zeitweise da geht es mir nicht darum, die schuldigen festzustellen - da möchte ich, auch heute noch, verstehen, was in dieser "Wende" alles geschehen ist, wie sich wahrnehmungen und erklärungen und deutungsmuster verändert haben, nicht über nacht sondern allmählich und dennoch 'schlagartig' aber ... dieser blog ist nicht der richtige, um darüber zu reden |
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vielleicht ginge es besser in diesem blog?
www.freitag.de/community/blogs/gill-bost/das-zeug-ist-in-der-welt-mit-oder-ohne-sarrazin |
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Der Rainer Kühn hat Recht: Ihr vertreibt hier alles, was noch ein bisschen Lust am Reden hat.
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Liebe Magda,
ich kann nirgendwo bei Rahab lesen, die Ossis seien schuld an irgendetwas - da unterstellen Sie ihr etwas und zwar etwas sehr Übles. Es ist auch von mir so wahrgenommen, daß es einige Unterschiede in der west- und der ostdeutschen Sicht auf besonders muslimische Einwanderer gibt, was ich darauf zurückführe, daß die meisten im Westen damit aufgewachsen sind, während sich der Osten abrupt mit einem Paket einer durch nicht stattgefundene Integrationspolitik (West) teilweise unerfolgreichen Integration konfrontiert sah. Die Wahrnehmung der Zeitläufte teile ich mit Rahab - erst nach der Wende kam es zu Aussagen wie 'Das Boot ist voll' - das kam nicht aus dem Osten, sondern von West-CDU-Politikern. In Rahabs Ausführungen fehlen mir die Konsequenzen von 9/11, als DerIslamistunserUnglück zum allgemeinen Feindbild erklärt wurde. Ab diesem Zeitpunkt beobachte ich z.B. vermehrtes Kopftuchtragen. Ich halte es für größten Unsinn, die FC als west- oder ostdeutschen Claim zu betrachten. Es muß bitte möglich sein, sich die unterschiedlichen Wahrnehmungen ohne derartige Unterstellungen und Schuldzuweisungen mitzuteilen. |
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@ goedzak - "Die 'neue' 'Asylanten'skepsis kam mit der volksdeutschen 'Wiedervereinigung' auf und wurde Politik, im Westen und bei Westpolitikern zuerst."
So war es. Die ersten Rechts-Organisatoren kamen auch aus dem Westen und erklärten den doofen einstigen Volkspolizisten, dass es zur demokratischen Kultur gehört, wenn die jetzt marschieren dürfen. Natürlich stießen sie auch auf ein Echo, wer würde das bestreiten. Ach, was ich gehe jetzt nach Hause. Ich bin hier manchmal genau so fremd, wie Fremde. |
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"ich habe 'vorher' in dem bereich gearbeitet und 'nachher' auch. und bin immer wieder an dem, was dieser slogan "Wir sind ein volk" so alles transportierte und freisetzte fast irre geworden ... und richtig krank zeitweise"
Andere auch. Das ist kein Wessi-Privileg. |
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@dame: sorry, der Slogan "das Boot ist voll" stammt aus dem Strauss-Wahlkampf 1980. Das war der Zeitpunkt, wo schon ein Stück weit die Sache kippte und das Thema "Ausländer" wahlkampftauglich wurde. Inklusive "Rückkehrförderung" - was wieder anderen Hass hervorrief.
Ab ca. 1986 kam erst der Begriff "Integration" auf - man sah ein, dass man nicht alle wieder los wird und versuchte es nun mit verschiedenen Projekten. Das führte zu einer gewissen Beruhigung - bis eben 1990. Da wurden einerseits viele Gelder in diesem Bereich gestrichen, andererseits gingen die Zahlen der Asylbewerber hoch - was ein neues Thema gab. Seitens der Ausländer war eher 1992 ein Wendepunkt - mit Hoyerswerda, Rostock, Mölln und Solingen verbrannte das seit 1986 teilweise aufgebaute Sicherheitsgefühl. Es gab mehr Rückbesinnung auf die Möglichkeit, in eventuelle Heimatländer zu gehen, die Neigung, bei den Kindern verstärkt auf Heimatsprache zu achten, vermehrte sich. Was das Kopftuchtragen angeht: dame, ich sehe nicht, dass das in einem Zusammenhang mit 2001 steht. Vielmehr wurde bereits in den achtziger Jahren der Grundstein gelegt, dass hier gerade bei Türken mehr islamische Bildung verbreitet werden konnte, als es für die älteren im kemalistischen Heimatland möglich gewesen war, und so verstärkte sich die islamische Lebensweise. Nur war es da noch kein Thema - damals hätte man ohne weiteres islamische Kindergärten und Schulen aufmachen können, wenn das gewollt gewesen wäre - die Behörden hätten höchstens erleichtert aufgeatmet. Ich fragte einmal einen maßgeblichen Verbandsvorstand, warum man das nicht gemacht hat - Geld und Möglichkeiten wären gerade in den achtzigern vorhanden gewesen. Antwort: wir wollten ja, dass unsere Kinder mit den deutschen lernen. Hätten wir vorausgesehen, wie das weitergeht, wäre die Entscheidung sicher anders ausgefallen. Sorry, wenn das jetzt o.T. war. |
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@Magda
willst du mich nicht verstehen oder kannst du nicht? es geht mir weder um privileg noch um schuldzuweisung.... aber vielleicht mach ich aus dem ausgangsposting ein eigenes blog vielleicht haben wir so eher die chance, herauszufinden, wie es kam, dass aus dem einfachen "Kümmeltürken" der "Muslim" wurde (beispielsweise) |
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nein, alien, das war nicht OT - sondern genau das, was ich anstoßen wollte
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"willst du mich nicht verstehen oder kannst du nicht?"
Ich will Dich nicht mehr verstehen, liebe Rahab. Und zwar gerade deshalb, weil ich in Vielem Deine Meinung teile, aber Dein Debattenstil absolut kontraproduktiv ist. Debattiere mit wem und womit und was Du willst. Du bist klug genug, aber entmutigst, langweilst und demotivierst einen dennoch. Dieses Abfragen, dieses lehrerinnenhafte "willst Du nicht oder kannst Du nicht". Du wirst denen immer ähnlicher, die Du bekämpfst. |
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@alien59
Danke für die Berichtigung, Sie haben bestimmt recht. 1980 war ich erst 17, deswegen ging Strauss vermutlich an mir vorbei. Mir ist der Satz von 1991 erinnerlich und zwar als Wahlkampfslogan der Republikaner, aufgenommen aus den Reihen der CDU. www.hdg.de/lemo/objekte/pict/WegeInDieGegenwart_plakatREPAsylrecht/index.jpg Die Beobachtung von mehr Kopftüchern seit 9/11 ist meine persönliche und subjektive in Berlin. |
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dann, Magda, setz das thema auf ein anderes, besseres gleis!
denn, ich gestehe, ich bin bei diesem thema ganz fürchterlich befangen, getroffen, betroffen aber diskutier bitte nicht statt dessen, worum es geht, meinen debattenstil. das ist ebenfalls kontraproduktiv. so - und das soll's von mir aus dazu gewesen sein. |
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@alien
den wahlkampf 80 hab ich nicht miterlebt - da lebte ich in einem anderen lande. die zeit bis 90 habe ich dann in Berlin (West) erlebt, gearbeitet. da war womöglich auch einiges leicht anders als in wessi-land. immerhin stand da x-berg als klein-istanbul immer mal wieder im brennpunkt, auch in irgendwelchen wahl-filmen - aber doch anders als heute 'brennpunkt' verstanden wird. das kopftuchtragen ... einerseits gab es wüste auseinandersetzungen mit der ABH und SenInn, weil die iranerinnen zum tschador-paßbild zwingen wollten, andererseits konnte ich in den grundschuljahren meiner töchter ab 90 beobachten, wie es zunahm und noch andererseits konnte ich (außer den flüchtlingsströmen, die auch durch mein büro strömten) die verunsicherung meiner nachbarn aus aller welt und meiner mandantschaft miterleben, die bange frage: soll ich mich jetzt blondfärben? |
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@rahab : "ich sag's mal so: unsere (wessi-land-)ausländer waren integriert bis die ossis dazu kamen." Das kommentiert sich selbst.
Warum eine Partei wie die Reps mit diesem Thema Wahlerfolge in Westdeutschalnd errungen hat, warum bereits damals ein Herr Lummer in (West-) Berlin mit seinen ausländerfeindlichen Parolen die CDU für viele Westberliner wieder wählbar machen konnte - das übersehen sie dabei aber geflissentlich. |
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dann spitz ich es mal noch weiter zu:
vor wie nach der "Wende" sagten meine mandant_innen (asylsuchende zumeist), sie kämen nach deutschland, weil hier die menschenrechte geachtet und geschützt werden vor der "Wende" wurde ihnen das geglaubt (sogar von Lummer) nach der "Wende" wurde ihnen entgegengehalten, davon verstünden sie als muslime eh nix und außerdem sei das gelogen, denn eigentlich kämen sie sowieso nur wegen dem stern mitsamt mercedes |
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Rahab, bin nicht deiner Meinung. Diese Situation baute sich sukzessive seit 1980 auf: Strauss-Wahlkampf, Asylbwerberleistungsgesetz, Visums-Pflicht für Türken (ausgerechnet kurz nach dem Militärputsch), weitere Einschränkungen für Asylbewerber, Aufkommen der Begriffe "Scheinasylant", Wirtschaftsflüchtling, nicht zu vergessen "Scheinehen"... das ist alles aus den achtziger Jahren. Die Fixierung auf das "Muslimische" kam m.E. tatsächlich erst viel später, allenfalls Ende der Neunziger. Richtig übel wurde das Asylrecht ja dann mit der Drittstaatenregelung.
Aber die Wende als Angelpunkt in diesem Zusammenhang finde ich nicht wirklich. Allenfalls, dass viele Ausländer die zuziehenden Bürger der neuen Bundesländer als Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt empfanden - und das ihnen auch manchmal so aufs Butterbrot geschmiert wurde. |
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@rahab: "Du bist klug genug, aber entmutigst, langweilst und demotivierst einen dennoch. Dieses Abfragen, dieses lehrerinnenhafte 'willst Du nicht oder kannst Du nicht'. Du wirst denen immer ähnlicher, die Du bekämpfst."
neige immer mehr auch zu magdas meinung |
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@hibou
das wundert mich nicht ... dennoch: bittest du die redaktion, diesen thematisch völlig unpassenden kommentar wieder zu entfernen oder muß ich das tun? |
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schrieb am
06.09.2010 um 18:49
Ja, ja ... die gute, alte Zeit! Die einen meinen Kaiser Wilhelm, die anderen den ollen Adolf und die zu spät geborenen Helmut Kohl (der regierte doch damals?).
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Aber jetzt nicht den ollen Ulbricht vergessen (immer diese reine Westsicht, pah!), auf den Didi Hallervorden mal ein Attentat ausüben wollte. Und Lampen-Erich war ja auch noch da..."Ja, ja ... die gute, alte Zeit!" ;-)
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"Scharfe Kritik an Israels Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist heute international Normalität. Noch vor 8 Jahren wurde Möllemann dafür öffentlich abgestraft, im Übrigen baut auch die Karriere des heutigen Außenministers auf die damalige öffentliche Abschlachtung Möllemanns auf."
Ich lese das aus Münster. Ich wußte, wo er wohnte. Ich war auf seiner Beerdigung. Wie ca. 18 Prozent der städtischen Bevölkerung und 81 Prozent der deutschen Medien. Ich kenne das Grab des grandiosen Fallschirmspringers auch heute. Nahe dem von Reichskanzler Brüning. Zentralfriedhof Münster. Und ich sage Ihnen: Normalität ist was anderes, nach dieser ganzen Geschichte, seit Genschman. Seit ... seit Kriegsende, seit ... |
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Satire - Anfang:
WARNUNG: Autor hat keine Ahnung vom Thema, über das er schreibt © Tom Scott (Blogger U.K.) Satire - Ende |
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Diese Satire ist weder bissig noch aufregend. :-((
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...,.und ich dachte, da kommt noch etwas substanzielles hinterher. Scheint aber nicht so. Na ja, wenn sich jetzt sogar die türkischen Unternehmer schon kritisch die Migranten-Situation beurteilen... Offenbar haben da viele hier in der Community zu schnell ihrem Klischeedenken und reflexartigem Verhalten in der Frage der Integration nachgegeben. :-)))))))))
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@barshai hat recht; die Ernsthaftigkeit habe ich gestern schon in Frage gestellt. Man muß sich nur den Text genau durchlesen. Und jeder, der ihm zurecht sachlich widerspricht, bekommt eine mit - in Form von Unterstellung und Verdrehung. Warum er das macht? Was weiß ich! Er schrieb ja auch von einer "eindimensionalen Diskussionskultur". Vielleicht ist er nur Diskussionen in der vierten Dimension gewohnt.
Auf eines will ich doch hinweisen: Er bringt das Auseinanderdriften von arm und reich, den "sozialen Druck" auf Nicht-Migranten in Verbindung mit der Fremdenfeindlichkeit. Dies hat natürlich etwas mit Sündenböcken zu tun. Meines Erachtens kommt dieses vom Wilhelminismus, von der hohen Unterwerfungsmentalität - Kernland des Untertanen - , welche dann kompensiert wird. Ich glaube, Heinrich Mann schrieb mal vom "Radfahrervolk" (nach oben buckeln, nach unten treten), deshalb die überall beschriebene merkwürdige Ruhe in diesem Land. Und so sind die Deutschen zum Komplizen eines Massenmörders geworden...... |
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Dieser Blog hat eben ganau das gezeigt, was die Schwäche der ganzen Sarrazin-Diskussion prägt:
Neben den wenigen nachdenklichen Beitragen (amira passarge, magda) kann man hier wunderbar die Hilflosigkeit der selbsternannten Gut-West-menschen nachlesen: Zum Schluss ist dann eben die Wiedervereinigung und die dazugekommenen Ossis schuld. Denn vorher war ja alles ok mit der Integration. Reps, Lummer, Strauss - all das hat es nicht gegeben. Aber nur weil sich viele Altlinke ihre Vergangenheit schönreden, kommt man dem Phänomen Sarrazin aber nicht näher. Gerade weil man sich so dem Diskurs verweigert, können Leute wie Sarrazin die Hoheit über die Stammtische erringen. Und zum Schluss steht dann wieder die altlinke Weisheit : "Und so sind die Deutschen zum Komplizen eines Massenmörders geworden.....". Die Nazis sind 1933 nicht wegen einer eigene theoretischen/politischen Stärke an die Macht gekommen, sondern auch wegen der Ignoranz/Arroganz ihrer intellektuellen Gegner gegenüber dem deutschen Kleinbürger. |
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schon wieder: blühender blödsinn.
Reps (noch viel früher NPD), Lummer, Strauss - gab es. und noch viel mehr. wurde jedoch anders 'eingehegt'. auch im diskurs. was darauf hinausläuft: der diskurs/die diskurse haben sich verändert. und da stellt sich zu recht die frage: warum ist das so? |
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@rahab: "wurde jedoch anders 'eingehegt'. auch im diskurs."
"Eingehegt" : In der neuen Asylgesetzgebung Anfang der 90er Jahre. Glückwunsch nachträglich zu diesem Diskursergebnis. |
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nun... es war schon ein gewaltiger sprung, das GG direkt zu verändern, von einem satz im alten Art.16 Abs.2 satz 2 zu einem neuen Art.16a. was dann 'asylkompromiß' genannt wurde.
ich weiß auch, dass der gedanke, das GG an dem punkt zu ändern, schon vorher da war aber es zu tun ... wäre vielleicht ohne die "Wende" nicht möglich gewesen. |
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Na , das untestellt den ja den Menschen in den neuen Bundesländern einen sehr großen Einfluß auf die politischen Entscheidgungen in der ersten Hälfte der 90er. Verklären sie sich da nicht ihre alt-bundesdeutsche Vergangenheit? In den sozialen Brennpunkten (Berlin!!!) hatten die Reps besonders regen Zulauf.
Wahl am 29. Januar 1989 REP 7,5 % (11 Abgeordnete) Wahl Ende 1990 REP 3,1 % . War am Scheitern der Reps hier auch die "Wende" und die "Ossis" Schuld? Die Linken und Alternativen in der Alt-BRD haben vor der "Wende" es nicht verstanden, den altbundesdeutschen Kleinbürger in ihre politische Lösungsvorschläge einzubeziehen. Sonst hätten die nicht teilweise so rechts gewählt. Das ist keine Schuld der "Wende", sondern das Versagen der Multi-Kulti-Ideologie, die die zunehmenden sozialen Ängste vieler Menschen außer Acht ließ. Deshalb hatten es da rechten Populisten ja so leicht, sich als Rattenfänger aufzuspielen. |
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ich wiederhole mich ungern, aber ich tu's:
ich weise keine schuld zu ich frage nach dem wendepunkt alien meint, der habe schon früher gelegen, ab anfang der 80-ger kann sein, sie hat damit recht kann sein, ich habe recht kann sein, wir haben beide recht und müßten dann anfangen zu fragen, was und wie und warum nach dieser "Wende" anschlußfähig wurde und bei wem |
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M. E. hat das v.a. etwas mit der verschärften sozialen Frage in Europa und insbesondere im "globalisierten" Deutschland zu tun.
Die begann sich Ende der 70er/Anfang der 80er mit Beginn der dauerhaften Massenarbeitslosigkeit Bahn zu brechen. das alte prinzip wurde wieder auf das Schild gehoben: Die Armen gegen die Schwachen ausspielen. Und als feindbild müssen mal die Armen, mal die Schwachen, mal die Migranten herhalten. Hinter diesem richtig erkannten prinzip haben sich aber leider auch die link-liberalen Meinungsmacher "versteckt". Und so gab es das schöne Wechselspiel: Die Meinungsmacher auf der rechten Seite betonten die Aspekte des Einforen von Leistungs- und Integrationsbereitschaft, die auf der linken-alternativen betonten die Förderung dieser Bevölkerungsschichten. Eine wirklich ausgewogen-kritische Debatte kam so nie zustande. |
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und: was wäre eine "wirklich ausgewogen-kritische Debatte" gewesen?
worum wäre es in dieser gegangen? |
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zum Beispiel:
Was verlangen wir von Migranten als Integrationsleistung? Wie weit geht die Verpflichtung unserer Geselslchaft zur Integration? Was heißt eigentlich "Integrationserfolg"? Das Erlernen der deutschen Sprache und Grundkenntnisse im Grundgesetz? Akzeptieren wir Integration nur in den Arbeitsmarkt, wie es viele Einwanderungsländer tun, oder auch in die Sozialsysteme? Und wie gehen wir mit den sozialen Konsequenzen daraus um? Wie gehen wir mit Widersprüchen zwischen anderen Religionsgrundsätzen und unseren Wertvorstellungen um? Stichwort: Scharia. und und und.... |
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gegenfrage: was bieten wir migranten als einstiegsmöglichkeiten? was können sie von dem, was angeboten wird, brauchen?
sharia - islamaic banking? |
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Es ist eine Grundregel für eine gute Debattenkultur, Fragen nicht immer nur mit Gegenfragen zu beantworten. Abet trotzdem: "...was bieten wir migranten als einstiegsmöglichkeiten?"
Das gesamte Bildungs- und Sozialsystem stand und steht ihnen zur Verfügung, zusätzlich die vielen staatlich finanzierten Integrationsprojekte, z.B. in den Kiezen. |
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auch wenn es nicht gefällt: welches sind die bereits im (oder um herum) bildungs- und sozialsystem eingebauten einstiegsbremsen?
und was ist nun mit islamic banking? |
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...erstmal möchte ich Antworten von ihnen.... schon alleine der Fairness wegen.
Aber auch hier antworte ich Ihnen zu den angeblichen Einstiegsbremsen: Ist es Migranten verboten staatlich finanzierte Kitas, Schulen usw. zu besuchen, staatlich finanzierte Integrationskurse zu besuchen, Sozialleistungen zu beantragen? Sicherlich es gibt da eine "Bremse": Die Formulare sind auf deutsch. In der Schule und in der Kita wird auch deutsch gesprochen. Was wollen sie mit dem "islamic banking"? |
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ich dachte, wir diskutieren ... und da sind feststellungen so gut wie fragen (hab ich mal so gelernt)
integrationskurse müssen sie besuchen - seit 2005 // was davor war, wirkt allerdings noch nach schulpflicht gilt mittlerweile für alle - war ein langer weg deutsche formulare etc - gibt es öfter mehrsprachig ... und ab und zu kann es nicht schaden, eine/n sprachmittler_in hinzuzuziehen -> mer versteht sich einfach besser, gegenseitig (ich habe öfter behördenleiter_innen erlebt, die sauer waren, weil die sprachmittler_innen weggespart worden waren!) kurzum: das ist keine bremse (und in meiner erfahrung kommen eher die leute vor, die ihre kinder gern in die kita schicken aber nicht wissen, wie sie das mit deren zusätzlichen kosten hinkriegen sollen) also: sozialhilfe ist nicht alles - und leistungen nach asylbewerberleistungsgesetz sind noch viel weniger ... und die residenzpflicht und die klassenfahrt ist eine endlose geschichte .... die nachwirkungen des arbeitsverbots sind übrigens auch nicht ohne die hürden, die vor der anerkennung ausländischer zeugnisse (schule&beruf) aufgebaut sind, sind es auch nicht ach ja: ius sanguinis ./. ius soli einbürgerung - mehrfachstaatsangehörigkeit all so was meinte ich und mit 'islamic banking' ist gesagt, dass shari'a ein weites feld ist |
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ps: integrationskurse aber eben auch nicht alle!
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Die Frage der Kosten für Kitas, Klassenfahrten usw. betrifft insgesamt die soziale Frage, nicht die der Integration alleine. Das grenzt alle Kinder aus, deren Eltern Hartz-IV empfangen.
Genau hier liegt eine Stärke von Sarrazins Überlegungen, schon als Finanzsenator in Berlin: Armut ist nicht alleine eine Frage des Einkommens, sondern des Zugangs zu Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe. Das der Staat dies alleine über das Geld "regelt" ist der eigentliche soziale Skandal. Die "Arbeitsverbote" und die Nicht-Gültigkeit von auslämdischen Zeugnissen betrifft nicht die von Sarrazin angesprochen Problemgruppen unter den Migranten. Gehört also gar nicht hierher Was bleibt denn nun von den von ihnen nachgefragten "...im (oder um herum) bildungs- und sozialsystem eingebauten einstiegsbremsen?" Nichts. |
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doch. genau diese und andere zugangsbremsen/hindernisse gehören da mit rein.
und sei es auch nur, damit klar wird, dass aus den meisten migranten(-gewesenen) längst immigrierte geworden sind. |
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Und das mal zum Nachlesen:
www.welt.de/politik/deutschland/article9451845/Tuerkische-Unternehmer-fuer-mehr-Druck-auf-Migranten.html Es ist erstaunlich, was der "Populist" und "Rassist" Sarrazin auf einmal auslöst und in den Medien plötzlich Gehör findet. Da wäre bei einigen Möchte-Gern-Gut-Menschen hier in der Freitags-Community ein kritisches Hinterfragen der eigenen Überzeugungen mal nötig. Und damit beende ich meine Überlegungen zu meinem Blog! |
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ach du armer einfältiger bös-mensch
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... das finde ich immer besonders kennzeichnend an ihnen. Wenn die Argumente ausgehen wirds polemisch, im schlimmsten Fall dann beleidigend. Da kann ich mich dem Anmerkungen von @magda zu Ihnen nur anschließen. Klugheit alleine reicht nicht aus für eine Debattenkultur.
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wohingegen solches
"Da wäre bei einigen Möchte-Gern-Gut-Menschen hier in der Freitags-Community ein kritisches Hinterfragen der eigenen Überzeugungen mal nötig. " nicht nur vor klugheit sondern auch vor vorurteilsloser diskussionsbereitschaft nur so strotzt. wa? ne - aus der diskussion mit dem armen berliner hab ich mitgenommen, dass der garnicht herausfinden möchte, worum es eigentlich all so geht. der sucht nur leute, die seiner meinung sind .... billig! |
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...und wieder kein sachliches Argument von ihnen, sondern nur verbales Gewatsche....
Aber die politische Diskussion läuft jetzt ja in eine Richtung, die ihnen nicht gefallen wird. Bleiben sie bei ihren Gewissheiten, ich bleibe bei meinen Zweifeln und Fragen. |
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und ab dafür!
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:-)))))
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schrieb am
09.09.2010 um 14:18
Wo bitte, sehen Sie da die Klugheit?? Ich sehe da nur Ignoranz, die sich mit Einfalt und Bosheit paart.
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@Rahab: Wenn man beispielsweise einen Kreis zeichnet und in die Mitte einen Punkt setzt, welcher fix ist und dann den Kreis nach rechts zieht, wo ist dann der Punkt?
Der CDU-Politiker Pflüger schrieb Anfang der 90er Jahre ein Buch mit dem Titel "Deutschland driftet". Und so ist es gekommen. Übrigens, in knapp zwei Wochen (am 15.9.) jährt sich die Verabschiedung der Nürnberger Rassegesetze zum 75. Mal. Wir haben eine ausgeprägte Opfer-Gedenk-Kultur (richtig und wichtig!), jedoch wird an die Täter und Mitläufer nur in unterentwickeltem Maße erinnert bzw. der Identifikation der Bevölkerung mit Hitler. |
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Besser kann ich es nicht schreiben:
www.welt.de/debatte/kommentare/article9372249/Die-Selbstgerechten-steinigen-Suendenbock-Sarrazin.html Das trifft auf einen großen Teil der Freitags-Community zu. |
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schrieb am
03.09.2010 um 15:53
.
..wenn der Paradehetzer des neoliberalen Mobs Broder es fertig bringt, den von S. als "Provokation" eingeleiteten und inszenierten Rückfall in den völkischen Rassismus mit dem Verweis auf sein deutsches Vorgängermodell vor 70 Jahren adelt - weil der gut funktionierende egalitäre Konkurrenzrassismus für die dauerhaft außer Konkurrenz Gesetzten aus dem Verkehr gezogen werden soll - da tobt das aufgeklärte Abendland vor Begeisterung. Die Kommentare sprechen da schon eine unverhohlene angebräunte und gewalttätige Sprache. Auf die Mehrheit seiner Untertanen kann sich so ein sauberer Elitedeutscher immer noch verlassen. Vor Kasernierung, Deportation, Zwangsarbeit, Sterilisation und durchaus auch möglicher physischer Vernichtung bedarf es der ideologischen Legitimation mittels Rückgriff auf die rassistischen und ständischen "Modelle", zwecks effektiver Durchmusterung und Sortierung des "Menschenmaterials" und ideologischer Legitimierung durch dann nicht mehr egalitäre, sondern durch SPEZIFISCHE Stigmatisierung ganzer Bevölkerungsgruppen. Für was die Erfindung einer Welt aus determinierenden "Potentialen" so alles nützlich sein kann - und auch schon war. |
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Sehr wahr - der eitle Fatzke und Moslem-Scheisse-Finder springt für Blödian Sarrazin in die Bresche, völlig erwartbar, wirkt allerdings sehr bewußtlos, gerade vor dem Hintergrund, daß Broder seine jüdischen Wurzeln unentwegt beleuchtet.
Und ich finds jetzt gerade nicht, aber: Rahab parlierte kürzlich an anderer Stelle so ungemein treffend in Sachen Sarrazins Bedauern zum jüdischen "Aderlass" Berlins im Dritten Reich, (schließlich alles "Anwälte, Banker, Kunst, Theater, Film" usw.), daß die Nazis Sarrazin Verständnis nach an den Rampen der Vernichtungs- lager schlauerweise den Intelligenzquotienten ihrer Opfer hätten verifizieren müssen, um nicht etwa kostbares Erbgut zu zerstören; :) m.A.n. Titanic-Drei Sterne-Niveau:) Apropos: Titanic-Magazin.de sind im Newsticker ein paar hübsche Watschen für den Irren S, den Broder bearbeiten Sie eh seit Jahren angemessen brutal:) |
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Ich verweise hier noch mal auf eine Stelle, wo etwas substanzieller und ernsthafter zum Thema diskutiert wird:
www.freitag.de/community/blogs/mh120480/sarrazin-der-offenbarungseid-eines-landes |
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Dem armen Berliner scheint es weniger um Diskussion gehen als um die Diskreditierung des Freitag und seiner Community.
Dieser arme Berliner wollte endlich mal gesagt haben, was er von uns hält. Das sieht dann so aus: "Das Argument ist nicht falsch, aber nur die halbe Wahrheit." "sie kann ich wirklich nicht ernst nehmen. Tut mir leid." "Wollen sie überhaupt andere Argumente hören oder viell lieber gleich abschrecken mit ihrer Art?" "Wenn ich ihre Anmerkungen lese, dann vermute ich bei Ihnen den Gedanken: Was nicht sein darf, das nicht sein kann." "Warum sind sie eigentlich hier im Forum? Weil sich kein anderer mit ihrem Frust befasst?" "Ihre Schere im Kopf ist offenbar zu groß." "Aber das scheint ja typische Diskussionskultur bei den Moralpredigern aller Couleur zu sein." Kann beliebig verlängert werden. |
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schrieb am
05.09.2010 um 02:01
armer berliner, weinsztein kann lesen, und so schwierig ist das doch auch nicht, oder
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@Emma in Uniform und @weinsztein: "....eitle Fatzke und Moslem-Scheisse-Finder..."; "...angemessene brutale Behandlung..." - nettes v.a. so zivilisiertes Vokabular. Das unterstellt am ansonsten ja den braunen Schlägern. Und das soll die Freitags-Community so auszeichen???
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Und wo soll ich das gesagt haben, was Sie mir um 14:19 in den Mund legen wollten, @armer Berliner?
Sie fälschen und verfälschen. Peinlich ist Ihnen gar nichts. Übrigens ist Ihr Deutsch schlechter als das vieler Migrantinnen und Migranten. Das sagt natürlich nichts über Ihre Intelligenz aus. Das schon eher: Was die Freitag-Community auszeichnet, werden Sie nie verstehen können. |
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Armer Ritter, äh, ich meine armer Berliner,
es gibt sehr viele Leute in diesem Blog, die in Sarrazin eine Belästigung und in Broder eine Zumutung sehen. Und Sie sehen beide als Inspiration,..ja, sooo bunt ist die Welt,.. Und wie schon gesagt: Werden Sie bitte nicht hysterisch! Sie verurteilen hier ohne Not die Beiträge anderer Blogger mit völlig verstauchten Klischees, aber selber sind Sie gereizt wie eine hungrige Boa Constrictor. ABER: ES ERLEICHTERT SICHER NICHT NUR MICH UNGEMEIN, DASS SO EINER WIE SIE, MIT DEM HUMOR DER FRANKFURTER SCHULE NICHTS UND GAR NICHTS ANFANGEN KANN, (hach, ich stell mir gerade vor, wie Sie sich vor Entrüstung schnaubend die Briefe an die Leser an Broder reinwürgen,hahaha) Haben Sie eigentlich wirklich keinen Humor, oder tun Sie uns jetzt einfach so den Gefallen?:) -Emma |
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Hier zwei Häppchen aus der Titanic, älteren Datums, freuen wir uns jetzt schon gemeinsam auf die Oktoberausgabe.
"Und aber, Sarrazin: Wo Sie Deutschlands Problem-Population schon so fein säuberlich nach Himmelsrichtung und Ethnie sortiert haben, warum haben Sie dann kein Wort über gewisse junge Männer aus der reindeutschen Mittelschicht verloren, die zwar nicht im Nahverkehr randalieren, aber vor Erreichen der Volljährigkeit in der Öffentlichkeit zeigen, was sie im Schützenverein gelernt haben? Wo Sie sich mit Schüssen doch so gut auskennen! Titanic Thilo Sarrazin! Schon klar, daß Sie die Neuköllner »Araberfrau« beunruhigt, »die ihr sechstes Kind bekommt, weil sie durch Hartz IV damit Anspruch auf eine größere Wohnung hat« – welchen verantwortungsvollen deutschen Politiker würde solch ein Skandal ruhig schlafen lassen! Und doch, Sarrazin: Könnte es nicht sein, daß die skrupellose Araberin gegenüber einem Berliner SPD-Finanzsenator, der erst so lange NPD-Sprüche klopft, bis er in den Bundesbank-Vorstand abgeschoben wird und die staatlichen Transferleistungen für eine noch größere Villa reichen, und der auch dann den Kragen noch nicht voll und sein rassistisches Schandmaul immer noch nicht zukriegt, geradezu – abkackt? Da mal drüber nachdenken! " |
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@ Emma in Uniform:
Da habe ich die Frankfurter Schule anders in Erinnerung. Aber wahrscheinlich schmücken sie sich nur mit diesem Etikett. Ansonsten: Flasche leer. |
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@weinsztein: "Was die Freitag-Community auszeichnet, werden Sie nie verstehen können."
Eben: Zum Beispiel sie: nicht richtig lesen können, aber Parolen verbreiten: ich habe auch von den nachdenklichen beiträgen hier in der Community geschreiben. Dazu zählen sie allerdings nicht. Sie rennen immer mit einem "Transparent" rum. ...kenne ich schon aus meiner Zeit mit den Parolen-Genossen aus der DDR: Die Parole als Träger absoluter Wahrheit. Da passen keine Fragen ins eigene Weltbild. Deshalb schäumen sie ja auch so... :-)))) |
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Sieh mal an, mit was Sie jetzt plötzlich Ihre Flasche füllen:
"Über die Thesen zur Vererbbarkeit von Intelligenz will ich keine Diskussionen führen. Sie sind im besten Fall absurd und krude, im schlimmsten Fall rassistisch. Aber das das Risiko bildungsfern sich zu entwickeln besonders groß ist in solchen Elternhäusern die bereits bildungsfern sind ist leider eine Binsenweisheit. Das hat aber nicht mit Genen zu tun und ist deshalb auch politisch lösbar, wenn man es lösen will." Sehr gut, daß Sie in der Lage sind, die Argumente derer, die Sie noch vor fünf Kommentaren als dumm, peinlich, zu große Schere im Kopf, nicht ernst-zunehmend etc., bezeichnet haben, plötzlich so nonchalant Revue passieren zu lassen. Ist das jetzt schon negative Dialektik oder nur das geistige Unterpfand Ihrer Einsicht? ebenfalls kapriziöse Grüße |
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Stimmt, da habe ich mich geirrt. Sie haben diese Vokabeln nicht gebraucht.
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Verdammte Axt nochmal:), Sie gebrauchen diese Vokabel mir gegenüber doch auch jetzt erstmals.
Und ich habe Ihnen auch schon zugestimmt in dieser Debatte, Sie haben dies auch bemerkt und darauf reagiert... Aber oft ist es bei der Präsentation eines Zeitgeistes eine grundsätzliche Personalfrage, an der sich die Gemüter erhitzen, so wie in diesem Fall die Arroganz eines elitären Popanzes (mit Meta-Staatssalär), der sich bewußt einer gesellschaftlich hochbrisanten Thematik mittels einer seichten Publikation annimmt, seine Einkünfte und seine Prominenz mehrt, kreuz und quer hetzt, und lediglich einen jämmerlichen Treffer durch seine Schrotladung erzielt: Die sattsam bekannte und viel diskutierte mögliche Lösung vieler Probleme durch Ganztagesschulen. Darum ging es zumindest mir. |
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Werter walter ter linde,
generell hatte ich eigentlich nur sagen wollen, dass es nicht lohnt, sich hier mit jedem aggressiven Geseich auseinander zu setzen oder auf billige Provokatiönchen zu hüpfen. Es gibt die Orientierung von Freunden rechter - des Neonazismus verdächtigten - Blätter wie etwa der so genannten Jungen Freiheit, u.a. hier Sympathisanten anzuwerben. (Kann man ergooglen.) Mit Appellen für mehr Toleranz (Ausländerfeinde muss man auch verstehen) etwa und dass man nicht ausblenden dürfe, was viele denken (Sarrazin darf nicht verteufelt werden). Aus Gründen der Etikette und aus Respekt vor Moderatoren möchte ich betonen, dass ich keinesfalls allen armen Berlinern solche Beweggründe unterstelle. Außerdem geht's ja nicht nur um Berliner. |
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@Walter ter Linde:
Ihr Beitrag vom 2.9. 20:53Uhr enthält folgenden Satz:" Ca. 18% der städtischen Bevölkerung (also Münsters) waren bei der Beerdigung Möllemanns dabei". Dies wären also ca. 50000 Menschen. Liegt der Friedhof im nicht weit entfernten Westfalenstadion? Und 81% der Medien waren dabei? Toll, diese Mühe, die sie sich machten. Oder war es eine Botschaft an den armen Berliner? Die Zahlen 18 und 81 verleiten zu dieser beiläufigen Frage: Es sind bei den Neonazis Codezahlen für "Adolf Hitler". (1. und 8. Buchstabe im Alphabet = AH.) War nur eine Frage. |
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@exilant und @weinsztein: ich kann sie beruhigen: ich bin seit Jahren Wähler und Sympathisant der Trünen. Aber dieser Reflex "kritsich zur Migrantenpolitik = rechts und Neonazi oder zumndest dessen verdächtig" behindert ja leider mit Menschen mit ihnen einen hilfreichen Austausch.
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Wie meinen?
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@ Exilant am 05.09.2010 um 06:00
Walter ter linde könnte diesen von Ihnen geäußerten Verdacht leicht ausräumen, wenn er die nachweisbare Quelle für seine Möllemann-Daten angibt. Dann bräuchte er nicht nur eine Gegenbehauptung zu der gegen ihn erhobenen Verdächtigung als Verteidigung aufzustellen. Unter: www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,252745,00.html wird die Zahl der Trauergäste während der öffentlichen Beisetzung Möllemanns übrigens mit 1500 angegeben. Die eigentliche Trauerfeir/Beerdigung fand nur im engsten Kreis statt. Ich persönlich glaube nicht, dass ter linde Neonazi ist. Sein Lieblingsverein ist außerdem, trotz der home base Münster der VfL Osnabrück und er liebt es mit honey pots zu arbeiten, die er tatsächlichen oder von ihm dafürgehaltenen Rechten hinstellt. Er selbst ist meinem Eindruck zwar nicht rechts, allerdings würde ich auch nicht behaupten er sei links. |
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Lieber armer Berliner,
"Nach meiner Beobachtung und eigener Erfahrung hier im Blog gibt es auch heute keinen wirklichen Diskurs über das Buch von Sarrazins oder gar über Problem der Integration.", schreiben Sie und tatsächlich sind einige Beispiele die Sie nennen, sehr typisch für eine Diskurskultur zum Thema Integration, die eher nachdenkliche und abwägende Menschen vertreibt. Dazu trägt aber Thilo Sarrazins Buch und seine, vorsichtig ausgedrückt, robuste und nur oberflächlich betrachtet, rein statistische Art der Betrachtung bei, wie übrigens auch alle Werke Frau Keleks, nach ihrem ersten Buch. Wie übrigens auch die medialen Vereinfacher in Bild und Ton. Mit dem Wort Tabu wird derzeit Schindluder getrieben. Z.B. sagt ein Diskussionsteilnehmer in seinem Beitrag. "Ich finde richtig was Thilo S. sagt, wir haben uns über Jahre bemüht, die muslimisch türkischen Migranten zu integieren. Die, die sich nicht anpassen wollen müssen gehen." - Das Äußerste was er zu hören bekommt ist, er solle bitte nicht platt argumentieren oder sich ein anderes Forum suchen. Viele sagen auch, "Wissen Sie, wenn es kein Tabu gäbe, dann würde ich noch ganz andere Sachen sagen." - Die Sachen, die da nicht gesagt werden oder vorgeblich dem "halt´s Maul" unterfallen, die sind meist nicht von der Art, eine Diskussionskultur zu verfeineren oder zu diffrenzieren. Sobald die Türen auf sind und Anonymität herrscht, gibt es doch gar keine Tabus. Da ziehen die Leute vom Leder und reden in ihrer Sprache genau so dämlich einsinnig und von sich selbst überzeugt, man wisse schon was notwendig sei, wie die Prominenz im TV. Das Motto lautet, "Wir können das auch und womöglich noch viel brutaler, mieser und radikaler, als es unsere heimlichen Vorbilder machen." - Ja, Sarrazin trifft einen Nerv, leider nicht den, der die gute Idee und vor allem die Hartnäckigkeit beim Handeln vor Ort fördert, sondern eher das Gegenteil bewirkt. Er möchte, das Resignation eintritt, damit harte Entscheidungen möglich werden. - In dieser Beziehung wäre es gut, wenn Prominente die so denken als politischer Block auch sichtbar sind. Dann hebt sich auch der Schleier und wir alle könnten endlich offen erfahren, was ein bestimmter Teil der Bevölkerung, ganz abgesehen von der Stichhaltigkeit der Argumente, denkt und wünscht. Wenn in manchen Vierteln der Stadt, aufgrund der eingetretenen sozialen Struktur Zonen entstanden sind, in denen Jugendgewalt und Abzocke, meist (80%) natürlich untereinander häufig sind, dann muss das vor Ort geregelt werden und es ist lösbar. Herr Sarrazin sagt aber, für einen großen Teil der Mitbürger, die Probleme der Integration seien mit ihnen, aufgrund der Eigenschaften die er ihnen zuschreibt, bzw. anderer Eigenschaften die er ihnen abschreibt, überhaupt nicht lösbar. Also, lieber armer Berliner, bitte beginnen Sie mit der differenzierten Argumentation und schauen Sie einmal in den Haushaltsplan der Stadt und der Bezirke die betroffen sind. - Wenn dort für Schule und Bildung, für das soziale Netzwerk im Kiez, für die nachgehende Betreuung erheblich mehr ausgegeben wird, als im Bundesschnitt vergleichbarer Städte, dann haben sie dort ein Struktur- und Strategiedefizit und eine Menge Leute die dort leiten und regieren, gehörten abgewählt. Wenn Sie aber feststellten, dass die personelle Ausstattung und Finanzierung dort unterdurchschnittlich ist, dann müssen die Politiker und Verantwortlichen gehen, die diesen Zustand nicht beseitigt haben und offensichtlich nicht in der Lage sind, den Haushalt der Stadt auf die Lösung dringlicher Probleme hin auszurichten. Sie, lieber armer Berliner, argumentieren mit eigenem Erleben und der eigenen Erfahrung und können daher gleich beginnen, den Diskurs auf das Niveau zu bringen, das nötig ist. Wenn trotz intensiver Bemühungen (Der Grad der Intensität müsste einmal überprüft, hier dargstellt werden, z.B. ob Berlin für sein Problem tatsächlich deutlich mehr Mittel einsetzt, als andere Bundeländer und ob ihm überhaupt Mittel für diese Sonderaufgabe zur Verfügung stehen, denn eine besondere Bedingung bringt Berlin in diese Lage.) an den Schulen keine Fortschritte erzielt werden, dann liegt es fast immer an der Struktur und Ausstattung vor Ort und an der Art des organisierten Vorgehens. - Das ist meine Überzeugung, gewachsen an der Lösung schwieriger Probleme im Schulbereich. Eines fällt ja auf. Je ferner die Diskutanten vom Problem selbst, der wirklich schlechten Integration in einigen Stadtvierteln, leben, desto radikaler die Lösungsvorschläge. Die "knackigsten" Lösungen kommen aus der Ecke Deutschlands, die fast nie Migranten sieht, außer bei der Erntearbeit. MfG Christoph Leusch |
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Herr Leusch,
mal wieder wunderbar, mit leichter Hand, die Wahrheit liegt so nah: "Er möchte, das Resignation eintritt, damit harte Entscheidungen möglich werden." Chapeau! |
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Über die Thesen zur Vererbbarkeit von Intilligenz will ich keine Diskussionen führen. Sie sind im besten Fall absurd und krude, im schlimmsten Fall rassistisch.
Aber das das Risiko bildungsfern sich zu entwickeln besonders groß ist in solchen Elternhäusern die bereits bildungsfern sind ist leider eine Binsenweisheit. Das hat aber nicht mit Genen zu tun und ist deshalb auch politisch lösbar, wenn man es lösen will. Als Finanzsenator hat Sarrazin seine Philosophie von Sozial-, Bildungs- und Integrationspolitik schon sehr deutlich gemacht: Zu sehr wurden in den Verganenheit diese Politfelder auf das Geld beschränkt, das in sie geflossen ist. Aber Integration ist nicht nur ein Problem von fehlenden Haushaltsmitteln. Ich würde gerne mal darüber diskutieren, inwiefern die Gelder, die seit mehr als 30 jahren in Intergrationsprojekte jeglicher Art geflossen sind, auch wirklich durch den erzielten Integrations-Erfolg gerechtfertigt waren. Bevor ich zur Frage der finanziellen Ausstattung komme, muss ich doch politisch klären: Was soll Integrations-Erfolg eigentlich sein: Nur die deutsche Sprache sprechen? Oder mehr? Diese Diskussion hat in den letzten Jahren erst angefangen. Aber vorher wurde m. E. teilweise ziellos Geld für Integration ausgegeben. darauf hat Sarrazin schon lange hingewiesen. Nur, das wollte bis vor kurzem die politische Elite nicht hören. Nun aber mehren sich genau da die Stimmen, die mehr "Strenge" bei der Integration anmahnen: Merkel, Bosbach. Frau Barbara John hat zur großen "Zustimmung" zu Sarrazins Thesen am Sonntag im Tagesspiegel einen sehr guten Kommentar geschrieben. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen: www.tagesspiegel.de/meinung/-integration/1918914.html |
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@Uwe Theel: Danke für den Beitrag vom 5.9. 16.55 Uhr.
Es kann sein, daß er in einem Phantasietext die Zahlen 18 und 81 benutzt hatte, um auf einen Rechtsextremisten ( nicht Rechten!)hinzuweisen. Aus meiner Sicht gibt es hier aber auch Manöverkritiker und Stichwortgeber; möglicherweise, um Kommentare als Teil einer pluralistischen Meinungsverschiedenheit aussehen zu lassen. |
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@ Exilant am 06.09.2010 um 10:55
d´accord! ut |
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@exilant und @ Uwe Theel: ich finde Ihre Verschwörungstheorien, das sich hier im forum "verdekcte Rechte" tummeln, einfach putzig.
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schrieb am
06.09.2010 um 14:52
@der arme berliner
Noch lachen Sie. Wenn die Inquisition Sie erstmal auf dem Kieker hat, dann gibt es so leicht kein Entrinnen mehr. "walter ter linde" mit seinen 27 Pseudonymen unterstellt mir in seinem Blog diederfreitagskritik1.twoday.net/ einmal, ein "rechtsliberaler Neocon", das andere Mal, "ein Uboot von rechts unten" zu sein. Zum "Beweis" führt er aus dem Zusammenhang gerissene Zitate von mir an. Z.B.: "Nach meinem Eindruck haben sich viel mehr Ideen der Grünen durchgesetzt als solche der Linkspartei. Kein Wunder, vertreten die Grünen doch - vereinfacht gesagt - die Besserverdienden, und die Linken das Prekariat." Solche Thesen können natürlich nur ein von einem Neocon oder Nazi stammen. :) Besonders lächerlich: Derselbe Rainer Kühn alias walter ter linde, dessen Horizont derart begrenzt ist, dass er alle Meinungsäußerungen, die nicht dezidiert linksradikal sind, für rechtsradikal hält, mokiert sich darüber, dass ich hier nicht unter meinem Klarnamen schreibe. Vielleicht habe ich ja einfach keine Lust, mich zusammen mit dem Suchbegriff "Nazi" ergooglen zu lassen, nur weil irgendwelche selbsternannten linken Großinquisitoren keine anderen Meinungen tolerieren können. |
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Auch ich bin stinksauer auf Herrn Sarazzin. Wäre es nicht eine bessere Ausgangsgrundlage für einer ernsthafte Diskussionen gewesen, wenn er seine Behauptungen schlicht als Fragen publiziert hätte?
Natürlich sollte man diese Thesen diskutieren, und nicht (nur) in den üblichen 30 Sekunden statements. Man sollte eine Liste der Sachthemen/Probleme mit Fachleuten, Betroffenen, Politikern, ... abARBEITEN. Das benötigt aber Zeit und bringt dafür wenig Medienpräsenz. Wichtig ist, auch subjektiv empfundene Probleme ernst zu nehmen und Lösungen zu finden. In Wien wurde eine Bürgerinitiative von Anrainern, die sich am Anfang mit Verkehrsproblemen um ein islam. Gebetshaus befasste, sofort von der extremen Rechten instrumentalisiert, was mit Aufrufen zum "Anzünden" endete. Das Rathaus hatte die Anrainer nicht ernst genommen. |
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Das meine ich auch. Einem solchen Thema, das so vielschichtig ist, wie die Menschen, die es betrifft, sollte man sich m. E. immer fragend nähern. Nur die Fülle der Antworten kann ein Bild für eine Antwort geben.
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@ der arme berliner am 06.09.2010 um 14:15
Selbst wenn ich Ihre Sugestivfragen und unbegründeten Behauptungen sowie falschen Analogien und sonstigen Verknüpfungen von Nichtzusammengehörigem als echte Fragen auffasste, die aus Neugier und Wissensdrang gestellt würden, kann ich bei Ihnen jedenfalls nicht entdecken, dass sich bei Ihnen bisher das "Bild für eine Antwort" ergeben hätte, das mehr wäre als Ihre vorgefasste Meinung, ihr Vorurteil. |
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@ Uwe Theel: Sie müssen schon konkreter werden: Welche "Sugestivfragen und welche unbegründeten Behauptungen sowie falschen Analogien und sonstigen Verknüpfungen von Nichtzusammengehörigem..." meinen sie? Ich finde mich jedenfalls mit meinen Zweifeln (nicht Antworten) am anfänglichen Gehetze gegen alle migrantenkritische Artikel und Bloggs in der jetzigen Entwicklung der Debatte um Integration (u.a. auch dem Beitrag des Verbandes türkischer Unternehmer u.v.a.) wieder.
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@ der arme berliner am 08.09.2010 um 11:27
Nun recht einfach: Sie nahmen TS von Anfang an gegen seine Kritker mit dem Scheinargument in Schutz, er spräche doch ein wichtiges Problem an, wenn auch im falschen Ton und "nicht immer" mit überzeugenden Argumenten, aber man dürfe ihn nicht in die rassitische Ecke stellen, seine Statistiken - genauer müßte es heißen: seine Interpretation der Statistiken - wären grundsätzlich ok und deckten sich mit den Erfahrungen seiner Verteidiger; alles sei allenfalls "in der Form" mißglückt. Ich sehe nicht, wo Sie da von irgendwas inzwischewn abgerückt wären. Sie haben nach wie vor nicht begriffen, dass TS sich an einem vorhandenen, aber begrenzbaren Problem (Integration von Migranten in einem Staat, der sich selbst nicht als Einwanderungsland begreift und staatlicherseits eintsprechend ausgrenzend reagiert) eine umfassende, langfristige Bedrohung unserer Gesellschaft macht und dies eindeutig und unwiderlegbar rassitisch begründet, dafür positive Plattformen und positiven Widerhall in bürgerlichen bis rechten Medien und in der kleinbürgerlichern Öffentlichkeit, incl Teilen der herrschenden Elite findet. Dies alles ist kein Beweis oder Anlaß für positive Berwertung oder Richtigkeit der Ts`schen Aktion oder seiner "Gedanken", geschweige denn seiner angeblich "richtigen" Intentionen, die von Ihnen nie konkret benannt oder gar wirklich eigenständig diskutioert werden. |
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Ich zitiere mal aus meinen Ursprungstext:
"Nur sind weder die Thesen von Sarrazin, noch das Problem Integration so einfach zu fassen, sondern eben sehr vielschichtig. Es geht um Millionen Menschen dabei und damit gibt es ebenso viele Integrationsbiografien. Viele ähneln sich, ob im guten oder im schlechten. Die einen integrieren sich vorbildlich, arbeiten oder studieren in diesem Land. Andere landen in der Statistik Ausländerkriminalität. Es findet sich für jede Haltung zum Problem ein Beispiel und Argumente...." Mich bewegen als politisch denkender Mensch im Zusammenhang mit den Thesen Sarrazins andere Fragen und gerade als Berliner geht es mir dabei um mein ganz konkretes Lebensumfeld: Warum wird z. B. sowenig über die überdurchschnittliche Kriminalität unter Ausländern diskutiert (de.wikipedia.org/wiki/Ausl%C3%A4nderkriminalit%C3%A4t) ? Warum wird nicht über das Ergebnis des jüngsten Lesetests unter Schülern, bei denen die Migranten besonders schlecht abschnitten, öffentlich diskutiert? (Berliner Zeitung vom 1.9.2010) Warum unternimmt niemand öffentlich den Versuch, einen Zusammenhang zwischen dem gewachsenen sozialen Druck auf viele Nicht-Migranten, der zunehmenden sozialen Schere zwischen Arm und Reich und den ebenso gewachsenen Ängsten und Abneigungen (ob eingebildet oder real) vor „Fremden“ herzustellen? Warum stürzt man sich so sehr auf die "biogenetischen Ergüsse" in Sarrazins Buch, die ein Nicht-Experte so oder so nicht bewerten kann? Wo habe ich die Thesen Sarrazins bewertet? ich habe lediglich meine Zweifel an der sofortigen pauschalen Bewertung und der undifferenzierten Diskussion (entweder pro oder contra,) kundgetan. Wo habe ich da TS "in Schutz genommen"? Nein, gerade Sie sind ja ein leuchtendes Beispiel dafür, wie schon Zweifel und Fragen an den Thesen von TS und am öffentlichen Umgang damit als Unterstützung von rassistischen Gedankenguts umgedeutet werden. Darin liegt ja die Hysterie der anfänglichen Bewertung des Buches des Buches begründet, auch und gerade hier in der Freitags-Community: Schwarz-Weiss-Denken. Erst jetzt setzt sich ja eine Differenzierung durch. Beispiel: Erst war das Buch "nicht hilfreich", aber erst nach dem Buch gab dieselbe Person zu, das die erhöhte Gewaltbereitschaft unter arabischen udn türkischen Jugendlichen tatsächlich ein Problem ist. Ohne dieses Buch als Provokation wäre dieser Satz einer führenden Staatsrepräsentantin nie gekommen. |
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@ Herrn der arme Berliner: Ich verarbeite Ihre Fragen u.A. rückwärts.
1. Sie schrieben: „Darin liegt ja die Hysterie der anfänglichen Bewertung des Buches des Buches begründet, auch und gerade hier in der Freitags-Community: Schwarz-Weiss-Denken.“ Genau das wundert auch mich, dass gerade unter vorgeblich (irgendwie) linken (?) Leute dieses starre SW-Schema den auch so viel durchleuchtetetn TON angibt. 2. „Wo habe ich da TS "in Schutz genommen"? „ Nirgends. Sie haben diese Inhalte zur Diskussion gestellt und hinterfragt. Siehe auch „Wo habe ich die Thesen Sarrazins bewertet? ich habe lediglich meine Zweifel an der sofortigen pauschalen Bewertung und der undifferenzierten Diskussion (entweder pro oder contra,) kundgetan. „ 3. „Warum unternimmt niemand öffentlich den Versuch, einen Zusammenhang zwischen dem gewachsenen sozialen Druck auf viele Nicht-Migranten, der zunehmenden sozialen Schere zwischen Arm und Reich und den ebenso gewachsenen Ängsten und Abneigungen (ob eingebildet oder real) vor „Fremden“ herzustellen?“ Sie stellen weitere Fragen, die dieses beinhalten in den Raum. Ich spekuliere. Einfach, Schwarz, Weiß. Was ich weiß? Leute, die sich als links verstehen sind nach meiner Erfahrung oft selber auf irgendeine Weise stark belastet oder benachteiligt und wünschen sich und anderen mehr Gerechtigkeit, Glück o.Ä.. Dabei möchte ich hervorheben, dass gerade diese Situationen je nach Charakter auch mehr oder minder aggressiv argumentieren. Im Kampf um die (eigenen) Fleischtöpfe wird es oft unsachlich also menschlich. Vielleicht eine diffuse Angst vor Anstrengungen von Neuerungen, die nicht einzuschätzen sind? Der Verteidigung des eigenen Topfes, der davon abzuhängen scheint? Nun bin ich beim Knackpunkt, bei Schnittstellen zwischen Theorie und Paxis im Verhältnis mit Erfahrungrealitäten. Micro- und Macrokosmos und können m.E. nur dann vermischt werden, wenn die Diskutanten beides (erlebt haben oder einschätzen können sowie dann) zur Diskussion freischalten und sich bemühen beides unter einen bunten Hut zu bringen. (Ein weiterer Punkt ist das Verständnis um den Aufenthalt im Internet, bzw. in Foren. Er stellt noch einen weitere Größe dar, die u.A. von (Medien-) Psychologen untersucht und berücksichtigt wird. Auch dazu sind Statistiken eine große Hilfe!) 4. „Warum stürzt man sich so sehr auf die "biogenetischen Ergüsse" in Sarrazins Buch, die ein Nicht-Experte so oder so nicht bewerten kann? “Diese Ihre Aussage habe ich bewusst separat gesetzt, also noch mehr aus dem Zusammenhang gerissen, weil ich die erste Hälfte Ihres Posts von 11:04 für längst überholt widerlegen könnte, aber gerade nicht will: „Über die Thesen zur Vererbbarkeit von Intilligenz will ich keine Diskussionen führen. Sie sind im besten Fall absurd und krude, im schlimmsten Fall rassistisch. Ich gebe dazu eine natürlich unbewiesene und zu wenig untersuchte Vermutung einiger Experten dieses Gebiets auf den Weg. Ein hoher IQ (eines gewissen „Bereichs“) weist auf einen stärker ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hin als der Durchschnitt der getesteten. Und hierbei geht es nicht um den ebenso mythenumwobenen EQ, der separat behandelt wird. Was mich interessiert: Sarrazins Frau ist laut Wikipedia (? Hatte ich irgendwo gelesen) Grundschullehrerin. Ich unterstelle, dass sie gut über Menschen, also auf der Erfahrungsebene, neutral urteilen kann. Ich kenne die Erfahrungen und Wahrheiten, von Lehrern, Pädagogen nd/oder Sozialarbeitern u.A. Laut Wikipedia ist Herrn Sarrazins Vater Arzt und nicht Gärtner, anderen Berichten (vergessen, wo. Neues Buch: Noch nicht gelesen) zufolge. Naja, vielleicht ist der Alte ja auch im Ruhestand Gärtner und zieht nun unumstritteneres und weniger sarrazynisches Gewächs groß. ;) 5. Scheiße, dass ich im Moment so richtig wenig Zeit für Diskussionen habe. Bitte sehen Sie es mir nach, wenn ich (gar) nicht (oder verspätet) antworte. Ich kann sehr gut nachvollziehen, wovon Sie schreiben und dass Sie auf Lösungen aus sind. |
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wie wär's damit, mal wieder einen gemiedenen bezirk/kiez zu besuchen?
www.taz.de/1/berlin/artikel/1/der-politiker/ |
Ausgabe 07/12
16.02.2012
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