der arme berliner

Blog von der arme berliner

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Fast unangreifbar

Kultur | 19.05.2012 | 10:00 Sebastian Dalkowski
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21.05.2012 | 15:23 der arme berliner
Ach der Philipp,... ich finde es schon erstaunlich, wei man ein dickes Buch schreiben (lassen) kann, ohne wirklich überragendes geleistet zu haben. ist das übersteigertes Mitteilungsbedürfnis? Und ich habe es mit einem Lächeln gesehen, wie sich der Philipp mit männlichem Bartwuchs in einer Zeitschrift abbilden lies, um auch äußerlich endlich als "Großer" wahrgenommen zu werden. Bei meinem Sohn würde ich so etwas unter der Rubrik "Spätpubertät" verbuchen. So nun werde erstmal ein großer Spieler mit internationalen Titeln....
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"Ich hasse Bayern München."

18.05.2012 | 20:51 Achtermann
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21.05.2012 | 14:31 der arme berliner
Mit dem FC Bayern ist es so ähnlich wie mit den Rolling Stones: Entweder man verehrt sie- weiß, oder man lehnt sie ab-schwarz. Ein grau-dazwischen scheint es gar nicht zu geben, es sei denn, man interessiert sich nicht für Rockmusik bzw. Fussball. Wer sich seit Samstag in den einschlägigen Foren mal umschaut, der beginnt zu begreifen, wie mit der Niederlage im eigenen Stadion eine bayrische Vereins-Parallelwelt zusammenbrach.
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"Ich hasse Bayern München."

18.05.2012 | 20:51 Achtermann
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21.05.2012 | 14:31 der arme berliner
Mit dem FC Bayern ist es so ähnlich wie mit den Rolling Stones: Entweder man verehrt sie- weiß, oder man lehnt sie ab-schwarz. Ein grau-dazwischen scheint es gar nicht zu geben, es sei denn, man interessiert sich nicht für Rockmusik bzw. Fussball. Wer sich seit Samstag in den einschlägigen Foren mal umschaut, der beginnt zu begreifen, wie mit der Niederlage im eigenen Stadion eine bayrische Vereins-Parallelwelt zusammenbrach. Gibt es eigentlich schon Fensterstürze wegen der Niederlage eines Super-Reichen-Klubs gegen einen Noch-Super-reicheren-Klubs?
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23.04.2012 | 14:56 der arme berliner
Versteckt hinter pseudo-klugen Fremdwörtern- und -wendungen „affirmative Giggeln“ „misogynen Angstcommunity“ kommt eine erschreckend mangelhafte Kenntnis über richtigen Satzbau zum Vorschein: "Noch fertiger wird es, wenn "links sein" meint." (???) "Geht wohl auf ganz früher zurück, wo noch hoher intellektueller Anspruch (???) und man sich von der "bornierten Reaktion" abgrenzen wollte." "Wie gerade Grass, wenn man flach rechts, muss gesagt werden (???), "Israel" angreifen möchte." Das ist kein besonderes Stilmittel, sondern schlichtweg Versagen eines Bildungsweges. Und dann kommt noch die Mitleids-Masche: !Kommentiert beispielsweise einer dieser überraschend anonymen Linksanonymen, ich hätte Broder "abgekupfert", obgleich jeder am Datum meines Blogs zu Grass-Israel-Augstein leicht erkennen konnte, dass ich vor Broder da war." Wie ungerecht von der FC!!!!!
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Linke Labertaschen

03.04.2012 | 20:08 Simplify
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05.04.2012 | 17:00 der arme berliner
Ich überlege mir bei solchen "Diskussionen" immer, wie würde jemand, der von außen auf unser leben, unser System schaut, antworten? @simplify: Waren sie wählen? Nutzen sie das Recht der geheimen und freien Stimmenabgabe für den Bundestag und ihr Landesparlament? Wenn ja, dann anerkennen sie auch die Regelen und Automatismen einer repräsentaiven Demokratie:. Jeder, der sich mit dieser Billionen-Kapitalrettungsaktion nicht einverstanden gibt, kann sich jederzeit an seinen Abgeordneten richten und dem richtig Druck machen. Falls sie ihren nicht kennen: abgeordnetenwatch.spiegel.de/ Ansonsten bleibt das hier nämlich eine billige und typische FC-Jammer-Diskussion ohne Konsequenzen.
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Die unteren Elftausend

Politik | 05.04.2012 | 13:00 Jakob Augstein
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05.04.2012 | 16:40 der arme berliner
Für mich greift der Text viel zu kurz. Neben Schlecker haben wir jetzt auch mit der Schuh-Ladenkette Leiser einen ähnlichen Fall. Und jeden Tag sterben hunderte kleiner Gmbh und Personengesellschaften den "Tod durch Markt und Wettbewerb" und keiner schert sich drum. Welche Gesellschaftsformen Schlecker und Leiser haben ist für die Frage der Gerechtigkeit gegenüber den Verkäuferinnen, in beiden Fällen doch völlig unerheblich. Es greifen, egal ob e.K. (eingetragener Kaufmann) oder GmbH, die gleichen Regelungen des Arbeitslosengeldes. Und es ist reiner Populismus und sozial-ökonomischer Schwachsinn, hier wieder die Milliarden für die Banken ins Spiel zu bringen (@hardob). Die soziale Ungerechtigkeit wird dort sichtbar, wo die Ware Arbeitskraft entsorgt wird: Wer kann denn von einem Arbeitslosengeld mit der Bemessungsgrundlage eines Mindestlohnes einer Verkäuferin, wirklich leben? Niemand! Stattdessen lesen wir, das die Schlecker-Erben nicht mittellos bleiben, sondern ganz gut weiterleben können: www.welt.de/wirtschaft/article13937871/Familie-Schlecker-lebt-monatlich-von-70-000-Euro.html Die soziale Ungerechtigkeit wird hier aber eben nur sichtbar, beginnen tut sie aber schon während des Arbeitsprozesses: Hier Mindestlohn für die Eigentümer der Ware Arbeitskraft, dort Milliarden-Vermögen für die Käufer der Ware Arbeitskraft. Der alte Marx'sche Konflikt ist eben immer noch da. 1 Jahr lang 67 Prozent von einem Mindestlohn ist eben nicht mehr menschenwürdig, Hartz IV und das ganze Procedere darum erst recht nicht. Es geht also wieder um die Grund-Frage, wie verteile ich das gesellschaftliche Gesamtvermögen so, dass alle in unserer Gesellschaft auch menschenwürdig leben können.
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Die Mühe macht den Unterschied

Kultur | 04.04.2012 | 15:12 Jörg Augsburg
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05.04.2012 | 14:45 der arme berliner
Ein wunderbarer Text! Wer in der DDR seine Rockmusik-Sozialisierung erlebte, der erkennt sich in diesem Text wieder. Ich sammelte damals Stones-Songs und hatte das Glück mit Christian Graf einen ausgemachten Stonesfan beim RIAS-Treffpunkt zu haben, der extra für uns DDR-Stoner mitschnittreif bis zu 3 Songs je Treffpunkt-Sendung am Sonnabend sendete. Und wenn man dann am Montag zur Schule kam, war der Handel (Stones gegen sonst wen...) eröffnet. Auch die deutschsprachige BBC mit Marina von Sänger machte Montags (Platten al la carte) und Freitags (Friday fanclub) für uns Ostler extra Sendungen zum Mitschneiden. Der Punkt ist dabei gar nicht so sehr das Urheberrecht: Denn auch heute ist das alles erlaubt und möglich. M.W. sind ja bis zu 7 Privatkopien rechtlich möglich. Der Punkt, warum jetzt so hart um das urheberrecht gestritten wird, ist m. E. ein anderer: Mit dem Internet und damit der Demokratisierung des Zugangs zu (fast) allen Kunstergüssen dieses Planets wird die Rockmusk wieder auf das zurückgeführt, was sie mal ganz Anfang war: Nicht damit geld zu verdienen, sondern einem Lebensgefühl auf diese Art Ausdruck zu verleihen: Elvis wollte seiner Mutter nur ein Geburtstagsgeschenk in Form einer Single machen, Mick Jagger dachte am Beginn der Stones-Saga an eine Lebenszeit als Musiker von höchstens einem Jahr, deshalb studierte er ja auch noch für einen "anständigen" Beruf. Erst als die Musikindustrie die Vermarktungschancen von Rockmusik erkannte und ein Riesengeschäft daraus wurde, bildete sich der "Berufs-Rocker" heraus. Wovon die Musikindustrie heute noch leben soll, hat uns nicht zu interessieren. Industrien gehen und verschwinden wieder: egal ob es der Steinkohlebergbau im Ruhrgebiet ist oder eben die Muiskkonzerne. Wichtiger wäre da vielleicht die Frage nach dem "Lohn" des Künstlers: Auftritte, Tantiemen sind ja immer noch gute Einnahmequellen.
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04.04.2012 | 12:25 der arme berliner
www.youtube.com/watch?v=LTLO9LgB-aI Wen interessiert denn Grass noch? Höchstens als Kaberett-Gegenstand.
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02.04.2012 | 15:16 der arme berliner
Ich bin schon etwas länger hier in der FC. Was mir auffällt: 1.) Du musst hier fast schon professorale Kenntnisse sämtlicher sogenannter "Klassiker" aller möglichen (und unmöglichen) weltanschaulichen Denkweisen und Überzeugungen drauf haben, 2.) überdurchschnittlich viel Zeit zum lesen, nachdenken, kommentieren und bloggen haben 3.) permanent online sein (also auch die Möglichkeit dazu haben), um auf möglichst jeden neuen Blog sofort deine eigene intellektuelle Soße zu gießen. Ergo: Solange sich Intellektuelle (auch solcher, die sich für solche halten) über solche Probleme wie die hier in der FC aufregen können, geht es uns überdurchschnittlich gut.
der arme berliner
Ich bin fast 50 Jahre alt, geboren und sozialisiert in der DDR, wohnhaft in Berlin, Hobbys: Literatur (politische Geschichte), Musik und Diskussionen.
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Logbuch
15:13
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Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

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Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
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